Montag, 31. August 2015

Power Bank mit Start-Hilfe-Funktion

Immer wieder braucht man unterwegs Strom für das Smartphone oder das Tablet. Manchmal geht einem sogar beim Aúto der Saft aus und die Batterie ist zu leer um den Motor zu starten.Dieses Bestek Ladegerät möchte für beide Probleme eine Lösung anbieten und kommt dazu in einer schönen Schachtel verpackt beim Kunden an.


Im Lieferumfang enthalten sind:

* eine 11.000mAh Power Bank
* ein 12V-Ladekabel
* ein 220V Netzteil zum Aufladen
* ein Lightning Adapter fürs iPhone
* Klemmen für den Anschluss an die Autobatterie
* das alles in einer tollen Tasche

In Verwendung als Power Bank mit zwei USB Anschlüssen von denen einer bis zu 2,1A Ladestrom liefert, spielt diese Power Bank in der Oberklasse-Liga wie andere vergleichbare Power Banks. Gerade bei der Zusatznutzung als Starthilfe oder zum Aufladen der Autobatterie hat man aber als Besitzer eines aktuellen Autos vielleicht ein Problem.

Wir haben zwei Autos. Einen Seat Mii mit herkömmlichen 3-Zylinder-Motor und entsprechend kleiner Batterie. Bei diesem Auto schafften wir den Motor mit Hilfe dieses Multi-Funktions-Gerätes zu starten. Bei unserem zweiten Wagen, einem Seat Leon mit Start-Stopp-Funktion funktioniert das allerdings nicht. Hier braucht man ein entsprechendes elektronisch geregeltes Lade- oder Startgerät. Das kann dieses Tool nicht. Man bekommt lediglich eine leuchtende "Err"-LED und im schlimmsten Fall ein enervierendes Piepsen, das einem signalisiert, dass gerade etwas fürchterlich schief geht.

Das Aufladen der leeren KFZ-Batterie unseres Seat Mii (das Radio zieht auf Grund eines ziemlich hohen Kriechstomes die Batterie leer) funktionierte übrigens auch nicht. Warum kann ich nicht sagen, aber irgendwie wurde die Batterie nicht voll genug um den Wagen mit dieser zu starten.

+ als Power Bank gut verwendbar
+ 2,1A und 1A Anschluss zum Aufladen von mobilen Devices
+ 11.000mAh reichen um vier Smartphones komplett zu laden
+ Starthilfe für unseren kleinen 3-Zylinder-Stadtflitzer funktionierte problemlos
+ schön verpackt in einer praktischen Tasche

- keine ordentliche Anleitung
- keine Starthilfe für Start-Stopp-Motoren möglich

4 von 5 Sternen

Sonntag, 30. August 2015

Bestek - Power Bank mit LED Laterne

Bisher hatte ich Power Banks, Taschenlampen und Laternen. Dieses Gerät von Bestek möchte allerdings alles zu gleich sein. Erstaunlicher Weise schafft es diese Multifunktions-Power-Bank auch recht gut.

Geliefert wird die Power Bank in einer Plastik-Box in der sich das Gerät wiederum in einer Plastik-Schale befindet. Etwas viel Plastik für meinen Geschmack.

Im Lieferumfang enthalten sind:

* die Power Bank
* ein USB Ladekabel
* ein Karabiner zum Anhängen an den Rucksack
* eine mehrsprachige Bedienungsanleitung mit halbwegs verständlicher deutscher Übersetzung

Die Power Bank von Bestek hat ein relativ hohes Gewicht und ist ziemlich voluminös. Das liegt vermutlich an der integrierten Laterne für deren Betrieb man das Oberteil der Laterne aus dem Gerätebody heraus ziehen muss. Lässt man die Laterne eingeschoben, dann fungiert das Gerät bei eingeschalteter LED als Taschenlampe mit halbwegs vernünftiger Reichweite.

Durch den integrierten 6.000mAh großen Akku kann die Laterne fast eine ganze Nacht lang Licht spenden. Wird die Power Bank zum Laden für ein Handy benützt, dann lädt man damit ein herkömmliches Smartphone locker zwei mal voll auf. Durch den Ladestrom von 2,1A bekommt man auch genug Power für ein modernes Handy oder Tablet.

Um die Lampe zu aktivieren muss man die Power-Taste lang gedrückt halten. Drückt man die taste kurz, so erhält man auf der vierstelligen LED Anzeige den Ladestatus des eingebauten Akkus. Während des Ladevorgangs wird der Ladestand über die vier LED konstant angezeigt.

+ ziemlich vernünftige Ausleuchtung bei Verwendung als Taschenlampe
+ Als Laterne spendet diese Power Bank genug Licht um sich in einem Zelt zurecht zu finden
+ leuchtet fast eine Nacht lang durch mit einer Akku-Ladung
+ lädt das Handy locker zwei mal komplett auf
+ Lässt sich mit dem mitgelieferten Karabiner im Zelt aufhängen oder an einem Rucksack transportieren.

+/- wird selbst nur mit  1A geladen und braucht daher ziemlich lange bis der Akku voll ist. Knapp 6 Stunden Ladezeit ist wirklich lang.
+/- Die Power Bank ist ziemlich groß und auch relativ schwer. Das liegt vermutlich an der multifunktionalen Verwendbarkeit.


BESTEK 6.000mAh Power Bank mit LED Laterne

5 von 5 Sternen

Samstag, 29. August 2015

Bestek - Sporttasche


Unser Sohn spielt nach der Schule Handball und muss daher bereits in der Früh sein Sportequipment mitnehmen. Daher sollte die Tasche nicht zu groß sein, aber Platz für Schuhe und Kleidung bieten. Diese Tasche ist etwa HxBxL 30 x 26 x 60 cm groß.

Die Bestek Sporttasche wurde in einem Karton geliefert. Eine ziemlich hochwertige Verpackung die das Produkt beim Transport vor Verschmutzung und Beschädigung schützt. Darin ist die Tasche noch in einer Kunststofffolie verpackt.

+ Beim Auspacken merkt man sofort, dass die Tasche sehr hochwertig ist.
+ Das Nylon-Material riecht nicht unangenehm und ist relativ dick. Es wirkt dadurch wesentlich wertiger als vergleichbare Taschen.
+ Die Nähte sind sehr gut verarbeitet und noch einmal extra ummantelt.
+ Die Tasche verfügt über ein abgetrenntes Schuhfach in dem man die Schuhe von der Sportkleidung getrennt verstauen kann.
+ Das Schuhfach ist nach Außen hin mit einem Netz verschlossen, damit die Schuhe 'ausdampfen' können.
+ Auf der anderen Seite befinden sich zwei Netzfächer für Trinkflaschen
+ Seitlich hat man dann noch ein großes separates Fach in dem sich noch zwei kleine Fächer befinden.
+ Die Tasche hat die ideal Größe für die Sportkleidung, ein Handtuch und ein paar Schuhe.

