Montag, 20. Mai 2019

Audew Alkoholtester für Autofahrer


Viele kennen das Problem mit Alkohol am Steuer. Vor allem, wenn man mal bei Freunden eingeladen ist, oder überraschend noch einen Trinken geht. Alkohol und das lenken eines Fahrzeugs verträgt sich num al überhaupt nicht. Neben der Gefahr, die ein alkoholisierter Lenker für sich selbst und für andere Menschen darstellt, ist es auch für den Besitz eines Führerschein schädlich sein.

Bei uns ging es bei der Anschaffung um etwas anderes, denn unser Sohn macht derzeit die Führerschein-Ausbildung, und bei uns in Österreich gibt es dazu die Möglichkeit des sogenannten L17, einer dualen Ausbildung bei der Fahrschüler mit einer Begleitperson mindestens 3.000 km zurücklegen bevor sie zur Führerscheinprüfung antreten.
Da es bei der Ausbildung sehr strenge Richtlinien für die Begleitperson gibt, zu der auch eine Promillegrenze von 0,1 Promille Blutalkohol gehört.

Damit wir hier keine Übertretung begehen, schafften wir uns dieses Audew Testgerät an, um sicherzustellen, dass die Begleitperson auch an Tagen an denen man mal ein Bier zum Essen getrunken nicht über dem erlaubten Promillewert liegt.

Leider werden keine Batterien mitgeliefert, weshalb man zuerst mal 2 Stück AAA-Batterien braucht. Zudem fehlt meines Erachtens ein Aufbewahrungsbeutel für das Gerät und die 5 mitgelieferten Mundstücke. Aber mal abgesehen davon, macht das Gerät das wozu wir es gekauft haben.

Nachdem man die Power-Taste länger gedrückt gehalten hat, erfolgt die Kalibrierung während der ein schneller Countdown am Display angezeigt wird. Das dauert ca. 10 Sekunden. Dannach ist das Gerät einsatzbereit und zeigt das am Display durch die Anzeige 'blo' an.

Nun führt man das Mundstück an die Lippen und bläst so lange bis der Messwert angezeigt wird. Leider ist das Signal für die fertige Messung etwas schlecht zu hören, weshalb ich dann mit einem Auge auf das Display schiele.

Je nachdem ob die Messung eine Alkoholisierung feststellt oder nicht, wird unter dem Messwert eine rote oder grüne LED angezeigt. Allerdings konnte ich nicht feststellen, ob die grüne LED nur bei 0,00 Promille oder auch noch darüber bis zu einem bestimmten Wert leuchtet.

Die Obergrenze für die Messung liegt bei 1,99 Promille, wobei auch bei diesem Wert definitiv eine Fahruntüchtigkeit vorliegt. Ich persönlich könnte auch mit 0,4 Promille nicht mehr fahren. und bei uns in Österreich sind 0,5 Promille erlaubt.

Bei einem Versuch direkt nach dem Alkoholkonsum wurde die Obergrenze bereits erreicht, weil der Alkohol über die Schleimhäute an die Atemluft abgegeben wird. Auch längere Zeit nach dem Konsum ließ sich noch Alkohol feststellen. Erst etwa eine Stunde nach 1cl Schnaps wurde wieder 0,00 Promille angezeigt.

In wie weit die Messungen stimmen kann ich natürlich nicht sagen, aber ich erhalte durch das Gerät zumindest eine Information, ob das Beifahren bei einer Ausbildungsfahrt grundsätzliche eine gute oder eher schlechte Idee für den Fahrschüler und mich wäre.

Somit ist alles soweit in Ordnung, der Preis stimmt und mir fehlt lediglich ein Täschchen für die Aufbewahrung und eventuell Batterien, damit man den Alkoholtester gleich verwenden kann.

Zu bekommen ist der Tester direkt im Shop von Audew und auf Amazon


Donnerstag, 9. Mai 2019

GIRA Homeserver 3 - der schleichende Tod


Die Grundidee des GIRA Homeserver hat mir sehr gut gefallen, da sich damit wirklich viele Aktionen in der häuslichen Elektroinstallation umsetzen lassen, die ohne Programmierlogik einfach nicht machbar wären.

