Freitag, 31. Juli 2015

Bracoo - Ellenbogen-Bandage

Wie viele Männer über 40 verspürte auch ich den Drang plötzlich mehr für meinen Körper und dementsprechend auch mehr mit ihm zu tun. Das ist im Grunde genommen gesund und auch durchaus zu empfehlen. Allerdings muss man aufpassen, dass es durch die teilweise ungewohnten Belastungen und Bewegungen nicht zu Überbelastung der Gelenke kommt.

Abhängig von der Art der Bewegung können unterschiedliche Bandagen oder Druckbänder Erleichterung bringen. In diesem Fall handelt es sich um eine Ellbogen-Bandage. Diese Bandage ist aus Neopren gefertigt, was vor allem Allergiker bedenken sollten. Ich selbst bin Allergiker, reagiere aber glücklicher Weise nicht auf Kunststoffe. Da man diese Bandage vorwiegend beim Sport tragen wird und man dabei naturgemäß etwas mehr zum Schwitzen neigt, sollten keine Unverträglichkeiten auf dieses Material vorliegen. Das könnte dann schnell unangenehm werden.

Die Bandage wird gemeinsam mit einer englischsprachigen, bebilderten Kurzanleitung in einem Beutel eingeschweißt geliefert. Selbst ohne Anleitung wäre das Prinzip selbsterklärend. So muss man die Bandage nur zB. auf dem Tisch ausbreiten, seinen Arm darauf legen (vorzugsweise den Ellbogen) und die Verschlusslaschen schließen. Dabei handelt es sich um zwei Klettverschlüsse die flächig an der gesamten Außenseite der Bandage halten. Dadurch gibt es auch kein Problem mit der richtigen Anpassung an den Arm.

Es kommt bei der Wirksamkeit allerdings immer ein bisschen darauf an was man benötigt. Denn für das Hantel-Training ist diese Bandage meiner Ansicht nach nicht so gut geeignet wie fürs Tennisspielen. Sobald man diese Bandage ordentlich über dem Ellbogen fixiert hat, ist ein komplettes Abwinkeln des Armes nicht mehr möglich. Daher ist ein Training bei dem der Arm gebeugt werden muss nicht wirklich machbar. Im Gegensatz dazu ist die Bandage für jegliche Sportarten bei denen nur geringe Gelenkswinkel erreicht werden müssen perfekt geeignet.

Durch das verwendete Material ist der Tragekomfort hoch. Eine gelochte Innenseite erleichtert die Feuchtigkeitsabfuhr nach Außen.

+ sehr gut verarbeitete Bandage
+ leicht mit einer Hand anzulegen. Hilfe ist daher nicht unbedingt nötig
+ breite Klettlaschen bieten perfekten Halt
+ von Hand waschbar
+ angenehme, atmungsaktive Oberfläche
+ kann auf beiden Armen angewandt werden

+/- Die Bandage ist etwas zu steif für Bewegungen die unter einen Beuge-Winkel von 90° gehen
+/- Die beiliegende Erklärung ist nur in englischer Sprache verfügbar. Dafür ist die Beschreibung bebildert.

Bei der Bandage passt das Preis/Leistung-Verhältnis und sie ist für Hobbysportler durchaus eine Empfehlung.

Bracoo Breathable Neoprene Elbow Support, One Size, Black
5 von 5 Sternen

Donnerstag, 30. Juli 2015

EC Technology - Selfi Stick

Mittlerweile hatte ich bereits mit vielen Selfie Sticks das Vergnügen. Die meisten sind im Grunde genommen ziemlich ähnlich. Unterscheidungen sind hauptsächlich in der Steuerung (Bluetooth oder Kabel) zu finden.

Dieser Stick hebt sich nun von der Masse ab und das gleich aus mehreren Gründen. Mehr dazu etwas später.
Geliefert wird der Stick in einem ziemlich großen Karton mit einer ebenso großen Plastikschale darin. Auf das Plastik könnte der Hersteller verzichten.

Im Lieferumfang enthalten sind:

* der Selfie-Stick mit vier ausziehbaren Teleskopgliedern aus Aluminium
* eine Bluetooth-Fernbedienung zum Aufklippen auf den Stick
* eine Knopfzelle für die Fernbedienung
* eine Trageschlaufe für den Stick
* eine Klemmhalterung für das Handy
* eine aufschraubbare Halterung für die GoPro oder vergleichbare Action-Cams
* ein Transportbeutel
* eine englischsprachige Betriebsanleitung

Was ist nun aus meiner Sicht das Besondere an diesem Stick?

