Mittwoch, 30. November 2016

Mpow PAMPBH053AB - DEVD 4.1 Bluetooth Sport-Headset

Diese Kopfhörer zeichnen sich in keiner Kategorie besonders aus, aber sie sind auch nirgends wirklich schlecht und stellen auf Grund des sehr günstigen Preises ein wirklich gutes Angebot dar.



Geliefert wurden sie in einem kleinen Karton. Darin enthalten waren:

* das Headset mit, im etwa 35 cm langen Kabel integrierter, Fernbedienung
* 3 Sets unterschiedlich großer Silikonaufsätze für die Ear-Plugs
* 3 Sets unterschiedlich großer Shark Fins
* ein kleiner Kabelhaken
* ein USB Ladekabel
* eine Tasche für die Aufbewahrung
* eine Kurzanleitung

Die Verarbeitung dieser Kopfhörer wirkt sehr gut, mit sauber gearbeiteten Kunststoffteilen, genau eingepassten Kabelanschlüssen und hochwertigem Finish.

Der Klang hängt bei In-Ear-Kopfhörern sehr stark davon ab wie gut die Silikonaufsätze den Gehörgang verschließen. Mit den richtigen Aufsätzen und Shark Fins schließen diese Plugs gut ab und können so für ein geringes Bassgefühl sorgen. Natürlich darf man sich kein Basswunder erwarten, dafür braucht es Over-Ear Kopfhörer. Der für mich hörbare Frequenzbereich liegt zwischen 28Hz und 14.470Hz. dazwischen liefert dieses Headset präzise und nur wenig verwaschene Sounds. So lassen sich unterschiedliche Frequenzen gut unterscheiden und die Musik kling nicht wie bei manchen anderen Geräten wie ein Musikbrei.

Durch die unterschiedlichen Aufsätze passt sich dieses Headset gut den Ohr-Gegebenheiten an und sitzt auch recht ordentlich. Allerdings rutschen mir die Ear-Plugs beim Laufen aus den (zugegebener Maßen recht großen) Gehörgängen raus. Für mich sind sie also beim Laufen nicht geeignet. Fürs Krafttraining passen sie allerdings sehr gut. Mein Sohn hat kleinere Ohrmuscheln und daher mit dem Sitz auch beim Laufen kein Problem. Es kommt halt immer auf die Ohren an.

Die Akkulaufzeit ist OK, auch wenn die angegebenen 6 Stunden vermutlich eher rechnerisches Wunschdenken sind. Ich verwende meine Kopfhörer immer auf ca. 60-70% Lautstärke und musste sie nach knapp 5 Stunden an das Ladegerät anstecken. Die entsprechende Warnung für einen schwachen Akku kommt relativ spät. Der Akku hielt nach der ersten Warnung nur noch knapp 15 Minuten. Verwendet man die Kopfhörer also für den Sport, sollte man sich zeitgerecht um eine ausreichende Ladung kümmern.

Telefonieren kann man damit natürlich auch, und das auch noch mit einer sehr guten Sprachübertragung. So hört man sein Gegenüber ebenso gut wie man selbst verstanden wird.

Alles in Allem also keine Top-Produkt, das aber auf Grund des sehr geringen Preises ein recht vernünftiges Angebot darstellt und durchaus empfehlenswert ist. Vergleichbares kostet normaler Weise durchaus um gut 50% mehr.

5 von 5 Sternen


SPIN Remote für den Sonos

Neue Technik interessiert mich immer und so neige ich zur Bestellung von Dingen die die Welt nicht braucht. Diese Fernbedienung zählt definitiv dazu. Sie kann nichts was man mit einer norm,alen Fernbedienung nicht erledigen könnte, hat im Gegenteil eigentlich einen eher geringen Funktionsumfang und erfordert mal wieder das Zusammenspiel mit der 1.001. Handyapp. Mein Samsung Smartphone brennt bald ab wegen der unzähligen Apps die schon darauf laufen.

Geliefert wurde die Spin Remote in einer schicken Box mit zwei AA-Batterien und einer kurzen
Anleitung damit man gleich starten kann. Um die Batterien einzulegen, muss man die Edelstahlkappe abziehen. Wie das geht steht auf einer eigenen Anleitung, weil man dabei Angst bekommt, dass man die FB zerstören könnte. Als nächstes muss man die App runterladen.

