Freitag, 18. Dezember 2015

kooPower Outdoor Bluetooth Lautsprecher mit Taschenlampe

Dieser Outdoor-Lautsprecher unterscheidet sich von dem Lautsprecher-Einheitsbrei. Bluetooth-Lautsprecher gibt es in großer Zahl und fast alle bieten ordentliche Leistungen zu vernünftigen Preisen. Selten sticht ein Lautsprecher durch etwas Besonderes heraus. Mache überzeugen durch ein besseres Klangbild, andere durch ein spritzwassergeschütztes Gehäuse. In diesem Fall gibt es aber gleich mehrere Besonderheiten in einem Gerät.

Geliefert wird er Lautsprecher in einem Karton.
Im Lieferumfang enthalten sind:

* der Lautsprecher
* ein USB Ladekabel
* ein AUX-Kabel
* eine englischsprachige Betriebsanleitung.
* ein Karabiner Haken zur Befestigung am Rucksack (oder anderswo)


Der Lautsprecher selbst dürfte eine Menge wegstecken können. Die Gehäuseoberfläche ist gummiert und liegt gut in der Hand. Einen Test-Sturz aus 1 Meter Höhe auf die Terrasse hat das Gerät ohne Beschädigungen überstanden. Durch den IPX5 Schutz ist der Lautsprecher auch gegen Spritzwasser geschützt. So kann er neben dem Pool stehen und wird durch planschende Kinder nicht beeinträchtigt. Fällt er jedoch in den Pool hinein, was derzeit im Winter eher weniger oft der Fall sein wird, dann sollte man ihn vor der nächsten Verwendung gründlich trocknen lassen, denn dafür sind die Dichtungen nicht ausgelegt. USB- und AUX-Anschluss befinden sich ebenso wie der Hauptschalter zum Ein/AUS schalten, unter einem Gummistoppel an der Rückseite der selbst beim Eintauchen in ein Waschbecken das Wasser nicht lange aus dem Lautsprecher draußen halten wird. Er ist eben gegen Spritzwasser geschützt.


Eine Besonderheit ist die eingebaute Taschenlampe mit der man zumindest ansatzweise den Weg vom Zelt zur Toilette finden wird. Auch für die Suche im Zelt nach einer Schutzhülle für intime Minuten mit einer neuen Bekanntschaft am Festival-Gelände reicht das Licht aus.

Dieser Lautsprecher liefert ein sehr ausgewogenes K angerlebnis und kann neben einer sehr guten Höhenwiedergabe vor allem durch eine, für mobile Lautsprecher eher unübliche, Mittenwiedergabe überzeugen. Die Basswiedergabe leidet an der fehlenden Öffnung an der Rückseite. Wir hatten einen ähnlichen Speaker im Test, der bei gleicher Technik über ein Gitter auf der Rückseite verfügte. Dieser bot eine bessere Bassleistung. Auch bei der maximalen Lautstärke stößt man bei diesem Lautsprecher früh an die Grenze. Dafür wird die Klangqualität im höheren Lautstärkenbereich nicht schlechter.

Die Bedienung ist für Bluetooth-Geräte üblich. Es gibt vier Tasten. Eine M(ode), eine PLAY/PAUSE/CALL sowie zwei Tasten +/-.
Drückt man die PLAY Taste bei ausgeschaltetem Gerät für etwa zehn Sekunden, dann geht der Lautsprecher in den Pairing Mode und kann am Smartphone, Tablet oder PC gefunden werden. Leider sind die Bestätigungs-Sounds bei EIN/AUS-Schalten etwas laut sowie bei erfolgter Verbindung recht laut und daher unangenehm. Zum Glück passiert das alles nicht besonders oft.

Über die PLAY/PAUSE/CALL Taste kann man die Musikwiedergabe pausieren und fortsetzen sowie eingehende Anrufe annehmen oder ablehnen. Zudem lässt sich die zuletzt gerufene Telefonnummer wiederholen. Allerdings ist die Leistung als Freisprecheinrichtung wie üblich eher eine Notfunktion als ein Feature. Die Sprachqualität ist wegen des oben angebrachten Mikrophons allerdings besser als bei anderen Lautsprechern dieser Preisklasse.

Die +/- Tasten verändern bei langem Druck die Lautstärke wobei sie bei kurzem Druck zwischen den Musiktiteln navigieren lassen. Und über die M-Taste lässt sich zwischen Bluetooth- und AUX-Modus umschalten. Es gibt dann auch noch eine eigene Taste für die Taschenlampe die bei kurzem Druck das Licht ein, und bei langem Druck das Licht wieder aus schaltet.

Mit dem Akku konnten wir weit über sechs Stunden Musik genießen. Das bei einer Lautstärke im mittleren Bereich des Möglichen. Natürlich hängt die Laufzeit starkt von der Musikleistung ab. Die Ladezeit habe ich leider nicht komplett im Auge behalten, glaube aber, dass es ungefähr zwei Stunden dauerte bis der Akku wieder voll aufgeladen war.

Dieser Lautsprecher liefert einen ausgewogenen Klang mit etwas geringer Bassleistung, lässt sich dabei von Spritzwasser und liefert sogar Licht. Alles in Allem also ein gutes Angebot, wenn auch vielleicht etwas teures Angebot.

KooPower Bluetooth Lautsprecher mit Mikrofon, Haken und LED Taschenlampe
5 von 5 Sternen

Donnerstag, 17. Dezember 2015

Annke Dash Cam mit Saugfuß für die Windschutzscheibe

Ich persönlich verwende keine Dash-Cams aus Gründen die ich am Ende der Rezension angebe. Trotzdem probierte ich diese Kamera natürlich aus, wenn ich sie schon bei mir auf dem Tisch habe.

