Montag, 25. April 2016

Finether Teleskop-Mehrzweckleiter bis max. 3,8 m Höhe

Die Anwendungsgebiete für eine derartige Leiter sind sehr vielfältig. Wir haben ein Haus und damit immer irgend etwas zu richten oder zu putzen. Dafür besitzen wir bereits zwei Mehrzweckleitern. Allerdings noch keine die man fast komplett in sich zusammen schieben kann.

Geliefert wurde die Leiter in einem Karton (100 x 50 x 10 cm). Sie hat nur etwa 11 kg und ist damit ein Leichtgewicht.

Solange die Leiter zusammen geschoben ist wir sie durch ein Textilband gehalten. Dieses muss man öffnen und dann kann man die einzelnen Sprossen aus der Leiter ziehen bis sie hörbar einrasten. Jede Treppe wir durch zwei Rasten gehalten die man in Richtung Mittelpunkt der Sprosse drücken muss um das Element wieder einzufahren. So kann die Leiter innerhalb weniger Sekunden von knapp 1 m Höhe auf bis zu 3,8 Meter Höhe ausgezogen werden. Somit kommt man auf eine maximale Arbeitshöhe von etwa 4,5 bis 5 Meter, je nachdem wie mutig man ist. Das größte Problem für mich war bei dieser Leiter nämlich, dass sie durch die flexiblen Verbindungen etwas instabil wirkt und sich beim Aufsteigen ein bisschen biegt. Das vermittelt nun nicht die Sicherheit die ich gerne hätte, wenn ich
die Dachrinne in 4,2 m Höhe von Ästen und Blättern befreien muss.

Somit ist diese Leiter sehr praktisch, wenn man nicht viel Platz hat um sie zu lagern und ab und zu mal etwas höher hinaus muss als es mit einer normalen Haushaltsleiter möglich ist. Mir persönlich ist sie dann allerdings etwas zu flexibel und nicht steif genug weshalb ich mich nicht wirklich sicher fühle damit. Obwohl die Verarbeitung wirklich sehr gut wirkt und die verwendeten Materialien auch keinen Grund für Zweifel an der Qualität und Sicherheit geben.

Ich persönlich bleibe daher lieber bei den althergebrachten, steifen Leitern die mir etwas mehr Standfestigkeit vermitteln. Obwohl ich früher mit wackeligen Dingen weniger Probleme hatte als jetzt. Scheinbar wird man mit zunehmendem Alter doch etwas unsicherer :-)

Finether Mehrzweckleiter, tragbare Teleskop-Leiter

5 von 5 Sternen

Donnerstag, 21. April 2016

DCCN Sonnenbrille mit Bluetooth und Spionage Kamera

Ich probiere immer wieder gerne etwas Neues aus. So auch diese Sonnenbrille mit integriertem Bluetooth-Empfänger für die Musikwiedergabe und einer kaum sichtbaren Kamera. Dabei ist die Idee genial, da man beim Radfahren im Sommer ohnehin meist eine Sonnenbrille auf hat und mit dieser auch gleich die Infos vom Smartphone ins Ohr kommen. Zudem kann man seine Fahrt auf Video aufnehmen.

Geliefert wurde die Brille in einer kleinen Schachtel in der sich neben der
Brille auch noch die beiden Ohrstoppel (mit Micro-USB Anschluss), ein USB Ladekabel, ein Aufbewahrungsbeutel, eine Aufbewahrungsbox und eine englischsprachige Bedienungsanleitung befanden.

Die Brille selbst ist aus ziemlich steifem und unnachgiebigem Material gefertigt. Daher sollte sie richtig gut sitzen, wenn man plant sie für längere Zeit zu tragen. Durch die Form ist sie ideal für die Verwendung beim Radfahren, da der Fahrtwind sehr gut von den Augen ferngehalten wird.

