Donnerstag, 31. März 2016

Ancheer Vibrationsplatte

Was kann die Platte?

Geliefert wurde die Platte innerhalb weniger Tage.
Im Lieferumfang enthalten waren:

  • die Vibrationsplatte mit 77 x 43 cm 
  • eine IR-Fernbedienung
  • zwei Gummibänder mit Griffen
  • ein Anschlusskabel für 220V
  • ein Inbusschlüssel
  • eine englischsprachige Kurzanleitung


Die Ancheer Vibrationsplatte ist knapp unter 80 cm breit und niedrig genug um unter die meisten Sofas zu passen. Damit muss sie nicht immer im Blickfeld stehen.

An der Unterseite der Vibrationsplatte sind vier Saugfüße angebracht durch die die Platte fest auf glatten Untergründen steht. Trotz der Vibrationen wackelt die Ancheer Platte nicht und überträgt die Vibrationen auch nicht auf den Boden.

Für die Befestigung der Expander findet man auf beiden Seiten Ösen an denen die Karabiner eingehakt werden können. An einer Seite ist zusätzlich eine kleine Walze die als Transportrolle dient. Somit kann man die Platte an einer Seite heben und über die Rolle bewegen. Da die Platte nur rund 16 kg schwer ist, bereitet das auch keine Probleme.

Die Bedienung der Ancheer Platte.

In der Mitte der Oberseite befindet sich ein Kontrollpanel mit zwei Displays. Darin wird die Vibrationsstärke zwischen 1 und 99 sowie die Trainingszeit oder das aktuelle Programm angezeigt. Es können neben der Geschwindigkeit und der Trainingszeit über die Tasten am Panel auch Programme gewählt werden.

All das lässt sich auch über die mitgelieferte Fernbedienung einstellen. Das ist sehr praktisch, da man sich dann nicht auf der vibrierenden Platte nach Unten beugen muss, wenn man während des Trainings die Parameter verändern möchte.

Die Vibrationsgeschwindigkeit lässt sich nur in 1er Schritten verändern. Das ist etwas unpraktisch, wenn man bei 0 beginnt und eine hohe Geschwindigkeit wählen möchte. Dann drückt man bis zu 98 Mal auf die (+)-Taste.

Viel komfortabler ist es mit einem der 9 Programme zu trainieren. Hier werden die Geschwindigkeiten automatisch gesteigert. Leider gibt es keine Übersicht wie die Programme aufgebaut sind. Also muss man sich durchprobieren, um das ideale Programm zu finden.



Die Qualität der Ancheer Platte.

Nach einiger Zeit der Nutzung bestätigt sich die hohe Qualitätsanmutung die bereits beim Auspacken des Geräts augenscheinlich wurde. Da die Platte für Personen mit bis zu 150 kg ausgelegt ist, hat sie natürlich mit dem Gewicht meiner Frau aber auch mit meinen 85 kg keine Probleme. Der Motor ist dabei stark genug um sogar kurzfristig eine einseitige Belastung zu meistern. Das ist nicht zu verachten, da man eine derartige Belastung auf den Motor bringt, wenn man auf die laufende Platte aufsteigt oder von ihr absteigt bevor sie zum Stillstand kommt.

Die Verarbeitung wirkt sehr gut. Es gibt keine Grate, keine unangenehmen Gerüche und auch keine Ungenauigkeiten bei der Passform.




Ancheer Vibrationsplatte
5 von 5 Sternen

Mittwoch, 16. März 2016

Homelody / Everybody (Hit Robot Croup) Smart Saugroboter

Gleich vorweg muss ich zugeben, dass ich zwar schon sehr lange mit der Anschaffung eines Saugroboters geliebäugelt habe, mich an betracht der horrenden Preise bislang jedoch noch nicht dazu durchringen konnte. Dabei spielt auch die allgemeine Ablehnung meiner Frau gegenüber solcher technischer Hilfsmittel eine kleine Rolle.

Da wir nun eine Saison lang sehr erfolgreich einen Roboter zur Rasenpflege im Einsatz hatten, war zumindest die Ablehnung meiner Frau nicht mehr ganz so groß. In Kombination mit einem mittlerweile durchaus erschwinglichen Preis war die Kaufhürde nun so weit herunten, dass ich uns diesen Roboter bestellte.

Als Österreicher musste ich den Weg eines Zwischenlieferanten gehen, da ein Versand nach Österreich aus mir unerfindlichen Gründen nicht möglich war. Nun ja knapp fünf Euro mehr und zwei zusätzliche Tage zu warten konnte ich verschmerzen.

Verpackt war der Sauger in einer sehr genau passen den Schachtel. Im Lieferumfang enthalten:


  • der Saugroboter mit Akku natürlich
  • eine Ladestation mit Netzteil
  • eine virtuelle Wand inkl. zwei passenden Batterien
  • eine Fernbedienung mit passenden AAA-Batterien
  • Ersatzfilter
  • zwei Ersatz-Rotorbürsten
  • eine Reinigungsbürste
  • eine englischsprachige Bedienungsanleitung
  • ein Schraubendreher zum Öffnen des Batteriefachs


Das Gerät

Ich hatte bislang noch keinen Saugroboter und daher auch keinen Vergleich zu anderen Modellen. Dieser ist meiner Meinung nach jedoch ziemlich schwer und wirkt dadurch sehr wertig. Er vermittelt den Eindruck, dass nichts ihn unnötig aufhalten könnte. Die Verarbeitung der verbauten Kunststoffteile ist sehr gut und es sind keine Grate oder Ungenauigkeiten von der Produktion zu erkennen. Die Anbauteile sitzen perfekt und nichts wackelt.

