Dienstag, 26. Januar 2016

Nyne Bass Bluetooth Lautsprecher

Als meine Frau die enorm große Schachtel dieses Lautsprechers aus der Amazon-Versandbox hob, dacht sie ich hätte eine neue Brotdose bestellt. Und sie hatte damit nicht ganz unrecht, denn zumindest rein optisch kann man dem Gerät eine gewisse Ähnlichkeit mit einer Brotdose nicht absprechen. Auch das Gewicht hat kann durchaus mit einer Brotdose mithalten, wobei ich denke, dass dieser Lautsprecher mit Sicherheit schwerer ist als eine Brotbox.

Mit einer Breite von 35 cm, einer Tiefe von 18 cm und einer Höhe von 16 cm ist der Lautsprecher alles andere als klein. Seine 3 kg Gesamtgewicht sind dann ein weiteres Zeichen dafür, dass dieses Gerät nicht auf Portabilität ausgelegt ist. Trotzdem lässt sich der Lautsprecher unabhängig vom Stromnetz betreiben, was die Einsatzmöglichkeiten stark erweitert.

Geliefert wird der Lautsprecher in einer stabilen Box aus Karton in der er in einer Schale aus Karton gehalten wird.

Im Lieferumfang enthalten waren:

* der Bluetooth-Lautsprecher
* ein Netzteil mit internationalen Aufsätzen für den weltweiten Einsatz
* ein AUX-Kabel
* eine mehrsprachige, bebilderte Betriebsanleitung die sehr gut übersetzt ist

Die Bedienung

Der Bluetooth-Lautsprecher verfügt über einen NFC-Reader und kann dadurch sehr einfach mit einem NFC-fähigen Smartphone gekoppelt werden. Dazu muss man lediglich NFC am Smartphone aktivieren und das Phone an die entsprechend gekennzeichnete Stelle des Lautsprecher halten. Nur wenige Sekunden später wird man gefragt ob man einer Koppelung zustimmt. Durch die Bestätigung wird eine Koppelung durchgeführt. Das Gleiche kann man erreichen, wenn man im BT-Menü des Smartphones oder eines anderen Bluetooth-fähigen Geräts eine Suche nach Geräten durchführt und den nyne-Lautsprecher koppelt.

Mit den sehr großen Tasten an der Oberseite kann man den Lautsprecher sehr gut bedienen. Im Gegensatz zu anderen Geräten gibt es keine Doppelbelegungen. Mit der Power-Taste wird der Lautsprecher ein- und ausgeschaltet. Den Status erkennt man anhand einer weißen LED in der Taste. Den Betriebszustand erkennt man an einer kleinen LED unter dem Gitter des Lautsprechers.

Für die Steuerung der Musik-Wiedergabe findet man eine PLAY/PAUSE sowie je eine VORWÄRTS und RÜCKWÄRTS Taste. Gespräche annehmen und ablehnen kann man über die PHONE-Taste mit der auch die zuletzt gewählte Rufnummer wählen lassen.

Die Lautstärke wir ganz simpel über die (+) und (-) Tasten gesteuert. Damit muss man keine Taste lang oder kurz drücken um die Lautstärke anzupassen oder die Titel zu switchen, wie es oft nötig ist.

Der Klang

Sobald man den Lautsprecher gekoppelt hat und einen Titel abspielt, erlebt man eine wahre Überraschung. Der Sound ist unglaublich. Das beginnt beim sehr umfangreichen Frequenzbereich von 19 Hz bis hinauf auf 14,75 kHz. Vor allem die sehr niedrigen Frequenzen die dieser Lautsprecher wiedergeben kann sind einfach ein Wahnsinn. Bereits ab 19 Hz beginnt der eingebaute Subwoofer zu vibrieren. Vor allem bei bassintensiven Titeln ist der Klang ein absoluter Genuss. Durch die enorme Systemleistung von 20 Watt ist die Beschallung extrem gut. Die maximale Lautstärke liegt bereits über einem gesundem Niveau.

Der Akku

Nützt man die mögliche Systemleistung aus, dann liegt die maximale Wiedergabezeit bei maximal 8 Stunden. Dafür kann man bei niedriger Lautstärke eine weitaus längere Spielzeit erreichen. Letztens ließen wir aus dem Lautsprecher Musik zur Untermalung bei geringer Lautstärke laufen und drehten ihn nach knapp 13 Stunden ab ohne bis dahin über einen schwachen Akku informiert worden zu sein. Mit dem mitgelieferten Netzteil kann man den leeren Akku innerhalb von ca. 2,5 Stunden voll aufladen. Natürlich ist der Betrieb am Netzteil möglich.