Geliefert wurde sie in einer relativ großen, attraktiven Schachtel die sich auch perfekt zum Verschenken eignet.
Im Lieferumfang enthalten waren:

* die Dash-Cam mit etwas auffälligem Objektiv
* ein Adapter für den Zigarettenanzünder mit ca. 1,5 m langem Kabel
* ein USB 2 Mini-USB Kabel mit ca. 60 cm Länge
* eine Klemmhalterung für den Innenspiegel
* eine englischsprachige Betriebsanleitung

Die Inbetriebnahme war absolut problemlos, allerdings musste ich die Kamera erst mal ordentlich aufladen. Das dauerte ca. 2,5 Stunden. Dann schaltete ich die Kamera ein ohne eine SD Karte eingelegt zu haben. So wird die Aufnahme nicht aktiviert und man kann die Einstellungen besser vornehmen.

Beim Einschalten ertönt ein kurzer Begrüßungston und gleich darauf wird der Bildschirm aktiviert. Die Menüführung hat man schnell auch ohne Anleitung raus und kann bald die Sprach auf Deutsch umstellen. Dadurch wird es leichter zu konfigurieren.

Sowohl das Kennzeichen des eigenen Autos, wie auch die aktuelle Uhrzeit und das Datum sind Must-Haves für die Aufzeichnung (sonst macht es ja keinen Sinn). Dann kann man noch einstellen wie groß die Dateien werden sollen, und wie häufig neue Dateien angelegt werden. Natürlich kann man die Qualität der Aufzeichnung ebenfalls einstellen. Durch die Bewegungserkennung werden Aufnahmen getriggert, wenn sich das Fahrzeug in Bewegung befindet. Über den G-Sensor kann dann auch eine Unfallerkennung erfolgen.

Nach der Konfiguration schaltete ich die Cam ab und legte eine SD Karte ein. Im Prinzip reichen für eine Aufzeichnung der letzten Minuten Karten mit 2-4 GB alles Andere wäre schon fast verschwenderisch. Sobald man nun die Kamera einschaltet zeichnet sie auf. Weitere Knöpfe muss man dafür nicht drücken.

Die Bildqualität ist ausgezeichnet. ich konnte neben den Kennzeichen der Autos auch problemlos die Straßennamen an den Hausnummernschildern lesen und dementsprechend auch Details entnehmen die später vielleicht von Nutzen sein könnten. Nebenbei wird der Ton aus dem Innenraum aufgenommen, wenn man das will (man kann den Ton auch Stumm schalten) und man hört sehr genau, wenn ein Blinker betätigt wird, oder Schalter gedrückt werden. Auch kann man dadurch nachher sehr gut beweisen ob die Musik im Innenraum zu laut war oder nicht.

Die Kamera lässt sich über ein Kugelgelenk sehr gut einstellen und perfekt ausrichten. Umgekehrt montiert kann man mit der Kamera übrigens auch sehr gut den Innenraum eines Busses oder Taxis überwachen, was seitens des Datenschutzes sogar erlaubt wäre.

Rein technisch ist dieses Produkt wirklich überzeugend. Liefert sehr gute Bilder und Videos und hat eine gute Tonqualität. Dazu ist die Benutzung kinderleicht. Wenn da nicht die Frage nach dem Datenschutz auf der Straße wäre.

Abschließend muss gesagt sein, dass die Verwendung einer Dash Cam in Österreich und Deutschland in einer rechtlichen Grauzone erfolgt. Die Verwendung solcher Kameras wird laut Datenschutzbehörde als eine „systematische, fortlaufende Feststellung von Ereignissen, die ein bestimmtes Objekt oder eine bestimmte Person betreffen“ ausgelegt, und ist aus diesem Grund als eine Videoüberwachung nach dem Datenschutzgesetz zu qualifizieren.

So und nun ist eine Videoüberwachung im öffentlichen Bereich leider aus datenschutzrechtlichen Gründen nicht erlaubt, außer man verwendet die Aufnahmen nur für sich und macht sie nicht anderen Personen (Dritten) zugänglich. Wobei hier eigentlich eher gemeint ist, das man die Aufnahmen nicht auf FB oder anderen Communites posten sollte. Auch werden Aufzeichnungen vor Gericht generell nicht als Beweis zugelassen. Hier kann es in Ausnahmefällen allerdings zu einer Zulassung als Beweismittel kommen, wenngleich man damit riskiert, dass man im Anschluss ein eigenes Verfahren wegen Verletzung des Datenschutzes am Hals hat. Außerdem ist nicht gesagt, dass die Auslegung der Rechtslage durch das Gericht der eigenen entspricht. Also kann der Videobeweis dann umgekehrt zu einer Belastung der eignen Person führen.

+ sehr gute Aufnahmen bei Bild und Ton
+ über Kugelgelenk einzustellen. Somit bekommt man die Aufnahmen aus dem bestmöglichen Winkel
+ sehr kleine Bauform. Schränkt die Sicht nicht ein und fällt von außen auch kaum auf.
+ schnell betriebsbereit (einschalten....fertig)
+ großer Bildschirm
+ sehr schönes und wertiges Design
+ einfache Menüführung

+/- die Verwendung einer Dash Cam im deutschsprachigen Raum erfolgt in einer Grauzone. Aufnahmen dürfen anderen erst zugänglich gemacht werden, wenn Kennzeichen, Gesichter und andere Erkennungsmerkmale unkenntlich gemacht wurden.