Der Tragekomfort ist dabei recht stark von der Kopfform des Trägers / der Trägerin abhängig, da die Bügel bei schmäleren Köpfen etwas stärker vom Kopf abstehen und daher auch die Ohrmuscheln ein Wenig nach Außen gedrückt werden. Außerdem müssen sich die Ear-Plugs für die Musikwiedergabe erst an den Träger 'gewöhnen' und sitzen in den ersten Stunden der Verwendung noch nicht so richtig im Ohr. Das bessert sich aber im Laufe der Zeit.

Der Klang ist eher mittelmäßig. Mit einem hörbaren Frequenzbereich von 63 Hz bis 14,23 kHz ist vor allem das Gefühl von Bässen kaum gegeben. Der Sound ist eher höhenlastig und teilweise, bei höherer Lautstärke fast schon unangenehm blechern. Für Sound-Enthusiasten ist diese Brille definitiv nicht gemacht. Dafür wird man sie vermutlich auch nicht kaufen. Um die Infos der Sport-App ins Ohr zu bekommen und nebenher ein bisschen Musik zu hören ist die Bluetooth-Brille jedoch sehr gut geeignet.

Dafür kann die Brille bei der Bedienungsfreundlichkeit voll punkten. An der Unterseite des rechten Bügels befindet sich ein Schiebeschalter durch den zwischen Bluetooth- und Video-Modus umgeschaltet werden kann. Die Brille wird durch einen Taster an der Seite des rechten Bügels ein- und ausgeschaltet. Bleibt man lange auf der Taste kann das BT-Pairing durchgeführt oder im Videomodus sofort die Aufnahme gestartet werden. Vor und hinter der Multifunktionstaste befinden sich die (+) und (-) Taste. So kann man die Lautstärke erhöhen oder verringern indem man die Tasten kurz drückt. Die Steuerung der Musikwiedergabe erfolgt durch langes Drücken.

Der Video-Modus liefert verhältnismäßig gute Bilder und auch einen gut verständlichen Ton. Die Aufnahmen sind zwar nicht HD aber vollkommen ausreichend um Details gut zu erkennen. Trotz des kleinen, kaum sichtbaren Kameraloches an der Frontseite der Brille liefert die Kamera ordentliche Bilder. Ein kurzes Beispiel ist dieser Rezension beigefügt.



Auch das Telefonieren über die Brille geht bei recht  guter Tonqualität. Allerdings natürlich nur bei geringer Geschwindigkeit, da die Windgeräusche bei höheren Geschwindigkeiten einfach zu stark werden um von seinem Gesprächspartner verstanden zu werden.

Die Verdunklung der Brille ist übrigens sehr stark und die Gläser sind polarisierend. Man hat eine gute, unverzerrte Sicht nach Vorne, wird allerdings durch die massiven seitlichen Bügel ein Wenig in der seitlichen Sicht eingeschränkt.

Ich erhielt diese Brille zu Testzwecken vergünstigt zur Verfügung gestellt, was weder meine Meinung darüber noch meine Wertung beeinflusste.


DCCN Spionage Kamera Bluetooth Brille
5 von 5 Sternen

ANCHEER Schwerkrafttrainer - Inversionstrainer

(c) Ancheer - Amazon.de
Damals im Fitness-Center gab es einen Schwerkrafttrainer an dem man sich an den Beinen aufhängen konnte um sich danach kopfüber aushängen zu lassen. Dabei kam es mir damals nur darauf an meine Wirbelsäule zu entlasten. Der Trainingsaspekt lag für mich eher im Hintergrund.

Nun interessierte mich ein derartiges Trainingsgerät für Zuhause auch aus Sicht des Oberkörpertraining. Also bestellte ich mir diesen Ancheer Trainer bei Amazon.

Geliefert wurde der Trainer zum Teil montiert in einer großen
Schachtel. Das Gewicht ist ganz ordentlich, denn das Gerät bringt verpackt über 20 Kilo auf die Waage. Da hat man ordentlich was zu schleppen, wenn man sich das Teil bei der Post abholen muss. Ist schon eine Art Training bevor man mit dem Trainer loslegen kann. Beim Auspacken muss man das Haltekreuz erst mal von der Rückenplatte abschrauben, da dieses durch die Schutzfolie
verschraubt ist. Macht man das nicht, dann bleiben Reste von der Folie auf der Rückseite der Platte hängen. Das ist dann eher unhübsch.