An der Oberseite sitzt mittig ein Taster mit dem der Sauger aktiviert oder deaktiviert werden kann. Somit benötigt man keine Fernbedienung oder App um ihn einzuschalten. Dahinter findet man den Taster für das Lösen des Schmutzbehälters und genau gegenüber befindet sich der Dom für der optischen Orientierunghilfe (ich vermute, dass hier mit Infrarot gearbeitet wird, aber genau weiß ich es nicht).

Direkt unter dem Dom ist eine Kamera angebracht die in
Fahrtrichtung aufnimmt. Diese Kamera ist wohl die unnötigste Spielerei an dem Sauger, da ich davon ausgehe, dass sie wirklich nur zur Übertragung des Live-Bildes auf die App dient und für die Orientierung des Saugers keinerlei Zweck erfüllt. Natürlich ist es für die Kinder ein Highlight, wenn der Sauger als Spionagefahrzeug eingesetzt werden kann und das dann auch noch mit VGA oder HD-Bild. Ich bräuchte ie Cam allerdings nicht.

An der Unterseite gibt es im Gegensatz zu vielen anderen Modellen nur eine Rotorbürste für die es auch noch zwei Ersatzbürsten im Lieferumfang gibt, eine Gummiwalze und eine Spiralbürste. Letztere lassen sich einfach abnehmen um sie von Haaren und anderem hartnäckigen Schmutz zu befreien. Die seitlich gelegenen Antriebsräder haben einen Federweg von ca. 4cm und schaffen damit auch kleinere Hürden auf dem Boden ohne sich festzufahren. Im vorderen Bereich befindet sich das bombierte zentrale Stützrad und seitlich davon die optischen Sensoren die den Sauger vor Abstürzen bewahren sollen.

Die Inbetriebnahme

Bevor man beginnen kann muss man mal das Batteriefach öffnen und den Akku anstecken. Dieser ist für den Transport abgesteckt und sollte auch bei längerer Lagerung ohne Benützung des Saugers abgesteckt werden.

Bevor ich weiter machte, lud ich mir die App aus dem Playstore. Diese war ziemlich weit unten gelistet, aber wenigsten im Store verfügbar. Ich mag es nicht besonders, wenn ich mir APKs von irgend welchen chinesischen Servern holen muss um diese auf meinem Tablet oder Smartphone zu installieren. Die App funktionierte bei mir problemlos mit Andriod 5.1 auf Samsung S5, Sony M2, UMI Iron Pro und dem Irulu Tab 10.1 Pro.

Nachdem ich die App installiert hatte, schaltete ich den Sauger mit dem seitlich gelegenen Hauptschalter ein. Sobald der Roboter aktiv war, konnte ich auf meinem Smartphone sein WLAN finden und mich damit verbinden. Dann musste ich nur noch den Sauger in der App hinzufügen und ihn mit unserem hauseigenen WLAN verbinden und schon konnte es losgehen.

Die Bedienung

Kinderleicht beschreibt am besten die Bedienung des Saugers. Über die App lassen sich ein paar Modi mit einem Klick aufrufen:

  • Power zum aktivieren und deaktivieren des Saugers
  • Charge um ihn in die Ladestation zurück zu schicken
  • Fast/Slow um die Geschwindigkeit festzulegen
  • Autoclean um den automatischen Saugvorgang zu starten
  • Question um Hilfe zu einzelnen Tasten zu bekommen.


Mit den Cursor-Tasten lässt sich der Sauger manuell bewegen und die Kamera justieren. Außerdem kann man über die App Fotos machen, die Kameraauflösung zwischen VGA und HD wechseln und Saugzeiten programmieren. Dabei lässt sich festlegen an welchen Tagen der Sauger zu welcher Zeit starten soll.

Das lässt sich auch alles über die mitgelieferte Fernbedienung steuern - mal abgesehen von den Videofunktionen die es dort natürlich nicht gibt.

Die Saugleistung

Meiner Ansicht nach ist die Reinigungsleistung dieses Saugers verhältnismäßig gut. Dazu muss man sagen, dass wir seit Jahren mit Dyson Saugern unser Haus sauber halten und dieser kleine Roboter an diese Ergebnisse einfach nicht ran kommt. Klar ist, dass der Boden überall wo der Sauger drüber fährt sauberer ist. Jedoch bleiben konstruktionsbedingt immer Staub und Krümel neben der Saugöffnung. Dafür fährt er ja immer wieder über ähnliche Stellen um wirklich alles zu erwischen.

Wir haben zwar keine Haustiere, aber wir haben Kinder und zwei langhaarige Damen im Haushalt. Damit hat der Saugroboter eine Aufgabe die fast schon etwas zu schwierig ist. Nicht nur, dass ständig Brösel vom Frühstück unterm Esstisch liegen, muss sich der Sauger auch noch mit unzähligen Haaren abkämpfen die sich um die Achsen der Antriebsräder wickeln.

Somit ist relativ schnell klar geworden, dass die anfängliche Glanzleistung nicht auf Dauer gehalten werden kann da im Bereich der Räder gerne mal Schmutz verschleppt und dann hinter dem Sauger wieder verloren wird. Zudem verwirbelt der Sauger mit dem Gebläse an der Rückseite Staub der nicht komplett aufgesaugt wurde und verteilt diesen dadurch.

Trotzdem kann ich sagen, dass der Boden ziemlich sauber wurde. Allerdings war es nicht so perfekt in den Ecken, entlang der Sesselleisten und auch zwischen den Stühlen unter dem Esstisch. Da es bei uns nicht so besonders staubig ist müssen wir den Staubbehälter in etwa alle 4-5 Tage entleeren.