Annke Dashcam 2.7" Full HD
5 von 5 Sternen

Mittwoch, 16. Dezember 2015

igadgitz IG-210 Bluetooth Lautsprecher

Das ist ein Bluetooth-Lautsprecher wie man ihn sich wünscht. Mal abgesehen von der schönen Verpackung, die diesen Lautsprecher zum idealen Geschenk macht ist er ein technischer Leckerbissen.

Geliefert wird der Lautsprecher in einem stabilen Karton in dem er von Schaumstoff an seiner Position gehalten wird. Darunter befindet sich durch einen Karton getrennt ein USB-Ladekabel, ein AUX-Kabel und eine englischsprachige Kurzanleitung mit einem Hinweis auf eine deutschsprachige Online-Beschreibung. Das AUX-Kable ist etwas speziell, da hier von 3,5 mm Klinke auf Micro-USB adaptiert.

Der Lautsprecher kann somit Inhalte wiedergeben von
* Bluetooth
* AUX
* Micro-SD

Das Gehäuse ist aus Metall, oder es greift sich zumindest so an, und gibt dem Lautsprecher ein sehr hochwertiges Aussehen. Die verbaute Hardware, im Speziellen die Treiber,dürften ebenso hochwertig sein, da der Klang ebenso wie die Bedienungselemente von höchster Qualität sind.

Die Oberseite des Lautsprechers enthält das Gitter durch den der Sound abgegeben wird. Seitlich am Lautsprecher befindet sich unter einem Silikondeckel der Micro-USB Port zum Aufladen und für den Anschluss eines AUX-Kabels sowie der Slot für Micro-SD. Ebenfalls am Rand sind die Knöpfe zu finden. Der ON/OFF Button dient ebenso zum Pausieren und Starten von wiedergaben und zur Annahme oder Ablehnung von Anrufen.Ein weiterer Knopf dient zur Umschaltung zwischen den unterschiedlichen Betriebsmodi. Die (+) und (-) Tasten sind wie üblich doppelt belegt. Ein kurzer Druck schaltet den aktuellen Titel vor oder zurück und durch langen Druck kann die Lautstärke verändert werden.

Die Lautstärke dieses kleinen Lautsprechers ist absolut ausreichend und der Sound ist für ein Gerät dieser Größe ausgezeichnet. Beginnend mit klaren und kräftigen Höhen die ohne störende Nebengeräusche wiedergegeben werden, über ein ausgeprägtes Mittenspektrum bis hin zu durchaus kräftigen tiefen Frequenzen bietet dieser Lautsprecher einen sehr ausgewogenen Klang.

Mit der Freisprechfunktion bin ich nicht ganz zufrieden, das lässt sich aber bei der vorliegenden Bauweise auch kaum besser hinbekommen. Nur wenige andere Hersteller können das etwas besser. Trotzdem lässt sich damit telefonieren, wenn es sein muss.

Für mich also ein sehr gut verarbeiteter, hochwertiger Lautsprecher mit einem sehr guten Klangspektrum und einer Akku-Laufzeit von bis zu 4,5 Stunden zu einem vernünftigen Preis.

igadgitz IGA-210 wasserdichter, tragbarer Bluetooth Lautsprecher
5 von 5 Sternen

Annke Dash Cam für die Montage am Innenspiegel

Ich persönlich verwende keine Dash-Cams aus Gründen die ich am Ende der Rezension angebe. Trotzdem probierte ich diese Kamera natürlich aus, wenn ich sie schon bei mir auf dem Tisch habe.

Geliefert wurde sie in einer relativ großen, attraktiven Schachtel die sich auch perfekt zum Verschenken eignet.

Im Lieferumfang enthalten waren:

* die Dash-Cam mit etwas auffälligem Objektiv
* ein Adapter für den Zigarettenanzünder mit ca. 1,5 m langem Kabel
* ein USB 2 Mini-USB Kabel mit ca. 60 cm Länge
* eine Klemmhalterung für den Innenspiegel
* eine englischsprachige Betriebsanleitung

Die Inbetriebnahme war absolut problemlos, allerdings musste ich die Kamera erst mal ordentlich aufladen. Das dauerte ca. 2,5 Stunden. Dann schaltete ich die Kamera ein ohne eine SD Karte eingelegt zu haben. So wird die Aufnahme nicht aktiviert und man kann die Einstellungen besser vornehmen.

Beim Einschalten ertönt ein kurzer Begrüßungston und gleich darauf wird der Bildschirm aktiviert. Die Menüführung hat man schnell auch ohne Anleitung raus und kann bald die Sprach auf Deutsch umstellen. Dadurch wird es leichter zu konfigurieren.

Sowohl das Kennzeichen des eigenen Autos, wie auch die aktuelle Uhrzeit und das Datum sind Must-Haves für die Aufzeichnung (sonst macht es ja keinen Sinn). Dann kann man noch einstellen wie groß die Dateien werden sollen, und wie häufig neue Dateien angelegt werden. Natürlich kann man die Qualität der Aufzeichnung ebenfalls einstellen. Durch die Bewegungserkennung werden Aufnahmen getriggert, wenn sich das Fahrzeug in Bewegung befindet. Über den G-Sensor kann dann auch eine Unfallerkennung erfolgen.

Nach der Konfiguration schaltete ich die Cam ab und legte eine SD Karte ein. Im Prinzip reichen für eine Aufzeichnung der letzten Minuten Karten mit 2-4 GB alles Andere wäre schon fast verschwenderisch. Sobald man nun die Kamera einschaltet zeichnet sie auf. Weitere Knöpfe muss man dafür nicht drücken.