1. In dem Stick ist keinerlei Elektronik verbaut. Weder Bluetooth noch Taster für die Auslösung über das Audio-Kabel. Daher kann man den Stick auch unter Wasser für Aufnahmen mit der GoPro nützen.

2. Im Lieferumfang ist eine aufschraubbare Halterung für die GoPro enthalten. Das ist eine absolute Besonderheit, da ich diese Kombination (1 & 2) noch bei keinem Stick hatte.

3. Die Kamerhalterung ist auf einem Kugelgelenk gelagert und lässt sich entsprechend flexibel justieren. Dazu muss lediglich eine Feststellschraube 90° gedreht werden. So lässt sich der Winkel auch locker beim Schnorcheln verstellen.
Alle anderen Features sind erfahrenen Stick-Usern bekannt. So kann mit der mitgelieferten BT-Fernbedienung der Auslöser gesteuert werden. Diese ist allerdings abnehmbar und wird von einer Knopfzelle gespeist. So muss man kein Ladekabel dafür mitnehmen, sondern braucht lediglich eine Ersatzbatterie, wenn denn mal die Batterie leer wird. Wie lange die hält kann ich leider nicht sagen.

Der Stick lässt sich durch jeweils eine Vierteldrehung lösen und fixieren, besitzt vier ausziehbare Glieder mit jeweils etwa 18cm Länge und kann somit auf knapp 90cm Länge ausgezogen werden. Da am Fuß des Sticks kein Stativgewinde vorhanden ist, kann er nicht zur Verlängerung eines bestehenden Dreibeins eingesetzt werden.

+ Die Verarbeitungsqualität ist sehr gut.
+ Der Lieferumfang ist ebenfalls sehr gut
+ Durch die abnehmbare Fernbedienung kann der Stick auch im Wasser eingesetzt werden.
+ Es sind sowohl eine Handyhalterung für große Smartphones als euch eine Halterung für die GoPro dabei.
+ Einfache Justierung des Kamerawinkels über ein Kugelgelenk.

Meiner Meinung nach einer der besten Selfie Sticks mit einem großen Anwendungsfeld von dem ich wirklich überzeugt bin.

EC Technology Selfie Stick.
5 von 5 Sternen

DANA Motion


Einige Wochen nachdem wir die Innentüren einbauen ließen, bemerkten wir die unglaublich aufdringliche und kaum überhörbare Lärmentwicklung des Motion-Systems von Dana. Da wir in den Wochen nach dem Einbau nicht im haus schliefen, fiel es uns natürlich auch nicht negativ auf wie laut die Türen sein können, wenn im Haus absolute Ruhe herrscht.

Damals war das Motion-System noch relativ neu am Markt und hatte für uns erstrebenswerte Vorteile. So konnte durch die Dämpfung der Türen ein Zuschlagen verhindert werden. Knallende Türen und eingezwickte Finger sollten dadurch der Vergangenheit angehören. Gerade in diesen Bereichen wurde unser Wunsch erfüllt. Seit wir die gedämpften Türen haben gab es wirklich keine eingezwickten Finger mehr. Und das Zudreschen von Türen im Haus gab es auch nie.


Leider kam aber ein ganz anderer unerwarteter Nebeneffekt zu tragen. So begann das Gestänge des Motion-Systems mit zunehmenden Altern nämlich merkbar zu knacken. Damals kontaktierte ich Dana und wurde an den Türenmonteur verwiesen. Dieser hatte bei uns erstmals Innentüren von Dana mit dem Motion-System montiert und war sich dementsprechend nicht ganz sicher was zu tun wäre. Nach einer Überprüfung der Türen konnte er keinen Fehler finden. Alles war korrekt montiert, in der Waage und sah auch so aus wie es aussehen sollte.

Also machte ich mich selbst auf die Suche nach möglichen Gründen und meinte diese im Spiel des Gleitkörper innerhalb der Schiene gefunden zu haben. Mit dieser Erkenntnis kontaktierte ich Dana erneut und erhielt nach einigen Wochen einen Anruf eines Techniker, der mir lapidar erklärte, dass das System damals noch nicht ausgereift war und mittlerweile verändert wurde. Bei den neuen Türen wäre das Knacken nun unterbunden worden. Leider könne man, laut der Aussage des Technikers, alte Türen nicht mit dem verbesserten System ausrüsten und ich müsste nun einfach mit dem Knacken leben.