Dort fügt man eine neue Spin Remote hinzu (wie das Smartphones
das Signal empfängt weiß ich nicht, wahrscheinlich in IR-Signal, weil BT und WLan nicht verbunden waren), was auch problemlos klappte. Dann kann man die Spin Remote personalisieren, also die Farbe einstellen und die Befehle an bestimmte Gesten binden. So lässt sich die Spin in horizontaler Lage hin und her drehen zum Beispiel um damit die Lautstärke eines Geräts einzustellen. Hebt man sie an und bring sie in eine schräge Lage, so werden Drehbewegungen zB. als vor und zurück erkannt (wenn man es so
festlegt) Zudem kann man das Touchpad an der Unterseite mit rauf, runter, lings, rechts, touch und einer Kreisbewegung belegen. Bis auf die Kreisbewegung erkannte die FB auch alle Befehle perfekt. Das mit dem Kreis bekomme ich einfach nicht hin. Liegt es an der Spin oder an mir? Ich weiß es nicht.

Für normale Geräte habe ich es nicht probiert, aber in Verbindung mit dem Sonos harmoniert diese Fernbedienung perfekt und wenn man einfach mal das Teil angreift und mit Gesten die Musikwiedergabe und die Lautstärke steuert, so hat man auf jeden Fall ein paar "Ahhs" und "Ohhs" und auch ein "Was ist das denn für ein Teil?" garantiert.

Für die Bedienung des Sonos finde ich diese Spin Remote wirklich brauchbar und cool, für andere Geräte bleibe ich dann doch lieber bei den herkömmlichen Fernbedienungen, die alle Funktionen unterstützen und gerne mal in den Ritzen der Couch verschwinden :-)

4 von 5 Sterne



ELEPHAS Beamer mit 1.500 Lumen

Halloween ist gerade vorbei und wir beeindruckten diesmal die Kinder unserer Siedlung neben Altbekanntem auch mit Projektionen. Mehr dazu findet ihr in unserem Hausbaublog. Die Projektion im Schlafzimmer hat super eingeschlagen und der Effekt war der Hit bei den vorbei gehenden Gruppen.

Nun muss ich das nächstes Jahr natürlich toppen und überlege mir schon jetzt Deko-Ideen für Halloween 2017. Eine davon ist eine 3D-Projektionsfläche im Garten auf die ich spooky Videoclips projizieren möchte um die Besucher ein wenig zu erschrecken. Dazu möchte ich allerdings keinen besonders teuren und hochwertigen Projektor verwenden, da ich bei aller Wertschätzung für meine Nachbarschaft nicht sicher sein kann, dass nicht doch irgendjemand sich einfach den Projektor schnappt und damit im Dunkel der Halloween-Nacht verschwindet. Außerdem muss man immer davon ausgehen, dass die Luftfeuchtigkeit zu der Zeit etwas höher ist, was elektronischen Geräten auch nicht immer gut bekommt. Daher brauchte ich einen günstigen Beamer.

Doch günstig alleine war nun auch nicht genug. so sollte die Helligkeit halbwegs vertretbar sein und es musste zumindest ein USB-Anschluss für einen Stick jedoch besser noch ein SD-Kartenslot vorhanden sein, auf dem die Videoclips gespeichert sind.

Das alles fand ich bei diesem Beamer von Elephas. Dieses klassische China-Produkt kann einiges, nichts davon besonders gut und kostete etwas weniger als 80 Euro. Damit ist der Preis gerade noch im Rahmen.
Geliefert wurde der Beamer in einer stabilen Schachtel, was für mich wichtig ist, weil er darin die meiste Zeit gelagert wird (es ist wie gesagt ein Deko-Element). Im Lieferumfang enthalten waren zudem eine Fernbedienung, ein kurzes Klinke-AV-Kabel und eine Kurzanleitung sowie eine Schraube um den Projektor vorne zu erhöhen.


Die Bedienung

Das Gerät kann auch ohne Fernbedienung bedient werden, da die benötigten Tasten an der Oberseite des Beamers vorhanden sind. Wir der Projektor eingeschaltet, so braucht er mal ein paar Sekunden Bedenkzeit bis der Lüfter und die Leuchte erwachen. Dann ist er innerhalb weniger Sekunden im Main-Screen auf dem man auswählen kann was man anzeigen möchte. Dort kann man sowohl die Quelle als auch die Medienart wählen sowie die Einstellungen vornehmen.

Die Anschlüsse

Neben einem HDMI und AV-Eingang gibt es einen VGA-Eingang sowie zwei USB-Anschlüsse und einen SD-Karten-Slot. Von USB und SD Karte können die Inhalte direkt abgerufen werden. Hier merkt man allerdings schnell, dass die Prozessorleistung des eingebauten Boards ein sehr niedriges Niveau hat. Vor allem, wenn man eine Slideshow von mittelmäßig aufgelösten Fotos direkt von USB macht, dann sind die Übergänge extrem holprig.


Die Bildqualität

Vergleich: Originalbild oben Beamer
Projektion unten
Hierauf werden vermutlich die meisten Kaufentscheidungen
begründet. So nun muss man natürlich sagen, dass es einen Grund gibt warum es Beamer gibt die leicht das Zehnfache und mehr des Kaufpreises dieses Beamer kosten. Der Name alleine ist es bei diesen Geräten dann doch nicht.