Unser GIRA Homeserver 3 (der schon seit Jahren EOL - End Of Life - ist, und bereits durch den GIRA Homeserver 4 abgelöst wurde)  steuert so gut wie jeden bereich des Hauses. Genauere Infos über die Funktionen, die ich mit dem Homeserver umsetzte findest du im Hausbau-Blog im Beitrag über KNX. Wir kümmern uns kaum mehr manuell um irgend welche Rollläden oder Beleuchtungen, denn das meiste läuft voll autonom ab. Zudem spricht unser Homeserver seit etwa zwei Jahren mit Alex unserer Amazon Echos im Haus. Näheres dazu findest du wieder in einem Beitrag in unserem Hausbau-Blog. So wurde der Komfort durch spezielle Routinen noch erweitert. Mit einem einzelnen Kommando werden nun morgens zum Frühstück die richtigen Rollläden geöffnet, bestimmte Beleuchtungen eingeschaltet, der Strom der Espressomaschine eingeschaltet, die aktuelle Außentemperatur und die kommenden Termine des Tages angesagt und schlussendlich unser Lieblingssender aufgerufen.

Es ist also offensichtlich, dass unser GIRA Homeserver bereits voll integriert war und es mehr als betrüblich ist, wenn er nicht funktioniert. Leider ist es aber nun so, dass die Hardware, die GIRA für ihre Homeserver verwendet nicht zwingend für einen 24/7 Betrieb über mehrere Jahre ausgelegt ist. Vor allem mit dem Power-Board, der Platine die das Mainboard und den Speicherchip mit Energie versorgt, dürfte es in sehr vielen Fällen Probleme geben.

Symptome

Unser Homeserver hatte in letzter Zeit immer wieder Probleme mit der Netzwerkverbindung. Die schob ich eigentlich auf den Provider und die Tatsache, dass der Server über eine Powerline-Verbindung mit dem Netzwerk verbunden ist. Ich dachte also nicht dran, dass es ein Problem mit dem Server selbst geben könnte.

In letzter Zeit kam es dann ab uns zu vor, dass der Server nach einem Update nicht wieder hochfuhr. Nach einem Ausschalten und Wiedereinschalten ging das aber dann, also dachte ich eher an ein Problem beim Booten, das womöglich durch die Update-Routine hervorgerufen sein könnte.

Auf den RTR-Displays stand plötzlich eine falsche Uhrzeit und ein falsches Datum, und wegen der falschen Zeit versagte die Rollladensteuerung komplett und öffnete alle Rollläden bereits um 4:30 morgens. Und das obwohl der Dämmerungssensor zu diesem Zeitpunkt sicher noch einen zu geringen Wert für das Öffnen sendete. Spätestens jetzt war ich leicht in Panik, weil es erstmals zu massiven Fehlfunktionen im System kam.

Zuletzt reagierte der Homeserver dann nicht mehr auf den Tastendruck des Power-Knopfes, wobei auch hier interessanter Weise der Klick am Druckpunkt des Schalters ausblieb. Hätte also auch der Taster sein können. Leider reagierte der Server auch nicht, nachdem ich die kleine Platine mit dem Schalter ausbaute und den Steuerkontakt direkt herstellte.

Das Gerät ließ sich nun unter keinen Umständen mehr starten und zeigte absolut keine Reaktion.

Die Fehlersuche

In meiner ersten Panik kontaktierte ich mal GIRA per Mail....auf diese Anfrage habe ich bis heute keine Reaktion erhalten, aber es ist ja auch erst zwei Wochen her. Eigentlich wollte ich ja nur wissen, ob es außer dem Mainboard noch andere Ursachen für das Verhalten geben könnte.

Nun wählte ich die Telefonnummer, die ich auf der GIRA Website fand und rief dort direkt in der Technik an. Der freundliche Techniker erklärte mir in kurzen Worten, dass die die Hardware des Homeserver 3 bereits seit 2012 End Of Life wäre, also nicht mehr supportet wird, und es aus diesem Grund auch nicht möglich wäre das Gerät zu ihnen einzuschicken. Es gäbe nur eine Lösung und zwar wäre das der Kauf des GIRA Homeserver 4 oder des GIRA Facility Server, die sich nur durch die Bauform und den Preis unterscheiden. Cool habe ich in diesem Zusammenhang die Aussage des Technikers gefunden, dass die Software des Homeserver lizenzfrei und kostenlos herunter zu laden wäre und man dafür nicht bezahlt. Man bezahlt nur für die Hardware, daher gäbe es auch keine Möglichkeit den HS3 kostengünstiger zu ersetzen als durch einen Neukauf. Lustig ist, dass die verwendete Industrie-Hardware beim HS3 und HS4 nicht mal 500 Euro Wert ist und dann mit einer Spanne von mindestens 1.300,- Euro verkauft wird. So kann man es auch machen.