Bei dieser Tasche passen Preis und Leistung absolut.

BESTEK Fitness/Sporttasche

5 von 5 Sternen

Freitag, 28. August 2015

Armband für Medikamente

Das Armband wurde in einer hübschen weißen Box in Watte gepackt geliefert. Durch die schöne Verpackung ist es auch ideal zum Verschenken geeignet.

Das Armband besitzt ein feingliedriges Kettenband das wie bei
einer Uhr um den Arm geschlossen werden kann. Durch die sechs Löcher lässt sich das Band an jeden erdenklichen Arm anpassen. Das Band selbst ist schön verarbeitet und wirkt hochwertig.

Durch die Scheibe an der Oberseite des Armbandes wirkt es wie eine Armbanduhr. In dem kleinen Behälter befinden sich kleine schwarze Steine, die wie Blutsteine aussehen. Das Ganze wirkt ein bisschen unmotiviert und nicht wirklich dekorativ, denn wer möchte eine Uhr am Arm tragen die eigentlich keine ist.

Der eigentliche Hit an dem Armband ist allerdings, dass man den Deckel des Armbandes öffnen kann und statt den Steinen etwas anderes darin aufbewahren kann. So können Menschen die Medikamente mit sich führen müssen, diese immer am Körper bei sich tragen. Eine perfekte Lösung für wenig Geld. einfach toll.

Wistic Edelstahl-Armband

4 von 5 Sternen

Donnerstag, 27. August 2015

LED Röhre als Ersatz für Leuchtstoffröhren

In unserer Gartenhütte und in unserem Wirtschaftsraum verwenden wir Feuchtraumlampen mit Leuchtstoffröhren. Einerseits sind die Leuchten oft für lange Zeit in Betrieb und andererseits gibt es kaum Alternativen für eine großflächige Ausleuchtung. Mit den Leuchtstoffröhren war ich aber nie richtig glücklich. Weniger wegen der nicht unerheblichen Umweltbelastung bei unsachgemäßer Entsorgung. Dem kann man halbwegs vorbeugen. Störend finde ich bei Leuchtstoffröhren das Start-Flackern. Je älter die Leuchten und die Starter werden umso schlimmer wird das Flackern.

Letzte Woche erhielt ich endlich die ersten LED Röhren mit 150cm Länge für die Lampe in der Gartenhütte. Auf Grund der Stabilität der Röhren werde diese in einem ziemlich kompakten Karton verschickt. Würde man herkömmliche Leuchtstoffröhren so verschicken, dann bekäme man vermutlich nur Glasbrösel. Die LED Röhren sind einzeln in Rohren aus Karton verpackt und werden jeweils mit einem Starter für LED Leuchten geliefert.

Um die Leuchten in Betrieb zu nehmen musste ich nur die alten Leuchtstoffröhren heraus nehmen und die alten Starter gegen die mitgelieferten LED Starter tauschen. Danach setzte ich die neuen Röhren ein und KLICK. Es funktionierte. Als zusätzlicher wirklich praktischer Bonus lassen sich die LED Röhren zwischen den Kontakten drehen. So kann man den Leuchtwinkel justieren und ideal ausrichten. Das ist bei uns besonders wichtig, da die Lampe in der Gartenhütte nicht an der Decke sondern an einem Querbalken montiert werden musste. So würde sie nun das meiste Licht seitlich abstrahlen und die Ausbeute nach unten wäre geringer. Was bei Leuchtstoffröhren nicht stört - schließlich wird hier das Licht gleichmäßig rund um die Röhre abgegeben - fiele bei LED natürlich negativ auf.

+ Lieferung inklusive LED-Starter
+ sehr kompakter Karton
+ sehr gute Lichtstärke
+ kaltweißes Licht
+ durch drehbare Röhren kann der Abstrahlwinkel eingestellt werden
+ noch Mal sparsamer als Leuchtstoffröhren da nach oben in das Lampengehäuse kein Licht abgegeben wird.

Braucht man eine rundum abstrahlende Leuchte, dann sind diese LED Röhren nicht zu gebrauchen, da das Licht nur einseitig und in einem Winkel von etwa 160° abgegeben wird.


150cm 24W T8 G13 LED Röhre.
5 von 5 Sternen

Mittwoch, 26. August 2015

Idealeben - LED Gartenstrahler mit Solar

Man kann ja alles zu Tode analysieren. Dieser Gartenstrahler funktioniert ohne Kabelanschluss und liefert ein kräftiges Licht für Beleuchtungseffekte im Garten. Damit wäre eigentlich alles gesagt.

Natürlich kann man auch noch ein bisschen mehr sagen. Geliefert wird der Strahler in einem neutralen Karton mit Erdspieß und Montageschrauben.

Die Solarfläche lässt sich neigen und dadurch besser nach der Sonne ausrichten. Allerdings ist sie ziemlich groß und keine besondere Augenweide. Verkabelte Leuchten im Garten sind naturgemäß also kleiner und dadurch hübscher anzusehen.

Der eingebaute, und nach Bedarf scheinbar auch austauschbare Akku (für Bastler ist ohnehin fast jeder Akku tauschbar ;-) ) schafft es bei gedimmten Licht sogar wirklich eine Sommernacht durchzuhalten. Das liegt zum Einen an der guten Aufladung durch die starke Sonneneinstrahlung am Tag und zum Anderen an den kürzeren Nächten. Da wir die Leuchte als Effektstrahler einsetzen, ist es für uns unerheblich ob die Lampe eine ganze Nacht schafft oder bereits um Mitternacht die Leistung verliert. Als Eingangsbeleuchtung wird man hier wohl mehr Augenmerk auf die Laufzeit legen. In Nächte nach trüben Tagen verliert die Leuchte bei voller Lichtstärke bereits nach etwas mehr als vier Stunden merklich an Leistung. Wie lange sie dann noch durchhielt kann ich leider nicht sagen, da ich schon vorher im Bett war :-)

Die Bilder der Artikelbeschreibung geben die reale Ausleuchtung nicht einmal Ansatzweise richtig
wieder, da man hier auch genau sieht, dass hier mit einem Bildbearbeitungsprogramm eher mäßig gearbeitet wurde. Meiner Meinung nach kann man mit dieser Leuchte sehr gute Effekte im Garten erzielen, wenn man Bäume oder Sträucher anstrahlt, für die Wegbeleuchtung oder als Eingangsbeleuchtung finde ich sie dann doch eher ungeeignet.
4 von 5 Sternen

Dienstag, 25. August 2015

LIHAO - Gaming-Headset für xBox 360

In letzter Zeit neigt unser Sohn dazu und mit übermäßigem Straßenlärm aus seiner xBox zu quälen. Rennspiele stehen im Moment ganz hoch im Kurs.

