Dienstag, 27. September 2016

MixMart Powerbank mit 24000mAh und 220V Wechselrichter

Keine Frage: Bei dieser Powerbank überlegt man nicht mehr ob man etwas mehr Kapazität oder eine etwas kleiner Bauform möchte. Dieser Zug ist bei Kapazitäten jenseits der 20.000mAh abgefahren. Was man sich aber sehr wohl überlegen kann ist, was man mit einer Powerbank ist dieser Kategorie alles will. Klassiker wie das Smartphone und ein Tablet stehen sowieso außer Fragen, denn die brauchen heute schon so viel Leistung, dass ich kaum mehr einen Smartphone User kenne, der wirklich über einen kompletten Tag ohne zwischenzeitliches Aufladen kommt.

Was an dieser MixMart Powerbank besonders ist, ist der Ausgang mit 220V Wechselspannung und maximal 85W Ausgangsleistung. Damit ist man nun nicht mehr auf reine USB Geräte beschränkt, sondern kann auch herkömmliche Geräte anstecken, die nicht mehr als 85W benötigen. Dadurch gibt einem diese Powerbank neue Möglichkeiten, die jedoch eine etwas größere Bauform erfordern.

Geliefert wurde die Powerbank in einem schlichten Karton gemeinsam mit einem Netzteil und einem Adapter-Stecker um EU/UK und US-Stecker anzustecken. Außerdem liegt eine englischsprachige Kurzanleitung bei.

Bei der ersten Verwendung, dachte ich schon, dass die Powerbank einen Schaden hätte, da die digitale LCD Anzeige im Minutentakt eine geringere Kapazität anzeigte. Nach knapp 15 Minuten war die Kapazität von 79% auf letztendlich 48% gesunken. Dadrauf stabilisierte sich die Anzeige dann. Ich schloss den externen Akku mit dem Netzteil an und wartete mal ab. Nach etwa zwei Stunden zeigte
die Anzeige 100% und dabei blieb es dann auch. Scheinbar war es wirklich nur eine initiale vollständige Ladung nötig.

Am seitlichen USB Anschluss wurde mein S5 Smartphone mit etwa 1,6A geladen. Das ginge sicher besser, denn eigentlich hätte die Powerbank ja fast die doppelte Stromstärke maximal zur Verfügung. Hier spielt scheinbar die Elektronik nicht ganz mit. Dafür dürfte die Kapazität der Powerbank auch wirklich nahezu 24000mAh erreichen. Nach zwei Ladezyklen würde ich sagen, dass etwa 1-1,5% weniger zur Verfügung stehen.

Die Haptik der PB ist gut, da die Hülle aus mattem Kunststoff besteht. Allerdings sollte man sie nicht zu grob behandeln, da die Hülle aus Hartplastik  ist und daher sicher leicht bricht, wenn es mal nicht ganz so vorsichtig abgeht.

+ LCD Anzeige mit %-Angabe zur Restkapazität
+ 3 x USB Anschluss
+ hat sogar einen 220V Anschluss mit bis zu 85W Leistung
+ integrierte Taschenlampe
+ hohe Kapazität die auch wirklich erreicht wird
+ für die Leistung noch ein vernünftiges Gewicht
+ Größe im Taschenbuchformat ist auch ideal für Unterwegs

- Sehr hoher Preis, der sich vermutlich neben der Kapazität aus dem eingebauten Wechselrichter ergibt

Negative Punkte sind mir, außer wenn man den Preis sieht, bei dieser Powerbank nicht aufgefallen. Sie kann einiges und das auch gut. Wenn man keine 220V unterwegs benötigt, dann kann man getrost auf den Wechselrichter verzichten und zu einer Powerbank greifen die bei ähnlicher Kapazität sicher wesentlich günstiger ist. Diese ist dafür universell einsetzbar und nicht nur für Geräte mit USB geeignet.

Diese Powerbank erhielt ich zu Testzwecken vergünstigt zur Verfügung gestellt. Weder meine Meinung noch die Wertung über das Produkt wurden davon beeinflusst.

5 von 5 Sternen

Montag, 26. September 2016

Odys Kiddy 8 Tablet speziell für Kinder

Es ist heute eigentlich fast nicht mehr möglich Kinder von neuen Medien und der entsprechenden Technologie wie Tablets fern zu halten. Auch wenn ich denke, dass es nicht das Beste ist was man Kindern bieten kann, wenn man ihnen ein Tablet zur Verfügung stellt. Nicht nur, dass es von Aktivitäten an der frischen Luft abhält, lässt es unter Umständen auch das kreative Potential verkümmern und verstärkt die Neigung zu Kurzsichtigkeit. Das sind im Großen und Ganzen die weitläufigen Meinungen über diese Geräte.

Was wir im Speziellen bei unserem Teenager beobachten konnten war, dass es wirklich fast unmöglich ist Kids gewisse Dinge zu verbieten oder zu erlauben. So verlief er sich teilweise massiv im Internet und auf Youtube und war dort nahezu außer Kontrolle. Allerdings lag das hauptsächlich daran, dass wir keine Ahnung hatten mit welchen Apps wir für Sicherheit sorgen konnten. Das bringt mich zum Kiddy 8 von Odys.

Lieferumfang:
1 x 8" Tablet mit Android 5.1
1 x Netzteil mit Micro-USB Ladekabel
1 x Silikonhülle
1 x Schnellstart-Anleitung

Technische Daten

MarkeOdys
ModellKIDDY 8 
Gewicht358 g
Maße21,7 x 1 x 12,3 cm
Akku1 Lithium Polymer Batterien erforderlich (enthalten).
Akkukapazität2.3 Wattstunden
Bildschirmgröße8 Zoll
ProzessorIntel
ProzessortypAtom
Prozessorgeschwindigkeit1.8 GHz
Anzahl Kerne4
RAM Größe1 GB
Speicher-ArtDDR3 SDRAM
Flashspeicher16 GB
WLAN802.11B, 802.11G, 802.11n
BetriebssystemAndroid 5.1
Kamerafront/rear
Netzteil5V/2A

Erster Eindruck

Das Tablet ist ein ganz gewöhnliches Tablet mit 8" Bildschirmdiagonale, halbwegs flottem Prozessor, zwei mittelmäßigen Kameras, 1GB RAM und 16GB Flashspeicher. Rein von den technischen Daten her ist dieses Tablet mit Sicherheit eher im Mittelfeld anzusiedeln. Nichts kann es besonders gut aber auch in keinem Bereich ist es wirklich schlecht. Die Kameras machen eher körnige, dunkle und schlecht aufgelöste Aufnahmen und der Akku ist mit 2300mAh wirklich schwach. So bringt er es nicht mal auf die Leistung eines aktuellen Smartphones.

Die Verarbeitung wirkt sehr hochwertig und das Tablet liegt gut in der Hand. Man hat das Gefühl ein
hochwertiges Gerät in Händen zu halten. Am Display ist eine Schutzfolie angebracht die das empfindliche Kunststoff-Display vor dem Verkratzen schützen soll. Leide rist auch diese Folie anfällig für Kratzer und sollte bald gegen eine hochwertigere ausgetauscht werden. Ohne Folie würde ich das Tablet keinem Kind geben, denn dann wird das Display bald wie Milchglas aussehen.

Um das Gehäuse zu schütze liegt eine genau passende Silikonhülle bei deren Ausschnitte auf das Tablet abgestimmt sind. So ist jede Taste ebenso wie die Anschlüsse und Kameras erreichbar und frei.

Betriebssystem

Das Tablet kommt mit einem vorinstallierten Android 5.1 und ebenso vorinstallierter Kids Place App deren weitreichende Eingriffe in das System Kinder beim Surfen und bei der Verwendung des Tablets
schützen soll. Die App muss bei der erstmaligen Verwendung eingerichtet werden und kann so konfiguriert werden, dass sie mit jedem Start des Tablets automatisch eingeschaltet ist. Sie kann nur durch die Eingabe eines zuvor selbst festgelegten Pins deaktiviert und umgangen werden. Teil dieser App ist ein kindersicherer Browser, ein Videoplayer und ein Bildbetrachter.

So geschützt wird es Kinder unmöglich gemacht sich Inhalte anzusehen die nicht für sie geeignet sind. Wobei dabei der Weg einer Whitelist gegangen wird und die Inhalte dezidiert freigegeben sein und werden müssen. Es ist also nicht notwendig die Inhalte zuvor als ungeeignet zu klassifizieren.

Ich habe darüber gelesen, dass die Lizenz dieser App nur eine Testlizenz wäre und nach wenigen Tagen zu bezahlen sei, allerdings kann ich das nicht nachvollziehen, da die App bei uns nun seit längerer Zeit läuft.

Unsere Kids schafften es nicht die Sperren und Einschränkungen zu umgehen und trotzdem war es möglich Apps nach unserer Freigabe zu installieren, wenn wir der Meinung waren, dass sie ok sind.

Die Verwendung

Das Tablet verfügt über einen sehr kleinen Akku und hat daher eine ziemlich eingeschränkte Betriebszeit. Nun kann man sagen, dass Kinder sowieso nicht länger als 2-3 Stunden am Tablet zu hängen. Trotzdem würde ich mir eine längere Laufzeit ohne zwischenzeitliche Ladezyklen wünsche, da nicht bei jeder Familienfeier mit langwieriger Entwicklung Steckdosen zum Aufladen bereit stehen.

Die Grafik ist nicht das Beste was man im Moment bei Tablets bekommt, reicht aber für die
Mindestanforderung von Kindern durchaus. So kann man schon mal einen Film ansehen ohne dabei ein Augenleiden zu riskieren. Jedoch sollte der Film an Betracht des schwachen Akkus nicht zu lange dauern.

Durch das relativ geringe Gewicht eignet sich das Tablet für Kinder, weil es nicht so schwer auf den Handgelenken lastet.