Die Verbindungsqualität ist bis zu einem Abstand von etwa 8-10 Metern zwischen dem Sender und dem Lautsprecher absolut stabil gewesen. Darüber hinaus gab es immer wieder kleinere Ausfälle. Sogar eine massive Mauer zwischen dem Sender und den Speaker konnte bei einem Abstand von etwa zwei Metern keine Probleme in der Verbindung verursachen. Nebenbei kann man den Speaker als Power Bank für ein Smartphone nutzen.

An Betracht des unglaublich guten Klanges und der sehr hohen maximalen Lautstärke ist dieser Lautsprecher, der nur bedingt portabel ist, ein absolutes Highlight im weiten Feld der BT-Wiedergabegeräte. Perfekt verarbeitet ist der Lautsprecher eine absolute Empfehlung in jeder Hinsicht. Ich erhielt diesen Lautsprecher zu Testzwecken vergünstigt zur Verfügung gestellt, ließ mich dadurch bei meiner Wertung allerdings nicht beeinflussen. Dieses Gerät ist einfach TOP!

Nyne Bass Portabler Bluetooth Lautsprecher
5 von 5 Sternen

Dienstag, 12. Januar 2016

Philips Senseo Kaffeemaschine HD7817/19 und 7870/60 Twist

Meine Schwiegermutter brauchte einen Ersatz für ihre dahinscheidende Nespresso-Maschine.

Die Anforderungen waren:

  • einfache Bedienung.
  • günstigere Kaffeeportionen, da ein Lungo bei Nespresso bereits fast 40 Cent kostet.
  • kurz/lang Vorwahl für die Wassermenge.
  • 2 Tasse auf einmal.


Also kaufte ich diese Senseo Maschinen im Angebot. Die Twist für meine Schwiegermutter und die einfachere Maschine für mich im Büro wo ich im Moment eine Siebträger-Maschine einsetze.

Die Senseo HD7817/19 ist das günstigste Modell am Markt

Die Ausführung ist einfach und die komplette Maschine aus Kunststoff, selbst das Tropfgitter. Es gibt drei Tasten an der Front-Seite. Einen Power-Button sowie Tasten für eine und zwei Tassen.

Im Lieferumfang enthalten waren die Maschine mit großen Wasserbehälter und einem etwa 1 m langen Kabel, sowie zwei Padhaltern für jeweils ein und zwei Pads. Außerdem ist natürlich eine Betriebsanleitung dabei und in unserem Fall war auch ein Gutschein für 200 Gratis-Pads in der Box.

+ der Wasserbehälter ist relativ groß und wird an der Hinterseite abgenommen
+ es gibt zwei Tassengrößen zur Vorwahl
+ der Wasserduchlauf lässt sich stoppen, was mir sehr wichtig ist weil ich gerne stärkeren Kaffee trinke

- die Aufheizphase ist bei dieser Maschine recht lang

Philips Senseo HD7817/19

Die Senseo 7870/60 Twist ist etwas aufwendiger

Bei der Twist sind ein paar zusätzliche Features vorhanden die recht praktisch sind. So kann neben der Anzahl an Tassen auch die Füllmenge vorgewählt werden. Das passiert über ein beleuchtetes Touchfeld. Zudem gibt es eine Entkalkungsanzeige. 

+ Über das Touch-Bedienfeld kann die Kaffeemenge sowie die Tassen-Anzahl gewählt werden.
+ Es gibt eine Entkalkungsanzeige
+ Der an der Seite angebrachte Wassertank lässt sich leicht befüllen, sogar ohne ihn aus der Maschine zu nehmen.
+ Bei niedrigem Wasserstand blinkt die Anzeige.
+ Die Tropftasse lässt sich leicht aus der Maschine nehmen, entleeren und reinigen.

+/- jede Bedienung wird mit einem Piepton quittiert, was nicht unbedingt notwendig wäre

Philips Senseo HD7870/60 Twist

Für beide Modell gilt:


+ Die Inbetriebnahme ging schnell und problemlos.
+ Die Bedienung ist sehr einfach.
+ Die Elemente der Maschinen sind sehr gut zu reinigen.
+ Es gibt bereits Pad verschiedenster bekannter Hersteller wie Saeco, Lavazza, Jacobs, etc.
+ Die Pads sind kompostierbar.