Das ging bereits so weit, dass wir beinahe aneinander geraten wären. Es musste also eine Lösung her, die wir mit diesem Headset gefunden haben.

Das Lihao Headset wird in einem Karton geliefert. Im Lieferumfang enthalten sind:

* Das Headset in schwarz mit etwa 120cm langem Klinken-Kabel
* ein etwa 250cm langes Master-Anschlusskabel mit Klinken-Kabel und USB sowie getrennter Lautstärkenregelung für Game und Chat
* ein Chinch-2-Klinke Kabel
* ein Anschlusskabel um das Headset mit dem xBox360 Controller zu verbinden
* eine englischsprachige bebilderte Anschlussanleitung

Das Headset besteht zwar komplett aus Hartplastik und knirscht und klappert etwas beim angreifen, sobald es auf dem Kopf sitzt gibt es aber nichts zu bemängeln. Die Passform ist gut und auch die mit Stoff überzogenen Polster sind sehr angenehm. An den Ohrmuscheln ist mir Stoff sogar lieber als das oft eingesetzte Kunstleder, weil man dann nicht so sehr schwitzt. Am Bügel sind drei separate Polster angebracht.

Neben dem Tragekomfort spielt natürlich auch der Sound eine entscheidende Rolle. Hier liefern die Kopfhörer einen ausgewogenen, vielleicht aber etwas basslastigen Sound. Was für die Musikwiedergabe vielleicht etwas störend sein könnte, erweist sich als ideale Konfiguration für den Einsatz als Gaming-Headset. So kommen die Sounds der Rennspiele und Shooter druckvoll und kräftig rüber und vermitteln einem das 'Mittendrin-Gefühl'.

Auch die Mikro-Qualität ist für den Chat absolut ausreichend. Das Mikro selbst lässt sich wie bei den meisten Headsets in den linken Hörer einklappen.


+ Angenehme Polsterung der Ohrmuscheln und des Bügels.
+ Leicht genug um den Nacken eines Kindes nicht übermäßig zu belasten.
+ Auch bei längerem Tragen wird das Headset nicht unangenehm.
+ Ausgewogener Sound mit starkem Bassanteil.
+ Unabhängige Regelung der Game- und der Chatlautstärke.
+ Alle nötigen Kabel für den Anschluss an die xBox 360 vorhanden.
+ Durch die Kabellänge kann man in einem Abstand von knapp 3 bis 3,5m sitzen.

Zu diesem Preis ist die Leistung dieses Headsets absolut in Ordnung. Toppen lässt sich das meiner Meinung nach nur noch durch eine drahtlose Variante, die aber wesentlich teurer wäre und dann den Nachteil hat, dass man nicht vergessen darf das Headset aufzuladen :-)

LIHAO Sades SA-922 Gaming Headset.
5 von 5 Sternen

Sonntag, 23. August 2015

Pauschalreise Helios Beach Hotel (Bulgarien)

Nachdem wir letztes Jahr einen Road-Trip durch Westeuropa machten der etwas stressig war, beschlossen wir diesmal absolute Erholung durch einen reinen Strandurlaub zu finden. Daher suchte ich im Vorfeld lange nach perfekten Angeboten und wurde auf der Website von 1-2-Fly fündig. Dabei handelt es sich um eine Marke der TUI Gruppe.

Ursprünglich buchten wir einen Pauschalurlaub in einem Tunesischen Hotel, das uns neben direkter Strandlage mit Wasserrutschen, einem eigenen Bungalow mit zwei Schlafzimmern und einem Wohnraum lockte. Der Preis wäre mit knapp 3.600,- Euro für den 14-tägigen Aufenthalt von vier Personen mit All Inclusive Verpflegung recht günstig gewesen. Leider verübte nur wenige Wochen vor Reiseantritt ein Radikaler einen Anschlag auf ein Hotel in Tunesien. TUI bot daraufhin allen Kunden die für Tunesien gebucht hatten kostenlose Umbuchungen oder Stornierung an. Zu der Abwicklung schrieb ich bereits einen Eintrag.

Da wir also leider umbuchen mussten, fiel unsere Wahl auf das nahezu gleich teure Hotel Helios Beach in Bulgarien, da wir dort zumindest getrennte Schlafräume und einen direkten Zugang zum Sandstrand hatten. Natürlich war mir klar, dass bei einem für die Region eher günstigen Preis Abstriche zu machen sein werden. Schließlich bekommt man ja auch keinen Goldbarren zum Preis eines Blei-Klumpens.

Über unsere Erfahrungen möchte ich nun in gesonderten Einträgen berichten:

Der Mazur Parkplatz am Flughafen Wien Schwechat
Der Flug mit Airberlin
Das Hotel Helios Beach in Obzor

5 von 5 Sternen

Der Mazur Parkplatz am Flughafen Wien Schwechat

Gemeinsam mit meiner Frau reiste ich bereits oft mit dem Flugzeug. Da wir gerne mit dem eigenen Auto zum Flughafen fahren, brauchten wir natürlich immer eine Parkmöglichkeit für den Wagen.

Naturgemäß ist das Parken am Flughafen fast so teuer wie der Flug selbst. Je näher man am Terminal parkt, umso tiefer muss man dafür in die Tasche greifen. Das war schon immer so und hat sich auch in letzter Zeit nicht verändert. Da die Parkhäuser 3+4 die direkt am Terminal liegen exorbitant teuer sind - für zwei Wochen muss man 270,- Euro bezahlen - kommen eigentlich nur zwei Parkplätze wirklich in Frage. Da ist zum einen der Parkplatz C der ein paar Gehminuten vom Terminal 3 entfernt liegt und für zwei Wochen etwa 140,- Euro kostet und der MAZUR Parkplatz, der am Rande des Flughafen in der nähe des VIP-Terminals liegt. Dort muss man für zwei Wochen mit etwa 106,- Euro rechnen.

Da der MAZUR Parkplatz zu Fuß nicht zu erreichen ist, ist in der Parkgebühr der Bustransfer vom Parkplatz zum Terminal 3 enthalten.

Der Abflug

Unser Flug ging diesmal um 6:30 und wir hatten daher geplant erst im Flughafen zu frühstücken um damit zuhause keine Zeit zu verschwenden. Daher schauten wir, dass wir zeitgerecht zuhause weg fuhren, um dann entsprechend früh am Flughafen anzukommen.

