Freitag, 24. Februar 2017

Essensbehälter zum Vorkochen und Einlagern

Da es immer schwerer wird täglich Zeit zum Kochen zu finden, mussten wir ein bisschen umdenken, um unseren Kindern dennoch gesundes Essen auftischen zu können. Sowohl meine Frau als auch ich sind berufstätig und unsere Kinder würden sich jeden Tag einen Tiefkühlpizza in den Ofen schieben, wenn wir nicht gegensteuern würden.

So mussten wir also einen Weg finden um Speisen zu portionieren und einzufrieren, damit diese dann von unseren Kindern bei Bedarf in der Mikrowelle erwärmt werden können. Natürlich ist mir klar, dass das Kochen in der Mikrowelle auch nicht das Gelbe vom Ei ist, aber es ist noch immer besser als Fertigmahlzeiten aufzutischen.

Neben einem Vakuumiergerät bestellten wir uns auch dieses Box-Set, da es für uns entscheidende Vorteile gegenüber herkömmlichen Plastikdosen (die man auf Partys kauft) hat.

+ Es gibt eine Unterteilung in drei Abschnitte. So kann Fleisch von Gemüse und Beilagen wie Reis
getrennt hinein gegeben werden.

+ Die Boxen sind frostsicher und für den Tiefkühler geeignet (das sind die Tupper-Teile zwar meistens auch, aber man sollte sie nicht direkt aus dem TK ni die Mikro stellen)

+ Wie gesagt sind die Boxen mikrowellen-geegignet (Tupper_Teile verformen sich gerne in der Mikrowelle)

+ Die schwarzen Boxen nehmen keine Farbe von Speisen an (schon mal Gulasch in einer transparenten Tupperdose erwärmt?)

+ Sie lassen sich in der Spülmaschine reinigen (Ja die anderen auch, aber auch hier verformen sich die Teile gerne mal nach öfterem Waschen)

+ Der Preis ist überzeugend niedrig

Wenn wir vorkochen, dann sind das gleich größere Mengen. Somit hilft es uns wenig, wenn wir nur einm paar Boxen zur Verfügung haben. Mit drei dieser Sets haben wir nun 36 Boxen von denen wir 30 zum Einfrieren und 6 für die Jause in der Schule verwenden. Zum gleichen Preis bekommt man etwa 3-4 Tupperboxen.

Auch für die Jause sind die Boxen sehr gut geeignet, weil sich die verschiedenen Dinge wie Obst und Gemüse gut trennen lassen. Außerdem sind kleine Becher dabei, die wir gerne für Pudding oder Joghurt verwenden.

Unsere Kinder benützen die Boxen auch wenn wir mal gemeinsam
einen Film zuhause sehen. Dann wird wie im Kino die Käsesauce in ein Abteil der Box gefüllt und in die anderen beiden kommen Taco-Chips. Das Ganze geht dann für 60 Sekunden in die Mikrowelle und schon haben wir kinotaugliche Taco-Chips mit warmer Käsesauce.

Mittlerweile haben wir die Boxen seit einiger Zeit in Verwendung und einzelne Boxen davon auch schon mehrere Male wiederverwendet (einfrieren im TK - auftauen - erwärmen in der Mikrowelle - spülen in der Maschine) ohne Abnutzungserscheinungen, Verformungen oder andere Probleme. Daher bin ich mit dem Kauf absolut zufrieden und kann diese Boxen bedenkenlos weiterempfehlen.



5 von 5 Sternen


Dienstag, 14. Februar 2017

Skiurlaub in Wagrain im Haus Annemarie

Wie schon so oft in meinen Bewertungen verwende ich die Phrase: "Es kommt darauf an, was man braucht!"