Der Aufbau

Hiermit hatte ich so richtige Probleme, obwohl ich seit Jahren so ziemlich alles selbst zusammen baue und sogar selbst Möbel gestalte.

Die Aufbauanleitung ist derart stark verkleinert, dass man die Zahlen bei den zu verwendenden Komponenten kaum lesen kann. Allerdings ist das schon deshalb weniger problematisch, weil die angeführten Ziffern ohnehin teilweise falsch sind. Somit würde man die richtige Schraube auch nicht finden, wenn man die Ziffern korrekt lesen könnte. Vor allem bei der Montage der seitlichen Griffstangen fällt das auf, da dafür laut Aufbauanleitung unterschiedliche Schrauben benötigt würden.

So brauchte ich für zwei Griffstangen, eine schwingend gelagerte Platte und die Fußrasten wirklich über 45 Minuten benötigte. Vor dem Aufbau hätte ich mit maximal 15 Minuten gerechnet.

Im Prinzip wäre es einfach. Die Griffstangen werden mit Sechskantschrauben und Muttern am Träger fixiert. Dabei wird auch eine Sicherung mit verschraubt, die später die Wippe daran hindert aus der Führung zu springen. Hier kommt es auf die richtige Wahl der Schrauben an, damit man später keine überstehenden Schrauben hat an denen man sich verletzen könnte.

Sobald die Griffe montiert sind hängt man die Haltebügel für die flexible Platte an den jeweiligen Führungen der Platte ein und verschraubt diese mit den kürzesten der vorhandenen Schrauben. Das ganze hängt man dann in das Gestell ein und fixiert den Sicherungsbügel.

Letztendlich musste ich die Fußraste montieren, und die Stange dann in die Führung der Rückenlehne einschieben. Dort kann man dann die Fußraste an die Körpergröße anpassen. Außerdem lässt sich der Polster mit dem die Füße fixiert werden ebenfalls verstellen.




Die Ausführung

Dieses Trainingsgerät ist sehr massiv und stabil verarbeitet und soll laut Angaben eines Warnhinweises auf dem Gerät Personen mit einem Körpergewicht von bis zu 136 kg aushalten. Wenn ich mit meinen 85 kg auf dem Trainer Platz nehme, merke ich auf jeden Fall keinerlei Bewegung im Gestänge. Sowohl der Grundträger als auch die beweglichen Teile wirken sehr stabil.
Beim Kippen hatte ich nie das Gefühl, dass ich nicht sicher wäre, weil irgendetwas nachgeben könnte.

Die Entspannung

Wenn man sich auf dem Schwerkrafttrainer aushängen lassen möchte, dann muss man nur seine Körpergröße einstellen und sich auf den Trainer stellen. Nachdem man seine Füße fixiert hat kann man sich, mit einem etwas größeren Kraftaufwand drehen und auf den Kopf stellen. Dann hängt man mit seinem Körpergewicht an den Beinen.

Dadurch wird die Wirbelsäule entlastet und ich spürte förmlich wie sich die Wirbel wieder ordentlich aneinander reihten.

Das Training

Etwas mehr zur Sache geht es, wenn man die Platte als echtes Trainingsgerät einsetzt. Dabei muss man sich ebenso wie bei der Entspannungsübung am Trainer fixieren und in die gestürzte Lage bringen. Wenn man dann kopfüber hängt, kann man die Platte in dieser Lage durch eine Haltestange fixieren.

Wenn man dann hängend Situps macht, dann braucht man so richtig Power um den Oberkörper hoch zu bringen. Je steiler man die Platte stellt umso schwieriger wird das Training. Das Training ist hoch effizient und richtig anstrengend. Dafür lohnt es sich, dass man ein derart großes Teil in der Wohnung stehen hat.

Für den Preis ist dieses Trainingsgerät eine absolute Empfehlung.


