Montag, 29. Februar 2016

Eismaschine Emma von Springlane

Sein eigenes Eis herzustellen ist auf jeden Fall teurer als sich leckeres Eis beim Eissalon um die Ecke zu besorgen. Alleine für den Anschaffungspreis einer hochwertigen Eismaschine kann man sich beim Italiener gut 16 Liter Eis kaufen. Dabei sind die Kosten für die Rohmaterialien noch nicht einmal eingerechnet. Warum sollte man sich nun trotzdem eine Eismaschine zulegen, wenn es nicht aus Kostengründen ist?

Für uns ist die Antwort einfach: Bestimmte Eissorten gibt es nun mal nicht beim Eissalon. Andere Sorten gibt es zwar saisonal immer wieder, aber eben nicht dauernd. Und genau deshalb kauften wir uns schon vor Jahren eine Eismaschine mit der wir unsere eigenen Sorten kreieren konnten. Leider hatte unsere erste Eismaschine einen entscheidenden Nachteil. Sie lief ohne Kühlkompressor. Somit musste der Eisbehälter im Tiefkühlfach rund 18 Stunden lang vorgekühlt werden. Dadurch war es unmöglich größere Mengen oder mehrere Sorten Eis herzustellen, da der Behälter nach der Herstellung einer Sorte wieder für 18 Stunden in den Gefrierschrank musste.

Grundsätzlich funktioniert die Herstellung von Speiseeis zuhause immer nach dem gleichen Prinzip. Die Masse wird in einem gekühlten Behälter so lange gerührt bis sie durch das Rühren an Volumen gewonnen hat und gefroren ist. Der Unterschied dieser Maschine zu passiven Modell ist, dass der Behälter aktiv gekühlt wird und somit auch mehrfach hintereinander eingesetzt werden kann.

So kam es uns sehr gelegen, dass uns die Eismaschine Emma zum Testen angeboten wurde, weil wir schon sehr lange ein solches Gerät anschaffen wollten.

Geliefert wurde die Maschine in einem großen Karton, gut geschützt durch entsprechende Styropor-Elemente.

Im Lieferumfang enthalten waren:

* die Eismaschine natürlich
* ein Eisbehälter mit 1,5 Liter Volumen aus galvanisiertem Aluminium
* ein Rühreinsatz
* ein kleiner Messbecher
* ein Spatel um das Eis aus dem Behälter so nehmen
* eine mehrsprachige Betriebsanleitung mit sehr gutem Deutsch

Das Gerät


Die Eismaschine mit integriertem Kühlkompressor ist relativ groß im Vergleich zu passiven Eismaschinen. Man sollte also genügend Platz für die Aufbewahrung haben, da das Gerät durch den Kompressor mit 40 cm Länge nahezu doppelt so breit ist wie eine passive Maschine.

Der Eisbehälter ist von der Oberseite her zugänglich. Darüber befindet sich ein durchsichtiger Deckel aus Plexiglas der mittels
Bajonettverschluss fixiert wird. Eine kleine Öffnung im Deckel ermöglicht das Zugeben von Zutaten während des Kühlprozesses.

Der Kompressor stark genug um in wenigen Minuten den Kühlkreislauf von Zimmertemperatur auf -23° Celsius zu bringen. Sobald diese Temperatur erreicht ist regelt die Steuerung auf -18° Celsius und versucht diese Temperatur zu halten. Das funktioniert auch sehr gut.

Die Steuerung


Gesteuert wird die Eismaschine über vier große Tasten und ein großes Display an der Oberseite. Damit kann die Betriebsdauer voreingestellt werden und der Kühlvorgang gestartet oder gestoppt werden. Im Display erhält man Informationen über die aktuelle Temperatur des Kühlkreislaufs, die verbleibende Restlaufzeit der Eisherstellung und eine symbolische Darstellung ob der gerade Eis gerührt wird, oder ob nach beendetem Rührvorgang das fertige Speiseeis noch gekühlt wird, wenn es nicht entnommen wurde.

Somit muss man auch nicht andauernd neben der Eismaschine stehen während das Eis gerührt wird, weil das Rührwerk automatisch stoppt wenn das Eis fest genug gefroren ist und die Maschine dann über eine weitere Stunde die Temperatur hält damit das Eis nicht antaut.

Die Steuerung der Eismaschine ist so einfach, dass unsere siebenjährige Tochter die Eismasse problemlos einfüllen und die Maschine in Betrieb setzen konnte. Somit gibt einem die Maschine keine Rätsel auf.

Die Zubereitung


Natürlich hängt es immer vom Rezept ab wie gut das selbst gemachte Speiseeis wird, aber mit den richtigen Rezepten kann man sehr gute Ergebnisse erzielen. Wir haben drei grundsätzlich unterschiedliche Rezepte in Verwendung die wir hauptsächlich durch unterschiedliche Geschmackskomponenten variieren.