+/- Der Pumpendruck ist etwas gering wodurch sich eine etwas geringere Crema bildet.
+/- Der Kaffee - wir verwenden 'Jacobs Caffé Crema Intenso' Pads - ist nicht so kräftig wie die gleiche Bohne aus dem Saeco Vollautomaten. Das liegt vermutlich an dem geringeren Pumpendruck un der geringeren Temperatur. Verwendet man zwei Pads für eine Tasse, bekommt man ein mit dem Vollautomaten vergleichbares Ergebnis.

+/- Da die Maschine das Wasser zuvor wie ein Wasserkocher aufheizen dürfte statt einen Durchlauferhitzer zu verwenden, braucht man etwas Geduld, wenn man mehrere Kaffees am Stück machen will.

Alles in Allen sind es sehr funktionelle Maschinen die einen ordentlichen Kaffee herstellen. Dabei sollte man immer darauf achten, dass die Pads richtig herum im Träger liegen, da sonst der Kaffee etwas dünner wird.

Der Kaffee:

Sehr angenehm finde ich dabei, dass nun auch namhafte Kaffeehersteller ihre verschiedenen Röstungen in Kapseln oder Pads verpacken, damit die Benützer solcher Maschinen Kaffee auch abseits von den Eigenmarken genießen können.

Letztes Jahr im Februar schenkten wir meiner Schwiegermutter eine Senseo um ihre alte George Cloney-Maschine zu ersetzen. Dazu bekam sie eine umfangreiche Grundausstattung an Kaffeepads direkt vom Hersteller mit dem S am Anfang. Schnell wurde klar, dass die Original-Röstungen nicht unbedingt unseren Geschmack trafen. Der Caffé Crema Intenso von Jacobs traf da schon viel mehr unseren Geschmack, obwohl ich zugeben muss, dass die Röstung schon ziemlich intensiv ist.

Nun versuchten wir mal den Lavazza Caffè Crema Dolce, da wir diesen bereits in Form von Bohnenkaffe in unserem Vollautomaten verwenden. Geschmacklich ist die Pad-Variante durchaus mit den Bohnen vergleichbar. Lediglich der höhere Pumpendruck des Vollautomaten verschafft dem Espresso dort eine bessere Crema. Das ist aber Systembedingt bei den Pad-Maschinen eben etwas anders.

Der Lavazza ist für uns ideal:

+ trotz der etwas weniger intensiven Röstung bietet der Crema Dolce ein schönes Aroma
+ im Gegensatz zum Crema Classico sind die Bitterstoffe nochmals reduziert
+ auch in der Pad Maschine gibt es eine kräftige, wenn auch nicht allzu dicke Crema
+ gutes Preis/Leistung Verhältnis, denn im Vergleich ist der Lavazza meist günstiger als die original Senseo-Pads

Im Vergleich zum Kaffee des Kapselpioniers, für den George wirbt, würde ich sagen, dass dieser hier geschmacklich am ehesten zwischen Volluto und Linizio Lungo angesiedelt ist.

Lavazza Caffè Crema Dolce 12er Pack (12 x 111 g)

4 von 5 Sternen

Sonntag, 10. Januar 2016

Andrew James Slow Cooker (Schongarer)

Wir kochen gerne und auch entsprechend oft. Außerdem laden wir gerne Freunde zum Essen ein. Somit geht bei uns schon lange der Trend weg von Fastfood und Fertigküche zu Slowfood und gesunden Speisen. Nun würde ich nicht sagen, dass ich ein ausgesprochener Fan von freistehenden Geräten in der Küche bin. Schließlich nehmen schön die Espressomaschine und die Küchenmaschine ordentlich Platz ein. Umgekehrt habe ich das Gefühl, dass man Geräte die in Kästen stehen tendenziell weniger benützt. Trotzdem interessierte ich mich für diesen Schongarer.

Das Prinzip des Schongarens betreibe ich schon lange. Allerdings auf unserem Induktionskochfeld. Dort beginne ich bei vielen Speisen mit geringer Temperatur und steigere diese kontinuierlich über einen langen Zeitraum. Das ist nur nicht besonders komfortabel.