Um 4:35 kamen wir am MAZUR Parkplatz an und erhielten von der Infotafel die Anweisung einen Parkplatz in Reihe 29 zu suchen. Dort angekommen mussten wir feststellen, dass in dieser Reihe kein Platz mehr frei war. Dafür ein paar Reihen weiter vorne. Also stellten wir unser Auto in Reihe 25 ab. Es hätte auch viele Parkplätze in den vorderen Reihen gegeben die wir aber wegen der schlechten Beleuchtung des Platzes erst sahen als wir mit unseren Koffern auf dem Weg zur Bushaltestelle waren.

Bereits um 4:50 kamen wir an der Bushaltestelle an, an der um 5 Uhr ein Bus Richtung Terminal gehen sollte. Da der Bus allerdings erst kurz nach unserer Ankunft am Parkplatz abfuhr, konnten wir bereits mit zehn Minuten Verspätung rechnen. Dazu kam, dass nicht alle Fluggäste im vorigen Bus Platz fanden und auf den nächsten warten mussten. Da der Bus im 30-Minuten-Takt fährt ist das eine ziemliche Verzögerung.

Wir versuchten also mit unseren Kindern halbwegs in Pole-Position zu stehen, da wir vermutlich unseren Flieger nicht bekommen würden, wenn wir in dem um zehn Minuten verspäteten Bus keinen Platz bekämen und daher statt um 5 Uhr erst um 5:40 in Richtung Flughafen abfahren könnten.

Das Gedränge das daraufhin im Bus vorherrschte sucht seinesgleichen. Da die meisten Gäste relativ große Koffer dabei hatten, herrschte ein absolutes Chaos im Bus. Die darauf folgenden zehn Minuten Fahrzeit wurden zur Härteprüfung vor allem für die Kleinsten. Kinder wurden fast erdrückt von Gepäckstücken und schwitzenden Urlaubern.

So kamen wir um 5:30 am Flughafen an und mussten, weil die Station des Busses am letzten Eck des Terminal 3 ist, erst mal am Flughafen entlang zurück zum Terminal 1 gehen.

Dort angekommen erwartete uns der Zweite Dämpfer des Tages. Die Check In Halle. Darüber berichte ich aber in einem eigenen Beitrag.

Die Ankunft

Bei unserer Ankunft nach dem Urlaub verhielt es sich dann ziemlich ähnlich. Wir traten aus der Ankunftshalle des Terminal 3 und suchten am Busterminal einmal nach dem richtigen Steig. Die Anzeige meldete Bussteig 1, also gingen wir bis ans vorderste Ende. Dort standen bereits wieder einige Passagiere die auf den Bus warteten. Da wir wussten, dass es oft eng wird stellten wir uns knapp zum Randstein. So etwas mag ich normalerweise nicht, da man damit einerseits die Fahrgäste am Aussteigen hindert und andererseits eine Behinderung für den Fahrer bei Einfahren in die Station darstellt.
Allerdings war es eine gute Entscheiden, denn auch mit diesem Bus konnten nicht alle Wartenden mitfahren. Dafür ist er einfach zu klein dimensioniert. Wenn es also einen Änderungsvorschlag gibt, dann kann es nur eine Verdoppelung der Fahrzeuge und eine entsprechende Halbierung der Wartezeit sein.

Die Fahrt zum Parkplatz dauerte auf Grund der Route etwas länger als die Fahrt zum Flughafen. Dort angekommen kämpften wir uns aus dem Bus und zu unserem Auto durch.

Bei Ausfahren aus dem Parkplatz mussten wir dann noch eine Hürde nehmen, denn die meisten Autofahrer kommen mit der Spurführung beim Ausfahrtsschranken nicht zurecht. Dort befindet sich nämlich eine Nebenspur an der man zum Bezahlen des Tickets halten kann, wenn man nicht mit Kreditkarte direkt am Schranken zahlen will. Da nur wenige Autofahrer gut genug fahren können um ihr Auto ordentlich auf einem Standstreifen abzustellen, kam es dort noch einmal zu Verzögerungen bis wir endlich aus dem Parkplatz hinaus kamen.

Nach diesem Erlebnis ist nun klar, dass wir in Zukunft entweder mit dem Flughafentaxi fahren werden, oder unser Auto am Parkplatz C des Flughafens abstellen werden. Denn die Gehwege vom Parkplatz C sind nun kaum mehr länger als die Weg die man in Summe beim Mazur zurück legt und der Aufpreis von etwas mehr als 30 Euro für zwei Wochen lässt sich dann auch noch verschmerzen.

2 von 5 Sternen

Flug mit Airberlin nach Burgas (Bulgarien)

Nun sind wir bereits öfter mit FlyNiki und der Airberlin geflogen und hatten immer recht gute Erfahrungen gemacht. Daher versuchte ich auch bei der Buchung des heurigen Pauschalurlaubs einen Flug mit einer dieser Airlines zu bekommen. Natürlich hätte ich auch die größeren Fluglinien ins Auge gefasst, aber die chartert heute kein Reiseveranstalter mehr. Dafür sind sie einfach zu teuer.

Der diesjährige Flug in unser Urlaubsland Bulgarien wurde von Niki durchgeführt. Obwohl hier die Grenzen schon stark verschwimmen, da die Maschine für den Rückflug eine Airberlin-Maschine mit entsprechender deutscher Besatzung war.

Der Check In

Früher fuhren wir gerne am Vorabend schon zum Flughafen um den Vorabend Check In zu nützen. So kam schon am Vorabend Urlaubsstimmung auf und wir mussten am Abreisetag keine Koffer schleppen und hatten bereits unsere Boarding-Pässe in der Tasche.

Mittlerweile ist das mit dem Vorabend Check In ein Extra, das mit 8,- Euro pro Ticket zu Buche schlägt. Für unsere vier Tickets wären das also immerhin 32,- Euro gewesen. Also verzichteten wir diesmal darauf.

Die Alternative war ein Web Check In, den man bereits ab 30 Stunden vor dem Abflug durchführen kann. Dazu öffnete ich die Seite von Airberlin und gab in der entsprechenden Rubrik die Vorgangsnummer unserer Reise und die vier Reisenden Personen an. Obwohl es 6 Uhr Früh und noch fast 24 Stunden vor dem Abflug war, waren bereits fast 50% der Sitzplätze reserviert.
Nachdem ich die Wunsch-Plätze und die Zahl der Gepäckstücke angegeben hatte wurden die Boarding-Pässe erstellt. Diese können nun entweder per Mail aufs Handy geschickt werden oder per PDF als druckbare Version erstellt werden.
Eigentlich wollte ich die Handy-Version wählen. Das ging aber leider nicht, da hier jeder Reisende über ein eigenes Handy verfügen muss, und ich eigentlich nicht gewillt war die Smartphones der Kinder in den Urlaub mitzunehmen. So musste ich eine Druckvariante wählen und ließ mir die Pässe per Mail schicken, um sie neben der gedruckten Variante auch noch in einer elektronischen Variante bei mir zu haben.