Dieser Projektor hat, unabhängig davon wie ich die Einstellungen umdrehte, ein echtes Problem mit Kontrasten und mit der Helligkeit. Außerdem ist die Auflösung mit 800 x 480 alles andere als prickelnd. Hier darf man sich nicht verwirren lassen von der Angabe auf Amazon, denn die 1080p bezeichnet natürlich nur die unterstützte Eingangsauflösung, nicht aber die native Darstellung an der Linse. Auf dem Beispielbild sieht man sehr deutlich den starken Blaustich, die pixelige Auflösung und die eher dunkle Darstellung im Vergleich zum Originalbild.

Mit schnelle Bildsequenzen kommt der Projektor nicht zurecht, da es starkes Fading gibt und sich viele Schlieren bilden. 

Die Linse lässt sich recht gut einstellen und hat zwei Rändelräder hinter einander für Fokus und Keystone-Korrektur. 

Für unsere Zwecke ist der Beamer ideal, weil die Videos die darauf laufen ohnehin einen hohen Blaustich haben und die Umgebung zu Halloween tendenziell eher dunkel ist.

Fazit

Nun muss ich sagen, dass ich mir diesen Beamer aus mehreren Gründen nicht zum Filmschauen ins Wohnzimmer stellen würde.

  • Die Bildqualität ist wirklich nicht besonders in Punkto Helligkeit und Kontrast.
  • Die Auflösung ist so ziemlich am untersten möglichen Niveau, viel schlechter geht es eigentlich nicht.
  • Sobald der Beamer läuft erzeugt er ein ziemlich lautes Lüftergeräusch, das sich nur durch eine laut aufgedrehte Dolby-Anlage übertönen lässt.
  • Für Slideshows ist der Prozessor etwas zu schwach.
  • Filme laufen nicht direkt vom Stick weil der Projektor nur Foto- und Audio-Formate unterstützt.
  • Nichts für Action-Filme, weil das Panel zu lange braucht und dadurch Fading entsteht.

So jetzt könnte man sagen, dass dieser Projektor vollkommen ungeeignet ist. Das stimmt so allerdings nicht, weil er für den geforderten Preis nämlich eines sehr gut kann: er ist leicht transportabel und als Projektor für Deko, Werbung und Präsentationen gut geeignet ohne, dass man sich Sorgen um einen hohen Verlust machen müsste. Mir sind in meiner Laufbahn als Vortragender mehrere Beamer abhanden gekommen. Mit jedem Verlust wurde die Neuanschaffung günstiger. Mittlerweile würde ich nicht mehr als 100 Euro für einen entsprechenden Beamer ausgeben. Dieser ist für solche Zwecke damit perfekt geeignet und auch zu empfehlen, wenn man ihn nicht zum Ansehen von Filmen einsetzen will.

4 von 5 Sternen weil der
Preis wirklich fair ist zur
gebotenen Leistung.




MixMart Power Bank mit 21.600mAh

Weihnachten steht vor der Türe und die Suche nach Geschenken ist wieder voll im Gange. Dieses Jahr haben wir es zumindest bei meiner Schwägerin leicht, denn die ist dem Pokemon-Wahn vollkommen verfallen und braucht für ihr Smartphone zusätzliche Power ohne Ende.

Daher bestellte ich diese Powerbank, weil sie für einen vernünftigen Preis recht viel Kapazität bietet und nicht zu groß ist. Schließlich möchte meine Schwägerin die Powerbank unter ihrem Handy in der Hand tragen und dann noch das festhalten können. Dafür ist diese Powerbank perfekt geeignet, da sie in etwa die Abmessungen hat wie ein 5,5 Zoll Smartphone und somit ein gutes Gefühl in der Hand gibt.

Bevor ich meiner Schwägerin diese Powerbank schenke, schau ich mir natürlich an wie sie läuft, weil es später einfach schwieriger ist sie umzutauschen, falls irgend etwas nicht passen sollte.

Geliefert wurde sie ohne jegliches Zubehör im Karton verpackt. Nicht mal ein Ladekabel war dabei.
Muss man nicht unbedingt haben. Schön wär´s trotzdem gewesen. Beschädigt war schon mal nichts.