Die Bildqualität ist ausgezeichnet. ich konnte neben den Kennzeichen der Autos auch problemlos die Straßennamen an den Hausnummernschildern lesen und dementsprechend auch Details entnehmen die später vielleicht von Nutzen sein könnten. Nebenbei wird der Ton aus dem Innenraum aufgenommen, wenn man das will (man kann den Ton auch Stumm schalten) und man hört sehr genau, wenn ein Blinker betätigt wird, oder Schalter gedrückt werden. Auch kann man dadurch nachher sehr gut beweisen ob die Musik im Innenraum zu laut war oder nicht.

Rein technisch ist dieses Produkt wirklich überzeugend. Liefert sehr gute Bilder und Videos und hat eine gute Tonqualität. Dazu ist die Benutzung kinderleicht. Wenn da nicht die Frage nach dem Datenschutz auf der Straße wäre.

Abschließend muss gesagt sein, dass die Verwendung einer Dash Cam in Österreich und Deutschland in einer rechtlichen Grauzone erfolgt. Die Verwendung solcher Kameras wird laut Datenschutzbehörde als eine „systematische, fortlaufende Feststellung von Ereignissen, die ein bestimmtes Objekt oder eine bestimmte Person betreffen“ ausgelegt, und ist aus diesem Grund als eine Videoüberwachung nach dem Datenschutzgesetz zu qualifizieren.

So und nun ist eine Videoüberwachung im öffentlichen Bereich leider aus datenschutzrechtlichen Gründen nicht erlaubt, außer man verwendet die Aufnahmen nur für sich und macht sie nicht anderen Personen (Dritten) zugänglich. Wobei hier eigentlich eher gemeint ist, das man die Aufnahmen nicht auf FB oder anderen Communites posten sollte. Auch werden Aufzeichnungen vor Gericht generell nicht als Beweis zugelassen. Hier kann es in Ausnahmefällen allerdings zu einer Zulassung als Beweismittel kommen, wenngleich man damit riskiert, dass man im Anschluss ein eigenes Verfahren wegen Verletzung des Datenschutzes am Hals hat. Außerdem ist nicht gesagt, dass die Auslegung der Rechtslage durch das Gericht der eigenen entspricht. Also kann der Videobeweis dann umgekehrt zu einer Belastung der eignen Person führen.

+ sehr gute Aufnahmen bei Bild und Ton
+ schnell betriebsbereit (einschalten....fertig)
+ schwenkbares Objektiv um den Winkel perfekt einstellen zu können. Sowohl horizontal als auch vertikal
+ großer Bildschirm
+ Montage am Innenspiegel, daher keine Einschränkung der Sicht
+ einfache Menüführung

+/- die Verwendung einer Dash Cam im deutschsprachigen Raum erfolgt in einer Grauzone. Aufnahmen dürfen anderen erst zugänglich gemacht werden, wenn Kennzeichen, Gesichter und andere Erkennungsmerkmale unkenntlich gemacht wurden.

- lässt sich auf chromatischen  Innenspiegeln (solche die sich selbst dimmen) oder Innenspiegeln mit integriertem Lichtsensor oder anderer Sensorik schlecht bis gar nicht montieren, da diese Spiegel für die Halterung zu dick sind (siehe Foto)

Annke Dashcam 3.0" Full HD
5 von 5 Sternen

Dienstag, 15. Dezember 2015

igadgiz IGA-370 Bluetooth Lautsprecher für den Outdooreinsatz

Unglaublich was dieser kleine Lautsprecher zu leisten vermag. Dabei ist der Preis verhältnismäßig gering.

Geliefert wird der Lautsprecher in einem stabilen Karton der schick aussieht. Darin wird er in Schaumstoff gehalten.

Darunter befindet sich durch einen Karton getrennt:
* ein USB-Ladekabel
* ein AUX-Kabel
* eine Anti-Rutsch-Matte
* eine englischsprachige Kurzanleitung mit einem hinweis auf die deutsche Online-Hilfe
* am Lautsprecher befestigt ist ein Karabiner

Nach dem Koppeln mit meinem Smartphone merkte ich sofort die außergewöhnlichen Qualitäten dieses Lautsprechers. Ist die Bedienung noch so wie bei alle anderen dieser Klasse: ON/OFF ist auch gleich PLAY/PAUSE und CALL, eine M-Taste lässt zwischen den Betriebsmodi: Bluetooth * Micro-SD * AUX umschalten und die (+) und (-) Tasten wechseln bei kurzem Druck die Titel und verändern bei langem Druck die Lautstärke.

Das eigentliche Highlight bei diesem Lautsprecher ist allerdings der Klang, denn der ist gelinde gesagt ausgezeichnet und absolut TOP für ein Gerät dieser Preis- und Größenklasse. Nicht nur, dass man volle Höhen ohne Störgeräusche und Hintergrundrauschen bekommt, schafft es dieser Lautsprecher nach einem vollen Spektrum an mittleren Frequenzen sogar im Tiefton-Bereich zu überzeugen.  ich bin fast geneigt zu sagen, dass ich so etwas wie Bässe zu hören bekam als ich meine Referenz-Songs spielte. Auf der beiliegenden Gummimatte platziert, spielt der Lautsprecher seine Klangstärken noch besser aus. Für mich eine absolut überzeugende Leistung.

Da darf dann wie üblich bei Geräten dieser Klasse, die Freisprecheinrichtung gerne ein bisschen schwächeln. Auf die könnte man gut und gerne verzichten. Dafür finde ich die Anzeige des aktuellen Akku-Ladestandes über die oben liegenden LED eine sehr gelungene Idee. So trifft es einen nicht unerwartet, wenn dem Akku nach nicht ganz 5 Stunden Dauermusik bei mittlerer Lautstärke die Kraft ausgeht.