Wir waren letzte Woche zu Gast im Haus Annemarie in Wagrain und waren vollauf zufrieden. Natürlich kommt es immer drauf an, was man sich von seiner Unterkunft erwartet. Unsere Ansprüche sind eigentlich recht konkret auf den Punkt zu bringen:

  • Pistennähe: wir wollen direkt von der Piste zur Unterkunft abfahren können und im besten Fall ohne viel gehen zu müssen auch wieder zum Lift kommen.
  • Familientauglich: da wir diesmal 5 Personen (3 Erwachsene und 2 Kinder) waren musste die Unterkunft zumindest 2 Bäder haben und einen Gemeinschaftsraum bieten.
  • Preis/Leistung: Skiurlaub wird immer teurer und daher ist ein gutes Preis/Leistung Verhältnis absolut notwendig. Je günstiger desto besser, ohne dabei aber auf einen gewissen Standard zu verzichten.
  • Freundlich: Was hilft mir die schönste Unterkunft, wenn die Leute vor Ort unerträglich sind


Reserviert hatten wir im Haus Annemarie schon vor einem Jahr, da es für die Hauptsaison kaum möglich ist kurzfristiger an gute Quartiere zu kommen. Der Kontakt mit den Vermieter war diesbezüglich ausgezeichnet und es hat auch alles mit der Reservierung (von zwei Appartements für jeweils 5 Personen) geklappt.

Falls wir schon am Anreisetag auf die Piste gewollt hätten, so wurde uns angeboten, dass wir uns für die Piste fertig machen und das Appartement erst nach dem Skifahren beziehen könnten. Da wir das ohnehin nicht brauchten, checkten wir erst am späten Nachmittag ein. Zu diesem Zeitpunkt war das Appartement natürlich bereits gereinigt und für uns vorbereitet.

Das Appartement

Wir hatten eine Ferienwohnung mit 2 Schlafzimmern mit jeweils einem Doppelbett und einem Einzelbett und jeweils einem eigenen Badezimmer mit Dusche und WC. Außerdem gab es eine Wohnküche und einen Vorraum. Alle Räume verfügten über einen Zugang zum Balkon.

Alle Räume, mit Ausnahme der Bäder natürlich, waren mit Laminatboden versehen, was mit persönlich viel angenehmer ist als Teppich (ist einfach sauberer).

Die Schlafzimmer

In beiden Schlafzimmern gab es jeweils ein Doppelbett mit mittelfesten Matratzen und einer Liegefläche von 180x200cm. Da es keine Fußteile gab, waren die Betten auch für größere Personen geeignet. Mit 183 cm Körpergröße empfinde ich Betten mit Fußteil als eher unbequem, und denke, dass es größeren Personen vermutlich nicht anders geht.

Die Einzelbetten hatten eine Liegefläche von 90x200cm und etwas festere Matratzen. In unserem Schlafzimmer war das Extrabett nicht bezogen und konnte als Couch genutzt werden.

In jedem Schlafzimmer war ein großer Schrank mit etwas wenig Fächern, dafür ausreichend Platz für hängende Kleidung vorhanden. Wenn es Kritik gibt, dann eventuell, dass es für drei Personen in einem Zimmer vor allem mit Skikleidung ein bisschen eng werden kann, wenn es zu wenig Ablageflächen oder Laden gibt.

Für meinen Geschmack waren die Kopfpolster etwas dick, aber das sind persönliche Eindrücke. Hier kann man es fast niemandem recht machen, weil jeder andere Ansprüche an sein Kissen hat. Empfindliche Leute nehmen vermutlich ihren eigenen Polster mit.

Die Bäder

Jedes Schlafzimmer in unserem Appartement hatte ein eigens Bad mit Toilette und Dusche. Somit kamen wir uns morgens oder nach dem Skifahren nicht in die Quere. Außerdem ist dann in der Nacht nicht so viel Bewegung, wenn sich Personen auf der Suche nach einer Toilette durch die Wohnung tasten :-)

Die Tiefspüler-Toiletten waren sauber und machten auch nicht sonderlich viel Lärm in der Nacht (das Übliche halt). Es gab ausreichend Ablageflächen für einen einwöchigen Aufenthalt und in jedem Bad hing ein Haarföhn.

Die Duschen waren gepflegt (wir hatten schon Unterkünfte wo sich Schimmel in den Ritzen ankündigte) und mit Eckschiebetüren platzsparend zu öffnen.