Ehrlich gesagt erfreute mich diese Aussage nicht, da wir in unserem Haus alleine für das Motion-System bei den Innentüren über 1.200,- Euro bezahlten und letztendlich etwas erhielten was unseren Wohnkomfort extrem einschränkte. Schließlich wurde durch jeden Toilettenbesuch in der Nacht das komplette Haus geweckt. Irgendwann traut man sich nicht mal mehr aufs Klo zu gehen, weil man fürchten muss, dass die Kinder wach werden und nicht mehr einschlafen können.

In den letzten Jahren versuchte ich verschiedenste Dinge von denen ich mir Abhilfe versprach. Manche klappten gar nicht, manche brachten für einige Tage eine Verbesserung. Eine dauerhafte Lösung war jedoch nicht dabei.

Neulich besuchte ich meine Frau in der Arbeit und stellte fest, dass dort ebenfalls Türen mit Schließsystem verbaut wurden. Diese sind zwar nicht von Dana, zumindest steht kein Hersteller angeschrieben, weisen aber sehr viel Ähnlichkeit mit diesen Türen auf. Dort sah ich mir das Motion-System mal genauer an und stellte fest, dass die Bügel zwischen Türblatt und Türstock nicht gerade und glatt waren, so wie bei uns, sondern einen kleinen Knick aufwiesen.

Also überlegte ich mir, wie ich diesen Knick-Trick auf meine Türen anwenden könnte, und kam zu folgender Lösung. Vermutlich entsteht das Knacken durch einen Wechsel von Zug- auf Druckspannung an dem Verbindungsbügel. Würde ich also den Bügel etwas verformen, so dass die Spannung über den kompletten Bewegungsablauf annähernd gleich bliebe, dann müsste das Knacken verschwinden. Oder zumindest erheblich leiser werden.

Also löste ich als erstes die Schraube die den Bügel mit dem Gleitbacken in der Schiene verbindet und brachte den Schließer in eine Position an der keine Spannung darauf lag. Als nächstes Entfernte ich die Schraube an der Oberseite des Türblattes und konnte so den Bügel abnehmen. Der Bügel selbst ist nicht besonders fest, daher kann man ihn mit bloßen Händen verbiegen. Da ich aber Angst hatte das Blech zu stark zu biegen, wenn ich es zwischen beiden Händen formen würde, legte ich es vorne an meinem Knie an und bog es langsam zu mir. Dabei achtete ich darauf, dass die Biegung später nach Unten zeigen würde, ich drückte also von der Oberseite der Schiene mit dem Knie gegen das Blech.

Da die Biegung später dafür sorgen sollte, dass das Blech von Unten Druck auf den Gleiter in der Schiene ausüben würde, muss die Biegung entsprechend vorgenommen werden. Dabei muss man aufpassen, dass man nicht zu stark biegt, da das Blech mittig wirklich nur 1-2mm aus der Geraden laufen soll. Biegt man es zu stark, dann steht es schnell am Türstock oder am Türblatt an und die Türe lässt sich nicht mehr schließen. Hat man es richtig gebogen, dann ist nur ein ganz zarter Schwung erkennbar.

Nachdem ich die Biegung gemacht hatte montierte ich den Bügel wieder am Türblatt und spannte ihn zwischen Blatt und Stock ein. Die Schraube für den Gleiter wurde wieder fest gezogen und die ganze Geschichte war erledigt.

Nun kam die Stunde der Wahrheit, denn bis jetzt wusste ich noch nicht, ob meine Idee funktionieren würde oder ob ich weiter nach einer Lösung suchen müsst. Also versuchte ich es mit dem Schließen und Öffnen der Türe. Dabei war ich echt erstaunt, denn mit einem derart guten Ergebnis hätte ich nicht gerechnet. Das Knacken war weitgehend verschwunden. Was blieb ist ein Geräusch des Gleiters, der in der Schiene etwas hin und her wankt. Das ist allerdings rein technisch nicht zu vermeiden, da der Gleiter sich ein bisschen bewegen können muss. Allerdings lässt das angehängte Video gut erkennen, dass die extremen Knack-Geräusche von früher weg sind. Die Geräusche die es jetzt noch gibt heben niemanden aus dem Bett.