Wegen des geringen Arbeitsspeichers laufen manche Apps etwas, sagen wir mal zäh. Und der geringe Flashspeicher erleichtert das App-Management nicht wirklich. Hayday und Co. brauchen mittlerweile so viel Speicher, dass man schon ein bisschen wählerisch sein sollte. Leider ist eine Speichererweiterung über 32GB nicht möglich. Zumindest erkannte das Tablet keine der größeren Karten die ich versuchte.

Der Sound ist wegen des einseitig angebrachten, rückseitig platzierten Lautsprechers auch nicht das Gelbe vom Ei und für die Verwendung im Restaurant oder bei einer Familienfeier eher weniger geeignet.

FAZIT

Ist man auf der Suche nach einem Tablet im mittleren Leistungsspektrum mit vorinstallierter Kinderschutz-Software, ist man bei Odys mit dem Kiddy 8 recht gut aufgehoben. Natürlich ist das Tablet kein Geschenk und für ein Tablet mit diesen Eckdaten eher im höheren Preissegment angesiedelt. Vergleichbare Tablets werden unter hundert Euro gehandelt. Dafür bietet das Odys ein sehr komplettes Angebot mit ordentlich funktionierender Software und einer sehr guten Verarbeitung. Dafür bekommt das Tablet von uns auch vier von fünf Sternen, weil es in keinem Bereich wirklich schlecht ist und der Kinderschutz bereits ab Werk gut umgesetzt ist. Trotzdem muss man sich beim ersten Einsatz mit der Konfiguration beschäftigen, da es ansonsten ein ganz normales Tablet ist.

4 von 5 Sternen

Ancheer Bürodrehstuhl im Rennsitz-Design

Warum soll ein Bürodrehstuhl eigentlich immer nach Arbeit aussehen? Dieser Drehstuhl sieht aus wie ein Rennsitz aus einem Sportwagen.
Nun haben wir zuhause bereits seit bald 16 Jahren ein kleines Büro. Darin steht fast ebenso lange schon ein Chefsessel mit Lederbezug. Dieser ist noch fast so gut wie zu der Zeit als wir in Kauften. Damals, noch vor dem Euro, kostete dieser wirklich hochwertige Sessel kaum mehr als ein Basismodell zur heutigen Zeit. Daher sind meine Erwartungen ziemlich hoch, wenn wir einen neuen Sessel in unser Büro dazu stellen. Notwendig ist das vor allem, weil die Kinder gerne gleichzeitig ihre Hausübung machen.

Die Lieferung dauerte etwas länger als üblich, was aber kein Problem darstellte.
Geliefert wurde der Stuhl zerlegt und kompakt in einem Karton verpackt. Der Zusammenbau dauerte bei uns ein bissche länger, weil ich vor allem mit den Plastikteilen an der Seite zu kämpfen hatte. Irgendwie wollten die Kreuzschrauben nicht in den vorgesehenen Löchern Halt finden. Ansonsten ist der Aufbau eigentlich eine Kleinigkeit.

1. die Rollen in das Bodenkreuz stecken
2. den Hydraulik-Dämpfer in die Mitte des Kreuzes stecken
3. die Halterung für die Höhenverstellung an der Unterseite der Sitzfläche festschrauben
4. die Armstützen an die Sitzfläche schrauben
5. die Rückenlehne mit der Sitzfläche verbinden
6. die Kunststoffteile zum Schutz der Mechanik anschrauben
7. eventuell die beiliegenden Polster auflegen (Rückenpolster, Nackenpolster)

Trotz des Kampfes mit den Schutzhüllen dauerte der Zusammenbau nur etwa 15 Minuten.

Funktionen:
* natürlich gibt es eine Höhenverstellung
* höhenverstellbare und drehbare Armstützen
* verstellbare Neigung der Lehne
* Sitzflächen-Verstellung

+ Durch die stark ausgeformten Polster hat man einen sehr guten
Halt und ein ebenso gutes Sitzgefühl.
+ Die Polster sind weich und angenehm
+ der fein strukturierte Stoff lässt sich leicht reinigen
+ die verstellbaren und drehbaren Armstützen sind perfekt
+ durch die verstellbare Neigung der Lehne kann man den Sessel sehr gut an die Anforderungen anpassen (Arbeit, Gaming,...)
+ coole Optik, wie ein Rennsitz im Sportwagen, sogar mit
Gurtlöchern im Schulterbereich
+ sehr gute und saubere Verarbeitung
+ schöne Materialien

+/- die Rollen haben keine automatische Bremsung wenn der Sessel nicht belastet ist. Soweit ich weiß darf man solche Rollen in einem Büro oder öffentlichen Bereich nicht verwenden. Dort müssen die Rollen gebremst sein.
+/- etwas schwacher Druckdämpfer, daher fährt der Sessel nur hoch, wenn man ganz aufgestanden ist

- Schon bei der Lieferung waren die vier Schrauben der Armlehnen (die man nicht sieht) bereits stark rostig. Das sollte auf keinen Fall passieren.

Im Vergleich mit einem anderen, etwas teureren Modell ist dieser Bürodrehstuhl sehr gut ausgestattet und ebenso gut verarbeitet. Der Preis ist der Leistung absolut angemessen, vielleicht sogar als günstig anzusehen. Für Gamer ist der Stuhl ein absoluter Hingucker und in Sachen Sitzkomfort eine absolute Empfehlung. Daher finde ich, dass der Stuhl trotz der rostigen Schrauben und der ungebremsten Rollen die volle Wertung verdient hat. Dabei spielt es keine Rolle, dass ich diesen Drehstuhl zu Testzwecken günstiger erhalten habe.

5 von 5 Sternen

Freitag, 23. September 2016

Odys Wintab Ares 9 - Limited Edition

Was haben wir nur früher gemacht, als es noch keine Tablets gab? Kaum ein Tag vergeht an dem wir einfach nur im Wohnzimmer sitzen und ein Buch lesen, oder vor dem Fernseher sitzen ohne nebenher noch etwas anderes zu machen. Und wenn es nur ein kurzer Abstecher in Facebook oder zum Mail-Account ist. Das Meiste davon machen wir ohnehin mit dem Smartphone, aber trotzdem ist ein Tablet manchmal ganz praktisch. Vor allem weil die Darstellung doch wesentlich komfortabler ist als auf dem 5" Smartphone-Display.

Das hier getestete Odys Wintab Ares 9 in der Limited Edition mit World of Tanks Blitz wird in der Artikelbeschreibung als Gaming Tablet angepriesen. Grund genug um diese Eignung mal genauer unter die Lupe zu nehmen.

Technische Daten
MarkeOdys
Gewicht408 g
Abmessungen13,5 x 1 x 23,8 cm
ModellWintab Ares 9 - Limited Edition
FarbeSchwarz
FormfaktorTablet
Bildschirmgröße22.6 Zoll
Bildschirmauflösung1280 x 800
Max. Bildschirmauflösung1280 x 800
ProzessormarkeIntel
Prozessorgeschwindigkeit1.83 GHz
Prozessoranzahl4
RAM Größe2 GB
Größe Festplatte32 GB
Festplatten-TechnologieHDD
Connectivity TypeBluetooth
WLAN Typ802.11
Anzahl USB 2.0 Schnittstellen1
SpeichererweiterungMicro-SD 
BetriebssystemWindows 10 Home

Die reinen technischen Daten sagen nicht viel aus über die Alltagstauglichkeit des Tablets, aber man kann sich schon mal ein ungefähres Bild machen.

Lieferumfang

Das Tablet wird in einem stabilen und sehr schicken Karton geliefert. Darin befindet sich natürlich das Tablet auf dessen Display sich eine Schutzfolie befindet, ein Netzteil mit Micro-USB Anschluss und einer Kurzanleitung zur Inbetriebnahme.

Erster Eindruck

Nachdem ich das Tablet aus der Box genommen hatte, nahm ich das Tablet etwas näher unter die Lupe.

Das Display ist durch eine Schutzfolie vor Kratzern geschützt. Notwendig ist das weil das Display nicht durch Gorilla-Glas geschützt ist und daher etwas anfällig für Kratzer ist. Allerdings schwächt die Folie die Reaktivität des Touchscreens etwas und sorgt dadurch für etwas Ungenauigkeit.

Die Umrandung des Tablets ist aus einem silberfarbenen Kunststoff und die Rückseite besteht aus einem leicht gummierten, matten Material. Dieses fühlt sich gut an und liegt auch gut in der Hand. Durch die etwas raue Oberflächenstruktur rutscht einem das Tablet nicht so leicht aus der Hand, was vor allem beim Spielen recht praktisch ist. Allerdings ist diese Oberfläche sehr anfällig für Fingerabdrücke und man sieht recht schnell viele Fettflecken an der Rückseite. Ebenfalls an der Rückseite ist das 'World of Tanks BLITZ' Logo gedruckt. Das ist nicht störend, sollte aber erwähnt werden.

Das Gehäuse und der Bildschirm wirken sehr gut verarbeitet und auch die Materialen vermitteln einen sehr guten Eindruck in Qualität und Haptik. Dabei ist das Gewicht mit knapp mehr als 400g durchaus als handlich anzusehen.

Anschlüsse und Bedienelemente

Wie für ein Tablet moderner Machart üblich gibt es einige Anschlüsse und Bedienelemente.  So findet man bei diesem Tablet zwei Kameras (je eine an der Front und Rückseite) mit je 2MP, was einer ziemlich geringen Auflösung entspricht. Aber für eine Skype-Session reicht es allemal.

An der Oberseite befinden sich der Micro-USB-Anschluss und ein
3,5mm Audio-Jack sowie seitlich ein Slot für Micro-SD (TF) Karten.