Die Orientierung

Spätestens in dieser Kategorie würde ich den Grund für den relativ günstigen Preis dieses Saugers orten. Das Gerät fährt, zumindest meiner Ansicht nach, nach dem Chaos-Prinzip durch die Räume. Das mag bei kleineren Flächen ohne maßgebliche Möblierung ja ganz ok sein, aber bei uns muss der Sauger auf einer Ebene fast 80 Quadratmeter saugen die sich auf vier Räume aufteilen. Zwar gibt es zwischen den Räumen keine Stufen oder andere Hindernisse und auch die Türen sind, so vorhanden, immer geöffnet, aber der Sauger verendet absolut chancenlos im Büro, wenn er gegen Ende der Akku-Kapazität auf der Suche nach der Ladestation im Wohnzimmer ist.

Durch seine Sensoren kann das Gerät zwar groben Feindkontakt weitestgehend vermeiden und schafft es auch wirklich gut um Stuhlbeine herum zu fahren und dabei möglichst viel Staub aufzunehmen. Mit bodenlangen Vorhängen oder Verteilersteckdosen in Ecken steht er allerdings wirklich auf Kriegsfuß. Erkennt er mit den Sensoren an der Vorderseite noch sehr gut, wenn er über einen Vorhang fährt und versucht er diesen dann auszuweichen, so schiebt er beim Reversieren ungeniert über die Vorhänge drüber und versucht diese einzusaugen. Schlussendlich hängt er dann wie eine übermütige Katze am Vorhang und wartet auf Hilfe.

Nämliches passierte bei unserem orientalischen Teppich der zwar an sich einen kurzen Flor hat, aber an den beiden Schmalseiten über ca. 1 cm Lange Fransen verfügt. Sobald der Sauger die Fransen erwischt ist das Chaos wieder perfekt. Die lassen sich dann kaum aus den Walzen befreien.

Wenigstens hat der Sauger beim Stiegenabsatz keinen Drang sich hinunter zu stürzen. Davor bewahren ihn die Sensoren, wenn er nicht durch ein Manöver bei dem er zurückschieben muss über die Treppe hinaus gerät, denn dann geht es bergab.

Die virtuelle Wand funktioniert sehr gut. Das hätte ich mir aber auch nicht anders erwartet.

Wenn der Akku schwach wird und der Sauger Sichtkontakt zur
Ladestation hat, dann macht er sich auf direktem Weg dorthin. Allerdings muss man erst einmal einen passenden Platz für die Ladestation finden, denn diese sollte links und rechts mindestens 50 cm und 300cm im Bereich vor der Station keine Hindernisse haben. So einen Platz fand ich bei uns nicht. Es ging aber auch mit 25cm links und rechts und 160cm davor ohne Probleme. Der Sauger braucht halt ein bisschen länger bis er angedockt hat.

FAZIT

Grundsätzlich finde ich das Prinzip des Robosaugens sehr brauchbar und diesen Sauger im Speziellen wirklich fein. Allerdings hat dieser Sauger, wie die meisten Geräte dieser Klasse das Problem, dass man die Wohnung Robosaugertauglich gestalten muss und dass man mit längeren Saugzeiten leben muss. Dafür bekommt man bei diesem Gerät ein technisch wirklich fein ausgestattetes Saugerlein mit netten Features zu einem angemessenen Preis.

Teilt man seine Wohnung mit solch einem Sauger, dann lernt man in nur wenigen Wochen in welch unmögliche und ausweglose Situationen sich so ein Gerät bringen kann. Das führt dazu, dass man entweder seine Wohnung umgestaltet oder dern Sauger nur noch laufen lässt wenn man zuhause ist.

+ super schnelle Installation
+ einfache Bedienung über Fernbedienung und noch einfach über die Handy APP
+ gute Saugleistung auch über einen längeren Zeitraum
+ Putzzeiten programmierbar
+ manuell über die App steuerbar
+ die Video-Anzeige ist ein nettes Gimmick wenn man seine Kinder dazu bringen möchte, dass sie den Sauger manuell steuern

+/- wie die meisten Robosauger muss man seine Vorhänge in Sicherheit bringen
+/- hochflorige Teppiche mag er nicht und auch die Fransen von orientalischen Teppichen führen schnell zu technischem KO
+/- leider ist der Sauger im Betrieb ziemlich laut. Fernsehen ist sowieso nicht möglich wenn er unterwegs ist, aber selbst Unterhaltungen werden schwierig. Für Leute mit wechselnden Dienstzeiten ist der Automatikmodus dann vielleicht nicht die beste Alternative.

Da er uns trotzdem Arbeit abnimmt, werden wir behalten und weiter für uns arbeiten lassen. Die umfangreiche Ausstattung bei wertig wirkender Verarbeitung zum vernünftigen Preis führt von unserer Seite aus zu einer wohl verdienten 4*-Wertung.

Homelody® Smart Staubsauger Roboter

4 von 5 Sternen

Montag, 14. März 2016

UMI Iron Pro 5,5" Smartphone mit Dual-SIM

Der Firmenname UMI könnte bei diesem Smartphone auch die Abkürzung für Ultimate Media Interface sein, denn für einen 'einfachen' User wie mich bietet dieses Gerät die absolut beste Leistung die man zu diesem Preis bekommen kann.

Meine Erfahrung mit Smartphones ist umfangreich und beschränkt sich dennoch auf die reine Anwenderseite. Die Anforderungen die ich an ein Smartphone für mich oder meine Frau stelle sind trivial, für manche Anbieter trotzdem nicht so einfach zu erreichen.