Meiner Ansicht nach eignet sich diese Art zu Kochen hauptsächlich für Suppen, Eintöpfe und andere Speisen mit einem hohen Flüssigkeitsanteil.

Das Gerät

Der Schongarer von Andrew James besteht aus einem Gehäuse in dem die Heizwendel und die Elektronik eingebaut ist, einem Keramikeinsatz in dem die Speisen gegart werden und einem Glasdeckel durch den man den Kochfortschritt beobachten kann. Das Kabel ist mit knapp einem Meter Länge gerade noch lange genug.

Der Betrieb ist sehr einfach. Sobald das Gerät angesteckt ist muss man mit der SET Taste den Betriebsmodus wählen (LOW/HIGH/WARM) und kann dann noch die Garzeit sowie einen Timer für einen verzögerten Start einstellen. Dann muss man nur noch die Zutaten in den KeramiKbehälter geben, den Deckel aufsetzen und fertig.

Sobald der Garvorgang startet wird die Temperatur des Gargutes langsam erhöht. Beim Kochen einer Kartoffelsuppe dauerte es etwa vier Stunden bis die Suppe leicht zu köcheln begann. Nach dem Ablauf der Garzeit ertönt ein dreifacher Piepton und das Gerät schaltet in eine vierstündige Warmhaltephase. Dabei wird die Speise perfekt auf einer Temperatur gehalten mit der man sie gleich servieren kann.

Servieren kann man übrigens auch gleich im Keramiktopf, da man diesen ja aus dem Gerät heben kann.

Das Kochen

Beim Kochen mit diesem Gerät sollte man allerdings ein paar Kleinigkeiten beachten. So kann man nichts anrösten. Braucht man also Fleisch oder Zwiebel angeröstet oder angeschwitzt dann muss man das zuvor in einer separaten Pfanne machen. Außerdem dürfen manche Lebensmittel nicht auf diese Weise zubereitet werde. Dazu zählen zum Beispiel schwarze Bohnen die man vor der Zubereitung für mindestens zehn Minuten in einem Topf kochen sollte bevor man sie in den Schongarer gibt.

Mein erstes Gericht in diesem Garer war wie gesagt eine Kartoffelsuppe. Dazu röstete ich 50 Gramm Speckwürfel mit ca. 50 Gramm klein geschnittenen Frühlingszwiebeln in einer Pfanne an und gab sie darauf hin in den Keramiktopf. Dazu kamen je ca. 250 Gramm klein geschnittene Möhren und klein geschnitten Kartoffeln und 100 Gramm Stangensellerie. Das Ganze wurde mit 3 Liter Wasser aufgegossen und mit vier Rindsuppenwürfel abgeschmeckt. Die Einstellung des Gerätes war auf HIGH für 6 Stunden.

Wir waren am Nachmittag unterwegs und als wir abends heimkamen war die Suppe bereits fertig gekocht. Nun rührte ich nur noch zwei Esslöffel Sauerrahm unter und konnte die Suppe servieren. Geschmacklich war sie sehr gut und das Gemüse war schön durch ohne zu zerfallen.

Die Reinigung

Die Reinigung ist sehr einfach, da sowohl der Keramiktopf als auch der Deckel mit dem Geschirrspüler kein Problem hatten. Aber auch von Hand lässt sich der glasierte Topf sehr gut reinigen.

FAZIT

Alles in Allem gefällt mir diese Art zu kochen sehr und ich bin der Meinung, dass sie für die Zubereitung von Suppen, Eintöpfen, Chilis und Currys super geeignet ist. Allerdings hat die Art zu kochen im Vergleich zur Zubereitung auf dem Induktionskochfeld eine schlechtere Energiebilanz weil durch die lange Kochdauer einiges an Wärme-Energie an die Umgebung abgegeben wird. Dafür kann man Speisen die durch längeres Köcheln einfach an Geschmacksintensität gewinnen ideal zubereiten.