Zuerst versuchten wir es mit einem Rezept mit weniger Fett das ausschließlich auf Milch und Eiern basiert und somit ohne Creme Double oder Sahne auskommt. Im Speziellen handelte es sich um ein Nutella-Eis:

* 500 ml Milch (zwischen 1,5 und 3,5% Fett)
* 2 Eier
* 1 Dotter
* 75 g Feinkristallzucker
* 40 g Nutella
* ein Esslöffel Vodka

Die Eier und den Eidotter gemeinsam mit der Hälfte des Zuckers schaumig rühren. Die Milch und die andere Hälfte des Zucker erwärmen bis sich der Zucker in der Milch aufgelöst hat. Das Nutella (etwa ein gehäufter Esslöffel) in die warme Milch einrühren. Das Gemisch aufkochen lassen und vom Herd nehmen. Die heiße Milch in den Eierschaum einrühren. Die Mischung wird auf ca. 75° Celsius erhitzt. Heißer darf sie nicht werden, da sonst das Ei stocken würde. Nun den Vodka hinzugeben.

Vom Herd nehmen ein wenig abkühlen lassen und dann in den Eisbehälter der Eismaschine umfüllen. Abkühlen lassen und dann in den Kühlschrank stellen bis die Mischung etwa auf 6-8° Celsius abgekühlt ist, bevor der Eisbehälter in die Eismaschine gegeben werden kann. Die Maschine mit 60 Minuten Laufzeit starten.



Nach etwa 30 Minuten ist das Eis bereits etwas fester und man kann nach belieben noch etwas flüssiges Nutella eintropfen lassen, damit später feste Schokoteile im Eis sind. Dazu stellt man einen Teelöffel Nutella in einem Gefäß in die Mikrowelle und verflüssigt es. Dann tropft man das flüssige Nutella durch die Öffnung im Deckel der Eismaschine langsam ein.

Das Eis


Bereits der erste Versuch klappte ausgezeichnet. Das Eis wird schön cremig ohne Eiskristalle. Es hat eine feste Konsistenz sollte aber schnell verzehrt werden, da es sonst sehr schnell schmilzt. Wir nahmen daher das Eis nach etwa 50 Minuten aus der Eismaschine und stellten es in einer Tupper-Dose für weiter 15 Minuten in den Gefrierschrank. Dann hatte es die perfekte Konsistenz. Soweit runter kühlen kann man es in der Eismaschine nicht, da es zu fest wird um es zu rühren.

Auch Sorbets und Eis auf Sahnebasis klappten perfekt.

FAZIT


Die Eismaschine Emma ist ein perfektes Gerät für Leute die gerne ihre eigenen Sorten Eis herstellen, oder genau wissen wollen was in ihrem Eis drinnen ist. So wäre auch ein Proteineis oder veganes Eis möglich. Die Bedienung ist denkbar einfach und die Ergebnisse waren jedes mal sehr gut.

+ sehr einfache Bedienung
+ Zubereitung von mehreren Eissorten hintereinander möglich
+ keine langwieriges Vorkühlen des Eisbehälters
+ kräftiges Rührwerk
+ Timer-Betrieb
+ automatische Abschaltung wenn das Eis fertig ist
+ Nachkühlung, wenn das Eis nicht sofort aus der Maschine genommen wird.
+ Leicht zu reinigende Komponenten (ACHTUNG: Nicht in die Spülmaschine geben, da der Eisbehälter aus Aluminium ist und keine hohen Temperaturen verträgt.
+ der Eisbehälter kann günstig als Zubehör gekauft werden. Damit kann man einfach mehrere Sorten vorbereiten.

Mich überzeugte diese Eismaschine vollkommen. Sie ist für uns eine absolute Bereicherung in der Küche.

Eismaschine Emma mit selbstkühlendem Kompressor von Springlane Selection Ice-Cream-Maker mit Edelstahl-Gehäuse, entnehmbarem Eisbehälter mit Antihaftversiegelung, 1,5 Liter Volumen und LCD Display
5 von 5 Sternen

Donnerstag, 18. Februar 2016

Andrew James Mini-Ofen mit zwei Kochplatten und Umluft-Backrohr

Es gibt verschiedene Einsatzgebiete für einen derartigen Ofen. Einerseits ist er ideal als Ofen für eine Gartenhütte und andererseits perfekt für das Kochen im Garten. Auch als kleiner Zusatzofen in der Küche ist dieser kleine Ofen sehr gut geeignet. Perfekt um Brötchen aufzubacken, eine Pizza zu backen oder für kleine Kochtöpfe und Pfannen.

Geliefert wird der Mini Ofen in einer Umverpackung aus Karton. Darin befindet sich sehr gut geschützt:

* der Ofen mit einem UK-Stecker für den man einen Adapter benötigt um den Ofen an europäischen Steckdosen zu betreiben
* ein Gitterrost
* ein kleines Backblech
* eine mehrsprachige Betriebsanleitung

Das Gerät

Der Ofen macht einen sehr hochwertigen Eindruck, obwohl ich finde, dass er fast schon etwas zu leicht ist. Dadurch lässt sich das Gerät ein bisschen zu leicht verschieben. Allerdings ist das auch sehr praktisch, weil man den Ofen damit leicht transportieren und auch im Garten verwenden kann.