Anforderungen


  • Für mich muss ein Mobiltelefon einfach zu konfigurieren sein. Ich habe nichts davon, wenn ich mehrere Abende meines Lebens dafür aufwenden muss das Telefonbuch einzurichten oder einen ordentlichen Kalender zum laufen zu bringen.
  • Es muss einfach und im besten Fall mit einer Hand zu bedienen sein. Schon das Entsperren mit zwei Händen ist zum Beispiel beim Kochen oder bei der Gartenarbeit manchmal etwas unpraktisch, von der Bedienung mal ganz abgesehen. Außerdem sollten der Homescreen und die Apps halbwegs intuitiv zu bedienen sein und vorzugsweise auch nicht durch besonders exotische Icons glänzen.Ich halte nicht viel von unnötigen Apps am Smartphone die einem gerne von renommierten Hardware-Anbietern aufs Auge gedrückt werden. Health-App hin und Sport-Tracker her. Jeder versucht sein eigens Süppchen zu kochen und zwingt einem dann oft Apps auf, die man nicht mal löschen kann.
  • Die Kompatibilität ist ein Hauptkriterium für die Entscheidung für oder gegen ein Smartphone. Wir verwenden eine große Zahl an speziellen Apps für die Überwachung, Konfiguration und Steuerung unseres Hauses. Auch wenn die Apps von durchwegs großen Herstellern und Markenanbietern kommen, sind sie doch oft recht heikel was die Auswahl der kompatiblen Phones angeht. Hat man mit Geräten der großen Anbieter (Samsung, LG, HTC, Sony, Apfel, etc.) keine Probleme, so streikt der Playstore gerne bei eher unbekannteren Herstellern.
  • Nicht zuletzt sollte das Display groß und detailreich genug sein damit ich darauf alles ordentlich lesen und auch mal einen Film streamen kann ohne dabei Augenkrebs zu riskieren.
  • Von ausreichend Prozessorleistung, RAM und einem erweiterbaren Speicher gehe ich ohnehin aus. Gleiches gilt für eine annehmbare Kamera auf beiden Seiten.
  • Da ich das Telefon sehr intensiv nütze, sollte der Akku zumindest einen Tag ohne Zwischenladung durchhalten können.
  • So und wenn man beim Telefonieren noch ordentlich verstanden wird und natürlich seinen Gesprächspartner auch ordentlich verstehen kann, dann würde ich fast schon von einem perfekten Telefon sprechen.


Der Lieferumfang

In einer schmalen, nach gebürstetem Edelstahl aussehenden Box wird das UMI Iron Pro geliefert. Diese ist sehr hübsch und perfekt als Geschenk geeignet. Schleife drum und fertig.
Darin befinden sich:


  • das UMI Iron Pro Smartphone mit 5,5" Display
  • ein USB Ladekabel mit USB Typ C Anschluss für das Handy
  • ein Stift zum Öffnen des SIM/TF-Card Bay
  • ein Netzadapter (NUR 1A!) mit USB-Anschluss
  • ein aufklebbarer Ständer (werde ich sicher nicht nützen)
  • eine vierseitige Kurzanleitung in Englisch


Das Smartphone kam wie üblich vorgeladen mit einem Ladestand von knapp über 50% um den eingebauten Lithium-Ionen-Akku zu schonen. Natürlich sollte es vor der ersten Verwendung erst einmal voll geladen werden. Das lohnt sich schon deshalb, weil man das neue Smartphone in den ersten Stunden nicht aus der Hand legen wird und damit den Akku schon ordentlich belastet. Mit dem mitgelieferten Ladegerät dauerte es in etwa 90 Minuten bis das UMI Iron dann endlich voll geladen war. Mit nur 1.000 mAh Ladestrom dauert das Laden eines leeren Iron Pro eine gefühlte Ewigkeit. Realistisch muss man mit knapp drei Stunden am Netz rechnen bis der Akku endlich voll geladen ist. Ein stärkeres Netzteil wäre also kein Schaden gewesen.

Die Inbetriebnahme

Wie bereits erwähnt, möchte ich nicht zu viel Zeit mit der Einrichtung meines Telefons verbringen. Da wir nun doch ab und zu das Modell wechseln - aktuell hatten meine Frau und ich jeweils ein Samsung S5 - schätzen wir die Möglichkeit der Sicherung/Wiederherstellung sehr. So reicht meist die Verknüpfung mit dem Google-Konto um die Kontaktdaten und die Einstellung der wichtigsten Apps problemlos wieder zu bekommen. Das ist allerdings vom Smartphone unabhängig und liegt hauptsächlich am Betriebssystem.

Zuerst öffnete ich mal den SIM-Schacht und fragte mich wo denn die zweite SIM untergebracht werden sollte. Irgendwie war mir nicht klar, dass es ein Slot für SIM/SIM oder SIM/TF-Card ist. Nachdem wir nur eine SIM-Karte verwenden wird in Zukunft eine Speicherkarte darin Platz finden. Lediglich für den Test legte ich eine SIM eines anderen Providers ein. Nachdem die Karten eingelegt waren schaltete ich das Phone ein.

Innerhalb weniger Klicks war ich durch den Start mit Sprachauswahl und Kontoeinrichtung durch und konnte das Telefon bereits für Telefonate verwenden. Allerdings nicht ohne zuvor festzulegen über welche SIM abgehende Gespräche geführt, SMS verschickt oder mobile Daten genützt werden.

Das Dual SIM Feature

ist ein absolutes Highlight, wenn man ein mobiler Vielsufer ist. Ursprünglich dachte ich eigentlich immer nur daran, dass man eine private und eine geschäftliche Nummer in einem Smartphone haben kann. Dazu eignet sich vor allem die Möglichkeit zu wählen über welche Nummer man telefonieren oder SMS schicken möchte.

Woran ich dabei nicht dachte, was allerdings weitaus interessanter ist, ist die die Möglichkeit eine Datenkarte und eine Telefonkarte im Iron Pro unterzubringen. So telefoniert man eventuell mit einer Wertkarte oder einem wirklich günstigen Telefontarif und surft über eine mobile Datenkarte.

In meinem Fall probierte ich es mit einer Telefon-Wertkarte des österreichischen Mobilfunkanbieters HOT (Hofer/Aldi) und einer Datenflatrate von T-Mobile aus. Eine perfekte Kombination die im Monat nur knapp 25,- Euro kostet und dabei 1.000 Minuten Telefonie, 1.000 SMS und unlimitierte Datennutzung bietet. Vor allem der unlimitierte Datentarif ist dabei der absolute Renner.