Aus meiner Sicht ist dieser Lautsprecher durch die Kombination aus super ausgewogenem Klang bei einfacher und logischer Bedienung in Verbindung mit einem günstigen Preis also eine absolute Empfehlung.

igadgitz IGA-370 wasserdichter, tragbarer Bluetooth Lautsprecher
5 von 5 Sternen

igadgitz Bluetooth Sport Kopfhörer

Sportkopfhörer sind mein Steckenpferd. Mitten in meiner Midlife-Crisis betreibe ich nun in einer Woche mehr Sport als vor Kurzem noch in einem ganzen Jahr. Für verschiedene Aktivitäten habe ich sogar unterschiedliche Kopfhörer, weil man beim Laufen einfach etwas anderes braucht als beim Schwimmen oder unterm Radhelm.
Diese Sport Kopfhörer werden in einer kleinen Schachtel geliefert.

Im Lieferumfang enthalten sind:

* die Bluetooth-Kopfhörer natürlich
* ein USB-Ladekabel
* drei Paar Silikonaufsätzen
* drei Paar Fins
* eine stabile Tasche zur Aufbewahrung

Außerdem ist eine Kurzanleitung in Englischer Sprache mit einem hinweis auf eine deutschsprachige Online-Anleitung dabei.

Die Kopfhörer sehen durch ihre schwarze Hochglanzfläche mit den grünen Applikationen (Kabel, Tasten) recht stylisch aus.

Leider hat der Material-Mix auch Nachteile, denn die Tasten der Fernbedienung, die gemeinsam mit der kompletten Technik im rechten Ear-Plug untergebracht ist, lassen sich durch die Form und das Material leider recht schlecht bedienen. Das ist besonders schade, weil ich denke, dass die Kopfhörer einen wirklich außergewöhnlich guten Klang für diese Preis- und Produktklasse bieten, und damit das Zeug zu 5 Sternen hätten. Sie sitzen ziemlich fest und schließen den Gehörgang gut ab, wodurch auch ein wirklich gutes Bassgefühl erzeugt wird. Man könnte schon fast sagen, dass die Kopfhörer eher Basslastig ausgelegt sind und die Höhen etwas zu kurz kommen. Leider ist auch ein leichtes Hintergrundrauschen zu hören, wenn keine Musik läuft.

Beim Sport ist der Halt sehr gut und sie lassen sich kaum aus dem Gehörgang abschütteln, allerdings ist das lange Verbindungskabel zwischen den Ear-Plugs ein beim Laufen eher unangenehm, da jede Bewegung bei der das Kabel am Körper auftrifft an die Ohrstöpsel weiter gegeben wird und als leicht störendes Blopp/Blopp/Blopp beim Laufen in den Ohren ankommt. Für das Training im Fitness-Center oder am Rad ist das kein Problem, aber beim Laufen empfand ich das als ziemlich störend. Gerade dafür verwende ich dieses Headset auch.

+ guter Klang mit überdurchschnittlicher Bassleistung
+ sehr guter Halt im Gehörgang
+ sehen super aus
+ Laufzeit lag bei mir über 5,5 Stunden, also auch sehr gut

+/- zum Laufen weniger geeignet, da das Kabel jede Bewegung über die Ohrstoppeln an den Gehörgang meldet

- die Bedienung der Tasten war, zumindest für mich, nicht so prickelnd. Kleine, glatte Tasten in abgerundeter Oberfläche. Kaum zu treffen und zu drücken.

Alles in Allem hätten die Kopfhörer das Zeug zu 5 Sternen gehabt, wenn die Tasten für die Bedienung etwas besser angebracht wären.
4 von 5 Sternen

Ednet 87250 'View & Care' Babyphone mit Touchscreen

Nach zwei Kindern und unterschiedlichen Babyphonen haben wir bereits ein bisschen Erfahrung mit diesen Dingern. Wir haben zumindest aus eigenen Ansprüchen eine Liste von Anforderungen die ein Babyphone erfüllen sollte. Sogar Smartphones benutzten wir bereits als Babyphone, wenn wir bei Freunden auf Besuch waren.

Das ednet 87250 wird einer recht großen Box geliefert.




Im Lieferumfang befinden sich:

* eine Kamera mit UV-Beleuchtung
* ein Empfänger mit Touchscreen
* zwei Netzteile
* Befestigungsmaterial
* eine mehrsprachige Betriebsanleitung

Das Ganze ist wie bei solchen Geräten üblich in klassischem Weiß gehalten.

Die Inbetriebnahme

Ein simpler Vorgang. Man muss lediglich die Kamera mit dem Netzteil verbinden und an einer Steckdose anstecken. Dann den Empfänger einschalten und gegebenen Falls ebenfalls am Netz anstecken, falls der Akku nicht mehr ausreichend Leistung hat. Der Empfänger zeigt sofort das Bild der Kamera. Einen Empfänger kann man mit mehreren Kameras koppeln. So kann man mehrere Kinderzimmer im Auge behalten.

Die Einstellungen

Hatte man früher bei solchen Geräten kaum Möglichkeiten etwas einzustellen, so ist es heute fast schon ein bisschen zuviel was man konfigurieren kann. Wie bereits erwähnt sind da unterschiedliche Kameras zu koppeln, Temperaturgrenzwerte einzustellen, Lautstärken, Weißabgleich und die Helligkeit zu konfigurieren.