Etwas schade finde ich, dass man als Käufer einer Markentüre genauso alleine gelassen wird wie im Baumarkt. Da hätte ich mir damals ebenso die günstigen Türen vom Obi holen und einen etwas weniger hübschen Türschließer montieren können. Das wäre unterm Strich um gut 3.000,- günstiger gewesen und ich hätte mich vermutlich weniger darüber geärgert. Warum bei Dana selbst nicht über eine derartige Anpassung des Bügels nachgedacht wurde mit der man unzufriedenen Kunden eine Lösung anbieten hätte können verstehe ich einfach nicht.

Die Wertung daher:

Nachdem wir die DANA Türen nun seit drei Jahren in Verwendung haben kann ich durchaus von Ernüchterung sprechen.

+ Die Türen sehen heute noch aus wie am ersten Tag und haben nichts von ihrem aktuellen Touch verloren. Das liegt allerdings auch am gewählten Design.

+ Die Verwendung von Sperr-Rosetten statt Schlössern war eine sehr gute Entscheidung. Es hatte bislang immer gereicht und es gibt keine Streiterei über verlorene Schlüssel. Außerdem gibt es keine Schlüssellöcher zum Reinschauen :-)

- Die Magnetschließen hätten wir uns sparen können. Zum einen waren es wirklich verschwendete 180,- Euro und zum anderen machen die Schlösser unangenehme Geräusche wenn der Schließriegel im Schloss fällt. Dabei stößt Metall auf Metall, was zwangsweise nicht geräuschlos ablaufen kann. Das passiert sowohl beim Öffnen als auch beim Schließen der Türen.

- Das DANA-Motion System war mit Abstand die unnötigste Ausgabe bei gleichzeitigem Komforteinbußen die wir bei unserem Hausbau machten. Alleine die letzten drei Jahre permanentem Aufwachens in der Nacht kann niemand wieder gut machen. Die Innentüren waren eine konstante Schlafstörung.

- Letztendlich zeigte sich beim Service von DANA, dass man seine Innentüren getrost im Baumarkt kaufen kann. Weniger Interesse für Kunden die bereits ihre Türen gekauft haben und daher in den nächsten Jahren vermutlich nicht wieder bei DANA einkaufen werden kann man eigentlich nicht mehr zeigen.

Alles in Allem würde ich an Betracht der gemachten Erfahrungen aus heutiger Sicht vom Kauf bei DANA abraten. Ob man nun bei anderen Herstellern besser beraten ist weiß ich natürlich nicht, aber bislang konnte mich DANA zumindest nicht davon überzeugen, dass die Investition in teurere Türen sinnvoll war.

Obwohl die Türblätter selbst, ebenso wie die Drücker und Scharniere mit Sicherheit 4-5 Sterne verdient hätten, gebe ich auf Grund des schlechten Services und der überteuerten Technik die dann derartige Probleme machte leider nur 2 von 5 Sternen. Sollte sich seitens DANA dann doch noch jemand finden, der sich für unsere Probleme interessiert, dann werde ich das hier posten und gegebenen Falls sogar die Wertung anpassen.

2 von 5 Sternen

Dienstag, 28. Juli 2015

Levin - Bluetooth Sport Headset

Schon beim Auspacken fällt auf, dass man etwas Ordentliches bekommt. Im Lieferumfang enthalten sind:

* die Sportkopfhörer bei denen die komplette Technik im rechten Ear-Plug untergebracht ist.
* ein ca. 30 cm langes USB-Ladekabel
* drei Paar Silikon-Aufsätze in hellblau
* eine Bedienungsanleitung in Englisch

Das Zubehör liegt unter einer Kunststoffschale in der die Kopfhörer eingebettet sind. Die Kombination aus schwarzen Hochglanz-Elementen und dem in Hellblau gehaltenen Verbindungsbügel sieht dann auch noch richtig cool aus.

Die Ear-Plugs und die Tasten der Fernbedienung, die im rechten Ohrhörer untergebracht ist, sind aus hartem Plastik gefertigt. Wenn es überhaupt einen Kritikpunkt bei diesen Kopfhörern gibt, dann ist es die Materialwahl der Tasten. Denn durch das verwendete Hartplastik, wirken sie etwas weniger hochwertig.