Die Hardware

Nun kommt eine Rubrik, die ich als Anwender möglicherweise nicht so präzise wiedergeben kann, wie andere Rezensenten die sich mehr für die Technik interessieren. Mir ist es wichtig,

  • dass das Telefon schnell betriebsbereit ist. Egal ob es im Standby oder ausgeschaltet ist.
  • dass die Kamera ordentliche Bilder macht, und das halbwegs schnell
  • dass sich Apps schnell öffnen
  • dass der Wechsel zwischen verschiedenen Apps schnell geht
  • dass das Betrachten von Dokumenten möglich ist und das Phone nicht in ein Schildkrötentempo zwingt
  • dass bei der Filmwiedergabe kein Ruckeln oder sonstige Störungen auftauchen
Nun ja, dass sollten so ziemlich alle aktuellen Smartphones halbwegs ordentlich hinbekommen.

Vorerst ein paar objektive Daten, die mittels App ausgelesen wurden.
  • Octa Core MT6753 CPU
  • 299 MHz bis 1,3 GHz Clockspeed
  • 2,85 GB RAM total
  • 11,67 GB Internal Storage total (davon ab Werk etwa 10,2 GB frei)
  • 5,5" Multitouch Display mit 1920 x 1080 Pixel Auflösung
  • 480 ppi
  • 3.265 mAh Akkukapazität voll geladen
  • Back Camera (angeblich) 19,7 MP (5120 x 3840) mit 24fps max
  • Front Camera 8 MP (3264 x 2448) 
  • WiFi
  • Bluetooth LE
  • Fingerprint Sensor, GPS, Beschleunigungssensor, Lagesensor, Kompas, Annäherungssensor, Lichtsensor, Gyroskop, Schwerkraftsensor
  • Mikrofon
  • Kamera blitz
  • Multitouch

Und nun das Subjektive:
  • Das Iron Pro startet blitzartig aus dem Standby. In nur 1,7 Sekunden wacht es bei Entsperrung über den Fingerprint-Sensor an der Rückseite auf. Das ist im Vergleich mit dem Samsung S5 das ich bis jetzt hatte absolut rekordverdächtig. Außerdem das Entsperren mit dem Zeigefinger auf der Rückseite ein Traum.
  • Apps starten beim Klicken. es gibt so gut wie keine Wartezeit zwischen dem Klick und dem Öffnen der Anwendungen. Lediglich die Zeit für die Öffnungsanimation muss man abwerten. Gäbe es die nicht, dann wären die Apps da, wenn man sie klickt.




  • Die Kamera ist unglaublich hoch aufgelöst. Fotos sind detaillierter als es einem manchmal lieb ist. Oder anders gesagt...Auf manchen Bilder habe ich Falten in meinem Gesicht entdeckt, die mir noch nicht einmal im Spiegel aufgefallen sind. Echt erschreckend. Daher habe ich lieber ein Bild von Palmkätzchen vor einer Steinwand hier rein gestellt.
  • Auch die Frontkamera macht sehr gute Bilder mit bis zu 8MP. Dabei sind diese bei geringer Lichtstärke natürlich von geringerer Qualität. Man bezahlt für die hohe Auflösung mit geringerer Kantenschärfe bei geringerer Beleuchtung. Das ist allerdings bei fast allen Smartphone-Kameras so und meiner Meinung nach nur beim Telefon mit dem Obst an der Rückseite etwas besser. 

  • Der Gebrauch

    Ja hier fühle ich mich schon wieder mehr zuhause als bei den schieren Leistungsdaten, denn die Benützung des UMI Iron Pro macht richtig Spaß. Sowohl die Standby-Taste als auch die Lautstärken-Wippe befinden sich auf der linken Seite des Smartphones. Das sind auch die einzige Tasten. Alle anderen Steuerfunktionen werden über das Display erledigt.

    An der Rückseite befindet sich der bereits angesprochene Fingerprint-Sensor für die Sicherung nd Entsperrung des Smartphones. Dieser liegt meiner Meinung nach perfekt positioniert und ist sehr gut zu erreichen. Um das Telefon aus dem Bereitschaftsmodus zu holen muss man nur seine Fingerspitze auf den Sensor legen und nach knapp mehr als einer Sekunde ist das Display hell und offen.

    Trotz der Displaygröße von 5,5" ist das Gerät noch gut mit einer Hand zu benützen. Mit dem Daumen komme ich überall gut hin, was vermutlich am geringen Abstand zwischen Display und Aussenkanten des Geräts liegt.

    Vorinstalliert ist Android 5.1 welches sich nur über die SD-Karte updaten lässt. Ein Online-Update wie ich es von den gebrandeten Markengeräten bislang kannte gibt es scheinbar nicht. Gefunden habe ich so ein Update allerdings nicht, was vermutlich daran liegt, dass dieses Phone ja ziemlich aktuell aufgestellt ist.

    Für die Nutzung wie sie bei uns üblich ist, liefert dieses Phablet die richtige Basis. Im WiFi sind wir mit knapp 60 MBit unterwegs. Das reicht mehr als aus um Filme oder Musik zu streamen oder einen Download zu machen..

    Das Gehäuse

    Dieses gefällt mir persönlich sehr gut. Mein Kollege wiederum empfindet es als etwas zu klobig, weil ihm die Dicke nicht gefällt. Offensichtlich hat der etwas größere Akku dann doch ein wenig mehr Platz beansprucht als bei vergleichbaren Geräten.

    Das Material des Deckels an der Rückseite dürfte Aluminium sein (zumindest greift sich das Telefon so an) und scheint mit dem Gerät verschraubt zu sein. Für mich etwas störend ist das überstehende Glas des Displays bei dem ich fürchte, dass es früher oder später bei Feindkontakt in der Damenhandtasche brechen könnte. Gerade auf seitliche Stöße mit harten Gegenständen (ein Schlüsselbund zum Beispiel) reagieren solche Gläser oft etwas sensibel. Ich hoffe, dass ich mich hier irre.