Nach einer kurzen Internet-Recherche fand ich heraus, dass man bei erfolgreichem Web Check In die Gepäckstücke am Flughafen nur noch am Package Drop Off Schalter abgeben muss und dann bereits in den Sicherheitsbereich gehen kann. Was nicht klar ersichtlich war, war wo dieser ominöse Schalter wäre. Weder auf der Seite von Airberlin noch auf der des Vienna International Airports gab es entsprechende Informationen dazu. Nach einem Anruf bei der Hotline von Airberlin, die zum Ortstarif zu erreichen ist, wusste ich dann, dass es sich bei dem Package Drop Off Schalter um einen normalen Schalter der Airline handelt.

Package Drop Off

Vom Mazur-Parkplatz kommend, kamen wir bereits ziemlich spät am Terminal 1 des Flughafens an und erschraken gleich einmal als wir sahen wie voll die Halle war. Urlauber wohin das Auge blickte, un das schon um 5:30 in der Früh.

Zum Glück hatten wir ja bereits den Web Check In gemacht und mussten nur noch unserer Koffer loswerden. Da nicht ersichtlich war wo das passieren könnte ging ich zu einem der Check In Schalter und bekam die gewünschte Info. "Der Package Drop Off ist die lange Schlange dort drüben! Stellen Sie sich einfach in der Reihe an."

Erst jetzt wurde mir klar, dass nahezu alle Passagiere der Frühflüge bereits online eingecheckt hatten und nur noch ihren Koffer abgeben wollten. Die wenigen Passagiere die noch nicht eingecheckt hatten konnten sich an zwei Schaltern anstellen und waren in kürzester Zeit abgefertigt. All jene die bereits Boarding Pässe hatten mussten darauf warten, dass ihr Gepäck an drei Schaltern abgefertigt wurde. So standen wir eine halbe Stunde lang an nur um unsere beiden Koffer auf das Band zu stellen.

Das ist schon unglaublich, dass es nicht möglich ist zumindest fünf oder sechs Schalter für die Abfertigung des Urlauberstromes zu öffnen. So hatten wir nämlich nach der Verzögerung auf dem Parkplatz und der zweiten Verzögerung beim Package Drop Off nun keine Zeit mehr für einen Kaffee, geschweige denn für ein Frühstück.

Der Flug

Am Flug selbst gab es nichts auszusetzen. War es früher noch üblich ein Frühstück an Bord zu bekommen, so gibt es seit einigen Jahren ja nur noch Snacks. Umso überraschender war es, dass wir beim Hinflug sogar einen Schokomuffin zum Kaffee und beim Rückflug ein Schinkensandwich (zwei halbe Toastbrote gefüllt mit einem Blatt Schinken einer Tomate und einem Blatt Salat) bekamen.

Für die Kinder gab es außerdem ein 4-Gewinnt Spiel beim Hinflug ein Malbuch mit Buntstiften für den Rückflug. Auch die obligatorischen Tageszeitungen hielt man für uns bereit.

Die Crew war wie immer freundlich und bemüht und die Piloten brachten die Charter-Urlauber zum Klatschen. Auch die Tatsache, dass direkt nach dem Aufsetzen am Boden bereits die ersten Passagiere aufstehen um ihr Handgepäck aus den Fächern zu nehmen, damit sie mit diesem dann möglichst oft andere Passagiere am Kopf treffen bevor sie aussteigen dürfen, gleicht sich von Flug zu Flug.

Die Einreise

Am Flughafen in Burgas klappte alles reibungslos. Der Flughafen dürfte in den letzten Jahren neu gebaut wurden sein. Direkt daneben liegt das Alte Terminal und verfällt langsam. Die Passkontrolle ist nicht so aufwendig wie sie bei Reisen nach Tunesien, Ägypten oder in die Türkei sind. In der gut klimatisierten Ankunftshalle gibt es kostenloses WLAN und das Gepäck war bereit wenige Minuten nach der Landung auf dem Gepäckband.

Die Ausreise

Auch bei der Ausreise am Flughafen lief alles so reibungslos wie bei der Einreise. Lediglich die Mitarbeiter an den Check In Schaltern waren etwas langsam in der Abfertigung. Allerdings könnte das auch systembedingt gewesen sein, da die Kofferbänder für den Abtransport des Gepäcks etwas träge reagierten.

Der Duty-Free-Shop in Burgas ist im Übrigen schlichtweg eine Frechheit. Sämtliche Artikel kosten dort wesentlich mehr als im freien Handel bei uns. Teilweise lagen die Preise für Parfums um bis zu 100% über den Preisen des österreichischen Duty-Free Shops und dann noch mal über den Preisen auf Amazon (obwohl dieser Shop bei Körperpflege nicht zu den günstigsten zählt).

Wenn die Geschichte mit der Gepäckabgabe nach einem Web Check In noch etwas flüssiger liefe und man auch an Flughäfen wie Burgas (Bulgarien) einen Web Check In machen könnte, dann wäre das Service fast perfekt. Natürlich schmerzt es auch etwas, dass trotz gesunkener Treibstoffpreise die Tickets nicht günstiger wurden und auch sämtliche Leistungen außer dem Sitzplatz extra zu bezahlen sind.

Hätten wir wie früher am Vorabend eingecheckt und alle vier ein Frühstück bzw. bei der Rückreise ein Essen an Bord genossen, dann hätten wir zusätzliche Kosten in der Höhe von über 140,- Euro gehabt. Also 35,- Euro pro Person. Leistungen die vor sechs  Jahren trotz günstigerer Ticketpreise noch kostenlos waren.

4 von 5 Sternen


Das Hotel Helios Beach in Obzor

Nach unserer Umbuchung hatte ich Bedenken, dass der Aufenthalt eventuell eine Enttäuschung werden könnte. Das lag vermutlich hauptsächlich daran, dass ich normalerweise lange im Internet recherchiere und erst dann eine Reservierung oder Bestellung tätige, wenn ich mir absolut sicher bin, dass es das richtige Angebot für unsere Familie ist.