Außerdem gibt es eine Power-Taste, eine Wippe für die Lautstärkenregelung und einen Lautsprecher
der mittig an der Rückseite im Unteren Bereich des Tablets sitzt. Daher kann man sich von diesem Tablet auch nur einen mäßigen Mono-Sound erwarten, da beide Treiber an einem Punkt verbaut sind.

Für drahtlose Konnektivität steht neben WiFi auch Bluetooth in der Version 4.0 zur Verfügung. So steht dem kabellosen Vergnügen nichts mehr im Wege. Sowohl Datentransfer als auch Musik über BT-Kopfhörer stellen kein Problem dar.

Technische Ausstattung

Das Tablet ist mit seinem ATOM Prozessor mit vier Kernen bei maximal 1,83GHz für den Alltag gut gerüstet. Allerdings sind 2GB Arbeitsspeicher und 32GB Flash fast schon etwas gering für ein Windows-Tablet, da bereits das Betriebssystem gierig über die Ressourcen herfällt. 

Mit einer Akkukapazität von nur 4600mAh und einem recht hohen Verbrauch ist die maximale Betriebszeit ziemlich eingeschränkt. Realistisch betrachtet ist nicht viel mehr als 5 Stunden möglich.

Sehr angenehm ist in diesem Zusammenhang, dass man den Speicher durch Micro-SD Karten um bis zu 64GB (meine SD128GB klappte auch) erweitern kann. Der Zugriff auf die SD-Karten ist allerdings auf Grund des Treibers eher langsam.

Software

Das Betriebssystem ist Windows 10 Home und verfügt dadurch über alle positiven wie negativen Eigenschaften des wohl bekanntesten Betriebssystems. Ein großer Vorteil für Benutzer eines Windows-PCs ist, dass sich das Tablet genau so verhält wie der normale Desktop PC. Hat man ein Microsoft-Konto mit dem man seinen PC synchronisiert hat, dann klappt das auch mit diesem Tablet. Ähnliches kennt man ja schon von dem Apfel-Produzenten und auch der kleine Roboter macht es ähnlich.
Sonst gibt es zu Windows nicht viel zu sagen. Man mag es oder nicht.

Teil von Windows ist eine Test-Lizenz von Office 365 die über einen Monat gültig ist. Will man diese Lizenz verlängern, dann kann das zu den üblichen, nicht ganz günstigen Tarifen passieren.

Ebenfalls enthalten ist eine kostenlose Version von 'Wolrd of Tanks BLITZ' (das ohnehin kostenlos erhältlich ist), 15 Tage Premium, ein Panzerstellplatz und ein M4A2E4 Sherman Panzer.

Look & Feel

Da wir unsere Tablets nicht zum Spielen verwende, weil wir dafür Spielkonsolen im Haus haben, kann ich kaum eine Wertung über die Spieletauglichkeit abgeben. Jedoch läuft die Grafik und das Spielgeschehen bei dem, zugegebener Maßen nicht besonders aufwendig gestalteten, enthaltenen Spiel 'WoT' absolut flüssig und sauber. Die Auflösung wirkt trotz der geringen Werte nicht pixelig oder verwaschen und durchaus hochauflösend. Auch die Helligkeit und der Kontrast sind meiner Meinung nach sehr gut. Mit der serienmäßigen Schutzfolie neigt das Display zu Reflexionen in heller Umgebung.

Auch wenn mehrere Apps aktiv sind kommt der Arbeitsspeicher durch ein intelligentes Auslagerungssystem kaum an seine Grenzen. Das gilt allerdings nicht für den eingebauten Flash-Speicher, denn der ist mit Windows, Office und ein paar Spiele-Apps fast voll.

Mit dem einfachen, seitlich hinten angebrachten Lautsprecher ist der Sound dramatisch, jedoch nicht dramatisch gut. Er ist eher als schlecht, blechern und wenig präsent einzustufen. Für ein Gaming- oder Media-Tablet ist das leider ungenügend.

Der Prozessor hat kaum Probleme mit Spieleanwendungen und gelangt durch die Auslastung kaum an seine Grenzen.

FAZIT

+ liegt angenehm in der Hand
+ ist leicht und belastet die Handgelenke nur wenig
+ kommt kaum an die technischen Grenzen der Leistungsfähigkeit
+ gutes Auslagerungsmanagement des RAM Speichers
+ gutes aufgelöstes, scharfes und schnell reagierendes Display
+ einfache Bedienung
+ Aufladen über Micro-USB möglich

+/- Oberfläche der Rückseite ist anfällig für Fingerabdrücke
+/- Front- und Rückkamera haben eine geringe Auflösung
+/- geringe Akkukapazität

- Sound über den zentralen Lautsprecher ist wirklich schlecht 

Auch wenn ich der Meinung bin, dass es es sich beim Ares 9 nicht wirklich um ein Gaming-Tablet handelt, so hat es eine Vielzahl positiver Eigenschaften zu einem wirklich günstigen Preis und eignet sich dadurch sehr gut als Familien-Tablet.

Anwendungen laufen flüssig und sowohl Spiele und Video-Streams sind einfach perfekt. Das alles bei einer durchaus vertretbaren Auflösung auf einem schnell reagierenden Display.

Trotz der Limitierungen bei RAM und Flash Speicher und vor allem trotz des nicht wirklich berauschenden Sounds finde ich, dass dieses Tablet eine Empfehlung ist. Das liegt vor allem natürlich am Verhältnis zwischen Leistung und Preis, denn vor allem in dieser Kategorie stellt Odys mit dem Ares 9 ein wirklich gutes Paket zur Verfügung.

Die Summe aller Eigenschaften bringt mich dann letztendlich zu einer vollen 5-Sterne Wertung.

5 von 5 Sternen


Freitag, 9. September 2016

Odys Prime Win 12 2-in-1 Convertible Notebook

Dieses Convertible-Notebook ist vermutlich nicht das Beste am Markt, aber es hat mit Sicherheit ein TOP Preis/Leistungs-Verhältnis.

Der Hersteller Odys ist meines Wissens nach eine Marke der Axdia GmbH mit Sitz in Deutschland. Natürlich muss einem klar sein, dass dieses Tablet nicht in Deutschland gefertigt wird. Das kommt natürlich aus einem Werk in China, wie so gut wie alle anderen elektronischen Geräte auch. Allerdings hat der deutsche Firmensitz auch einen Vorteil, denn dadurch ist das Tablet für den Deutschen Markt konfiguriert und man muss sich nicht mit etwaigen Problem herumschlagen, die man unter Umständen mit Direktimporten aus China hat. Diese Direktimporte sind dann im Übrigen auch nicht mehr wirklich günstiger, wenn man mal die Einfuhrumsatzsteuer und andere Abgaben zum Kaufpreis rechnet.

Bei meiner Bewertung geht es mir nun nicht darum euch eine Auflistung von technischen Daten oder Benchmarks dieses Tablets zu geben. Technische Daten findet man entweder direkt auf der Produktseite von ODYS oder auf Amazon in der Artikelbeschreibung. Wichtig ist hierzu nur, dass das Prime Win 12 mit einem durchaus leistungsstarken Intel Atom Quad Core Prozessor ausgestattet und damit alles andere als brustschwach ist.

Für mich persönlich haben Benchmarks zum Beispiel keinen Mehrwert, denn sie machen Hardware zwar vergleichbar, geben aber keine Aussage über die Eindrücke die man bei der Verwendung eines Geräts bekommt.

Wir verwenden etwa seit einem Jahr ein iRULU Walk'n'Book W1 als Wohnzimmer-Tablet. Dabei kommt diesem Gerät keine besondere Bedeutung zu. Wir benutzen es vorwiegend um kurz mal was im Weg nachzusehen, Youtube-Videos anzuzeigen, Facebook oder Mails zu checken und in Ausnahmefällen für Office-Anwendungen. Somit sind unsere Anforderungen an ein Convertible Notebook im Großen und Ganzen folgende:


  • Fastboot: Das Tablet soll schnell verfügbar sein
  • Akkulaufzeit: Wir verwenden es selten durchgängig über einen längeren Zeitraum, aber ich will nicht jedes Mal, wenn ich das Tablet benötige mit einem leeren Akku konfrontiert sein.
  • Auflösung: Die Auflösung des Displays sollte zumindest so vernünftig sein, dass man bei Längerer Betrachtung keinen Augenkrebs bekommt.
  • Konnektivität: Da wir das Gerät vorwiegen zuhause einsetzen reicht eine einfache WLAN Verbindung. Diese sollte aber stabil sein. Außerdem wäre Bluetooth wünschenswert, damit wir Kopfhörer verbinden können.
  • Tastatur sollte in irgendeiner Form zu verbinden sein, da ich immer wieder neben dem Fernsehen Rezensionen schreibe und daher auch schon mal etwas mehr zu tippen ist.
  • Erweiterbarer Speicherplatz wäre schön, ist aber auf Grund der Online-Speicher die wir verwenden nicht Bedingung.
  • Vertretbares Gewicht: Die meiste Zeit steht das Gerät in der Tastatur auf unserem Couchtisch. Wenn es aber als Tablet eingesetzt wird, dann sollte man nicht nach wenigen Verwendungen eine Sehnenscheidenentzündung in den Handgelenken bekommen.
  • Betriebssystem: Windows oder im besten Fall ein Dual-Boot mit Android
  • Prozessor: Schnell genug um ab und an auch mal ein Spielchen zu spielen
  • Arbeitsspeicher: Sollte ausreichen um mehrere Apps gleichzeitig behandeln zu können


Im Grunde genommen sind das alles Basisanforderungen für eine durchschnittliche Nutzung einer vierköpfigen 'Normfamilie'

Mit dem iRULU waren wir bislang sehr zufrieden. Lediglich der etwas schwache Akku und die andauernd zu erneuernde WLAN-Verbindung nach dem Reaktivieren aus dem Ruhezustand ist etwas mühsam. Aber für unsere Anwendungen ist dieses kleine und günstige Teil durchaus praktikabel.