    Im Allgemeinen ist das Gehäuse und das Glas sehr gut verarbeitet. Keinerlei Mängel in Passform und Komponenten-Mix sind zu erkennen. Die Tasten sind sehr genau eingepasst und lassen sich ausgezeichnet drücken. Ein ordentlicher Druckpunkt ohne dabei zu streng zu sein ist dafür ausschlaggebend.

    Sehr angenehm finde ich auch, dass bereits ein USB Typ C Anschluss verbaut wurde bei dem die Einsteckrichtung des Kabels nun egal ist. So gibt es kein verkehrtes Einstecken mehr. Allerdings passen die Kabel unserer 'alten' Smartphones nun nicht mehr und wir müssen bei unserem Ladeplatz ein weiteres Kabel bereit legen. Früher oder später werden allerdings alle ihre Stecker umrüsten. Das dauert halt ein  Wenig.

    Das Display

    liefert allgemein eine sehr gute Leistung ab. Neben einer sehr guten Ausleuchtung über den kompletten Bereich überzeugen auch eine sehr hohe Kantenschärfe und extrem detailreiche Bilder. Hier ist die Pixelzahl Garant für schöne Bilder.

    Dabei überzeugte mich das Display auch beim Ansehen von Filmen. Amazon Prime sei Dank, kommt heutzutage nie Langeweile auf. Selbst mit schnellen Bildwechseln bei Action-Movies hat diese Anzeige keine Probleme. Kein Fading, keine Artefakte und Schatten und ein gestochen scharfes, klares und helles Bild machen jeden Film zum Genuss, selbst wenn das Display dafür doch recht klein ist.

    Auch der Betrachtungswinkel ist perfekt. Egal aus welchem Winkel man das Handy ansieht, man erkennt immer das bild am Display. Lediglich das Spiegeln der Oberfläche steht dem ein Wenig im Weg. Hier könnte man mit einer matten Schutzfolie eventuell noch ein bisschen nachbessern.

    Telefonieren

    Was bei vielen Smartphones leider viel zu kurz kommt ist die Sprachqualität beim Telefonieren. Gerade die zentrale Funktionalität eines Telefons wird dan gerne zur Nebensache herunter gestuft. Mir ist aber sehr wichtig, dass ich die Anrufer gut verstehe (als 40+ kämpfe ich auch schon mit nachlassendem Gehör) und ebenso, dass ich gut verstanden werden.
    In dieser Disziplin leistet sich das UMI Iron Pro keine Schwächen und bietet eine solide Qualität sowohl beim Mikro als auch beim Lautsprecher.
    Genauso kann man zur Freisprechfunktion nur Gutes sagen. Super Klang und eine ausgezeichnete bidirektionale Übertragung.

    FAZIT

    Für mich als Benutzer von Social Media Apps, Internet und Mail sowie gelegentlichen SMS-Schreiber und Seltentelefonierer offenbart sich hier das absolut perfekte Telefon. Nicht nur in Bezug auf die Funktionalität und die Leistungsdaten sondern auch bei der Anwenderfreundlichkeit leistet sich dieses Gerät aus meiner Sicht keine Schwächen.

    + schneller Prozessor
    + sehr gut aufgelöstet Display mit ordentlicher Kantenschärfe und Helligkeit
    + hochwertiges Gehäuse
    + Speichererweiterung durch Micro SD Karte möglich
    + alternativ zu Speichererweiterung können zwei SIM Karten genützt werden (zB. eine Wertkarte zum Telefonieren und eine Datenkarte mit Flat-Tarif für mobile Daten)
    + stabile Software ohne den unnötigen Standard-App-Wahnsinn
    + mit der ersten Akkuladung kam ich bei normaler Nutzung knapp 48 Stunden durch. Mein Samsung S5 schaffte zum Vergleich hier nur etwa 19 Stunden.
    + ich fand keine Apps die mit dem UMI Iron nicht kompatibel waren
    + in den ersten zwei Wochen keinerlei Hänger, Abstürze oder andere Probleme
    + mit LTE eine wirklich schnelle Verbindung (mit Speedtest bekam ich im Netz von T-Mobile max. 89,4 MBit)
    + WiFi mit stabilen 60 MBit ist vollkommen ok

    +/- das mitgelieferte Ladegerät ist eine Zumutung, weil es mit nur 1A über drei Stunden braucht bis der Akku voll ist
    +/- wenn man auf der Suche nach Schutzfolien für das Display ist oder eine Schutzhülle für das Handy sucht, dann merkt man, dass es sich um einen Exoten handelt, denn die Auswahl ist denkbar gering
    +/- scheinbar unterstützt dieses Gerät LTE 800 MHz wirklich nicht. Das ist bei uns in der Gegend etwas unpraktisch, da unser Anbieter genau auf dieser Frequenz massiv sendet.

    Alles in Allem bekommt man, je nachdem wo man es kauft, ein sehr gutes Stück Technik zu einem vernünftigen Preis ohne sich dabei über Vertragsbindungen bei einem Provider Gedanken machen zu müssen. Ich bin überzeugt und meine Frau happy, dass sie ihr Samsung S5 m it dem UMI Iron Pro ersetzen kann. Ihr altes Gerät hat nur noch Probleme gemacht seit das System aktualisiert wurde.