Einziges Manko bei unserem Bad war, dass die Wasserleitung des Waschbeckens (gemeinsame Leitung mit dem Nachbar-Appartement) zischte. Hier wurde beim Bau vermutlich ein Knie in der Leitung eingebaut, das nun die Geräusche verursacht. Daher schliefen wir nur bei geschlossener Badezimmertüre, da wir sonst das Rauschen des Wassers hörten, wenn sich unsere Nachbarn in der Nacht die Hände wuschen.

Handtücher gab es für eine Woche. Wer gerne täglich ein frisches Handtuch benützt wird sich ohnehin eher in die Annehmlichkeit eines Hotels begeben.

Die Küche

Diese hatte alles was man braucht. Neben einer Sitzecke für sechs Personen gab es eine gut ausgestattete Küchenzeile.

Ein Kühlschrank mit Gefrierfach, ein Halogen-Kochfeld mit vier Zonen und Dunstabzug, eine Mikrowelle mit Grill, eine Filter-Kaffeemaschine und sogar ein Geschirrspüler waren in der kompletten Küchenzeile vorhanden.

Geschirr, Besteck und Gläser für sechs Personen und eine ordentliche Ausstattung an Töpfen, Pfannen und Küchenutensilien garantieren, dass man sich ordentlich selbst versorgen kann.

Für Lebensmittel und das Drumherum sollte man selbst sorgen. Wir waren das erste mal in einem Appartement und dachten daher nicht daran Zucker, Salz und Pfeffer mitzunehmen. Wir haben es für die Nächsten Gäste dort gelassen, aber verlassen sollte man sich eben nicht. Außerdem nahmen wir eine Pad-Espressomaschine mit, weil wir keine Filterkaffee-Trinker sind.

Zum Frühstück kann man das Gebäck vorbestellen und es sich in der Früh beim Frühstücksraum im Erdgeschoß abholen. Das ist sehr angenehm, da gerade das frische Gebäck für uns im Urlaub ein Must-Have ist. Wir frühstücken meist viel und essen dafür den ganzen Tag nichts, bis wir am Abend dann im Restaurant wieder richtig zulangen.

Mediaausstattung

In jedem Wohnraum gab es einen Fernseher. Also in jedem Schlafzimmer und in der Küche. Somit wären sogar im schlimmsten Fall alle mit dem Programm der Wahl bedient gewesen. Satelliten-TV auch mit deutschen Kanälen versteht sich von selbst.


Witzig war die Marke der Geräte "Changhong" :-)

Im gesamten Haus steht zudem freies WLAN zur Verfügung und erleichtert den Kindern somit das Überleben, denn ohne Internet ginge es kaum mehr.

Das Haus

Im Keller ist der Skiraum wo die Skischuhe an der beheizten Wand getrocknet und vorgewärmt werden und auch für die Ski und Boards genügend Raum vorhanden ist. Dort findet man auch Rodeln und Bobs mit denen die Kinder auf der gleich vor dem haus liegenden Piste rodeln können.

Unsere Kids nützten auch den Tischtennistisch, der sich ebenfalls im Keller befand.

Im Erdgeschoß gibt es einen kleinen Frühstücksraum, den wir jedoch nur vom Semmelholen kannten, weil wir ja Selbstversorger waren.

Die Haustüre lässt sich per Code rund um die Uhr öffnen.

Die Lage für Skifahrer

Besser geht es wohl kaum. Es gibt in ganz Wagrain nur wenige Häuser die wirklich direkt an der Piste liegen. Das Haus Annemarie gehört dazu. Lediglich die Zufahrt zum Haus trennt das Haus vond der Piste, also kann man die letzte Abfahrt bis direkt vors Haus machen, abschnallen und die Ski in den Skikeller tragen. Dabei sollte man aber bedenken, dass es für kleinere Kinder nach einem anstrengenden Skitag schwierig ist die Talabfahrt zu meistern. Das ist nicht nur in Wagrain so, denn die Schlussabfahrten sind fast überall eher anspruchsvoll.

Ein Tipp: Wer mit kleineren Kindern unterwegs ist und dennoch bis zum Haus abfahren möchte, sollte mit der Gondelbahn Flying Mozart bis zur Mittelstation abfahren und erst ab dort den Rest auf Ski bewältigen. Das letzte Stück ist auch für Kids und Personen denen der Skitag schon in den Knochen steckt zu bewältigen und dauert dann nur noch knapp 5 Minuten.