Das Gehäuse des Ofens ist größten Teils aus Aluminium-Blech und dünnen Stahlblech gefertigt. Die Frontklappe besteht hauptsächlich aus einer Glasplatte die kaum gegen die Abstrahlung der Hitze wirkt, dafür einen guten Blick auf Speisen ermöglicht.

Die Größe ist für die meisten Anwendungen ideal. So sind die Kochplatten ausreichend groß um darauf Töpfe mit bis zu 2 Liter Volumen und mittelgroße Pfannen mit bis zu 20 cm Durchmesser zu erhitzen. Im Backrohr findet eine normal große Fertigpizza leicht Platz.

Die Bedienung

Es gibt nicht viele Möglichkeiten diesen Ofen zu bedienen. So können die Kochplatten jeweils getrennt von einander und gemeinsam verwendet werden. Dabei gibt es nur die Auswahl ob man die Platten ein oder ausschaltet. unterschiedliche Stufen gibt es keine.

Beim Backofen gibt es mehr Variationsmöglichkeiten. So kann man Ober- und/oder Unterhitze oder Umluft mit Oberhitze bzw. kompletter Beheizung auswählen und die Temperatur zwischen 60° und 230° Celsius einstellen.

Es gibt also keine Überraschungen oder Schwierigkeiten bei der Benützung des Ofens.

Die Zubereitung

Bei der Zubereitung von Fertiggerichten kommt es bei kleinen Öfen oft vor, dass man längere Zubereitungszeiten in Kauf nehmen muss. Das ist bei diesem Ofen jedoch nicht nötig, da die Erhitzung im Garraum sehr homogen erfolgt und auch wirklich die eingestellte Temperatur erreicht wird. Beim Backen ist man mit diesem Ofen auch wirklich sehr gut bedient.

Bei den Kochplatten ist es etwas unpraktisch, dass man die Platten nur ein- oder ausschalten kann. Somit tut man sich etwas schwer
zB. 'auf kleiner Flamme' zu kochen. Die Platten wärmen dabei recht schnell auf, brauchen dafür aber ziemlich lange bis sie wieder abkühlen. Damit kann es schon mal vorkommen, dass etwas überkocht weil man die Platte zu spät abschaltet.

FAZIT

Somit bekommt man mit diesem Ofen ein verhältnismäßig günstiges Gerät mit dem man nicht nur Backen sondern auch noch auf zwei Platten gleichzeitig kochen kann. Dabei muss man in Kauf nehmen, dass die Platten nicht reguliert werden können. Dabei ist das Backrohr im Gegensatz dazu sehr gut regulierbar. Alles in Allem ist dieser Ofen aber eine absolute Empfehlung.

Andrew James - 23 Liter Mini Ofen und Grill mit 2 Kochplatten in Schwarz - 2900 Watt - 2 Jahre Garantie
5 von 5 Sternen

Donnerstag, 11. Februar 2016

iStorage - externer Speicher für Apple Geräte mit Lightning Stecker

iStorage: zu wenig Speicher ist ein bekanntes und oft beobachtetes Problem bei Geräten mit dem Apfel an der Rückseite. vor allem die Tatsache, dass zusätzlicher Speicher meist ziemlich hohe Aufpreise kostet ist ein Grund dafür. Dabei ist die wirkliche Spezialität dieses Speicher-Sticks die Möglichkeit der Verwendung sowohl an Applegeräten als auch an Windows-PCs (geht natürlich auch an Linux-PCs).

Auf der einen Seite des Sticks befindet sich ein Lightning-Stecker durch den man den Speicherstick an aktuellen Apple-Geräten anstecken kann. Damit man den Stick verwenden kann muss man zuvor allerdings eine kostenlose App laden durch die die notwendigen Treiber installiert werden.

Auf der anderen Seite des Sticks befindet sich ein standard USB-Anschluss. Durch den Anschluss an einen PC wird darauf gleich der entsprechende Treiber installiert und der Stick ist in wenigen Sekunden einsatzbereit.

Die Verarbeitung des Sticks ist recht gut obwohl der Schuber zwischen Lightning- und USB ein wenig hakelig wirkt.
Bei der maximalen Kapazität liegt der effektiv nutzbare Speicher mit knapp 92% noch im vertretbaren Rahmen. Somit gehen fast 2,4 GB Kapazität verloren.

Die Übertragungs-Geschwindigkeit ist eher gering, aber vollkommen ausreichend um Dateien vom iPad auf den Stick zwischenzulagern.

A-Data UE710 i-Memory Flash Drive (32GB) schwarz
5 von 5 Sternen