Mit der Fernbedienung kann man schon wieder einmal viel zu viel steuern. Über den Multifunktions-Button wird aus- und eingeschaltet, die Musik pausiert oder fortgesetzt, das Gespräch angenommen oder abgelehnt und die zuletzt gewählte Rufnummer angewählt. Über die +/- Tasten lässt sich naturgemäß die Lautstärke regeln und die Titelwahl der Musiksteuerung erledigen. Was mir bei diesen Kopfhörern wirklich sher positiv aufgefallen ist, ist die Wippe mit der die Lautstärke und die Titelwahl geschaltet wird. Und das passt perfekt.

Das Headset erzählt einem dabei auch immer schön freundlich, was man gerade mit seinem Tastendruck eingestellt hat. Allerdings natürlich nur in Englischer Sprache.

Bei Kopfhörern nicht ganz unwichtig ist der Klang, der bei diesen hier auf Grund der großen Bauform eine verhältnismäßig gute Leistung im Tiefton bereich liefert. So ist die Tonqualität fast schon etwas Basslastig. Dabei kommen die Höhen etwas zu kurz. Zudem konnte ich keine hochfrequenten Verbindungstöne feststellen. Manche BT-Kopfhörer belästigen einen im Idle-Mode, also wenn keine Musik oder andere Töne übertragen werden, mit diversen Rausch- und Pfeiftönen.

Und nun zu dem Punkt, der bei mir wahre Begeisterungsstürme hervorruft: Der Sitz am Kopf und in den Ohren. Vor Kurzem dachte ich noch in einem Head-Set mit Shark-Fins auf den Plugs meine Erfüllung gefunden zu haben. Mittlerweile sind die aber bereits in der Lade verschwunden, denn diese hier halten so fest am und im Ohr, dass sie vermutlich sogar durch Boxtreffer im Gesicht nicht heraus geschüttelt werden könnten.
Schon beim ersten anlegen war mir sofort klar, dass die Kopfhörer alles mitmachen würden. Sie sitzen fest, aber sind dabei nicht unangenehm. Gleich bei der ersten Laufrunde konnte ich mir vom perfekten Sitz überzeugen. Nicht einen Millimeter sind die Ear-Plugs von ihrer angedachten Position abgewichen. Weder starker Wind noch mein permanenter Versuch die Stirn schweißfrei zu halten, wobei ich immer wieder an den Plugs anstieß, konnten sie beeindrucken.

+ absolut bombenfester Halt an und in den Ohren
+ gute Erreichbarkeit der Tasten und dadurch einfache Bedienung
+ Wippe für Lautstärke und Titelwahl
+ sehr guter Klang sowohl bei Tiefen
+ extrem lange Akku-Laufzeit. Nach über sieben Stunden Betrieb lud ich sie auf. Vermutlich schaffen sie noch mehr
+ sehen auch noch gut aus :-)

+/- Es sind fast schon ein bisschen viele Funktionen mit der Fernbedienung steuerbar, aber man muss sie ja nicht verwenden.
+/- die Höhen kommen etwas zu kurz

Mit Amazon Prime kostenlos geliefert: Levin Stereo Bluetooth Sport-Kopfhörer
5 von 5 Sternen

Fahrradtasche mit Smartphone-Fach

Es ist doch immer wieder das Gleiche: Während der gemeinsamen Radtour mit den Kinder gibt es einen kleinen Unfall und man braucht schnell ein Pflaster, einen Behandlung nach einem Insektenstich, vielleicht etwas Geld für ein Eis oder einfach nur einen Riegel um den Energiehaushalt der Kids wieder in Schwung zu bringen.

Dafür ist es ideal, wenn eine kleinen Fahrradtasche für eben dieses Utensilien dabei ist. Diese Tasche wird über den Holm des Rahmens gelegt und mit zwei Klettbändern fixiert. Gerade diese Fixierung bereitete bei meinem Rad ein paar Schwierigkeiten, da der Holm ziemlich dick sein muss damit die Tasche ordentlich hält. Die Klettverschlüsse sind nämlich an der Unterseite der Tasche angebracht. Da die Tasche aber ziemlich hoch ist müsste der Rahmen wohl einen Durchmesser von 7-8cm haben, damit die Tasche wirklich fest sitzt. Möglicherweise habe ich nur nicht herausgefunden wie man die Tasche richtig fixiert, aber bei mir rutschte sie immer ein bisschen am Rahmen entlang. Vor allem bei holprigem Untergrund hüpfte sie dann auch noch leicht mit.