Die Powerbank war etwa zu 70% vorgeladen. Also hab ich sie mal angesteckt und festgestellt, dass sie mit bis zu 1,95A geladen wurde. Es seht also einem schnellen Aufladen des Zusatzakkus nichts im Weg. Sie verfügt über drei USB-Anschlüsse die alle smart regeln und sich dem Verbraucher anpassen. So können maximal 2,4A abgegeben werden. Allerdings ist das der maximale Ladestrom an allen Ausgängen. Will man also mehrere Geräte laden, so bekommen diese (eher zufällig) geringere Ladeströme zugewiesen. Man kann aber davon ausgehen, dass drei angeschlossene Abnehmer die mit jeweils maximaler Stromstärke laden könnten, in etwa jeweils drei Mal so lange brauchen bis sie vollständig geladen sind (wenn die Verteilung gerecht mit 0,8A pro Abnehmer erfolgt, was nicht immer ganz der Fall ist).

In der Hand fühlt sich die Powerbank angenehm an, da sie eine leicht raue Oberfläche besitzt. Diese hat leider den Nachteil, dass sie sehr empfindlich auf fettige Finger reagiert. Diese Fettflecken lassen sich sehr schwer wegwischen.

Zusätzlich gibt es eine eingebaute LED-Leuchte (weil das nun mittlerweile fast schon zum guten Ton bei Powerbanks gehört) und eine vierstufige LED-Ladestandsanzeige.

Der Ladevorgang start meist automatisch, wenn ein Verbraucher angeschlossen wird und kann auch über den Power Knopf manuell aktiviert werden. Zudem schaltet sich die Powerbank auch automatisch ein, wenn sie zum Laden angesteckt wird und hat einen Überladeschutz der sie deaktiviert, wenn der Akku voll ist. Zum Aufladen sollte man sie über Nacht anstecken, da es bei dieser Kapazität schon eine Zeit dauert bis der Akku voll ist.

Ich bin zufrieden und werde dieses Gerät ruhigen Gewissens meiner Schwägerin zu Weihnachten schenken.

5 von 5 Sternen


Donnerstag, 10. November 2016

Ring Stick Up Cam mit Solarmodul

Wir besitzen seit Jahren schon die Ring WLAN Türglocke (zuvor hatten wir schon den Vorgänger...den doorBot) und sind von dem Prinzip der internationalen Kommunikation über die App mit dem Besucher vor der Türe überzeugt.

Aber nun zum Gerät.  Die Idee ist so simpel wie clever. Wenn jemand in den Bereich der Ring Kamera eintritt, dann verbindet sich die Kamera mit dem WLAN und sendet die Anfrage über das Internet an die Mobiltelefone (oder an die Glocke im Haus) der Bewohner. Ab jetzt wird es aber ein wenig komplizierter, denn die Anfrage läuft natürlich über einen amerikanischen Server und jedes verbundene Telefon oder Tablet möchte erreicht werden.

Die Installation ist einfach:
- Ring auspacken.
- App aus dem App-Store installieren und starten.
- orangen Knopf auf der Rückseite des Ring drücken.
- Anweisungen in der App folgen.
- nach der Auswahl des richtigen WLAN läuft die Türglocke.

Wir haben die Kameras im Set mit je einem Solar-Panel gekauft. Diese muss in der Nähe montiert werden und wird über das 1,5 m lange Kabel mit dem Micro-USB Port der Kamera verbunden.

Es gibt aber auch manchmal Probleme:
- wenn der Accesspoint oder Router zu weit weg ist.
- wenn Störquellen die WLAN-Verbindung stören.
- wenn die Upload-Rate des Internet-Zuganges zu schwach ist (unter 3 MBit läuft es nicht ordentlich)
Dann kommt es nämlich zu Ausfällen in der Übertragung, was zu Bildstörungen führt.

Wir haben mittlerweile einen Accesspoint, der ziemlich nahe an unserer Eingangstüre liegt und einen
Internetprovider der uns über LTE eine stabile, mindestens 8 MBit (Upload) schnelle Verbindung zur Verfügung stellt. Seither gibt es keine Probleme mit dem 'Ring'.

Wird der Bewegungsmelder ausgelöst, so wird die Verbindung hergestellt und der Klingelton meist 1-6 Sekunden später auf den verbundenen Devices wiedergegeben. Wir verwenden Geräte mit Android 5.0, Android 4.4 und iOS 6.1.

Man kann mit dem 'Besucher' sogar sprechen. Am Telefon kann man nun entscheiden , ob man das 'Gespräch' annimmt oder ablehnt.

Die aufgezeichneten Videos werden dann in der Cloud gespeichert und können später abgerufen, bzw. heruntergeladen werden. Dieses Service ist allerdings kostenpflichtig. Pro Gerät kostet es $ 30,- pro Jahr. Praktisch ist es vor allem, weil man so Aufzeichnungen von ungebetenen Besuchern später abrufen und downloaden kann.

Hier noch ein kleines Beispielvideo, das jedoch durch den Upload etwas komprimiert wurde. Daher sollte man es nicht vergrößern um einen richtigen Eindruck zu erhalten.