Da wir bei der Umbuchung auf Grund des Terroranschlages vom Juni 2015 in Tunesien keine Möglichkeit hatten wählerisch zu sein - jedes Mal wenn wir ein Angebot gefunden hatten von dem wir nach kurzer Recherche überzeugt waren, dass es OK wäre, waren die letzten Plätze auch schon ausgebucht - beschlossen wir einfach das nächst beste Angebot ohne weitere Recherche zu buchen.
Nun konnte ich es natürlich nicht lassen, und las später ein paar Online-Rezensionen des gebuchten Hotels. Was ich da las freute mich nicht sonderlich, denn die meisten Stimmen waren eher neutral bis negativ.

Mit diesen Erwartungen im Gepäck machten wir uns am 8.8.2015 auf Richtung Obzor. Nach einigen unangenehmen zusätzlichen Wartezeiten am Parkplatz und beim Package Drop Off am Flughafen hatten wir einen ruhigen Flug und eine reibungslose Einreise nach Bulgarien.

Ein Kleinbus brachte uns dann vom Flughafen Burgas nach Obzor in unser Hotel Helios Beach. Im Gegensatz zu unseren bisherigen Pauschalreisen war der Kleinbus ein absolutes Novum. Früher wurden wir immer mit großen Reise-Bussen chauffiert und hatten dann bei der Ankunft im Hotel ein entsprechend großes Gästeaufkommen an der Rezeption.

Der Check In

Diesmal ging das alles schnell und unkompliziert. Wir mussten nicht warten und ich zeigte der Dame an der Rezeption einfach die Buchungsbestätigung auf meinem Smartphone (dafür ist die TUI App recht praktisch, so braucht man theoretisch kein Papier mehr mit sich rumschleppen). Wir erhielten unsere Zimmerkarte, vier Karten für Badetücher am Pool und eine kurze Info über Öffnungszeiten der Bars und Restaurants.

Unser Gepäck wurde uns aufs Zimmer gebracht und wir lernten dabei auf die Schnelle das Hotel kennen.

Das Hotel

Direkt am feinsandigen Strand gelegen erstreckt sich das Hotel über eine Länge von ungefähr 200 Meter. Getrennt vom Strand wird das Hotel nur durch eine schmale Strandprommenade auf der Urlauber flanieren und ab und zu ein Fahrrad oder der elektrische Urlaubertransport (ein überdimensionales Golf-Wagerl) unterwegs ist.

Das Hotel hat eine ziemlich außergewöhnliche Architektur, da es von der Seite betrachtet wie ein Trapez aussieht. Es läuft also von Unten nach Oben zusammen und wird schmäler. So sind die Zimmer im Erdgeschoß etwas länger und auch die Gänge sind dort breiter. Nach Oben hin werden die Zimmer dann etwas kürzer und auch die Gänge dazwischen schmäler.
Im Haupthaus gibt es zudem Maisonetten-Zimmer die sich über zwei Stockwerke verteilen. Die Treppe liegt in diesen Zimmern innen, der Eingang zu den Zimmern also im jeweils unteren Stockwerk. Außerdem verfügt jede Wohneinheit zumindest über einen Balkon.

Durch die breite Anlage sind die Gebäude maximal dreistöckig. Da es keine Aufzüge gibt ist das durchaus positiv. Manche Bereiche, wie unsere Wohnstockwerk zum Beispiel, sind nur von einer Seite begehbar. So muss man zuerst durch den kompletten Block nach Hinten gehen um zum Stiegenaufgang zu kommen und danach wieder komplett zurück um zum Zimmer zu gelangen. Das war bei unserem Zimmer der Fall, schadete uns aber überhaupt nicht. Schließlich macht man im Urlaub meist ohnehin zu wenig Bewegung.

Im Lobbybereich standen neben der Lobby-Bar gemütliche Leder Couches mit Glastisch in deren Nähe sich ein etwa kniehohes Aquarium mit Koi Karpfen und Goldfischen befand. Dieses offene Aquarium fand bei den Kindern großen Anklang.

In der Nähe gab es eine kleine offene Bibliothek in der sich die zurück gelassenen Bücher au
f neue Leser freuen. Hauptsächlich wurde der Bereich aber in Kombination mit Smartphones und Tablets genützt, da es dort ausreichend Stromanschlüsse und kräftiges WLAN gab.

Vor der Lobby gab es eine Terrasse auf der man seinen Drink von Sonnenschirmen geschützt mit Blick aufs Meer genießen konnte.

Das Zimmer

Unser Zimmer lag in einem Nebenhaus im zweiten Stock (A302) und hatte den Vorteil das letzte Zimmer der Etage zu sein. Daher hatten wir hier kein weiteres Zimmer daneben und auch keines darüber. Da wir am Ende des Ganges waren, war es auch absolut Ruhig, da nie andere Gäste durch den Gang vorbei kamen.

Die Ausstattung unseres Zimmers war einfach aber funktional. Es war grundsätzlich als Wohn- und
Schlafzimmer ausgelegt und hatte im Wohnbereich eine Couch (die für unseren Aufenthalt allerdings aus dem Zimmer entfernt, am Gang zwischengelagert und durch zwei Feldbetten für die Kinder ersetzt wurde), einen großen Kasten mit ca. 2,5 Meter Breite und ausreichend Stauraum, eine Schuhkommode, eine Kommode mit Spiegel und einen Kühlschrank sowie einen niedrigen Couchtisch. Der Kühlschrank wurde nicht befüllt. Dafür hätte es ein Mini-Bar-Service gegeben, welches zu bezahlen gewesen wäre. Da es aber in der Nähe einen Supermarkt gab, konnten wir darauf getrost verzichten.

Im Schlafzimmer gab es dann neben dem Doppelbett noch eine weitere Kommode, zwei Nachtkästchen und einen kleinen Hocker. Beide Räume waren mit einem Teppich ausgestattet der trotz des Alters noch recht gepflegt aussah.

Direkt ans Schlafzimmer grenzte das Bad an, das zwar klein und ein wenig abgewohnt aber durchaus nicht das Schlechteste war was wir in all den Jahren zu Gesicht bekamen. Das Bad war eher für zwei Personen ausgerichtet und etwas knapp bemessen für eine vierköpfige Familie. Für einen zweiwöchigen Urlaub aber allemal auszuhalten.

Vor jedem Raum war ein Kleiner Balkon der auf Grund der schrägen Lage des
Geländers etwas eingeschränkt zu benutzen war. So wurde es mit zwei Stühlen und einem 60 x 60 cm großen Tisch bereits eng auf dem Balkon. Auf jedem der Balkone war ein eigens Licht angebracht das hell genug strahlte um draußen ordentlich Karten spielen zu können.