Ancheer Schwerkrafttrainer Faltbar - Inversionsbank
5 von 5 Sternen



Mittwoch, 20. April 2016

AUSDOM Dash Cam mit Bewegungserkennung und IR Beleuchtung.

Ich persönlich verwende keine Dash-Cams aus Gründen die ich am Ende der Rezension angebe. Trotzdem probierte ich diese Kamera natürlich aus, wenn ich sie schon bei mir auf dem Tisch habe. Vor allem wenn das Fahrzeug auf Privatgrund abgestellt ist, eignet sich die Cam perfekt.

Geliefert wurde sie in einer kleinen, attraktiven Schachtel die sich auch perfekt zum Verschenken eignet.

Im Lieferumfang enthalten waren:

* die Dash-Cam
* ein Adapter für den Zigarettenanzünder
* ca. 1,5 m langes Micro-USB Kabel
* eine Saugfuß-Halterung für die Windschutzscheibe
* eine englischsprachige Betriebsanleitung

Die Inbetriebnahme war absolut problemlos, allerdings musste ich die Kamera erst mal ordentlich aufladen. Das dauerte ca. 2,5 Stunden. Dann schaltete ich die Kamera ein ohne eine SD Karte eingelegt zu haben. So wird die Aufnahme nicht aktiviert und man kann die Einstellungen vornehmen.

Beim Einschalten aktiviert sich der Bildschirm. Die Menüführung hat man schnell auch ohne Anleitung raus und kann bald die Sprach auf Deutsch umstellen. Dadurch wird es leichter zu konfigurieren.

Die Einstellung der aktuellen Uhrzeit und des Datums sind Must-Haves für die Aufzeichnung (sonst macht es ja keinen Sinn). Dann kann man noch einstellen wie groß die Dateien werden sollen, und wie häufig alte Dateien überschrieben werden dürfen. Natürlich kann man die Qualität der Aufzeichnung ebenfalls einstellen. Durch die Bewegungserkennung werden Aufnahmen getriggert, wenn sich das Fahrzeug in Bewegung befindet. Über den G-Sensor kann dann auch eine Unfallerkennung erfolgen.

Nach der Konfiguration schaltete ich die Cam ab und legte eine SD Karte ein. Im Prinzip reichen für eine Aufzeichnung der letzten Minuten Karten mit 2-4 GB alles Andere wäre schon fast verschwenderisch: Die Kamera erkannte allerdings bis zu 64 GB.

Die Bildqualität ist ausgezeichnet. ich konnte neben den Kennzeichen der Autos auch problemlos die Straßennamen an den Hausnummernschildern lesen und dementsprechend auch Details entnehmen die später vielleicht von Nutzen sein könnten. Nebenbei wird der Ton aus dem Innenraum aufgenommen und man hört sehr genau, wenn ein Blinker betätigt wird, oder Schalter gedrückt werden. Auch kann man dadurch nachher sehr gut beweisen ob die Musik im Innenraum zu laut war oder nicht.

Umgekehrt montiert kann man mit der Kamera übrigens auch sehr gut den Innenraum eines Busses oder Taxis überwachen, was seitens des Datenschutzes sogar erlaubt wäre. Auch für Ausbildungsfahrten beim Führerschein kann das Mitfilmen recht vernünftig sein.

Ein besonders praktisches Feature ist die Bewegungserkennung und die damit verbundene Auslösung der Kamera. So kann man Individuen filmen die sich in der Nähe des geparkten Fahrzeugs aufhalten. Wenn also Vandalen am Werk sind hat man so zumindest einen Video-Hinweis auf mögliche Täter. Für Nachtaufnahmen gibt es eine integrierte Infrarotbeleuchtung. Die genügt aber wirklich nur im direkten Umfeld des Wagens.

Rein technisch ist dieses Produkt wirklich überzeugend. Liefert sehr gute Bilder und Videos und hat eine gute Tonqualität. Dazu ist die Benutzung kinderleicht. Wenn da nicht die Frage nach dem Datenschutz auf der Straße wäre.