Spezielle Funktionen

Neben der reinen Überwachung des Kinderzimmers kann über den Empfänger auch mit den Kindern gesprochen werden oder beruhigende Musik gespielt werden. Außerdem alarmiert das Babyphone, wenn die Temperatur im Kinderzimmer über oder unterschritten wird.

Bildqualität

Die Bilder sind in beleuchteten Räumen relativ blass und farblos. Dafür sind sie scharf und detailreich obwohl der Bildschirm mit 2,4" wirklich denkbar klein ist. Man erkennt in jedem Fall sehr gut wie das Kind gerade liegt order was sich im Raum abspielt.

Tonqualität

Wie bei einem Babyphone üblich ist der Ton eher blechern und kratzig. Das Gerät reagiert auf kleinste Geräusche und schaltet entsprechend die Verbindung aktiv sobald ein Geräusch erkannt wird. Dabei lässt sich natürlich die Schwelle, also die Empfindlichkeit einstellen. Umgekehrt ist der Klang der Stimme der Eltern auf Seite der Kamera recht ordentlich und vollkommen ausreichend um ein unruhiges Kind ein wenig zu beruhigen.

Die Musik der Schlaflieder klingt ebenfalls etwas blechern aber nicht ganz so synthetisch wie bei manch anderen Babyphonen. Es gibt drei verschiedene Lieder die gewählt werden können.

Übertragung

Bis zu einem Abstand von etwa 50 Metern in geschlossenen Räumen und rund 200 Metern auf freiem Feld funktioniert die Übertragung störungsfrei. Damit ist das Babyphone auch geeignet um in einem All-Inklusive-Club die nicht mehr ganz kleinen Kids im Zimmer alleine zu lassen, wenn man sich mal in Ruhe einen Cocktail an der Hotelbar gönnen möchte. So können die Kids in Verbindung bleiben und man kann sich etwas entspannen. In geschlossenen Räumen wird die Übertragung abhängig von den Mauern sehr stark verringert, wie gesagt auf etwa 50 Meter. Das Bild und der Ton bleibt lange ungestört und wird auf Grund der verwendeten Frequenz auch nicht so leicht von anderen Geräten aus der Spur gebracht.

FAZIT

Im Vergleich mit anderen am Markt etablierten Geräten bietet dieses Babyphone eine sehr gute Qualität zu einem marktüblichen Preis. Wird der Monitor im Stromsparmodus betrieben, dann schaltet er sich nur ein, wenn ein Geräusch erkannt wird, dann kommt man mit einer Akkuladung des Empfängers über gut sechs Stunden durch. Reicht das nicht, dann muss man eben das Netzteil mitnehmen.

ednet 87250 'View und Care' Video Babyphone mit Touchscreen/Infrarot LED/Schlaflieder max 250m Reichweite
5 von 5 Sternen

VicTsing Android 4.4 HD Mediaplayer als Set-Top-Box

Vorab zur Info: Wir verwenden nun seit über einem Jahr in unserem Haushalt unterschiedliche Mediaplayer zum Streamen. Im Wohnzimmer läuft ein Samsung Smart-TV bei dem die entsprechenden Apps (zum Teil eher schlecht als recht) integriert sind, in den Kinderzimmern verwenden wir Amazons Fire TV Stick und im Schlafzimmer steckt ein Google Chromecast am TV. Wir konnten also schon einige Erfahrungen mit derartigen Media-Playern sammeln. Jeder für sich hat seine Vor- und Nachteile. Auf die werde ich hier aber nicht näher eingehen.

Diese Android TV Box  bietet im Prinzip einen ähnlichen Funktionsumfang wie die zuvor erwähnten Sticks der großen Marken, jedoch in einer weitaus weniger Komfortablen Umsetzung. Somit gäbe es für mich keinen Grund für die Anschaffung dieser etwas teureren Variante, wenn da nicht folgende Argumente wären:

1. Sowohl Chromecast als auch Fire TV Stick verfügen über keinen LAN-Anschluss. Um aber MKV-Dateien größeren Umfangs ordentlich von einem NAS streamen zu können reichte das WLAN bei uns in den seltensten Fällen aus.

2. Ebenfalls bei keinem der Sticks kann man externe USB-Laufwerke direkt anschließen. Da es aber bei uns häufig vorkommt, dass wir Fotos von einem USB-Stick ansehen, ist das eine wünschenswerte Funktionalität.

3. Mit einen Bluetooth-USB Keyboard wie dem K400r von Logitech kann man diese Box wie ein normales Android Tablet verwenden.

Und damit hätten wir im Prinzip die aus meiner Sicht sinnvollsten Argumente für eine Android-TV-Box wie diese schon zur Sprache gebracht.

Geliefert wurde die Box wie immer schnell, was natürlich an Amazon liegt und noch kein Kaufgrund ist. Verpackt ist die Box in einer hübschen Schachtel in der Sie in eine Kunststoffschale gebettet ist.
Im Lieferumfang enthalten sind:

* die Android-TV-Box in schwarz
* eine Fernbedienung ohne Batterien (2 Stück AA-Batterien werden benötigt)
* ein Component-Kabel
* ein Netzteil
* eine englischsprachige Kurzanleitung

Was fehlt um die Box in Betrieb nehmen zu können ist:

* ein HDMI-Kabel
* Batterien für die Fernbedienung


Was ist in der Box?