Somit wäre laut GIRA die einzige Möglichkeit unser Smart-Home wieder zum Laufen zu bringen, die Neuanschaffung des rund 1.800,- Euro teuren HS4. Die Tatsache, dass die verbaute Hardware im HS4 bereits seit Anfang 2019 End Of Life ist und es daher auch nur Ersatzteile aus Restbeständen gibt machte mir die Entscheidung dahingehend jedoch nicht leicht.

Also begann ich mit einem Multimeter durchzumessen wo nun eigentlich die Spannung oder der Strom fehlen würden und stellte fest, dass am Anschluss des Mainboards keine Spannung anliegt und der Fehler daher bereits in der Platine davor liegen musste. Das machte mich ein wenig zuversichtlicher, da ich bis zu diesem Zeitpunkt auch schon auf der Suche nach einer alten VIA  Epia-LN Platine war, dem EOL Mainboard, das im Homeserver verbaut ist. Da das Linus des HS genau auf diese Hardware gebrandet ist, kann leider keine andere Hardware verwendet werden. Auf Aliexpress fand ich das Board gebraucht zu einem Preis von mindestens $ 180,- natürlich immer mit dem Risiko, dass die Platine nicht richtig funktioniert, die BIOS Einstellungen nicht passen oder einer der Treiber nicht passt, weil unter Umständen ein anderer Chip verwendet wurde.

Die Suche nach einer Lösung

Da sich die Power-Platine als Hauptschuldiger für meine Probleme nahezu aufdrängte, musst ich nun nach einer Lösung suchen, die einerseits günstig und andererseits dauerhaft wäre. Nun dürften die Platinen der Stromversorgung im HS3 oft wegen thermischer Belastung den Geist aufgeben. Also wollte ich eigentlich die Verwendung eines vergleichbaren Gehäuses vermeiden, auch wenn ich die niedrige Bauform des Gehäuses schätze, denn so lässt es sich bei uns im Verteilerschrank unterbringen. Um jetzt aber thermische Probleme auszuschließen wählte ich als Ersatz ein Cooler Master Cube-Gehäuse im Mini-ITX Faktor inklusive 120mm Lüfter und für Standard-ATX Netzteile geeignet. Das Thermaltake Netzteil ist mit über 500W wesentlich überdimensioniert, da der GIRA Homeserver 3 sich mit rund 20-30W begnügen würde. Hier war hauptsächlich der Preis und die Eignung zum Dauerbetrieb ausschlaggebend für die Entscheidung. In Summe habe ich nun knapp über 90 Euro ausgegeben.

Der Umbau der Komponenten war nun reine Formsache. Mainboard raus, Stromversorgungen kappen und alles im Cooler Master Gehäuse einbauen. Die Front-USB-Anschlüsse des Gehäuses habe ich sicherheitshalber nicht mit dem Mainboard verbunden, da es möglich wäre, dass es während des Bootvorganges mangels Treiber zu Problemen kommen könnte. Die beiden Anschlüsse an der Rückseite reichten bislang ja schließlich auch.

Nach dem Umbau ist mein GIRA Homeserver 3 nun doppelt so hoch wie ursprünglich und verfügt neben einem integrierten und belüfteten Netzteil auch über einen 120mm Lüfter an der Gehäuseseite, der die passiv gekühlten Komponenten nun wesentlich kühler hält als sie zuvor waren. Unser Homeserver hatte im Normalbetrieb meist eine Temperatur von 38-40° Celsius an der Gehäuse-Außenseite. Nun ist das Gerät nicht mal mehr handwarm. Ja dafür macht es jetzt Geräusche und braucht fast doppelt so viel Energie wie zuvor. Das sind zwar Mehrkosten beim Strom von fast 20 Euro pro Jahr, dafür aber gut 1.700,- Euro Einsparung, weil ich keinen neuen Homeserver kaufen musste. Und wenn durch den höheren Energieverbrauch die Elektronik des Servers länger halten sollte, dann sind mir die höheren Stromkosten mehr als recht.

Fazit

Ein Unternehmen wie GIRA sollte meiner Ansicht über den Support-Prozess von eigenen Produkten nachdenken. Es kann ja wohl nicht sein, dass ein hochpreisiges Produkt wie der Homeserver nicht mehr supportet wird, weil das neue Gerät bereits am Markt ist und die Hardware EOL ist. End Of Life war das Zeug schon als ich es kaufte, nämlich bei VIA, dem Hersteller des Boards. Mein nächstes Projekt ist jetzt das Studieren der KNX-API. Vielleicht kann ich mir meine Logik in C# umsetzen und über Kurz oder Lang den Homeserver loswerden. Mir wäre ohnehin eine Lösung auf unabhängiger Hardware lieber, dann könnte ich mir ein Backup-Gerät anschließen und einfach umschalten, wenn wieder mal der Server ausfällt.