So und nun zum eigentlichen Thema dieser Bewertung, dem ODYS Prime Win 12.

Geliefert wurde es in einem stabilen Karton. Darin waren:

* das Tablet mit 11,6" (29,5cm) Bilddiagonale
* eine magnetisch anhaftende Clip-On Tastatur
* ein Netzteil mit fast schon lächerlichen 5V/0,7A Ausgangsleistung (Auf der Website von Odys
* Support-Karten mit Rufnummern und Mailadressen für den deutschen Markt
* eine deutsch- & englischsprachige Kurzanleitung für die Inbetriebnahme

Aussehen und Haptik

Auf den ersten Blick hat man ein schönes Stück Technik in der Hand. Die Verarbeitung der Materialien ist sehr gut und es kommt an keiner Stelle der Eindruck auf ein Billigprodukt in händen zu halten. Zusammen geklappt ist das Teil ein herkömmliches Netbook mit vergleichbaren Maßen und einem relativ hohen Gewicht von etwa 1,5kg. Auch geöffnet macht das Netbook einen sehr stabilen und guten Eindruck. Es steht sicher auf dem Tisch (oder am Schoß), wackelt und kippt nicht und hat ein kräftiges Gelenk zwischen Tablet und abnehmbarem Keyboard.

Das Keyboard hat zwar Tasten denen ein ordentlicher Druckpunkt fehlt, was vor allem für Personen die viel schreiben unangenehm sein kann, ist jedoch für die meisten Anwendungsbereiche mehr als ausreichend. Das Tablet wird an der Rückseite der Tastatur aufgesetzt und hält durch starke Magnete in den Zapfen. Seitlich am Keyboard gibt es einen Standard-USB Anschluss, wodurch man sich etwaige Adpater erspart, wenn man Flash-Disks anschließen möchte.

Mit dem Touchpad habe ich weniger Freude, da ich während des Schreibens oft das Problem habe, dass sich der Cursor wo anders hin positioniert oder hineingezoomt wird obwohl ich das nicht möchte. Außerdem sind die Tasten von den Druckpunkten her eher indifferent und nicht mein Fall. Diese Problem habe ich allerdings bei allen derartigen Geräten, da ich beim Schreiben scheinbar dazu neige meine Handballen vor dem Keyboard aufzulegen. Leider befindet sich dort aber das Touchpad. Der Rest ist selbsterklärend.

Nun zur Haptik, denn diese ist zwar durch eine matte, leicht raue Oberfläche angenehm, jedoch mit einem gravierenden Nachteil verbunden. Denn diese Oberfläche verhält sich gegenüber Hautfett wie ein Schwamm im Wasser. Fingerabdrücke werden von der gummierten Rückseite des Tablets nahezu magisch angezogen und strotzen dort jeglichem Reinigungsversuch. Durch einfaches Wischen bekam ich die Flecken nicht mehr weg. Mit speziellen Reinigern für elektronische Geräte bekommt man die Fettflecken zwar problemlos weg, allerdings entschied ich mich dazu die Rückseite einfach so lange anzugrapschen bis sie komplett durchgefettet ist. Dann fallen die Fingertapser auch nicht mehr auf.

Akku

Bevor ich loslegen konnte, musste ich das Tablet aufladen, da der Akku leider erschöpft war. Das ist unüblich, da die Akkus meist zu etwa 50% vorgeladen ausgeliefert werden. Hier gab es mal die erste Überraschung, denn das mitgelieferte Ladegerät liefert nur 0,7A und braucht damit für eine volle Ladung des leeren Akkus gut 12 Stunden. Das ist wahrlich nicht State of the Art, denn vergleichbare Geräte laden normaler Weise mit 2 bis 2,4A und brauchen somit nur zwischen 3,5 und 4,5 Stunden um einen vergleichbaren Akku voll zu bekommen.

Nach einer ganzen Nacht am Netzteil leuchtete die Zustands-LED in der Früh grün und signalisierte damit den beendeten Ladevorgang.

Da der eingebaute Akku über eine Kapazität von 9.000mAh verfügt, kam ich bei normaler Verwendung (Internet, Mails checken, Rezensionen schreiben im MS Word und ein bisschen Netflix oder Amazon Prime ansehen, dafür keine Spiele mit aufwendiger Grafik) etwas länger als 7 Stunden am Stück durch. Dafür war allerdings die Display-Helligkeit auf mittlerem Niveau und gegen Ende lief das Tablet dann im Stromsparmodus.

Anschlüsse

Es gibt nichts praktischeres als Tablets mit Micro-USB oder Typ-C Ladebuchsen, denn für die kann man die gleichen Ladegeräte wie für Smartphones und anderes Zubehör nutzen. Leider hat dieses Tablet so etwas nicht. Es muss über ein eigenes Netzteil geladen werden.

Neben der Ladebuchse verfügt das Tablet auch noch über einen Micro-USB, einen Mini-HDMI, eine Steckplatz für Micro-SD (TF-Karten) mit bis zu 128GB Kapazität und auf dem Keyboard über einen Standard-USB Anschluss. Außerdem lässt sich natürlich ein Kopfhörer am 3,5mm Audio-Jack anstecken. Der übrigens, wie ich gerade gemerkt habe, gleich groß ist wie der Port für das Netzteil....man sollte die Stromversorgung also nicht im Dunkeln anstecken, denn das kann daneben gehen ;-)

Wer nicht physisch am Gerät angesteckt sein möchte kann Verbindungen auch noch über WLAN oder Bluetooth 4.0 herstellen. Somit hat man in 95% der Fälle alle Anschlüsse die man so braucht. Wer für unterwegs eine SIM-Karte oder für zuhause einen LAN-Port braucht, muss sich nach preislich weitaus höher liegenden Geräten umsehen.

Sound

Meine Kids verwenden das Tablet ab und zu zum Ansehen von Filmen und Serien auf Netflix und Amazon Prime. Dafür sollte man natürlich einen halbwegs brauchbaren Sound haben, damit es ein bisschen Spaß macht.

Das Prime Win 12 verfügt über eingebaute Stereo-Lautsprecher und ein eingebautes (seitliches) Mikrofon. Die Lautsprecher sind dankenswerter Weise an der Display-Seite angebracht. Warum ich das erwähne? Stellt euch mal vor wie toll es für die Personen im Umfeld der Kids ist, wenn diese im Kampf gegen die Langeweile im Restaurant Netflix aufdrehen und die Lautsprecher an der Rückseite sind (wie beim kleinen Fire). Damit die Kids was hören können, müssen sie fast voll aufdrehen und alle Personen die an der Rückseite des Tablets sitzen verstehen ihr eigenes Wort nicht mehr.

So, also die Lautsprecher sind an der richtigen Seite. Gut, sie sind natürlich nicht das gelbe vom Ei, denn wer schon mal mit seinem Smartphone-Lautsprecher Musik gehört hat, weiß wie der Sound aus dem Odys Prime Win 12 klingt. Aber mal ehrlich: durch die immer größer werdende Verbreitung von Tablets und Smartphones haben wir uns an die teils geringe und eher blecherne Tonqualität gewöhnt. Satte Bässe und vollen Klang darf man sich einfach nicht erwarten von so kleinen Kondensator-Tönern.

Kamera

Bei der Verwendung mit Skype profitiert man von dem eingebauten, recht ordentlichen Mikrofon und den beiden, mit 2MP sehr gering aufgelösten, eingebauten Kameras. Urlaubsfotos würde ich mit dem Tablet nicht machen wollen, aber für eine Online-Unterhaltung mit Bild reicht die Qualität alle Mal.

Display

Wenn es Grund zur Kritik gäbe, dann wäre es beim Display. Eine Auflösung von 1.366x768 ist nun nicht wirklich prickelnd. Im Vergleich zu anderen Herstellern die mit 1.920x1.080 auffahren, kann man beim Odys Tablet beinahe schon die einzelnen Pixel zählen. Nicht, dass es meine Kinder gestört hätte als sie sich einen Film angesehen hätten, und auch ich muss ehrlicher Weise zugeben, dass ich kein Problem mit der etwas geringeren Auflösung habe, aber es könnte natürlich sein, dass es Käufer gibt die sich gerade an der geringen Auflösung stoßen.

Irgendwie muss man wohl den günstigen Preis rechtfertigen, denn sonst dürften ja andere Convertibles nicht teurer sein als diese, wenn die Specs nicht besser wären.

Trotzdem ist es kein schlechtes Display. Bei schnellen Bildwechseln im Action-Animations-Sektor konnte ich kaum Schlieren oder Fading beobachten und naturgemäß ist die Ausleuchtung des Displays vollflächig sehr gut. Zudem ist es hell genug um auch im Freien auf der Terrasse damit arbeiten zu können, wenngleich die Spiegelung der Displayoberfläche bei dunklen Inhalten zu markant ist.

Anwendungen

Klar, es ist Windows 10 drauf und das kann man mögen oder nicht. Ich bin ein Windows-Anwender seit Windows 3.1 und komme damit einfach am besten zurecht, auch wenn ich zugeben muss, dass ich mich auch auf Android-Tablets bereits recht wohl fühle.

Der Vorteil von Windows ist, dass so gut wie alle Anwendungen die wir am PC im Büro haben auch auf dem Odys Netbook laufen. Durch den Standard-USB Anschluss ist es sogar soweit mit unserer Haus-Hardware kompatibel, dass wir für die Programmierung unseres KNX-Systems nun auch auf dieses Tablet zurück greifen können. Dazu brauchten wir bislang immer ein eigenes Notebook, da wir sonst einfach keine passenden Schnittstellen hatten.