In der Früh hat man einen kurzen Weg von etwa 50 Metern hinauf zum Schlepplift mit dem man den kurzen Weg zur Gondelbahn Flying Mozart überwinden kann. Alternativ kann man bei guter Schneelage auch direkt vom Haus weg an dem Weg entlang bis zur Talstation der Gondel abfahren.

Die Lage allgemein

Wer sich selbst versorgen will, hat in Gehreichweite (ca. 10 Minuten eine Richtung) einen kleinen SPAR Markt und etwas weiter entfernt (ca. 5 Minuten länger zu gehen oder 2 Minuten mit dem Auto) auch gleich einen großen SPAR Supermarkt in der Nähe. Außerdem gibt es weiter unten im Ort auch noch einen großen BILLA.

Wir frühstückten nur im Appartement und gingen abends essen. Dazu gibt es in unmittelbarer Nähe (bei der Talstation der Gondel) eine sehr günstige Pizzeria und gleich daneben ein ausgezeichnetes aber nicht ganz billiges Restaurant, das Almmonte (dazu gibt es auch eine Review von mir). Lässt man sich von 15 Gehminuten nicht abschrecken, dann steht einem das komplette Restaurant-Angebot des Orts zur Verfügung, denn so lange dauert es etwa, wenn man gemütlich in den Ortskern spaziert. Wir empfanden den Spaziergang nach dem Essen als sehr angenehm.

Gleich neben dem näher gelegenen SPAR Markt gibt es übrigens eine Konditorei für all jene, die gerne mal gemütlich bei einer Tasse Kaffee verweilen während die Lieben auf der Piste sind.

Auch nur wenige Gehminuten entfernt findet man die Wasserwelt Amadè, das ist das Hallen- und Freibad in Wagrain. Damit hat man in einer geringen Entfernung ein großes Bad mit Sauna, Kinderspielwelt, Rutschen und vielem mehr.

Tipp: In 15 Gehminuten ist man im Ortskern. Dort gibt es Geldautomaten die noch gebührenfrei sind. Der Geldautomat neben dem kleinen SPAR Mark verrechnet eine Gebühr von mind. 1,95 Euro je Behebung. Ebenfalls im Ort ist eine große Apotheke und ein Sportgeschäft bei dem es sich auszahlt mal reinzuschauen, wenn man seine Ausrüstung erneuern möchte. Die Preise sind fair und die Einkäufe (Ski, Schuhe) werden nach der Montage und Einstellung direkt ins Quartier geliefert.

Die Vermieter

Familiär und freundlich fasst das Gefühl in dieser Unterkunft am besten zusammen. Wenn man was braucht, dann findet man ein offenes Ohr.

FAZIT

So und da wären wir nun. Es kommt darauf an was man sucht. Wer eine Unterkunft mit Sauna, Whirlpool, Indoorpool oder ähnlichen Wellness-Equipment sucht, kann schon mal getrost weitersuchen. Wer aber eine saubere, vernünftig ausgestattete Unterkunft mit direkter Pistennähe zu einem fairen Preis sucht, der landet im Haus Annemarie einen Volltreffer.

Wir haben unseren Aufenthalt genossen und waren so begeistert, dass wir auch für das nächste Jahr bereits wieder reservierten.

Nähere Informationen und Kontaktdaten findet ihr unter www.annemarie.at

5 von 5 Sternen

Montag, 13. Februar 2017

Amazon Echo Dot - Nun haben wir auch das kleine Modell

Nachdem sich unsere Tochter ein bisschen mit dem Amazon Echo beschäftigte, wollte sie sofort einen eigenen haben. Nun ist der große Echo doch etwas teuer, daher bestellte sie sich einen Echo Dot zu einem verhältnismäßig geringen Preis. Im Gegensatz zu der ersten Einladungsanforderung, dauerte es diesmal nur knapp zwei Wochen bis wir die Einladung zum Kauf erhielten. Mittlerweile bekommt man beide Modelle ohne Einladung.