Mittwoch, 8. Mai 2019

Bowflex Max Trainer M3i

Über viele Jahre haben Sabine und ich nun bereits einiges versucht um unser Gewicht in Griff zu bekommen. Und in den meisten Fällen haben unsere Bestrebungen zu den gewünschten Ergebnissen geführt.

Wir machten diverse Diäten und verbrachten unzählige Stunden im Fitness-Center. Was wir aus all den Bestrebungen gelernt haben ist, dass es keine Erfolge ohne Verzicht oder Anstrengungen gibt.

Die größten Fortschritte konnten wir mit einer 10-wöchigen ketogenen Diät erzielen. Damals reduzierte ich mein Gewicht um mehr als 10kg  mit lange anhaltendem Effekt. Es trat kein Jojo-Effekt ein. Allerdings ist nun Jahre später wieder fast alles an Gewicht zurück, weil wir nach der Diät unsere Ernährung nicht umstellten. Mit einer Umstellung hätte es auch nachhaltig was gebracht.

Da wir nun keine Einschränkung mehr in Form einer Diät haben wollen, und geringe sportliche Aktivität nicht ausreichen um den Status zu verbessern, sondern lediglich um diesen zu halten, suchte ich nach einer Alternative. Diese sollte eine sportliche Betätigung mit möglichst geringem Zeitaufwand und gutem Trainingseffekt sein. Das Training mit dem Ellipsen-Stepper Bowflex Max Trainer M3i verspricht genau das.

Dieses HIIT Trainingsgerät ist eine Kombination aus Ellipsentrainer (Crosstrainer) und Stepper und schont durch die flüssige Bewegung die Gelenke bei gleichzeitig hohem Energiebedarf.  HIIT steht für High Intensity Intervall Training, einer Trainingsform bei der sich intensive Traininigsphasen mit Relax-Phasen abwechseln. Bowflex hat sich hier auf 14 minütige Trainings spezialisiert. Und genau das hat mich am meisten angesprochen, weil es absolut keine Ausrede dafür gibt, um ein Training an einem Tag auszulassen.

Die Auswahl des Max Trainers

Vom Bowflex Max Trainer gibt es drei unterschiedliche Modelle. Diese unterscheiden im Wesentlichen nur in Bereich der Komfort-Ausstattung. Allen gemein ist das Trainingsprinzip, der grundsätzliche Aufbau, das coole Aussehen und dass sie nur sehr wenig Platz brauchen . Die Modelle M5 und M7 (und in naher Zukunft deren Nachfolger M6 und M8) haben folgende zusätzliche Features.

Bowflex Max Trainer M3i:

  • 8-stufige Magnetbremse mit manueller Verstellung
  • Herzfrequenzmonitor über Brustgurt (im Lieferumfang enthalten)
  • Matrixdisplay ohne Beleuchtung
  • 2 Userprofile
  • 14 Minuten Max Intervall Training / manuelles Training
  • Größe: 117,1 cm x 63,5 cm Grundfläche und 159,8 cm Höhe

Bowflex Max Trainer M5i - Unterschiede zum M3:

  • 16-stufige Magnetbremse mit elektrischer Verstellung (feinere Abstufung der 8 Stufen vom M3)
  • 6 zusätzliche Workout Programme
  • Herzfrequenzmessung über Handgriffe
  • Matrixdisplay mit Beleuchtung
  • Bluetooth + kostenlose Tracking App
  • hochwertige ergonomische Griffe
  • hochwertigere Pedalmatten
  • Gehäuseteile silber statt schwarz
Bowflex Max Trainer M7i - Unterschiede zum M5:
  • 20-stufige Magnetbremse mit elektrischer Verstellung
  • 2 zusätzliche Workout Programme
  • Handgriffe in Fitness-Center Qualität mit spezieller Formgebung
  • Sportperformance Pedale
  • 2 zusätzliche Userprofile
  • komplettes Gehäuse silber
  • volldigitales Display
  • Tabletthalter
  • etwas Größer: 124,5cm x 77,5 cm Grundfläche und 166,4 cm Höhe
Wir haben uns für den Bowflex Max Trainer M3i entschieden, weil meiner Meinung nach der Aufpreis von jeweils 700,- Euro je Modell für die relativ geringen zusätzlichen Features nicht gerechtfertigt ist. Natürlich würde mir das Topmodell gut gefallen, aber der Preis ist dann doch mehr als doppelt so hoch. Dabei ist das wichtigste Feature schon ab dem M3 an Bord, nämlich das 14-Minuten High Intensity Intervall Training, und die grundsätzliche Konstruktion ist vergleichbar mit dem Topmodell.