Wir haben auf dem Odys das MS Office Pro Paket installiert und bei der Verwendung von Word und Excel bislang absolut keine Performance-Probleme feststellen können. Nicht mal, wenn 15 Word-Dokumente offen sind.

Außerdem läuft Nero 2015 für einfache Video-Schnitt-Aufgaben darauf vollkommen problemlos, stabil und auch ausreichend schnell.

FAZIT

Auch wenn das Odys Prime Win 12 mit Sicherheit nicht das schönste, leichteste, schnellste oder am besten aufgelöste Convertible Tablet ist, so meine ich, dass es zumindest beim Preis/Leistung-Verhältnis durchaus ein Siegertyp ist. So bekommt man derzeit kaum bessere Angebote mit vergleichbarer technischer Spezifikation. Außerdem sollte man sich einfach überlegen wofür man so ein Gerät benötigt. Denn für intensive Business-Anwendung gibt es teurere und leistungsstärkere Geräte. Für ein bisschen Surfen auf der Couch braucht es vielleicht keine Tastatur und man kann sich ein einfaches Tablet zulegen. Aber wer, so wie wir, meistens nur ein bisschen surft und Filme streamt und im Ausnahmefall trotzdem ein Keyboard braucht, um auch mal mehr Text zu schreiben (diese Rezension wurde auf dem Keyboard des Odys getippt), der liegt mit diesem Gerät absolut richtig.
Dabei sollte man immer im Auge behalten, dass ein Tablet dieser Größe in etwa das Gewicht eines iPad der 1. Generation hat, also richtig schwer ist.

Wegen der durchwegs guten Leistung, der sehr guten Verarbeitung und des relativ günstigen Preises bekommt dieses Gerät daher von mit 5 Sterne in der Wertung.

5 von 5 Sternen



Donnerstag, 1. September 2016

Familienurlaub im 5* Hotel Sol Nessebar Palace

Unser Reisebericht fällt etwas länger aus. Falls Sie nicht die Zeit aufbringen wollen oder können, um alles zu lesen, dann scrollen Sie einfach gleich zum Fazit. Wir buchten das Hotel über LTU es ist aber auch über Booking.com verfügbar, wenn ihr euch selbst was zusammen stellen wollt.

Das Hotel

Die Hotelanlage besteht aus mehreren Hotels die zusammen einen Hotelkomplex bilden. Das Ressort besteht aus den Hotels Nessebar Bay, Nessebar Mare und dem hier bewerteten Nessebar Palace. Im Grunde genommen unterscheiden sich die Hotels zumindest von außen betrachtet kaum. Allerdings gibt es zumindest im Lobby-Bereich der Hotels Unterschiede. Die Lobby des Sol Nessebar Palace ist im Vergleich zu den anderen Hotels weitaus nobler und vor allem größer. Ob sich die Zimmer unterscheiden kann ich nicht beurteilen.

Man könnte das Sol Nessebar Palace als Haupthaus des Ressorts bezeichnen. Es verfügt über 363 Zimmer. Die beiden Nebenhotels Mare und Bay verfügen über jeweils 287 Zimmer. Somit kommt das gesamte Ressort auf 937 Zimmer. Bei einer durchschnittlichen Belegung von 3 Personen pro Zimmer kommt man als auf über 2.500 Gäste die sich in der Anlage bewegen. Das klingt zwar nach sehr viel, die Massen verteilen sich aber sehr gut auf die Anlage. Natürlich gibt es bei so vielen Menschen ab und zu kürzere Schlangen an den Bars, vor allem wenn man gerne einen Cocktail trinken möchte, oder im Restaurant.

5 Sterne für das Hotel und die Anlage


Die Lobby + Check In

Nach einem sehr kurzen Transfer vom Flughafen Burgas nach Nessebar betraten wir durch ein eher zurückhaltendes Entre eine sehr weitläufige und sehr schön gestaltete Lobby. Trotz der großen Zahl an Gästen dauerte der Check In nicht lange. Nach wenigen Minuten waren die Pässe kopiert, die Schlüsselkarten für das Zimmer sowie die Karten für die Strandtücher ausgehändigt und die Gebühr für den Tresor im Zimmer bezahlt. Umgerechnet kostete der Tresor übrigens 35,- Euro für zwei Wochen. Das ist zwar nicht billig aber noch im Rahmen.

Unsere Koffer wurden auf einen Wagen verladen und wir wurden ins Zimmer begleitet wo uns auch gleich der Tresor geöffnet wurde damit wir unseren eigenen PIN eingeben konnten. Ich denke, dass man auf einen Tresor verzichten könnte, aber mir persönlich ist es angenehmer, wenn unsere Pässe und die Smartphones sicher verwahrt sind.

Der Check In dauerte kaum länger als 5 Minuten. Noch schneller ging lediglich der Check Out wo wir die Zimmerkarten und die Handtuchkarten zurückgaben und nach 10 Sekunden fertig waren.

5 Sterne für den Check In


Das Zimmer

Aussicht aus dem Zimmer
Wir hatten ein Familienzimmer gebucht. Untergebracht waren wir im 6. Stock direkt neben den Aufzügen. Schon früher hatten wir in einem Hotel ein Zimmer neben den Aufzügen, was damals ziemlich unangenehm war. Damals brummten die Aufzüge so laut, dass wir kaum ein Auge zu bekamen. Auch in dem Zimmer des Nessebar Palace konnte man ein leichtes Brummen der Aufzuganlage hören, wenn es ganz ruhig war im Zimmer. Es war allerdings kaum zu hören und ist nur für wirklich sensible Menschen störend. Wer sich von solchen Geräuschen belästigt fühlt sollte bei der Buchung den Wunsch äußern ein Zimmer zu bekommen, das nicht direkt neben dem Aufzug liegt.

Die Bauweise der meisten Bulgarischen Hotels ist ähnlich. So auch beim Sol Nessebar Palace. Ein Gerüst aus Beton und Zwischenwände in Trockenbau aus Gipskarton und Dämmstoff. So kommt es dann ab und zu vor, dass man ein bisschen was von den Nachbarn oder die nahezu ungefilterte Geräuschkulisse vom Gang mitbekommt. Das kann vor allem zu nachtschlafender Zeit mit Kindern unangenehm sein. War aber nicht wirklich stören. Es hatte unser Kids nie aus dem Schlaf geweckt.

Das Zimmer selbst war sehr geräumig. Es bestand aus einem großen Raum in dem das Doppelbett stand sowie ein Schreibtisch, eine Kommode und darin der kleine Kühlschrank der unbefüllt war. Das Zimmer hatte eine Loggia die über die komplette Breite des Raumes die man über eine breite, gläserne Schiebetüre betreten konnte.

Optisch abgetrennt aber ohne Türe lag gleich daneben ein kleines ‚Wohnzimmer mit zwei großen Sofa-Sessel und einem kleinen Tisch. Dieser kleine Raum verfügte über eine eigene Klimaanlage, was sehr praktisch ist, da wir dadurch die Anlage im Hauptraum ausschalten konnten und trotzdem angenehme Temperaturen in der Nacht hatten.

Durch eine Türe getrennt gab es ein kleines ‚Kinderzimmer‘ mit zwei getrennten Betten. Leider sind die beiden Schlafräume durch zwei kleine Fenster verbunden. Die sind notwendig, damit es im kleinen Schlafzimmer Tageslicht gibt. Allerdings lassen sich diese Fenster nicht verdunkeln, wodurch das Licht aus dem Elternschlafzimmer  in das Kinderzimmer fällt, wenn die Eltern länger lesen wollen. Hier haben wir dem Hotel bereits vorgeschlagen, dass ein Rollo oder eine Jalousie praktisch wäre, damit man die Verdunklung des kleinen Zimmers selbst in der Hand hat.

Im Vorraum befanden sich zwei große Schränke die für uns vier ausreichend Platz boten. Jedoch ist die Platzierung der Kästen nichts für Leute mit Platzangst, da diese wirklich sehr eng bei einander standen. Man kann immer nur einen Kasten öffnen. In einem der Schränke ist der kleine Tresor untergebracht.

Das komplette Zimmer war, mit Ausnahme des Badezimmers, mit einem groben Teppich bezogen. Ich persönlich bin in Hotels ein Fan von Fliesenböden, weil ich es hygienischer finde, aber es war ok.

Das Bad war ausreichend groß für vier Personen. Es gab sowohl eine Dusche als auch eine Eckbadewanne, einen breiten Waschtisch und natürlich eine Toilette. Leider gab es kaum Abstellmöglichkeiten für Hygieneartikel, dafür aber zwei Spiegel damit man sich aus mehreren Richtungen Betrachten konnte. Außerdem einen Föhn und eine Steckdose für den Rasierapparat. Der Halter für das Toilettenpapier war
ebenso wie die Seifenspender beim Waschtisch, in der Dusche und bei der Badewanne von einem Profiausstatter. Sehr hygienisch und immer genug Vorrat im Zimmer.

Abschließend ist zum Zimmer noch zu sagen, dass die Türe über einen elektronischen Türöffner mit Magnetkartenleser verfügte.

Auf jeder Etage gibt es eine Nescafé-Station bei der man rund um die Uhr Café, Milch, Kakao und Tee bekommen kann.


4 Sterne wegen der fehlenden
Verdunkelung des zweiten Zimmers

Die Bars & Snacks

Im gesamten Ressort gibt es reichlich Bars bei denen man zwischen 10 und 24 Uhr Getränke bekommt. Allerdings endet die All-Inclusive Zeit um 23 Uhr. Danach muss man die Drinks selbst bezahlen.