    UMI IRON PRO MTK6753 bei Phonect (auch nach Österreich)
    UMi IRON PRO Modell 2015 - 5.5 Zoll

    5 von 5 Sternen

    Donnerstag, 10. März 2016

    Homeleader Espressomaschine für Kapseln von Clooneys Lieblings-Espresso

    Bislang dachte ich immer, dass es Maschinen für diesen Kapselhersteller nur von zertifizierten Herstellern gibt die dafür vermutlich ordentlich Lizenzgebühren blechen müssen.
    Umso mehr überraschte mich die Anfrage dieses Herstellers mit der Bitte um einen Produkttest. Gern ging ich auf dieses Angebot ein und erhielt eine vergünstigte Maschine zu Testzwecken zugeschickt.

    Die Maschine selbst erinnert mich vom Aufbau her sehr stark an ein U-Modell (EN 110.B) bei dem der Wassertank ebenfalls außerhalb der Maschine ist und auch die Tropftasse auf ähnliche Weise fixiert wird. Dazu komme ich aber später noch genauer.

    Geliefert wurde die Maschine in einem einfachen, braunen Karton in dem Sie durch Styropor gesichert auf ihren Einsatz wartete.

    Im Lieferumfang befanden sich:

    • die Maschine in schwarz
    • ein Wasserbehälter mit Deckel und 0,8 Liter Füllmenge
    • eine zweiteilige Tropftasse für große und kleine Tassen
    • eine Bedienungsanleitung mit sehr guter deutscher Übersetzung

    Die Inbetriebnahme

    Vor der ersten Inbetriebnahme sorgte ich mal dafür, dass die Leitungen von Produktionsrückständen befreit wurden. Ich spülte den Wasserbehälter mit lauwarmen Wasser und Spülmittel und steckte den befüllten Behälter daraufhin in die entsprechende Ausnehmung in der Maschine.
    Hier findet man gleich mal eine Besonderheit, denn die Wasseraufnahme und eine Art Zubehörfach befinden sich links im Bodenbereich der Maschine und können durch Fingerdruck geöffnet und geschlossen werden. Das ist für den Transport der
    Maschine recht brauchbar.
    Ich öffnete also die 'Wasserlade' und stellte den Behälter hinein. Dann steckte ich die Maschine an. Nach ca. 35 Sekunden signalisierte die LED-Anzeige an der Oberseite den betriebsbereiten Zustand. Daraufhin stellte ich eine Tasse unter und ließ die Maschine ein paar Portionen leer durchlaufen.


    Die Bedienung

    An der Oberseite ist die Kapselöffnung die aktuellen Maschinen entsprechend durch einen leichtgängigen Schuber geöffnet und geschlossen wird. Lässt man die Kapsel hinein fallen und schließt danach die Öffnung, dann ist noch nichts mit ihr passiert. Erst wenn man die Kaffee-Taste drückt schiebt ein Motor den Kapselschuh über und die entsprechenden Spitzen in die Kapsel. Durch das Öffnen des Schubers fällt die Kapsel dann in den Auffangkorb.

    Gleich dahinter findet man die Taste für Kaffee und eine weitere für die Einstellung der Tassengröße. Diese kann in drei Schritten erfolgen und wird visuell über eine dreistufige LED-Anzeige dargestellt.
    Diese Anzeige blinkt solange die Maschine in der Aufheizphase ist.
    Drückt man nun die Taste für die Kaffeeproduktion, dann füllt und entlüftet sich das System automatisch, auch wenn der Wasserbehälter mal leer gelaufen ist.

    Vom Klang her ist die Maschine absolut auf dem Niveau der originalen Vorbilder wie das folgende Video ersichtlich macht.


    Auch beim Entfernen der gebrauchten Kapseln wird der bekannte Weg gegangen. Man muss dazu nur die Kapselbehälter an der Frontseite heraus ziehen und ihn entleeren. Nur das Risiko des weggeworfenen Kapselkorbes besteht bei der Maschine nicht, wenn die Reinigungskraft nicht darauf achtet und die Kapseln inklusive Gitter wegwirft. Denn wenn das passiert, dann fällt beim zurückstellen sofort der fehlende Behälter auf.



    Der Kaffee

    Die Spezifikationen sprechen von 19 bar und 1.400 Watt Leistung. Wichtig ist vor allem der Pumpendruck, da dieser für die Qualität des Espresso letztendlich maßgeblich ist. Anhand der ersten Probe-Espressi kann ich nur sagen, dass der Hersteller dieser Maschine ganze Arbeit geleistet hat. Für mich ist kein Unterschied zwischen dem Kaffee aus dem Original und einem aus dieser Maschine zu erkennen.

    Dunkel Farbe, kräftiges Aroma und eine schöne Crema. So wie es sein sollte.

    Mit den originalen Kapseln die auch Mister Clooney einwirft gab es überhaupt kein Problem. Aber auch die Gourmesso Kapseln, sowie drei weitere Produkte aus dem Supermarkt passten perfekt und führten zu keinerlei Zickerei der Maschine. Keine Kapsel wehrte sich und keine blieb stecken.

    FAZIT

    Mit dieser Maschine für Kapseln des Edelrösters macht man nichts falsch. Sie ist klein, chic und funktional. Auch Kapseln von Fremdherstellern bereiten ihr genauso wie die originalen Kapseln keine Probleme und der Preis ist etwas günstiger als das Markenprodukt für das George & Jack Werbung machen. Ob eine Ersparnis von rund 25,- Grund genug für den Kauf eines Nachbauproduktes ist, muss jeder für sich entscheiden. Ich konnte keine Mängel oder andere Gründe für einen Punkteabzug feststellen und der Preis passt.


    Homeleader® Kaffeekapselmaschine mit 0.8L Tank und 19 bar (Schwarz)
    5 von 5 Sternen

    Dienstag, 8. März 2016

    HAVOX - Lightbox für die professionelle Fotografie

    Diese Lichtbox ist perfekt für Close-Ups von Produkten oder für andere detaillierte Aufnahmen geeignet. Auch wenn ich es mir ursprünglich nicht vorstellen konnte, so bekam ich mit dieser Box ein ideales Werkzeug für die Fotografie in die Hand.