Geliefert wurde auch der Amazon Echo Dot innerhalb von weniger als 24 Stunden nach der Bestellung. Im Lieferumfang enthalten war:

* der WiFi Lautsprecher
* ein Netzteil
* eine Kurzanleitung

Erster Eindruck

Amazons Echo Dot ist sehr gut verpackt und ordentlich mit Folien geschützt. Der Dot ist sehr kompakt und leicht und wirkt auf den ersten Blick sehr hochwertig verarbeitet.  

Sehr sauber verarbeitete Gehäuseteile und Tasten an der Oberfläche. Im Gegensatz zum großen Echo gibt es keinen Drehregler für die Lautstärke, sondern zwei Tasten (+) und (-). Ebenfalls ein unterschied zum großen Modell ist die Stromversorgung. Diese geht beim Echo Dot nämlich über einen Micro-USB Anschluss wie er bei den meisten Smartphones genutzt wird. Und natürlich nur ein kleiner Lautsprecher eingebaut.

Die Inbetriebnahme

Wie schon beim großen Echo ist die Installation kaum weiter zu vereinfachen. Ich steckte den Lautsprecher am Stromnetz an und öffnete die Alexa App, die ich ja schon für den großen Echo aus dem Playstore geladen hatte. Als ich in der App auf Gerät hinzufügen ging, war der Lautsprecher innerhalb weniger Sekunden vorhanden. ich musste nur noch das WLAN-Passwort eingeben und schon verband sich Alexa mit dem Internet. Das alles passiert begleitet von Audiohinweisen, die ein Display auf dem Lautsprecher ersetzen.

Kurz blinkte der Leuchtring rot und daraufhin orange. Nach der Aktivierung der deutschen Sprache ging der Leuchtring kurz auf blau und der Echo war bereit. Da unsere Tochter sich beschwerte, dass unser großer Echo im Wohnzimmer auf 'ECHO' hört (schließlich antwortet der Echo auf die Frage Wie heißt du? mit ALEXA), beließ ich das Aktivierungswort bei ihrem Dot bei ALEXA. Wirklich einfach das Ganze. Verliert der Echo die Netzwerkverbindung und kann daher Anweisungen nicht interpretieren oder ausführen, so leuchtet der Ring jedes Mal rot. Beim kleinen ist uns das bislang allerdings nicht passiert.

Die Bedienung

Alexa oder Echo wird grundsätzlich per Spracheingabe bedient. Jedoch gibt es zusätzlich die Möglichkeit die Lautstärke direkt am Lautsprecher über die beiden Tasten (+) und (-) an der Oberseite zu regulieren. Zusätzlich gibt es eine Taste mit der man die Mikrofone ausschalten kann, mit denen Echo in den Raum hinein hört, und eine weitere Taste mit der man Echo dazu bringt aktiv Befehle entgegen zu nehmen. 

Da die zentrale Funktion von Alexa die Verarbeitung von Sprachbefehlen ist, hört das Gerät auch ständig mit. Nur so kann Amazons Echo permanent bereit sein und Anweisungen ausführen. Um zu etwas mehr Privatsphäre zu erhalten, kann man dafür mittels Tastendruck die Mikrofone ausschalten. Allerdings bin ich mir nicht sicher, ob man damit wirklich die Mikrofone ausschaltet, oder Echo nur die Ausführung der Befehle unterbindet. Mittlerweile habe ich mit Wireshark gecheckt, dass der Lautsprecher wirklich nur mit dem Internet kommuniziert nachdem man ihn mit dem Aktivierungswort aktiviert hat.

Ist das Mikrofon aktiv, oder man hat die Taste für die Befehlsannahme gedrückt, dann ist Echo bereit eine Anweisung entgegen zu nehmen. Dafür stehen vier Aktivierungsworte: AMAZON / ECHO / ALEXA / COMPUTER zur Verfügung aus denen man eines wählen kann. Sobald man dieses Aktivierungswort ausspricht erwacht Alexa und zeigt durch einen leuchtenden Ring, dass das Gerät bereit ist eine Anweisung zu empfangen. Der Ring leuchtet dunkelblau und an der Stelle an dem eines der Mikrofone aktiv ist hellblau. Damit sieht man aus welcher Richtung die erkannten Befehle kommen. 