Andrew James - 5L Digitaler Premium Schongarer In Rot - Mit Sicherheitsglas und Entnehmbarer Innerer Keramikschüssel - 3 Temperaturstufen - 2 Jahre Garantie

Andrew James 3,5L Sizzle to Simmer 2 in 1 Digitaler Schongarer mit Entnehmbarer Aluminiumbratpfanne - Zum Braten, scharf Anbraten, Sautieren und Dämpfen - 2 Jahre Garantie

5 von 5 Sternen

Samstag, 9. Januar 2016

Andrew James Smoothie Maker mit Blender


Smoothie Maker hatten wir bereits verschiedene. Es waren dabei allesamt günstigere Geräte im Bereich zwischen zehn und zwanzig Euro aus dem Elektrohandel. Allen gemein war, dass man die Mixbehälter später durch einen Deckel verschließen und als Trinkflasche verwenden konnte. Das größte Manko an diesen Geräten war leider in jedem Fall der schwache Motor, der nach kurzer Zeit (meist der Garantiezeit von 6 Monaten) den Geist aufgab. So lange habe ich dieses Gerät von Andrew James noch nicht, werde aber später ein Update schreiben, sollte sich an der Funktionalität oder der Qualität was ändern.

Dieser Smoothie Maker ist ein Kombigerät und kann auch als Standmixer verwendet werden.

Im Lieferumfang enthalten waren:

* das Basisgerät mit zwei Geschwindigkeitsstufen und Pulse-Schaltung
* ein Messeraufsatz mit Doppelmesser zum Mahlen
* ein Messeraufsatz mit 4fach Kreuzmesser für Smoothies
* ein kleinerer geschlossener Mixaufsatz
* ein größerer geschlossener Mixaufsatz
* ein Blender-Aufsatz (Standmixer) mit Deckel und abnehmbaren Verschluss für die Nachfüllöffnung
* ein Metallfilter für die Verwendung des Gerätes als Entsafter
* ein Stößel zum Entsaften

Das Gerät

Am Basisgerät ist ein rund 70 cm langes Anschlusskabel welches in unserem Fall vollkommen ausreichend ist. Das Gerät ist sehr schön verarbeitet und wirkt qualitativ hochwertig. Durch Gumminoppen am Boden steht es während der Verwendung sicher. Eingeschaltet kann es nur werden, wenn ein Behälter aufgesetzt, und durch eine kurze Drehbewegung (Bajonett Verschluss) gesichert ist. Andernfalls ist der Schalter funktionslos.

Das Aufsetzen der Mixbehälter ist einfach und geht mit einer Hand ohne dabei das Basisgerät halten zu müssen. Der Schalter ist hingegen von der Formgebung her nicht ganz geglückt, da er sich mit feuchten oder leicht fettigen Fingern schlecht bedienen lässt. Man rutscht dann leicht ab und braucht die zweite Hand um das Gerät zu halten.

Mit 220 Wat Leistung ist der kleine Mixer nun kein Power-Zwerg, aber die Leistung reicht für den täglichen Gebrauch vollkommen aus.

Die Anwendung

Als Blender und für das Mixen von Smoothies ist dieser Mixer gemacht und das merkt man auch. Unter relativ hoher Geräuschentwicklung bekommt der Mixer mit seinen scharfen, schräg gestellten Kreuzmessern alle Früchte klein und macht auch vor Eiswürfeln nicht halt. Hier lag eindeutig das Hauptaugenmerk im Design dieses Produktes. Innerhalb weniger Sekunden werden Flüssigkeiten gemixt, Früchte zerkleinert. So wie es sein soll.

Auch zum Mahlen von Nüssen, Kaffee, Kochschokolade und Keksen für die Verwendung zum Eismachen gibt es nichts zu meckern. Mit der flachen Doppelklinge bekommt man schnell und unkompliziert perfekte Ergebnisse. Dabei ist es von Vorteil, dass die Behälter an der Oberseite gewölbt sind, da so während der Verwendung eine konstante Durchmischung im Behälter erfolgt. Wir machten damit aus Keksen  mit Cremefüllung ein Kekspulver um es für eine Eiscreme (übrigens mit der Speiseeismaschine von Andrew James zubereitet) zu verwenden. Hier störte beim Zerkleiner nicht mal die Buttercreme zwischen den Keksen. Diese wurde so sauber und fein zerteilt, dass man später einfach ein leicht feuchtes Pulver hatte.