    Geliefert wird die Box zerlegt in einer Transporttasche.

    Im Lieferumfang enthalten sind:

    * die Außenhülle mit reflektierender Beschichtung an der Innenseite
    * zwei LED-Leisten
    * ein Netzteil mit Ein/Ausschalter
    * 12 Stangen (2 davon mit Bohrungen für die Montage der LED-Leisten)
    * 9 Eckteile aus Kunststoff (1 Ersatzteil)
    * 5 Schrauben für die Befestigung der LED-Leisten (1 Reserve)
    * eine Aufbauanleitung (Englisch/Französisch)
    * 3 Hintergründe aus starker Kunsstofffolie in schwarz, weiß und gelb mit zwei Halteklammern

    Die Montage

    Der Aufbau dieser Box dauerte in etwa 15 Minuten bis alles soweit passte. Keine Probleme und eine logische Zusammensetzung, auch ohne deutsche Anleitung. Es müssen lediglich die weißen Stangen in die Eckteile gesteckt und dann verbunden werden, sodass ein Würfel entsteht. Das Ganze funktioniert ein bisschen wie der Aufbau eines Partyzelts in Miniaturausführung. Beim Zusammenbau sollte man darauf achten, dass die beiden vorgebohrten Stangen genau gegenüber liegen.

    Der nächste Schritt ist die Montage der LED-Streifen. Diese werden mit den beiliegenden Schrauben an die beiden vorgebohrten Stangen geschraubt. Dabei kann man eigentlich nichts falsch machen, da die Abmessungen nur eine Position zulassen. Natürlich müssen sie ins Innere des Würfels ausgerichtet sein um diesen später ordentlich ausleuchten zu können, aber das müsste wohl klar sein :-)

    Den Würfel stellt man dann auf den Boden der Folie, wobei die beiden LED Streifen oben sind, und klappt die Seitenteile einfach darüber. Durch einen Zipp auf jeder Seite wird die Hülle über den Quader gespannt. An der Oberseite des Quaders gibt es eine Durchführung für die Anschlusskabel der LED-Streifen. Nun müssen nur noch die Streifen mit dem Netzteil verbunden werden.

    Die Hintergründe

    Wie bereits erwähnt, werden drei verschiedenfarbige Hintergründe aus Kunststoff mitgeliefert. Diese sind zusammen gerollt und dementsprechend bockig, wenn man sie aus ihrer lange eingenommenen Lage holt. Zwei Klammern aus durchsichtigem Kunststoff dienen als Halterung für die Hintergründe, die damit an eine der Stangen gehängt werden können. Mit ein bisschen Übung und gelegentlichem Aufrollen in entgegengesetzter Richtung wird
    das schon werden.

    Es gibt drei Farben: schwarz, weiß und ein dunkles gelb. Je nach Motiv hat man mit diesen Farben im Prinzip alles was man braucht um perfekte Fotografien zu machen.

    Die Anwendung

    Ist die Beleuchtung an, dann ist die Box im Inneren perfekt ausgeleuchtet. Die Fotos werden damit auch ohne Blitz perfekt. Somit kommt es auch nicht zu Schatten hinter den Objekten. (Auf dem Foto mit dem gelben Hintergrund machte ich eine Aufnahme mit Blitz, weshalb man einen Schatten sieht)

    Um aus verschiedenen Winkeln fotografieren zu können, lassen
    sich an der Frontseite und an der Oberseite unterschiedliche Öffnungen aufklappen. So kann man von Vorne gerade oder etwas schräger von Oben aufnehmen. Sehr gut für Food-Photography geeignet ist die Möglichkeit direkt von Oben durch eine mittige Öffnung zu fotografieren. Damit bekommt meinen einen zentralen Blick auf den Teller (oder jedes andere Objekt).

    Der Transport

    Nach der Verwendung konnte ich alles wieder so klein zusammen legen, dass es in die Transporttasche passte. Das ist ziemlich erstaunlich, da ich schon bei Campingsesseln manchmal Probleme habe sie wieder in die oft zu kleinen Taschen zu bekommen. Diese Box lässt sich aber wirklich wieder genau so zusammenlegen wie vor der ersten Verwendung und dann dank der praktischen Tasche auch gut verstauen bzw. überall hin mitnehmen.

    Die Verarbeitung

    Also da gibt es meiner Ansicht nach keine Kritikpunkte. Die Stangen sind sauber geschnitten, entgratet und lackiert und die Löcher genau gebohrt. Beide LED-Leisten passen perfekt auf die Bohrungen und lassen sich einfach und ohne Werkzeug anbringen. Auch die Anschlüsse der LED-Leisten sind ordentlich, weil sie eingerastet und fixiert werden können. Somit gibt es kein Risiko von aufgehenden Steckverbindungen.

    Die Hülle ist fehlerfrei und ordentlich verarbeitet. Lediglich bei den Reißverschlüssen muss die Zeit zeigen, ob deren Qualität mit dem Rest mithalten kann. Bei der ersten Anwendung erschienen sie mir etwas hakelig. Allerdings war das schon bei der zweiten Verwendung nicht mehr zu beobachten.

    FAZIT

    Diese Lightbox für Detailfotografie ist zugegebener Maßen nicht ganz billig. Aber es handelt dabei um ein echt professionelles Produkt mit dem man sowohl im Studio als auch im mobilen Einsatz perfekte Detailaufnahmen herstellen kann. Mit einer sehr guten und schattenfreien Ausleuchtung und unterschiedlichen Aufnahmepositionen ist man mit diesem Produkt für die meisten Anwendungsfälle gerüstet.

    HAVOX - Professional photography light box - Dimension 60x60x60cm - LED Lighting 60W - "Daylight" 5500k - 13,000 lumens - CRI 85 - 3 colors Background
    5 von 5 Sternen