+ Die Verarbeitung der Tasche ist sehr gut, das verwendete Material fest und schön vernäht.
+ Die Reißverschlüsse sind massiv und vermitteln das Gefühl für viele Jahre halten zu können.
+ Die Smartphone-Tasche wirkt riesig. Mit meinem Galaxy S6 war das Limit für die Display-Größe allerdings erreicht. Am Foto sieht man ein HTC One X mit 'nur' 4,7" Man kann sich also vorstellen, dass eine Bedienung von einem großen Smartphone schwer wird.
+ Der Touch funktioniert auch durch die Hülle, allerdings werden Wischbewegungen manchmal schlecht übertragen. Da muss man dann schon fester aufdrücken.
+ In den seitlichen Taschen ist genug Platz für Pflaster, Medikamente, die Geldtasche, einen Zusatzakku und vieles mehr.

- irgendwie war es mir unmöglich die Tasche richtig fest zu bekommen. Dazu sind die Klettverschlüsse meiner Meinung nach zu weit Unten angebracht.

Rahmentasche für Touch Screen Handy bis zu 5.5 Zoll.
4 von 5 Sternen

MEE Pro6 - In-Ear-Kopfhörer

Zu Beginn muss ich einmal klar stellen was für mich bei einem In-Ear-Kopfhörer wichtig ist. Der Gehörgang muss ordentlich verschlossen sein, damit möglichst wenig Nebengeräusche zu hören sind, zudem muss der Sound ausgewogen sein.

Die MEE Pro6 werden in einer großen Schachtel geliefert in der sie in im Schaumstoff ruhen.

Zum Lieferumfang gehören:

* die einzeln absteckbaren Ear-Plugs
* ein Kabel mit Klinkenstecker ohne Fernbedienung
* ein Kabel mit Klinkenstecker mit Fernbedienung
* eine ausführliche Betriebsanleitung
* eine Vielzahl verschiedener Silikonaufsätze
* zwei spezielle Schaum-Aufsätze
* ein Adapter Klinke 3,5 female auf 6,3 male
* eine stabile Transporttasche

Das Besondere an diesen Kopfhörern ist:

+ Die Ear-Plugs lassen sich vom Kabel abstecken und die Kabel tauschen. Dazu sind zwei unterschiedliche Kabel im Lieferumfang. Einmal mit und einmal ohne Fernbedienung.

+ Das Kabel ist direkt an den Ear-Plugs mit einer stabilen Ummantelung umgeben, die es ermöglicht das Kabel um das Ohr zu legen und wirklich perfekt zu positionieren. Auch bei der Lagerung behält es diese Form weitgehend, so das man bei der nächsten Verwendung nicht wieder komplett von Vorne anfangen muss.

+ Dass das Gehäuse der Ear-Plugs durchsichtig ist, ist ein netter Gag. Damit fallen sie auch nicht so stark auf, wenn man sie in den Ohren trägt.


+ Der Sound ist sehr ausgewogen. Die Höhen kommen extrem klar ebenso wie die mittleren Frequenzen. Bei den tiefen Frequenzen wäre noch ein wenig Raum nach oben. Fürs Studio oder die Bühne sind mir allerdings Kopfhörer mit geringem Bass-Anteil etwas lieber, da zu starke Bässe die Übertragung der Höhen beeinträchtigen.

+ Abhängig vom Wiedergabegerät können diese Kopfhörer richtig laut werden ohne dabei maßgeblich an Tonqualität einzubüßen.

+ Der richtige Sitz der Plugs ist auch wirklich zu erreichen, da sowohl genug passende Silikonaufsätze dabei sind als auch eine gute Umsetzung des Ohrbügels durch eine Versteifung des Kabels erreicht wurde.

+ der kleine Klipp zur Fixierung des Kabels an der Kleidung ist ebenso hilfreich wie der verschiebbare Halter der die Kabel zwischen Ear-Plugs und Mikrofon zusammen hält. Damit kann man eine leichte Spannung im Nacken erreichen, wodurch die Kabel weniger umher wackeln.

Durch das zweite Kabel mit Fernbedienung kann man diese Kopfhörer auch als Headset für Unterwegs einsetzen. Dabei ist die Sprachqualität beim Telefonieren ausgezeichnet. Über die Taste an der Fernbedienung lassen sich Gespräche annehmen oder ablehnen. Zudem kann man damit die Wiedergabe pausieren und starten. Die Lautstärke wird über einen Schieberegler angepasst.