Die Zimmer und das Bad waren gut gereinigt, sowohl am Tag unseres Einzugs als auch an allen anderen Tagen unseres Aufenthaltes. Nikolinka, die Reinigungskraft unserer Etage war sehr freundlich und genau. Da wir die Angewohnheit haben bereit am ersten Tag ein Trinkgeld hinzulegen, wenn das Zimmer auf den ersten Blick sauber erscheint, kann es natürlich sein, dass wir dadurch eine zuvorkommendere Behandlung erhielten. Allerdings glaube ich eigentlich nicht, dass Nikolinka die anderen Zimmer in irgend einer Weise schlechter behandelt hätte.

Der Pool

Zwischen dem Haupthaus und dem Haus in dem unser Zimmer Lag befindet sich der Pool. Dabei handelt es sich um einen gefliesten Süßwasserpool der, was ich in dieser Größe noch nie sah, durch Skimmer-Technik sauber gehalten wird. Es gibt an einer Seite eine breite Treppe in den nicht besonders tiefen Pool. Über zwei Leitern kann man auch an anderen Stellen bequem einsteigen.

Wie gesagt ist die maximale Tiefe so, dass ich mit etwas über 180cm Körpergröße überall bequem stehen konnte. Selbst für unsere Tochter mit knapp 130cm Größe gab es nur wenige Stellen an denen sie nicht stehen konnte oder mit der Nase unter Wasser war.

Das Wasser war ziemlich sauber, selbst wenn viele Gäste Abkühlung im Pool suchten. Auch hatte man unter Tags nicht das Gefühl einer übermäßigen Chlorbelastung. Nach Badeschluss gegen 18 Uhr wurde dann aber scheinbar flüssiges Chlor über die Skimmer eingebracht, da es dann oft relativ starkt danach roch. Morgens wurde der Pool regelmäßig gereinigt.

Die Wassertemperatur lag bei maximal 27°C nach fast vier Wochen durchgehenden Schönwetters. Bereits nach zwei Tagen mit starker Bewölkung war die Temperatur auf 24°C gesunken. Durch die angenehmen Lufttemperaturen fiel das aber kaum auf.

Ebenfalls Teil des Pools ist ein abgegrenzter Kinderbereich der in etwa 40-60 cm tief ist und durch eine Absperrung vom Hauptbecken getrennt ist.

In der Mitte des Pools gibt es eine Poolbar die an schönen Tagen auch zum Pool hin geöffnet wird. Manchmal war sie zur Poolseite geschlossen, da die Barkeeper ansonsten wie in einem offenen Vogelhaus gestanden sind und es darin ziemlich Windig wurde. Oft brachte dann der Wind eine ziemliche Unordnung hinein. Bei der Poolbar gibt es im Pool fünf Hocker aus Edelstahl die komplett unter Wasser liegen. Auf der Landseite stehen dann noch vier Bistrotische mit gesamt 16 Stühlen zur Verfügung.

Die Liegen um den Pool herum reichten während unserer zwei Urlaubswochen immer für alle Gäste aus. Es war nicht notwendig sich den Wecker zu stellen, um Liegen reservieren zu gehen. Außer an zwei Tagen lagen wir sogar immer auf den selben Liegen. Zudem sind ausreichend Sonnenschirme und kleine Tischchen vorhanden.

Der Belag um den Pool ist betoniert und etwas warm, wenn den ganzen Tag die Sonne darauf scheint.
Was etwas fehlt

Der Spielplatz

Obwohl ich zuerst dachte, dass der nur aus Verlegenheit dort hingestellt wurde und wohl kaum genützt werden würde, wurde dieser kleine Spielplatz von den Kindern gerne angenommen. Zu jeder Zeit kletterten oder schaukelten Kinder auf der kleinen Spielanlage. Manchmal dachte ich sogar, dass sie gerade wegen der geringen Auswahl an Möglichkeiten so gerne auf der Spielanlage waren.

Im Gegensatz zu großem Spielgeräten müssen sich die Kinder hier nicht Entscheiden. Klettern, Rutschen und Schaukeln mehr geht nicht.

Ab dem frühen Nachmittag lag der Spielplatz im Schatten eines großen Baumes und man konnte die Kinder dort getrost für eine Sonnenpause spielen lassen.

Die Bars

Ein maßgeblicher Punkt bei einem All Inclusive Hotel sind die Bars und Restaurants. In diesem Hotel gibt es drei Bars von denen zwei unter Tags und eine Abends geöffnet hat. So konnte man ab 10 Uhr vormittags an der Pool-Bar und an der Lobby-Bar neben Wasser, Tee und Kaffee sowohl alkoholfreie als auch alkoholische Getränke erhalten.

An der Lobby-Bar standen neben Kaffee und Tee auch Wasser und Säfte zur Selbstbedienung. Alle weiteren Getränke wurden durch das Bar-Personal bereitet. Bier, nationale und internationale alkoholische Getränke, Pepsi, Pepsi Maxx, Mirinda Orange & Lemon sowie Sprite werden kostenlos angeboten. Außerdem gibt es natürlich die obligatorischen Cocktails. Diese werden allerdings nicht live zubereitet sondern sind bereits zuvor gemischt und in Flaschen vorbereitet. Sie werden mit ein paar Eiswürfeln im Blender gemixt und mit Orangenscheiben verziert serviert. Geschmacklich gab es nichts auszusetzen. Die meisten Cocktails waren vielleicht ein bisschen süß, was an den verwendeten Fruchtsäften liegen dürfte. Vom Fuit Punch und dem Coppa Cabana waren meine Frau und unser Sohn  gleicher Maßen begeistert. Schlussendlich trank unser Sohn den Fruit Punch sogar lieber als Cola & Co.

Diese Bar schenkt bis 18 Uhr je nach Bedarf in Gläser oder Plastikbecher aus.

Ein vergleichbares Angebot hält die Pool-Bar bereit, die ebenso wie die Lobby-Bar von 10-18 Uhr geöffnet ist.

Nach 18 Uhr bekommt man die Getränke nur noch im Irish Pub, einer Bar direkt neben der Lobby. Dort gibt es dann auch ein erweitertes Angebot an alkoholischen Getränken. Will man alkoholfreie Getränke in der 0,5L PET-Flasche haben, dann sind diese zu bezahlen. Ebenso verhält es sich mit Whiskey wie Jack Daniels. Die Bar selbst ist mit Sitzmöbeln aus Leder und massiven Holztischen ausgestattet und hat nicht das übliche All inclusive Flair. An Tagen mit schlechtem Wetter wird dort die Kinderdisco und die Abendanimation veranstaltet.
Vor der Bar gibt es eine kleine Terrasse mit Meerblick auf der es sich gemütlich in den Abend hinein gleiten lässt.