Egal wie nett so ein Teil von Außen aussieht, auf die Inneren Werte kommt es letztlich an.
Folgende Hardware arbeitet in der kleinen Box:

* Rockchip RK3066 1,2GHz (Architektur: 4xARM Cortex-A7 @ 1,3 GHz)
* Das Board dürfte ein RK312x sein
* 1 GB RAM
* 1,91 GB Interner Speicher von dem bereits ab Werk 46% belegt sind)

* Es lässt sich keine Speichererweiterung in Form von SD-Karten hinzufügen (zumindest nicht ohne die Box zu öffnen...vielleicht gibt es auf dem Board einen Slot, denn in der Speicherliste wird Micro-SD angeführt)

* Diese Box verfügt über keinen zusätzlichen Soundchip und kann daher nur Stereo wiedergeben. DOLBY steht nicht zur Verfügung.

Anschlüsse 

Sämtliche Anschlüsse befinden sich auf der Rückseite.

* DC Power
* HDMI out
* RJ45 LAN
* 2 x USB 2.0
* Composit (Chinch Video / rechter und Linker Kanal)


Die Inbetriebnahme

Dieser Teil war schnell erledigt. Ich musste lediglich das Netzteil anstecken und das HDMI-Kabel mit der Box und dem Fernseher verbinden. Das Schwierigste bei der Inbetriebnahme war eine Steckdose zu finden in die das Netzteil hinein passte. Denn der Stecker des Netzteiles ist gut 5mm kürzer als herkömmliche Steckernetzteile die mit Smartphones mitgeliefert werden. Somit hält bei mir das Netzteil bei manchen Steckdosen einfach nicht und fällt aus der Dose raus.
Hat man diese kleine Hürde mal genommen, muss man nur noch den Schalter auf der Rückseite der Box auf 1 stellen und es geht schon los.

Die Einstellungen

Verwendet man die 'Einstellungen' vom Homescreen, dann sind die nicht ganz vergleichbar mit den Einstellungen auf einem Android-Tablet, weil es dann doch ein Wenig anders zu konfigurieren ist. Allerdings absolut kein Problem. Sollte das stören, dann gibt es die Möglichkeit unter 'APPS' auf die Android-Settings zurück zu greifen. Die sind dann wie beim Tablet üblich angezeigt und durchzuführen.

Das LAN ist so konfiguriert, dass es sich über einen DHCP (wenn vorhanden) die IP Adresse automatisch bezieht. Benötigt man das integrierte WLAN-Modul, dann muss man natürlich das richtige Netz und die dazugehörige Passphrase einstellen. Einer schnellen Verbindung mit dem Internet steht also nichts im Weg.

Auch die Sprache kann man sich auswählen, obwohl man sich das getrost sparen kann. Denn auch nach der Umstellung auf Deutsch war die Menüsprache Englisch. Und nicht nur das, sondern auch das Keyboard-Layout des externen Keyboards blieb beständig auf einer QWERTY-Einstellung (also auf einem Englischen Keyboard-Layout). Das ist insofern lästig, da man mit der Box ja auch im Internet surfen oder Facebook verwenden kann und dann durchaus schon mal gerne den einen oder anderen Umlaut einsetzt. Interessanter Weise veränderte sich das OnScreen-Keyboard allerdings schon, denn das zeigt dann das für uns gewünschte QWERTZ-Layout.

Natürlich lässt sich noch einiges mehr einstellen, aber wer schon mal ein Tablet mit Android in der Hand hatte weiß, dass man letztendlich in den meisten Fällen die Standardeinstellungen belässt.

Der erste Eindruck

Das Booten läuft in Rekordzeit. Nach dem Einschalten war die Box in nur 7 Sekunden im Home-Screen. Das ist wirklich schnell.
Sie läuft auf der Tablet-Variante von Android in der Version 4.4.4. Somit ist das Look & Feel ein Bisschen wie bei einem Android-Tablet, also alles irgendwie bekannt.

Mit der Fernbedienung lässt sich leicht zwischen den Apps am Homescreen navigieren, und wenn eine App angeklickt wird, dann sind die Ladezeiten absolut OK. Ich versuchte mich gleich mit dem Einrichten von Netflix und zwar noch ohne Keyboard und war mir sofort sicher, dass ich hier das letzte Mal versuchte eine Texteingabe ohne ein Keyboard zu machen. Zu diesem Zweck musste ich die Maus-Navigation nämlich auf Cursor umschalten und jeden einzelnen Buchstaben anwählen. Ein eingeschlafenes Gesicht an Betracht der geringen Cursor-Geschwindigkeit ist  noch das Geringste was einem hier erwartet. Lange Passwörter werden damit schnell zur Qual.

Wiedergabequalität

Bei uns liefen sämtliche Medien problemlos. Egal ob MP4, WMV oder MKV. Sogar ein speicherintensiver 3D-Film bzw. Spielfilme in HD-Qualität wurden als MKV ruckfrei und ohne Hänger wiedergegeben. Allerdings wie bereits angesprochen nur in Stereo. DOLBY 5.1 oder gar 7.1 findet man hier nicht.

Fernbedienung

Diese Fernbedienung ist höchst eigenartig, da ich zuvor noch nie eine FB für einen Mediaplayer
gesehen habe die weder eine PLAY noch eine STOPP Taste hat. Außerdem klapp zuweilen das Mapping nicht und es öffnen sich die Einstellungen wenn man auf TV klickt. Das liegt wohl daran, dass die Box natürlich keinen DVB-X Receiver eingebaut hat und TV-Kanäle nur über entsprechende Apps gestreamt werden können.
Ansonsten funktioniert die FB gut, liegt gut in der Hand und sieht auch nicht so billig aus wie andere bei vergleichbaren Geräten.