Die Erkennung der Sprache funktioniert natürlich ebenso gut wie beim großen Modell. 

Wie der große Echo lässt sich auch der Echo Dot im Backend über die Website oder über die Smartphone-App konfigurieren und überwachen. Neben den Einstellungen kann kann man die aktuelle Wiedergabe steuern und die Lautstärke anpassen. Das ist auch ganz praktisch, wenn Alexa im Kinderzimmer oder im Schlafzimmer eingesetzt wird. So kann man die Steuerung auch bedingt ohne Sprachbefehle durchführen. 

Wie der Echo Dot klingt

In der Review des großen Echo gehe ich ein bisschen auf die Sprachausgabe ein. Hier geht es mir nur noch um den Klang an sich. Im Echo Dot ist nämlich ein Lautsprecher eingebaut, damit man den kleinen auch ohne Ausgabegerät, wie eine Stereo-Anlage oder einen Verstärker nutzen kann. Da der Klang nun natürlich etwas schwächer ist, findet man an der Rückseite des Dot einen AUX-Ausgang (Line-Out) über den man den Dot mir einer Stereoanlage verbinden kann. Dabei sollte man allerdings
beachten, dass der interne Lautsprecher des Echo Dot ausgeschaltet wird, wenn an diesem Ausgang ein Kabel angesteckt wird. Somit kann der kleine Echo nichts mehr wiedergeben, wenn der Verstärker nicht eingeschaltet ist.

Das kann man umgehen, indem man sich für kleines Geld einen Bluetooth-Empfänger kauft und diesen an der Stereo-Anlage anschließt. Ist der Empfänger aktiv, dann wird der Ton über die Anlage ausgegeben und ist er ausgeschaltet, dann kommt der ton aus dem eingebauten Lautsprecher des Echo Dot. Das ist vor allem interessant, wenn man das kleine Gerät für mehr als reine Musik-Wiedergabe nutzt. Wer will schon für die Abfrage der Uhrzeit oder der täglichen Termine jedes Mal die Audio-Anlage einschalten.

Außerdem ist der Klang des integrierten Lautsprecher erstaunlich gut. Ich hatte schon einige teurere Bluetooth-Lautsprecher die weitaus schwächer waren als der Echo Dot. Meine Tochter verwendet das Gerät für Hörbücher und Musik und stellt ab und zu Fragen, die sich über eine Internetsuche beantworten lassen. Dafür reicht der eingebaute Speaker völlig aus, auch wenn er bei einer Lautstärke ab 7 aufwärts schon sehr blechern klingt und natürlich nicht besonders starke Bässe liefern kann.


FAZIT

Wie bereits beim Echo in unserem Wohnzimmer muss ich sagen, dass die gebotene Leistung meine Erwartungen übertroffen hat. Ich hätte mir nicht vorstellen können, dass man sich so schnell an die verbale Eingabe gewöhnt und das Gerät damit in kürzester Zeit zu einem wertvollen Bestandteil unserer Unterhaltungselektronik wird.

Vor allem unsere achtjährige Tochter geht völlig selbstverständlich damit um, und wünscht sich neben dem Spielen im Zimmer einfach Hörbücher und verschiedene Playlists von Alexa. Sie behandlet das Gerät wie ihre persönliche Assistentin und übergeht etwaige bestehende Unzulänglichkeiten einfach. Wenn was nicht sofort klappt, dann fragt sie einfach noch Mal.

Auch wenn unser Smart-Home noch nicht verknüpft ist, so sind die beiden Echos bereits ein fixer Bestandteil in unserem Tagesablauf. Termine erfragen, Wecker stellen, News abrufen und natürlich Radio spielen sowie Bücher und Musik wiedergeben sind derzeit die Hauptaufgabengebiete. Die Rollladen der Fenster und die Beleuchtungen in den Zimmern werden in den nächsten Wochen folgen und spätestens dann werden wir noch ein paar Dots mehr anschaffen um in jedem Wohn- und Schlafraum die Audio-Steuerung des Hauses nützen zu können.

5 von 5 Sternen