Abschließend muss gesagt sein, dass die Verwendung einer Dash Cam in Österreich und Deutschland in einer rechtlichen Grauzone erfolgt. Die Verwendung solcher Kameras wird laut Datenschutzbehörde als eine „systematische, fortlaufende Feststellung von Ereignissen, die ein bestimmtes Objekt oder eine bestimmte Person betreffen“ ausgelegt, und ist aus diesem Grund als eine Videoüberwachung nach dem Datenschutzgesetz zu qualifizieren.

So und nun ist eine Videoüberwachung im öffentlichen Bereich leider aus datenschutzrechtlichen Gründen nicht erlaubt - jedoch auch nicht dezidiert verboten wenn man die Aufnahmen Dritten nicht zugänglich macht. Auch werden Aufzeichnungen vor Gericht nicht generell als Beweis zugelassen. Hier kann es in Ausnahmefällen allerdings zu einer Zulassung als Beweismittel kommen, wenngleich man damit riskiert, dass man im Anschluss ein eigenes Verfahren wegen Verletzung des Datenschutzes am Hals hat, weil man ja seine Aufnahmen Dritten zeigt. Außerdem ist nicht gesagt, dass die Auslegung der Rechtslage durch das Gericht der eigenen entspricht. Also kann der Videobeweis dann umgekehrt zu einer Belastung der eignen Person führen.

Dieses Produkt erhielt ich zu Testzwecken vergünstigt zur Verfügung gestellt. Meine Meinung und die Wertung blieben davon aber unbeeinflusst.


AUSDOM AD260 HD Auto Dash Cam
5 von 5 Sternen

Sonntag, 3. April 2016

DAILY - 4k UHD Action Cam mit Dual-Display und Fernbedienung


Gerade bei den Action Cams gibt es schon so viele Nachbauten, dass man vollkommen den Überblick verliert. Selbst GoPro Klone wie die SJ4000 werden bereits kopiert obwohl sie bereits eine sehr gute Kopie der GoPro ist.

Da unser Sohn eine SJ4000 hat, weiß ich wie gut die Qualität dieser Kamera ist. Ich selbst wollte auch eine Action Cam die zumindest die Qualität der SJ4000 hat. Dabei kam mir diese unter. Die technischen Daten versprachen einiges.

Besonders das integrierte Display und die angeblich sehr ausgereifte App zur Steuerung war für mich ausschlaggebend dafür, dass ich mir die Kamera bestellte. Auf Amazon geht man dabei ja auch kein Risiko ein, da man innerhalb von 30 Tagen problemlos Rücksenden kann.

Die Verpackung ist sehr ordentlich und die Kamera wird durch ein Sichtfenster präsentiert. Dabei wird das Zubehör in der Schachtel unter der Kamera untergebracht.

Im Lieferumfang enthalten sind:

* die Kamera natürlich
* ein Akku
* eine Fernbedienung
* ein Unterwassergehäuse
* ein USB-Ladekabel
* zwei Klebepads für die Halteplatten
* zwei Halteplatten
* eine Montagescheibe für die Montage auf einem Stativ
* ein kleine Halterung für die Klemme
* eine größere Halterung für die Klemme
* ein kleines und ein großes Winkelstück
* ein Microphaser-Tuch

Zum Aufnehmen braucht man nur noch eine Micro-SD Karte.

Die Bedienung der Kamera ist einfach. Dazu gibt es einen Ein/Ausschalter an der Front der Kamera, einen Auslöser-Knopf an der Oberseite und seitliche Schalter für Menü Schritte und WiFi. Trotz des Gehäuses sind die Tasten sehr gut bedienbar. Im Gegensatz zur SJ4000 lassen sich die Tasten viel besser drücken. Hier hat diese sogar leichte Vorteile gegenüber der Ur-Cam von GoPro.

Durch das integrierte LC-Display lassen sich die Einstellungen sehr gut direkt auf der Kamera vornehmen. Dabei ist es sehr angenehm, dass die Übersetzung des Menüs gut geglückt ist. Man muss sich allerdings erst mal an die Belegung der Knöpfe gewöhnen um ordentlich durch die Menüs navigieren zu können. Die meisten Einstellungen können auch über die App vorgenommen werden. Diese App kann man kostenlos im jeweiligen App-Store laden. Die QR-Codes dafür sind auf der Rückseite der Schachtel.