Die Restaurants

Derer gibt es zwei in diesem Hotel. Das etwas größere Restaurant liegt im Haupthaus im ersten Stock und verfügt über eine kleine Terrasse mit einem wunderbaren Meerblick. Hier gibt es wie im zweiten Restaurant von 8-10 Uhr Frühstück, von 12-14 Uhr Mittagsbuffet und von 18-21:30 Abendbuffet. Allerdings hält das Hauptrestaurant zwischen 21:30 und 8:00 eine minimale Auswahl an Kleinigkeiten für spät ankommende oder früh abreisende Gäste bereit.

In beiden Restaurants gibt es die Getränke in Selbstbedienung (Bier, Wein, Wasser, Säfte, Cola, Mirinda Orange & Lemon, Soda sowie Kaffee und Tee). Der Kaffee kommt aus dem Automaten und ist ehrlich gesagt keine Offenbarung. Einen Kaffee zu finden mit dem meine Frau geschmacklich zurecht kam war gelinde gesagt schwierig.

Das Buffet war zu jeder Tageszeit sehr umfangreich und bot für jeden von uns etwas, auch für die Kinder mit ihrem etwas eingeschränkten Speiseplan.

Zum Frühstück gab es zum Beispiel:


  • gegrillte Tomatenscheiben
  • Rührei
  • Spiegeleier
  • Gebratene Wurst
  • Palatschinken (Pfannkuchen)
  • Waffeln
  • Wurst
  • Käse
  • Gemüse
  • Obst
  • Cerealien
  • Honig / Marmeladen / Haselnusscreme
  • Süßes Gebäck
  • eine große Auswahl an Gebäck


Zu Mittag und am Abend wurden zB. angeboten:


  • Gegrillte Schweinesteaks, Hühnerfilets, Hühnerflügel, Lammsteaks
  • Fisch in verschiedenen Variationen
  • Fleischlaibchen (Bouletten)
  • Kartoffelpürré 
  • Reis
  • Bratkartoffeln
  • Gulasch
  • Verschiedene Aufläufe
  • Lasagne
  • Pommes
  • Verschiedene Nudeln mit unterschiedlichen Saucen
  • Verschiedene Salate
  • Gebäck
  • eine große Auswahl an Süßspeisen
  • jeweils drei Sorten Speiseeis.


Es war also wie gesagt wirklich für jeden Geschmack etwas dabei. Die Küche sparte allerdings ein bisschen beim Würzen. Daher brauchte man mal etwas Salz oder Pfeffer. Aber besser so als anders rum.

Das Personal in den Restaurant war immer zur Stelle um gebrauchtes Geschirr abzutragen und die Tische für die nächsten Gäste vorzubereiten. So kam es in 14 Tagen kein einziges Mal dazu, dass wir keinen Tisch oder einen verschmutzen Platz bekommen hätten. Auch merkte man den Angestellten an, dass sie größtenteils Spaß an der Arbeit hatten. Sie scherzten und lachten gern. Ich persönlich finde das recht angenehm. Es ist mir vor allem lieber als eine Atmosphäre der man anmerkt, dass man als Gast eigentlich ein Störfaktor ist, wie man sie in machen Hotels vorfindet.

Das Meer

Direkt vor dem Hotel gab es einen eigenen Strandabschnitt an dem die Liegen von den Hotelgästen kostenlos benutzt werden durften. Hier musste man allerdings vor neun Uhr zu den Liegen kommen, da dann fast alle bereits besetzt waren. Da wir ohnehin lieber am Pool liegen und immer wieder kurz zum Meer gehen war das für uns kein Problem.

Der Strand fällt vor dem Hotel sehr flach ins Meer ab. So kann man ungefähr 30-50 Meter ins Meer hinaus bis die Wassertiefe etwa 180cm erreicht. Das ist in beide Richtungen vom Hotel weg nicht mehr ganz so komfortabel. Vor dem Helios Bay Hotel war der Sand relativ grob und in die andere Richtung hatte man eine Sandstufe von etwa 50cm zwischen dem Meer und dem Liegestrand. Keine große Sache, aber eben nicht so schön wie vor dem Helios Beach.

Es gibt direkt vor dem Hotel eine kleine Cocktail-Bar die bis in die frühen Morgenstunden geöffnet hat, allerdings besuchten wir diese nicht. Schließlich waren wir mit Kindern und All Inclusive unterwegs.

Die Umgebung

Nur wenige Meter vom Hotel entfernt gab es unzählige Möglichkeiten Geld für
Unterhaltung auszugeben. So sprangen unsere Kinder im Bungee-Trampolin, fuhren mit kleinen Booten im Brunnen, versuchten sich in einem überdimensionalen Ball auf dem Wasser, hüpften in der Hüpfburg, fuhren Autodrom, und, und, und.

Etwa fünf Gehminuten entfernt findet man zwei Geldautomaten, einen Supermarkt, eine Apotheke und unzählige kleine Läden in denen man mehr oder weniger falsche Markenware bekommen kann.

Hat man also genug vom Hotel oder möchte man was etwas anderes essen oder Getränke und Chips fürs Zimmer haben. Es ist alles in unmittelbarer Nähe zu erreichen.

Die Animation

Wenn es etwas zu kritisieren gibt, dann war es die Animation. Gut, wir Erwachsenen sind froh gewesen, dass es de facto keine gab, denn so wurden wir wenigsten in Ruhe gelassen und mussten nicht andauernd bei irgend einer Aktivität mitmachen. Die Kinderanimation auf die sich unsere Tochter bereits gefreut hatte, hätten wir dann doch gerne genützt.

Die Animateurinnen waren aber leider nicht motiviert und konnten außer Bulgarisch nur noch ein paar Brocken Englisch. Daher konnten sie mit einem Großteil der Kinder nicht kommunizieren. So beschränkte sich das Animationsangebot auf gelegentliches Zeichnen und basteln von Nudel-Ketten. Das T-Shirt das unsere Tochter bemalte kostete umgerechnet 8 Euro und das Sandbild das sie dann aus irgend welchen Gründen nicht machten hätte 5 Euro gekostet.

Einziges Highlight war die abendliche Kinder-Disco die täglich außer Montag um 20:30 stattfand.

Fazit

Abschließend kann ich nur sagen, dass ich bei allen Vorbehalten die ich hatte nun wirklich überzeugt bin von der Region und im speziellen von diesem Hotel. Wir machten bereits einige All Inclusive Urlaube. Selbst mit Magic Life kann dieses Hotel seitens der Zimmerausstattung, der Getränke und Speisen sowie der Freundlichkeit und Sauberkeit mithalten. Nur bei der Animation macht der gelben Kette keiner was vor. Animation gab es im Helios Beach de facto nicht. Dafür zahlt man bei den Magischen Urlaubern auch rund das Doppelte.

5 von 5 Sternen