Der Zusammenbau des Max Trainers

Die Lieferung erfolgte innerhalb von nicht ganz zwei Wochen mit dem Paketdienst. Das Gerät wird in zwei Paketen verpackt geliefert. In einem Paket befindet sich der Body, der auf einer Holzplatte befestigt ist. Im zweiten Paket befinden sich die restlichen Teile, die Anleitungen sowie sämtliche Schrauben und Werkzeuge, die zum Aufbau benötigt werden. 
Der Aufbau ist nicht besonders kompliziert und wird ausführlich und in deutscher Sprache erklärt. Allerdings muss man einige Handgriffe zu zweit erledigen, weshalb der Aufbau nicht alleine gemacht werden sollte. Vor allem um den Body auf das Grundgestell zu stellen sollten zwei Personen Hand anlegen, auch wenn der Body nicht besonders schwer ist, ist es wesentlich einfacher und sicherer. Außerdem besteht während des Aufbaus das Risiko sich an manchen Stelle einzuklemmen, weil die Verkleidungen erst nach und nach geschlossen werden.

Nach knapp 40 Minuten war der Max Trainer zusammengebaut und einsatzbereit.

 Die Einstellungen

Der Bowflex Max Trainer M3i ist besonders leicht zu bedienen. Am rechten Handgriff kann man den Widerstand durch Drehen des Griffes in 8 Stufen einstellen.

Die beiden Userprofile lassen sich leicht anpassen. Dazu muss man lediglich das Userprofil anwählen (durch Drücken der 'USER' Taste) und dann die 'USER' Taste lange drücken. Nun kann man das Alter, das Geschlecht, das Gewicht und die Körpergröße einstellen.

Für die Trainingseinheiten kann man die Dauer der Intensivphasen und die Dauer der Relaxphasen sowie das Trainingsziel in Kalorien/Minute einstellen. Dieses Training wird später durch Druck auf den 'MAX' Button abgerufen. Das ist auch schon alles was man einstellen kann. Alles Andere ergibt sich während der Benutzung des Trainingsgerätes.


Das Training

Um das Max-Training zu starten muss man nur auf die 'MAX' Taste drücken. Daraufhin wird auf der Kalorien-Anzeige durch LEDs ein zu erreichender Sollwert angezeigt. Man muss nun die Geschwindigkeit so wählen, dass sich der Zeiger in dem angezeigten Bereich befindet. Jede Intensiv-Phase wird durch eine Relax-Phase abgelöst. Nach 14 Minuten ist das Training vorbei und die verbrauchten Kalorien werden in roten Zahlen angezeigt.

Jede Phase wird durch einen 3-sekündigen Countdown eingeleitet. Dieser Countdown motiviert noch mal zusätzlich alles zu geben. Außerdem sind die einzelnen Abschnitte vond er Dauer her überschaubar und dementsprechend zu schaffen.

Das Training selbst ist sehr intensiv und geht ganz schön an die Substanz. Ich hätte nicht gedacht, dass 14 Minuten Training so anstrengend sein können. Wobei meiner Meinung nach die Relax-Phasen fast schon schwieriger zu halten waren, weil man die flüssige Bewegung eher langsam halten muss. Am nächsten Tag spürte ich meine Muskeln vor allem in den Beinen schon ziemlich. Bei geringem Widerstand trainiert man hauptsächliche die Beinmuskulatur und bei steigendem Widerstand braucht es dann auf jeden Fall auch die Arme. Vor allem für die intensiven Trainingsphasen. Dadurch wird der ganze Körper trainiert, von den Beinen bis zur Schulter.

Ergebnis

Wie erfolgreich das Training sein wird, weiß ich in rund 10 Wochen, denn so lange werde ich jetzt mal  täglich 14 Minuten lang mit dem Max Trainer trainieren. Dann gibt es einen Zwischenbericht mit Körpermaßen und entsprechenden Vergleichen. Spätestens dann wird klar sein, ob sich die Investition gelohnt hat.