In der Lobby-Bar gibt es zwischen 10 und 23 Uhr neben kostenlosen Softdinks, Bier und Wein auch eine kleine Anzahl an kostenlosen Cocktails. Hier kann man zu vernünftigen Preisen auch stärkere Cocktails oder internationale Alkoholika (wie zB. Jack Daniels, Jägermeister, u.v.m.)  bekommen.  Ab 23 Uhr sind die Getränke zu bezahlen.
Einen Stock tiefer befindet sich die Amusement-Bar mit dem Standard-Programm an kostenlosen Cocktails, Bier, Wein und Softdrinks. Diese Bar hat abends von 18 bis 23 Uhr geöffnet.

Neben dem großen Hauptpool des Hauses liegt die Poolbar bei der es neben einem SB-Automaten für Softdrinks und Bier auch noch Cocktails und Fruchtsäfte gibt. Außerdem bekommt man dort zwischen 10 und 12:30 Doughnuts und zwischen 12 und 14 Uhr Pizza und Pommes sowie den ganzen Tag über Eis (Vanille, Schoko, Banane, Erdbeere).  Rund um die Bar sind einige Tische an denen man verweilen kann.

Ein Highlight für unsere Kids war ‚Der Biergarten‘, eine Bar die in der Nähe des Kinderpools liegt

und neben einem Getränkeautomaten mit Softdrinks sowie Bier und Wein vor allem für die frisch aufgebackenen Brezen und die Bratwürste mit Sauerkraut und Bratkartoffeln beliebt ist. Die Bar ist urig eingerichtet und es wird den ganzen Tag deutsche Schlagermusik gespielt. Nach einem zweiwöchigen Urlaub hatten wir dann genug von der Musik, aber auch von den Brezen, für die man sich meist leider länger anstellen muss, weil sie wirklich sehr beliebt sind.

In der Nähe der Bühne gab es eine kleine Paella-Bar bei der man tagsüber zwischen 12 und 18 Uhr Paella und Getränke bekommt. Abends während der Show ist der Getränke-Automat dann ebenfalls geöffnet, damit man sich während der Vorstellung etwas zu trinken holen kann.

Wenn man Richtung Strand geht, dann kommt man an einem
Eisstand vorbei bei dem es Eis in der Tüte gibt. Und nur wenige Meter weiter, an der Sonnenterasse, stößt man bereits auf die nächste Bar bei der es neben Getränken frisch geröstete Panini Sandwiches gibt. Fünf verschiedene Sorten stehen zur Wahl und werden frisch aufgebacken. Knusprig und saftig.

Sollte bei all der Auswahl noch nichts dabei gewesen sein, dann darf man als Gast des Sol Nessebar Palace auch die Einrichtungen der Hotels Mare und Bay mitnützen. Dadurch stehen zusätzlich zu den bereits genannten Bar nun auch die Poolbars der beiden Nebenhotels zur Verfügung. Neben dem üblichen Getränkeangebot gibt es dadurch in der Nähe des Waterparks zwischen 10 und 17 Uhr Hotdogs. Ein sehr beliebter Snack bei den Kids.

In der Lobbybar des Sol Nessebar Mare werden zwischen 18 und 23 Uhr Sushi und Makki angeboten und direkt neben dem Abgang zum Meer liegt die Tapas-Bar die zwischen 18und 23 neben Getränken im noblen und gehobenen Ambiente auch noch leckere Tapas anbietet.

Man muss sich in diesem Hotel also keine Sorgen machen, dass man zu wenig zu essen bekommen würde. Und verdurstet ist dort wohl auch noch niemand.


5 Sterne für das Getränke- und Snackangebot

Das Restaurant

Im Hauptrestaurant des Sol Palace finden fast ein Drittel aller Gäste gleichzeitig Platz. Entsprechend groß ist dieses Restaurant. Selbst bei Schlechtwetter wird es nicht eng. Allerdings ist der Lärmpegel im vollen Restaurant ziemlich hoch. Ist es voll, so muss man manchmal selbst ziemlich laut werden damit man sich am Tisch versteht.

Die Lautstärke kann  man verschmerzen, wenn man sich das Essenangebot angesehen hat.  Das ist schier unglaublich groß.  So ein großes Buffet habe ich in all den Jahren mit All inklusive Urlauben noch nicht gesehen.

Beim Frühstück zwischen 7 und 10 Uhr findet man neben fünf
verschiedenen Ei-Variationen (Rührei mit und ohne Schinken, Spiegelei, doppelt gebratenes Spiegelei, harte Eier) vor allem frische Pan Cakes, frisch gerösteten Bacon, Bohnen,
gebratenen Speck und Würstchen . Außerdem gibt es ein riesiges
Käsebuffet, aufgeschnittene Wurst, Gemüse, Obst und süßes Gebäck. Verschiedene Brotaufstriche und ein unglaublich umfangreiches
Brotbuffet runden das Angebot ab. Der Kaffee kommt aus der
professionellen Nescafé-Maschine und ist nicht jedermanns Sache. Meine Frau fand keine wirklich perfekte Kombination. Mir persönlich schmeckte der Standard-Kaffee sehr gut. An den Sonntagen gab es ein Sektfrühstück mit speziellem Speck.

Mittags ist das Angebot ebenso umfangreich. Für die Vorspeise konnte man aus Wurst und frischem Gemüse wählen. Salate konnte man sich selbst zusammenstellen und ganz nach Wunsch abschmecken. Mindestens drei verschiedene Fisch-Variationen wurden jeden Tag angeboten.  Zwei davon an der Grillstation wo es auch andere frisch zubereitete Speisen gab, wie Lamm, Rind oder Schwein.  Pommes und Reis gehören ebenso zu den Standards. Und das umfangreiche Nachspeisenbuffet natürlich auch.

Abends von 18 bis 22 Uhr ist das Angebot ähnlich wie zu Mittag, allerdings wird seitens der Hotelleitung darum gebeten, dass am Abend entsprechende Kleidung getragen wird. Männer sollen Hosen tragen die zumindest bis über die Knie reichen und Flip-Flops sind wie ärmellose Shirts unerwünscht. Die Auswahl war unglaublich groß und reichte von Spanferkel über Mondfisch und Oktopus bis hin zu Langusten und Miesmuscheln. Die meisten Speisen waren sehr gut abgeschmeckt und auf den Punkt gegart. Nur selten mussten wir nachwürzen. Dafür gab es eine Gewürzstation mit allem was man sich nur wünschen konnte.

Das Service im Restaurant war sehr gut und zuvorkommend. Nur wenige Sekunden nachdem man seinen Teller geleert hatte wurde er auch schon abserviert. Außerdem gab es niemals einen Engpass bei den Gläsern und bei den Tellern. Lediglich an der Grillstation mussten wir ab und zu ein bisschen anstehen, aber das kann man vermeiden indem man einfach was anderes nimmt.


5 Sterne für das tolle Speisenangebot



Die Pools


Drei Hauptpools bei den Hotels, ein Kinderpool mit kleinen Rutschen in einem künstlichen Felsen und ein Kinderpool  beim Aquapark mit größeren Rutschen stehen zur Verfügung. Leider waren sie in unserem Urlaub etwas kühl. Über 23°C stieg die Wassertemperatur nie an. Dafür wurden alle Pools täglich gepflegt, gereinigt und waren top in Schuss. In den Hauptpools gibt es Bereiche für Kinder und tiefere Stellen. Platz ist auf jeden Fall ausreichend. Auch wenn nachmittags im Pool mit der Animation Wasserball gespielt oder Wassergymnastik gemacht wird hatten wir nie das Gefühl, dass wir keinen Platz zum Schwimmen hätten.

Die Pools sind alle samt fast den ganzen Tag in der prallen Sonne. Erst ab dem späten Nachmittag so gegen 16:30 steht die Sonne so tief, dass der Pool des Aquaparks ein bisschen Schatten abbekommt. Die großen Hotelpools des Palace und Bay waren etwa ab 17-17:30 teilweise beschattet. Man kann die Kids also nicht den ganzen Tag bedenkenlos im Wasser lassen. Vor allem dann nicht wenn sie empfindliche Haut haben.


Der Pool beim Aquapark hat einen flach abfallenden Einstieg und ist nur knapp 60-80cm tief. Abends
wird er vom Amusement-Team für Bumper-Boats verwendet. Diese Boote sind ein Highlight für die Kinder. Allerdings sind die Fahrten mit 1 Lev pro Minute zu bezahlen.  Aber dazu etwas später noch mehr.


4 Sterne für tolle, aber etwas kühle Pools

Die Liegefläche                                                                     


Nun ja, an Betracht der Größe dieses Ressorts muss man sagen, dass es natürlich eine Unmenge an Liegen geben muss. Diese Sonnenliegen brauchen Platz und damit wird es um die Pools herum wirklich eng. Hier steht Liege an Liege in, je nach Platz, 1-4 Reihen. Wenige Tage nach unserer Ankunft wurden scheinbar neue Liegen dazu gestellt, da der Abstand der Reihen um den Kinderpool des Aquaparks dann so gering war, dass man bei zurückgeklappten Liegen kaum noch zwischen den Reihen durch gehen konnte.

Die Liegen selbst sind top in Schuss. Alle sind vom gleichen Typ und sehen noch absolut neu aus. Sowohl die Bespannung als auch die Rahmen der Liegen waren immer sauber und fehlerfrei. Dafür sorgte eine Mannschaft an Reinigungskräften, die jeden Morgen die Liegen und die Böden mit Wasser abspritzte.

Grundsätzliche wird überall im Hotel darauf hingewiesen, dass das Reservieren von Liegen nicht gestattet ist, und es sein kann, dass Handtücher von den Liegen vor 8 Uhr morgens entfernt werden. Die Realität sieht wie in vielen Clubs natürlich etwas anders aus, denn bereits ab 6:30 waren einige, ab 7:30 fast schon alle Liegen um die Hauptpools reserviert. Und das noch nicht mal ordentlich, sondern meist nur durch ein quer über mehrere Liegen geworfenes Handtuch. Trotzdem war es für uns, die wir meist um ca. 8 Uhr aufstanden, in 14 Tagen immer mögliche vier zusammen stehende Liegen für uns zu finden. Vor allem beim Aquapark ist in der Früh noch etwas weniger los und man bekommt bis etwa 10 Uhr ohne Problem Liegen.