Dabei sind nicht alle Einstellungen über die App konfigurierbar, aber die wichtigsten sind enthalten. Zudem ist die Übertragung zwischen Kamera und Handy stabil und vor allem schnell. So werden die Live-Bilder flüssig übertragen und der Auslöser hat nur eine geringe, kaum merkbare Verzögerung, wenn durch die App ausgelöst wird.

Eine Besonderheit gegenüber anderen Klonen ist das kleine Display an der Frontseite der Cam auf dem man die aktuelle Einstellung erkennen kann. Nicht unbedingt nötig, aber trotzdem recht praktisch. Ebenfalls hervorzuheben ist die 2,4G Fernbedienung mit der man sowohl Fotos als auch Videoaufnahmen mit nur einem Fingerdruck aus einer Entfernung von bis zu 6 Metern machen kann. Das fehlt bei den meisten anderen Action Cams dieser Preisklasse.

Auf der anderen Seite der Kamera befinden sich die Anschlüsse für Micro-USB und HDMI sowie der
Kartenslot für die Micro SD Karte. Im Test wurden Karten bis zu 64 GB Kapazität problemlos erkannt. Der mitgelieferte Akku ist wie in dieser Klasse üblich eher schwach auf der Brust. Nach etwa 40 Minuten Dauerbetrieb ist der Akku leer. Natürlich nur, wenn die Kamera ohne WiFi verwendet wird. Sobald man WiFi aktiviert verringert sich die Nutzungsdauer um gut 10 Minuten. Um die Kamera zu laden muss man diese natürlich aus dem Unterwassergehäuse nehmen. Um die Nutzungszeit zu verlängern empfiehlt es sich also einen Zusatz-Akku und ein Ladegerät anzuschaffen. Für einen längeren Action-Tag lohnt sich die Anschaffung absolut. Die Akkus der
SJCam passen zu diesem Modell.

Seitens der Nutzung ist somit alles klar. Bleibt noch die Qualität der Aufnahmen. Und die ist kurz gesagt sehr gut. Immer unter Beachtung des Preises. Lediglich die GoPro 4 im Hochpreis-Segment liefert noch besser Bilder.

Schnelle Geschwindigkeiten und starke Lichtwechsel bereiten der Kamera keinerlei Probleme. Keine Unschärfen, kein Fading und lebensechte Farben. Im Vergleich mit der SJ4000 sind die Farben satter und wärmer, also näher an der GoPro. Gerade bei der SJ sind die Farben eher kühl und blaulastig. Diese Probleme sind mit der verwendeten Firmware scheinbar gänzlich aus dem Weg geräumt.

Besonders zu erwähnen ist, dass die Kamera Full HD mit 60 fps aufnehmen kann. So lassen sich von Moves coole Zeitlupen-Aufnahmen hinbekommen, da man die Geschwindigkeit verlustfrei problemlos auf 40% der Originalgeschwindigkeit reduzieren kann.

Selbst auf einem 55" Bildschirm sind die Filmaufnahmen sehr detailgetreu. Ebenso verhält es sich mit den Fotos die mit bis zu 12 MP aufgenommen werden können. Die Schärfe ist sehr gut und die Farben realitätsnahe.

Das integrierte Mikrophon ist nicht besser oder schlechter als es in dieser Kategorie üblich ist. Sobald die Kamera im Gehäuse ist, ist kaum mehr etwas von der Umgebung wahrzunehmen. Wie gesagt ist das absolut üblich. Nicht umsonst wird gerne ein Soundtrack über die Aufnahmen gelegt. Kaum jemand verwendet die Aufnahmen unbearbeitet. Ist die Kamera nicht im Gehäuse erhält man eine ordentliche Tonqualität.


DAILY Original 4K Dual Display Mini Ultra HD Action Camera mit Fernbedienung

5 von 5 Sternen