Der Entsafter war nun nicht so mein Ding. Dabei ist der größte Mangel, dass die Fasern von Gemüse und Obst im Filter in der Mitte des Mixaufsatzes bleiben und dieser damit schnell voll wird. Schneller als an der Außenseite der Saft aufsteigen kann. Das ging letztendlich so weit, dass durch das Nachdrücken mit dem Stößel sich an der Unterseite Saft zwischen den Dichtringen durchpresste und ins Basisgerät tropfte. Das sollte eigentlich nicht passieren. Außerdem meinen wir, dass der Saft viel dickflüssiger ist als aus dem Rotationsentsafter.

Die Reinigung

Für die Reinigung lässt sich der Mixer wirklich sehr gut zerlegen. Behälter, Messeraufsätze und Dichtungen können sehr gut auseinander genommen und unter fließendem Wasser gereinigt werden. Die Behälter, Stößel und Deckel gab ich auch problemlos in die Spülmaschine. Die Aufsätze mit Klingen sollte man allerdings nicht in der Spülmaschine reinigen da sonst die Messer stumpf werden.

Der Filteraufsatz nahm übrigens ebenso wie die Dichtungen gleich bei der ersten Verwendung als Entsafter die Farbe der Karotten an und ließ sich nicht mehr dazu bewegen diese wieder abzulegen.

FAZIT

Vor allem unter Betrachtung des Preises der, würden die Kosten für die Lieferung bei Amazon nicht so hoch zu Buche schlagen, ein wirklich ausgezeichnetes Angebot für ein Gerät mit diesem Funktionsumfang ist, könnte man vom perfekten Smoothie Maker sprechen. Das Gerät hat ausreichend Leistung, wirkt gut verarbeitet und integriert sich perfekt in eine moderne Küche. Man kann damit mixen, mahlen und entsaften, hat zwei Döschen zur Aufbewahrung und kann für die Reinigung alles sehr gut zerlegen.
5 von 5 Sternen


Freitag, 8. Januar 2016

Andrew James Speiseeismaschine für 1,45 Liter Eis

Grundsätzlichen ist es günstiger Speiseeis im Supermarkt zu kaufen. Selbst kann man es zu diesem günstigen Preis kaum herstellen. Aber es gibt gute Gründe warum man sich so eine Maschine zulegt, zumindest für uns. Denn wir probieren gerne Eissorten aus, die wir in dieser Form kaum im Handel finden. Ein Beispiel dafür sind spezielle Geschmacksrichtungen oder auch Low-Carb-Eis.


Im Lieferumfang enthalten waren:
* der Motoraufsatz
* ein Kühlbehälter
* ein Überbehälter
* der Rühraufsatz
* ein Rezeptbuch in englischer Sprache

Das Prinzip dieser Eismaschine ist einfach (und genau so wie es bei unserer bereits vorhandenen Eismaschine von Severin ist). Es gibt einen Behälter der vor der Eisbereitung in den Gefrierschrank muss. Dieser Behälter ist doppelwandig und mit einer Trägerflüssigkeit gefüllt welche die Kälte im Tiefkühler aufnimmt. Dieser wird für die Eisbereitung in einen Überbehälter gesteckt auf dem ein durchsichtiger Aufsatz mit integriertem Rührwerk gesetzt wird.

Dabei muss die Eismasse nicht gekühlt sein um ein gutes Ergebnis zu bekommen. Im Gegenteilt, denn das Eis wird viel cremiger und homogener, wenn die Masse noch lauwarm in den Behälter gefüllt und dann durchgerührt wird. innerhalb von etwa einer Stunde ist das Speiseeis dann perfekt.

Diesmal probierte ich ein Oreo-Milcheis. Dazu verwendete ich folgende Zutaten:

* 250 ml Milch mit 3,5% Fett
* 450 ml Sahne (Schlagobers)
* ein halber Teelöffel Vanilleextrakt
* 100 g Kristallzucker
* 2 Eier
* 10 Oreos

Fünf Oreo Kekse habe ich mit dem Andrew James Smoothie Maker zermahlen und weitere fünf Kekse mit dem Messer grob zerhackt. Die Milch wird am Herd erhitzt, allerdings nicht aufgekocht. Während dessen werden die Eier mit dem Zucker schaumig geschlagen. Die heiße Milch wird nun langsam unter den Eischaum gerührt. Vanilleextrakt und Sahne zugeben. Zum Schluss noch das Oreo-Pulver und die Stückchen unterheben und die lauwarme Mischung in den gekühlten Behälter der Eismaschine geben.