In der Nähe des Strands ist die Anzahl der Sonnenliegen noch etwas eingeschränkter, da es lediglich
zwei Sonnendecks etwas über dem Strand gibt auf denen die Liegen kostenlos zur Verfügung stehen. Es war jedoch in unseren Urlaubswochen (Mitte bis Ende August) zu jeder Zeit des Tages möglich freie Liegen zu finden. Familien mit Kindern scheinen sich lieber an den Pools aufzuhalten. Da die Liegefläche auch nicht direkt am Strand ist kann ich das nachvollziehen. Liegen direkt am Strand gehören nicht zum Hotel und sind extra zu bezahlen. Hier werden derzeit etwa 18 LEV für zwei Liegen und einen Schirm pro Tag fällig, das entspricht etwa 9 EUR.

4 Sterne für ausreichende, aber etwas
enge Liegeflächen

Das Meer

Letztes Jahr waren wir in Qbzor und konnten dort das Schwarze Meer von seiner wilderen Seite kennen lernen. Dort war der Strand auch sehr lange und über die volle Länge feinsandig. Die Bucht unter dem Sol Ressort in Nessebar ist zwar ebenso feinsandig, es befinden sich aber immer wieder große Steine dazwischen. Darauf sollte man achten, wenn man ins Meer läuft und einen beherzten Kopfsprung in die Brandung macht. Am besten checkt man zuvor ob auf dem Weg ins Wasser nicht ein größerer Fels den Weg versperrt. Diese Felsen sind jedoch die Ausnahme und wirklich selten. Der Großteil des Strandes besteht aus feinem Sand.

Das Schwarze Meer in Nessebar ist eher ruhig. Es gibt kaum größere Wellen, was unseren Kindern nach der Erfahrung des letzten Jahres etwas Leid tat. Irgendwie ist es lustiger in größeren Wellen zu plantschen.  Auch ist der Schwimmbereich etwas klein, da bereits knapp 50 Meter vom Strand entfernt Bojen auf das Ende der Schwimmzone hinweisen. Davor ist reger Bootsverkehr und es wäre zu gefährlich dort zu schwimmen.

Als wir in Nessebar waren hatte das Meer etwa 23°C und war ziemlich stark von Algen befallen. Durch die sanften Wogen in der Bucht dürfte sich dort das Meeres-Gemüse eher sammeln und so musste der Strand täglich von Algen befreit werden. Das wurde auch regelmäßig gemacht, damit dem Badevergnügen nichts im Weg stünde.

Zum Sandburgbauen ist der Sand natürlich auch geeignet, weshalb auch die Kids-Animation einmal pro Woche mit den Kindern zum gemeinsamen Bauen hinunter zu Strand ging. Hinunter deshalb, weil die Hotelanlage etwa 10-15 Meter über dem Meeresniveau liegt und man daher den Weg zum Strand über Treppen, oder unter dem Hotel Bay über eine Abfahrt, die auch für Kinderwägen und Personen im Rollstuhl geeignet ist, überwinden muss.

5 Sterne für den flachen,
kinderfreundlichen Strand

Der Aquapark


Der Grund warum wir dieses Hotel buchten ist der am Hotelgelände befindliche Aquapark, denn bereits im letzten Urlaub wollten unsere Kinder uns dazu bringen einen dieser Parks zu besuchen. Letztes Jahr hätten wir aber eine relativ lange Autofahrt zwischen Hotel und Waterpark gehabt, weshalb es nie dazu kam. So buchten wir also diesmal gleich ein Hotel bei dem die Rutschen schon dabei sind.

Damit macht man fast jedem Kind eine Freude, da es von der kleinen Rutsche für Nichtschwimmer im Kleinkindbecken bis hin zur Reifenrutsche für zwei Personen für alle etwas gibt.  In Summe stehen hier acht Rutschen in verschiedensten Graden zur Verfügung, wenn man die drei im Kleinkindbecken mal außer Acht lässt.

Für die Kleinen Rutschbeginner gibt es eine einfache Rutsche von knapp drei Metern Länge die in die Auslaufzone neben dem Kinderbecken führt. Unsere Kids nannten sie die Regenbogenrutsche weil sie mehrfarbig ist. Gleich daneben befindet sich der Auslauf der gelben Rutsche. Diese startet bereits im ersten Stock des Rutschturmes, der im Stil eines Schlosses gehalten ist, und ist für die etwas wilderen Kleinen, aber auch für größere Kids und Erwachsene geeignet. Ein besonderer Tipp bei dieser Rutsche ist die Verwendung eines größeren Schwimmreifens zum Draufsetzen oder -legen, denn dann geht auch in der Rutsche so richtig die Post ab. Diese beiden Rutschen sind von 9 bis 18 Uhr in Betrieb.

Fünf weiteren Rutschen befinden sich nun in der obersten Ebene des Rutschturms, die zu unterschiedlichen Zeiten in Betrieb sind. Der Betrieb startet um 9:30 und endet um 16:30. Dazwischen ist eine Stunde Mittagspause und manche Rutschen wie die Reifenrutsche und die Kesselsrutsche sind am Tag nur 3 Stunden in Betrieb. Das liegt vermutlich am sehr hohen Aufwand für den Betrieb, außerdem ist es dann etwas Besonderes auf diesen Rutschen zu rutschen.

Die blaugrüne Rutsche ist eine relativ flach abfallende, oben offene Rutsche die in ca. 15m Höhe startet und in einem etwas weiter entfernten Auslaufbecken endet. Mit fünf Steilkurven bekommt man ein ganz schönes Tempo, wenn man will, kann es aber auch langsam angehen lassen indem man einfach sitzend rutscht. Somit ist die Rutsche für fast alle Altersklassen geeignet. Am Start und im Auslauf achten Life-Guards darauf, dass nichts passieren kann.

Am selben Turm befindet sich die Reifen-Rutsche die bei unserem Aufenthalt zwischen 10-12 und 15-16 Uhr geöffnet war. Dort kann man ebenfalls aus ca. 15m Höhe alleine im Reifen oder zu zweit im Doppelreifen hinunter rutschen. Durch den Schwung rutscht man auf der gegenüberliegenden Seite wieder hoch und dann Richtung Auslauf, wo man noch einmal ordentlich nass wird. Diese Rutsche kann nur von Personen mit einem mindestens 60kg alleine oder für leichtere Personen eben im Doppel-Reifen benützt werden. Meistens achten die Life-Guards sehr genau darauf ob die Leute zu leicht sind, denn vor allem kleinere Kids mit zu wenig Gewicht schaffen den Bremshügel zum Auslauf nicht und bleiben dann in der Rutsche hängen. Das ist zwar kein Sicherheitsproblem, bremst aber den Ablauf und führt zu Staus auf dem Rutschturm. Die speziellen Reifen stehen dort zur Verfügung und müssen selbst vom Auslauf zum Start hochgetragen werden. Das hochschleppen der Reifen ist übrigens gut für den Körper, denn so kann man ein paar All-Inklusive-Pfunde wieder loswerden. Das Rutschen auf der Reifenrutsche ist vor allem zu zweit ein echtes Highlight, da man so auf der gegenüber liegenden Seite richtig hoch hinauf kommt.

Auf der zweiten Plattform gelangt man zu den übrigen drei Rutschen. Über die rote Rutsche ist nicht viel zu sagen. Sie ist steil und schnell und kommt mit einem hohen Tempo im Wasser an. Ich habe Kids ab etwa 5 Jahren gesehen, die auf dieser Rutsche hinunter flitzten. Lediglich schwimmen muss man bei dieser Rutsche können, denn das Tauchbecken ist etwa 150cm tief.

Ins gleiche Becken mündet die grüne, geschlossene Rutsche. Sie ist zwar nicht besonders lang, bietet aber durch die Lichteffekte ein besonderes Rutscherlebnis. Während man in absoluter Dunkelheit hinabrutscht taucht man zwei Mal in ein buntes Farbenmeer, wenn man durch die beiden Farbröhren schießt. Diese werden vom Sonnenlicht erhellt und geben einen coolen Effekt. Hier standen Kinder ab ca. 4 Jahren vor mir am Rutschturm. Sobald sie schwimmen können, können Sie auch auf dieser Rutsche rutschen.

Die letzte Rutsche auf dieser Plattform ist die blaue Kesselrutsche. Hier wird man durch einen kurzen, geschlossenen Anlauf in einen großen Kessel befördert in dem man, je nach Körpergewicht mehr oder weniger oft, seine Runden dreht bevor man durch das große Loch in der Mitte ins Auffangbecken fällt. Diese rutsche war für mich die heftigste, da der Kessel von oben bewässert wird und mir das Wasser dabei in Mund und Nase sowie in die Augen strömte. Das war nicht besonders angenehm, was mich allerdings nicht davon abhielt regelmäßig dort zu rutschen. Für kleinere Kinder ist diese Rutsche nicht wirklich geeignet, da es beim Eintauchen ins Auffangbecken zu einem Orientierungsverlust kommen kann. Es ist zwar ein Life-Guard direkt neben dem Becken, aber man sollte zuvor mal selbst rutschen bevor man seine Kids drauf los lässt.

Die letzte Rutsche ist etwas entfernt vom Aquapark und liegt beim Abgang zum Meer direkt unter dem Hotel Nessebar Mare. Es handelt sich um eine Reifenrutsche bei der man seinen eigenen Reifen benötigt. Die Rutsche ist in einem künstlich angelegten Fels aus Beton gebaut und führt relativ flach über knapp 12m Höhenunterschied hinunter. Für mich, mit meinen 90kg, war die rutsche nichts. Ich blieb zwischendurch hängen, da sie zu flach war und etwas zu wenig Wasser hinunter lief. Die Kinder hatten allerdings alle ihren Spaß in dieser Rutsche, die etwas langsamer und trotzdem mit Reifen zu rutschen war.