Die Apps

Es sind ja bereits einige Apps vorinstalliert. Zusätzlich kann man aber im Playstore sämtliche Apps herunter laden die es auch für normale Tablet-User gibt, wenn die Hardware-Voraussetzungen passen. Und genau hier wird es des Öfteren zu Problemen kommen, da die Box nur über einen Teil der Devices verfügt die ein normales Tablet aufweisen kann. Man bekommt bei vielen Apps den Hinweis, dass diese App für das Gerät nicht verfügbar ist (also nicht kompatibel).

++++ Chrome ++++
Einer der größten Vorteile im Vergleich mit einem Media-Stick liegt darin, dass man mit diesem Gerät vergleichbar mit einem PC oder einem Tablet surfen kann. Allerdings sollte man dazu über ein externes Bluetooth-Keyboard (am besten mit Touchpad) verfügen, da die Eingabe über die Fernbedienung so gut wie unmöglich ist. Die App startet schnell und läuft genau so gut wie am Tablet.

++++ Die Netflix-App ++++
Nachdem ich es, wie zuvor beschrieben noch ohne Keyboard, doch noch schaffte meine Mailadresse und das Passwort 'einzumausen' sah ich die Übersicht von Netflix. Erstaunlicher Weise waren die
Vorschaubilder auf Netflix ebenso schlecht aufgelöst wie die Streams selbst. Erklären kann ich mir das nicht, da laut Router die genützte Bandbreite ebenso hoch lag wie auf den anderen Devices wo die Bildqualität erheblich besser war. Ich vermute, dass auf der Box die Netflix-App für Smartphones läuft und daher die Anzeige künstlich aufgeblasen wird. Durch das Vergrößern wird allerdings die Darstellung echt schlecht. Noch habe ich keine Lösung gefunden, die das Problem beseitigen würde.

Unabhängig davon vermisste ich recht bald Tasten wie PAUSE / STOPP / PLAY, weil ich oft die Wiedergabe unterbrechen muss, wenn eines unserer Kinder etwas braucht - also in etwa so vier bis acht Mal während eines Filmes. Wenn ich dann nicht pausieren kann, bekomme ich eine mittelmäßige Krise.

++++ Die Kodi App ++++
Früher unter den Namen XBMC (XBox Media Center) mauserte sich die Anwendung zu einer
durchaus brauchbaren App unter Android. Ich selbst verwendete das Media-Center früher gerne unter Linux um die Inhalte von unserem NAS auf den Fernseher zu bringen. Nach dem ersten Start von Kodi der etwas länger dauert, da dabei die lokalen Speichermedien nach Inhalten durchsucht und Grundeinstellungen festgelegt werden, kommt man in die sehr übersichtlich gestaltete Medien-Oberfläche.

Kodi ist ideal geeignet, um Musik aus seiner Musikbibliothek zu spielen oder Filme aus dem lokalen Sicherungskopien-Speicher zu streamen. Dabei werden die entsprechenden Medieninformationen aus dem Internet abgerufen und sehr übersichtlich dargestellt. So bekommt man für die meisten Filme in seiner Mediathek neben Infos zum Film auch Darstellerinfos oder Snapshots.

Die Verbindung mit einem NAS-Laufwerk ist übrigens auch für Personen zu schaffen die weniger mit der Materie zu tun haben, allerdings vermutlich nicht ohne nebenher auf einem Tablet oder PC die Google-Suche offen zu haben um das eine oder andere How-To zu lesen, da es leider keine Anleitung im Lieferumfang der Box gibt.

++++ Amazon Prime ++++
Wider Erwarten ließ sich Amazon Prime über den Android Playstore installieren und lief meiner Meinung nach auch besser auf dem Gerät als Netflix. Zumindest war in diesem Fall die Auflösung wirklich HD. Ansonsten gibt es zu der App ja nicht viel zu sagen.

++++ Bildergalerie ++++
Was mir besonders gut gefiel war die sehr einfache und qualitativ hochwertige Anzeige von Fotos
und selbst aufgenommen Videos. Egal ob sich diese auf einem Cloudspeicher, am NAS oder auf einem lokalen USB-Stick befanden. Die Umschaltung zwischen den Bildern geht verzögerungsfrei und die Darstellung ist sehr detailreich und scharf. Entsprechend der normalen Funktionen eines Tablets kann man die Bilder dann auch schnell mit anderen Teilen oder bearbeiten.

FAZIT

Wenn man ein günstiges Gerät benötigt mit dem man Inhalte sowohl aus dem Internet als auch von lokalen Speichermedien streamen kann, mit dem man auch ohne Tablet und PC schnell mal über den Fernseher im Internet was checken kann und das einfach und schnell installiert ist, dann ist dieser Media-Player durchaus eine Überlegung wert.

Dabei sollte man im Auge behalten, dass

* das installierte Android-System speziell auf die Box angestimmt ist und vermutlich nie wieder aktualisiert wird,
* nicht alle Apps die im Playstore angeboten werden auf diesem Gerät installiert werden können, geschweige denn perfekt laufen,
* Netflix zumindest ab Werk in einer unzumutbaren Bild-Qualität läuft (vielleicht gibt es einen Workaround),
* zumindest ich das angeschlossene Keyboard nicht auf QWERTZ umgestellt bekam,
* kein DOLBY sondern nur STEREO verfügbar ist,
* die Lösung nicht perfekt, dafür aber verhältnismäßig günstig und durch die Freiheit der App-Installation relativ gut erweiterbar ist.

Grundsätzlich würde ich für die gebotene Leistung 3,8 von 5 geben. Allerdings wären drei Sterne einfach zu wenig, denn so schlecht ist die Box dann auch wieder nicht. Somit meine ich, dass vier Sterne dem gebotenen Leistungsumfang und der Qualität bei allen Einschränkungen gerecht werden.
4 von 5 Sternen