Nach knapp 50 Minuten rühren mussten wir abbrechen da das Eis unglaublich an Volumen gewann und wie der sprichwörtliche süße Brei aus der Maschine quoll. Das Eis war wunderbar cremig und geschmacklich sehr gut.

Die Reinigung der Eismaschine ist, solange das Eis nicht durch den Deckel ausgetreten ist, sehr einfach. Man muss die Teile einfach unter fließenden, warmen Wasser abspülen und fertig. In unserem Fall war es etwas schwieriger, da das Eis auch im Motoraufsatz
klebte und von dort schwer zu entfernen war, da man den Motor ja nicht unter Wasser halten darf. Das war aber auch das einzige Manko, das ich feststellen konnte.

Mit der Füllmenge von knapp 1,5 Liter kommt man gerade so durch, wenn man für eine Nachspeise eine spezielle Eissorte kreieren möchte. Für einen Kindergeburtstag würde ich das eis dann doch lieber in der Eisdiele kaufen, denn dafür muss man schon ein paar Tage Eis rühren :-)
Das liegt daran, dass man den Behälter immer wieder für ein paar Stunden in den Tiefkühler geben muss bevor man die nächste Sorte herstellen kann.

Andrew James - Speiseeismaschine bei Amazon bestellen
5 von 5 Sternen

Donnerstag, 7. Januar 2016

iRULU xPro X2Plus 10,1" Android-Tablet

Also mal ehrlich: Wenn ich mir ein Tablet für unter 100 Euro kaufe, dann darf ich mir keine Wunder von der Leistung erwarten. Sonst hätten Markentablets für gut den vierfachen Preis und mehr keine Daseinsberechtigung.

Dieses Tablet kaufte sich mein Sohn von seinem Ersparten weil ihm sein Nexus 7 leider kürzlich auf den Boden fiel und das Display dabei brach. Nun war sein Budget eher begrenzt und er musste bei der Anschaffung genau auf den Preis achten. Da wir bereits ein Irulu WalknBook besitzen und damit sehr zufrieden sind, riet ich ihm sich ein iRULU Gerät zuzulegen.

Geliefert wurde das iRULU wXpro X2Plus von Amazon.

Im Lieferumfang enthalten war:
* Das Tablet
* ein Netzteil
* ein USB Kabel
* eine englischsprachige Kurzanleitung

Erscheinungsbild

Rein optisch macht das Tablet ordentlich was her, zumindest wenn man es von der Display-Seite aus betrachtet. Weniger hübsch ist der Aufdruck auf der schwarz glänzenden Rückseite der über Hersteller, Modellnummer und Leistungsaufnahme Auskunft gibt. Außerdem ist die schwarz glänzenden Oberfläche naturgemäß sehr anfällig für fette Finger. Wer sich über die Rückseite keine Gedanken macht wird sich daran aber sicher nicht stören

Verarbeitung

Das Tablet erscheint sehr gut verarbeitet, mit sauberen Öffnungen und einem sauber eingepassten und verklebten Display. Alles wirkt hochwertig und professionell.

Anschlüsse und Tasten

Sämtliche Anschlüsse und Tasten befinden sich auf der oberen Schmalseite des Tablets. Dort ist der Power-Knopf, ein kleines Loch für den Reset-Knopf, der Kopfhörer-Anschluss (3,5mm), der Micro-USB Anschluss zum Aufladen, der Micro-HDMI Anschluss, ein ESC-Button der die gleiche Funktion wie der Zurück-Button hat und ein kleine Öffnung für das integrierte Mikrophon.

Die Tasten sind leichtgängig und haben einen guten Druckpunkt und die Öffnung für die Anschlüsse sind genau passend gearbeitet. Es gibt allerdings keine Hardware-Tasten für die Lautstärkenregelung. Dafür muss man Buttons am Display verwenden. Das ist vor allem während eines Filmes oder beim Spielen etwas unpraktisch. So kann mich schnell mal die Lautstärke anpassen, wenn die Eltern motzen :-)

Kameras

Das Tablet verfügt über zwei Kameras. Die Frontkamera mit zwei Megapixel macht meiner Meinung nach bessere Aufnahmen aus die Rückkamera ebenfalls mit 2 MP. Auch wenn die Frontkamera die gleiche Auflösung hat sind die Bilder durch die größere Schärfe und die ebenfalls größere Helligkeit besser.