Jetzt noch eine kurze Zusammenfassung der Rutscherlebnisse:





5 Sterne für atemberaubendes
Rutschvergnügen

Das Animations-Team

Reisen mit Kindern und Erholung sind zwei Dinge die nicht immer zusammen passen. Damit man aber zu ein bisschen Erholung kommt, gibt es ein breites Animationsangebot.

Für die Kleinsten stand der Kids-Club zu Verfügung. Dort konnten Kinder von 4-12 Jahre spielen und unterschiedliche Aktivitäten besuchen. Man konnte den Betreuerinnen und Betreuern zuvor sagen ob das Kind den Kids-Club alleine verlassen darf oder nicht. Da unsere Tochter bereits sieben Jahre alt ist, durfte sie sich von
uns aus frei bewegen. Der Kids-Club ist ein Raum mit Platz für etwa 30 Kinder in dem es ein Kletterland mit Rutsche und Bällebad, viele Spiele und ausreichend kleine Tische und Stühle zum Malen und Basteln gibt. Es sind immer mehrere Animateurinnen und Animateure anwesend, damit es zu keinen Unfällen kommt. In unserem Fall gab es wenige deutschsprachige Gäste. Trotzdem beherrschen die Meisten Mitglieder des Animationsteams neben Bulgarisch, Russisch und Englisch auch ausreichend Deutsch um mit den Kindern kommunizieren zu können.

Für die Kleinen wurde viel geboten. Indianertag und Piratentag mit Schminken und Basteln sowie entsprechenden Spielen im Park, Genius Lab mit tollen Versuchen im Park, Kinderolympiade, Poolspiele, Fußball und vieles mehr.

Für Teenager gab es eine eigene Gruppe bei der sich unser Sohn sehr gut aufgehoben fühlte. Hier sprach niemand Deutsch. Weder die Gäste noch die Animateure (die allerdings eher, weil nur ein deutschsprachiger Teenager dabei war), was aber Kindern in dem Alter eigentlich keine Probleme mehr bereiten sollte. Uns war es nur recht, denn so wurde unser Sohn dazu ‚gezwungen‘ Englisch zu sprechen und konnte ein bisschen üben. Das hat echt was gebracht. Gemacht haben sie viel. Bogenschießen, Darts spielen, Fußball spielen, Basketball, Tischtennis, Volleyball, Schatzsuche, Poolspiele und einen Tag lang Olympische Spiele bei denen die Kids viele tolle Preise gewinnen konnten. Jeden Tag von 11-13 und von 15 bis 17 Uhr gab es Action für die Teens, die auch sehr gerne angenommen wurde.

Auch für die Erwachsenen wird viel geboten. Boccia, Salsa-Kurs, Step-Aerobic , Bogenschießen, Schießen mit dem Luftgewehr, Wasserball, Wasserbasketball, Fußball, Tischtennis, Wassergymnastik und vieles mehr. Auch hier gibt es für die Gewinner mancher Aktivitäten Urkunden und kleine Preise.

Abends gab es jeden Tag um 20:30 eine halbe Stunde lang Kinderdisco bei der Bühne. Sehr angenehm war, dass dies die erste Kinderdisco war bei der nicht jeden Tag die gleichen Lieder gespielt wurden. Außerdem wurde sie jeden Tag von anderen Animateuren veranstaltet. So gab es immer Abwechslung und die Kids waren mit Eifer bei der Sache.

Danach gab es jeden Tag außer Sonntag eine Show die um 21:30 begann. Diese Shows wurden zum Teil von externen Künstlern (Latino-Tanzshow, Magier, Bulgarische Folklore) und zum Teil vom Animationsteam (Mamma Mia, Grease, Kabarett, …) bestritten. So richtig begeistert waren wir vom Magier, der wirklich was drauf hatte und von den beiden ‚Playback‘-Tanzshows ‚Mamma Mia‘ und ‚Grease‘ bei denen das Animationsteam wirklich lippensynchron sang und sprach und dabei super choreografierte Tänze lieferte. Unsere Kids waren so begeistert von ‚Mamma Mia‘, dass wir zuhause dann den entsprechenden Film ansehen mussten.

Zum A-Team ist zu sagen, dass es durchwegs sehr nette und trotz der langen Saison motivierte und echt freundliche Personen waren. Das Team bestand auf 17 Personen. Näher kennenlernen konnten wir bei längeren Gesprächen den Jugendanimateur David und Mery die sich vor allem um die kleinen Gäste annahm. David war der Grund warum unser Sohn, der normalerweise eher verschlossen und zurückhaltend ist, immer gerne zur Teenie-Animation ging und dort richtig aufblühte. Und Mery  spielte mit uns an einem trüben Tag ‚Mensch ärgere dich nicht‘ während wir uns über alles Mögliche unterhielten. Schlussendlich war die Trennung für unsere Tochter schwerer als gedacht und sie holte sich zur Erinnerung noch die Autogramme von Mery, Gabby, Mishi, Yani und Smarty (Martin), den Kids-Club-Animateuren.

Obwohl es nicht ganz zur Animation passt, möchte ich hier auch noch das Entertainment-Team erwähnen. Die bieten tagsüber aber vor allem am Abend zusätzliche, zu bezahlende Attraktionen an. Dazu gehören das Bemalen von Tonfiguren und sogenannte Schütt- oder Sandbilder bei denen farbiger Sand auf selbstklebende Bilder geschüttet wird. Außerdem kann man sich dort ab 5 LEV ein vorübergehendes Airbrush-Tattoo machen lassen.

Wie bereits erwähnt gibt es im Kinderpool am Abend fünf Bumper-Boats mit denen die Kinder für 1 LEV pro Minute ihre Kreise ziehen können und sich gegenseitig nass spritzen, wenn es mal wilder zugeht.

Gleich daneben standen drei Hüpfburgen in denen die Kids am
Abend ab 17 Uhr für 6 LEV 20 Minuten lang springen konnten. Besucht man die Hüpfburg tagsüber, dann dürfen die Kids für 6 LEV zwischen 10 und 13 Uhr springen solange sie wollen.

In den Hauptpools gab es jeweils zwei Luftkugeln in denen die Kids über Wasser laufen konnten. Diese kosteten 10 LEV für 10 Minuten und sind eine sehr beliebte Attraktion bei den Kindern.

5 Sterne für das tolle A-Team
und die umfangreichen Möglichkeiten


Was uns besonders gut gefallen hat

  • ·         Die unglaubliche Auswahl an vor, Haupt- und Nachspeisen beim abendlichen Buffet im Restaurant mit viel Meeresfrüchten und nicht ganz alltäglichen Speisen.
  • ·         Der Aquapark mit acht tollen Rutschen durch die nie Langeweile aufkam.
  • ·         Das Animations-Team mit wirklich netten Menschen, das immer bemüht war die Leute zu beschäftigen ohne dabei aufdringlich zu werden.
  • ·         Im Hotel gibt es einen Friseur und einen Wellnessbereich mit Sauna und Massagen. Kostet natürlich was, dafür kann man sich dort ein bisschen verwöhnen lassen, wenn man es will oder die Kinder einem die Zeit lassen. Wir haben den Wellnessbereich leider nie von innen gesehen.
  • ·         Im Hotel gibt es ein kleines Geschäft mit Wasserspielzeug, Ansichtskarten, Knabberzeug, Süßigkeiten, Getränken und vielem mehr zu vernünftigen Preisen.
  • ·         Direkt in der Lobby des Hotel Nessebar Palace gab es einen Geldautomaten für Maestro, VISA und Mastercard und einen Geldwechselschalter.
  • ·         Das Hotel verfügt über einen eigenen Taxi-Service.

Was man verbessern könnte

  • ·         Am Rutschturm der Reifenrutsche könnte eine Markierung angebracht werden damit sich die Leute für die Reifenrutsche rechts anstellen und man dadurch an der linken Seite zur grünen Rutsche durch kann.
  • ·         In den Familienzimmern können Rollos an den Fenstern zwischen den beiden Schlafräumen angebracht werden.
  • ·         In der Nähe der Bühne fehlt eine Toilette, denn wenn die Kids abends bei der Show mal auf die Toilette müssen, dann ist man gut und gerne 10 Minuten unterwegs.

FAZIT

Das Sol Nessebar Palace ist ein Hotel das einen 5 Sternen wirklich gerecht wird. Es wird ausgezeichneter Service bei hervorragender Sauberkeit geboten. Die Zimmer sind sehr gepflegt und im Restaurant wird nach jedem Gast der Tisch komplett neu eingedeckt, auch das Tischtuch.

Es ist wirklich jede erdenkliche Annehmlichkeit vorhanden und man hat, wenn man es nicht will, in 14 Tagen keinen Grund das Hotel zu verlassen.

Es gibt zu jeder Tageszeit unterschiedliche Snacks und immer eine große Auswahl an antialkoholischen und alkoholischen Getränken, sodass man nie in die Verlegenheit kommt Durst oder gar Hunger zu verspüren.

Sowohl der integrierte Aquapark als auch das tolle Animations-Team sorgen für Action und lassen keine Langeweile aufkommen. Selbst in 14 Tagen nicht.

Unserer Meinung nach kann man im Nessebar Palace einen tollen Urlaub mit Kindern verbringen, wenn man sich nicht an der Größe und der damit verbundenen großen Zahl an Gästen stößt. Für uns war es auf jeden Fall ein TOP Urlaub und wir können dieses Hotel absolut weiter empfehlen.

5 von 5 Sternen für das Hotel
und den Aufenthalt