Bei der Rückkamera sollte man nicht vergessen die Schutzfolie anzunehmen da diese die Bildqualität doch merklich verschlechtert. Die Folie ist so genau angebracht, dass sie überhaupt nicht auffällt. Doch auch wenn die Folie weg ist wirken die Bilder dunkel, pixelig und eher unscharf. Erst bei Tageslicht im Freien kann die Aufnahmequalität einigermaßen überzeugen.

Display

Eine Auflösung von 1024 x 768 ist nicht HD. Natürlich ist das Bild dann dementsprechend. Es ist also die geringere Kantenschärfe die einem sofort ins Auge sticht. Man ist es einfach nicht mehr gewöhnt ein derart 'schlechtes' Bild zu sehen, da mittlerweile jedes Handy besser aufgelöst ist.

Die Ausleuchtung des Displays ist ordentlich und es gibt keinen Teil bei dem man das Gefühl hat im Dunkel zu bleiben. Allerdings ist die Helligkeitseinstellung ein reines Plazebo. Egal auf welcher Stufe die Helligkeit steht, ich persönlich sehe dabei so gut wie keinen Unterschied.

Der Betrachtungswinkel des Displays ist eher mäßig. Wobei man dabei bedenken muss, dass das Display quer eingebaut wurde. Das bedeutet, dass man bei vertikaler Verwendung des Tablets in einem Winkel von 175° erkennen kann was dargestellt wird. Dieser Umstand ist ideal wenn man einen Film ansieht. Idealer Weise sollte man dieses Tablet also mit den Tasten un Anschlüssen auf der rechten Seite verwenden, da man dann sowohl von den Seiten als auch von Unten betrachtet eine ordentliche Darstellung hat. Nur von Oben ist das Bild leider kaum zu erkennen.

Bei schnellen Bildfolgen, wie etwa in einem Action Film, gibt es etwas Fading. Hier kommen die Pixel dem schnellen Bildwechsel nicht ordentlich nach.

Leistung

Nun ja, es ist eben ein etwas älterer Prozessor verbaut. Der Allwinner A83, ein Arm Cortex A7 mit 1,7 GHz , ist ausreichend für Grundfunktionen wie Surfen und Mails abrufen, für das Spielen von durchschnittlich aufwendigen Spielen und für das Streamen von Filmen. Multitasking mit aufwendigen Anwendungen überfordert den Prozessor dann doch merklich.

Sind mehrere Anwendungen offen, dann kann es dazu kommen dass die Abläufe etwas an Flüssigkeit verlieren.


Speicher

Mit 16 GB Flash-Speicher ist eine ordentliche Basis für normale Benutzung vorhanden. Außerdem kann über einen SD-Karten-Slot die Speicherkapazität erweitert werden. Der Zugriff auf die SD-Karte ist etwas langsamer als auf den internen Speicher wodurch Anwendungen länger zum Starten brauchen als vom integrierten Speicher. Hier empfiehlt es sich Daten wie Bilder und Filme auf das externe Medium auszulagern und die Apps direkt vom integrierten Flash zu starten.

Betriebssystem

Es ist das aktuelle Android-System in der Version 5.1.1 vorinstalliert. Dementsprechend ist die Benutzung absolut gewohnt für Leute die Android kennen. Die meisten Apps lassen sich über den App-Store von Google leicht installieren. Bei manchen ist eine Installation allerdings nicht möglich, da das Tablet nicht als geeignetes Device erkannt wird.

FAZIT

Das iRULU eXpro X2Plus ist nicht so pro wie es sein Name vermuten ließe, bietet aber eine durchaus ordentliche Leistung für einen zie lich geringen Kaufpreis. Natürlich könnte man sich um diesen Preis auch ein altes Marken-Tablet kaufen. Ich wage allerdings zu bezweifeln, dass man in diesem Fall eine bessere Leistung bekommen würde. Jedoch müsste man dann auf die Garantie verzichten.

Somit kann man sagen, dass dieses Tablet eine rundum gute Leistung für einen vernünftigen Preis liefert. Dabei ist es meiner Ansicht nach eher für Kinder, Pensionisten und weniger technikverliebte Personen geeignet ist. Nutzer von Highend-Smartphones werden mit diesem Modell nicht glücklich sein.

iRULU eXpro X2Plus Tablet PC, Android 5.1, 16 GB Flash, 10.1 Zoll, Schwarz

5 von 5 Sternen