MEElectronics M6 Pro In-Ear Kopfhörer.
5 von 5 Sternen

Montag, 27. Juli 2015

Zahnarztpraxis Dr. Aixberger

Es gibt Leute denen der Besuch beim Zahnarzt ein Gräuel ist, die Schweißausbrüche bekommen wenn sie nur an die Behandlung denken. Bei mir selbst war das lange Zeit nicht anders. Vermutlich waren es schlechte Erfahrungen aus meiner Kindheit, die mich letztendlich über zwanzig Jahre von Zahnarztpraxen fern hielten. Daran konnten die Erfahrungen die meine Frau mit Zahnärzten machte leider auch nichts ändern. Im Gegenteil, da sich bei ihr früher jeder Besuch eines Zahnmediziners zu einer nahezu unendlichen Geschichte an Nachbehandlungen aufbauschte.

Im Jahr 2008 war es dann soweit, dass meine Zähne keinen Aufschub mehr zuließen. Trotz ordentlicher Pflege konnte ich die Bildung von Löchern an den Backzähnen nicht verhindern. Dadurch brach mir ein Teil eines Backenzahns durch die Einwirkung eines Steinchens, welches sich auf unergründlichem Weg in einen Biokornspitz verirrte, heraus und brachte mich dazu einen lange vermiedenen Weg anzutreten.

Da ich selbst seit der Kindheit keinerlei Erfahrungen mit Zahnärzten machte blieb mir nicht viel übrig, als mich auf die Empfehlung anderer zu verlassen. Dabei kam es mir gelegen, dass meine Frau kurz zuvor zu einer neue Zahnärztin wechselte, die damals in der Nähe unseres Arbeitsplatzes ordinierte. Sie hatte erstmals in zwölf Jahren die wir uns bereits kannten eine Ärztin gefunden bei der es nach der Behandlung keine Probleme gab, bei der sich meine Frau also gut aufgehoben fühlte.

Es war also nahe liegend, dass auch ich diese Ärztin aufsuchen würde. Bereits bei meinem ersten Termin zeigte mir Frau Dr. Aixberger, dass nach der langen Zahnarzt-Abstinenz ein Termin nicht ausreichen würde. Vielmehr empfahl sie mir vorerst einmal eine Mundhygiene um das gesamte Ausmaß erfassen zu können, und erst dann die Planung anzugehen.

Gegen meine Angst konnte ich freilich nicht so leicht ankämpfen, jedoch fand ich mich bereits von Anfang an gut aufgehoben, auch wenn bereits die Mundhygiene damals, die ja noch ohne Bohren durchgeführt wurde, keine besonders angenehme Erfahrung war. Danach legten wir einen Plan fest nach dem die Zähne saniert wurden. Dabei musste ich mich glücklicher Weise noch keiner Wurzelbehandlung unterziehen. Es reichte die Zähne mit Füllungen zu versehen. Dabei entschied ich mich für den Einsatz von weißen Füllungen, da diese weniger auffällig als Amalgam-Plomben sind und auch weniger gesundheitsschädlich, wenn man sie mal ausbohren muss. Leider sind die weißen Plomben nicht so lange haltbar.

Auf Grund meiner als eher hoch anzusehenden Schmerzempfindlichkeit entschied ich mich dazu die Behandlungen unter örtlicher Narkose durchführen zu lassen. Auch wenn ich kein besonderer Fan von Nadeln bin, erschien mir die Vorstellung, das Bohren nicht voll zu spüren als zu verlockend. Auch die lokale Betäubung wurde von Dr. Aixberger ordentlich und ohne Tränen vergießen gemacht :-)

Bis auf ein paar Kleinigkeiten war seit dem Behandlungsmarathon bei nichts mehr zu tun (ich muss auf Holz klopfen) und auch bei meiner Frau verhalten sich die Zähne ruhig seitdem sie zu Fr. Aixberger wechselte. Sie erhielt etwa zur gleichen Zeit wie meine Sanierung stattfand eine Brücke mit der sie sehr zufrieden ist.

Auch unser Sohn geht nicht ungern zum Zahnarzt, was vermutlich zum Einen damit zu tun hat, dass wir niemals etwas negatives über Behandlungen (egal welcher Ärzte) sagen und versuchen möglichst wenig Angst zu zeigen. Daher lasse ich auch unsere Kinder dabei sein, wenn sie es möchten, damit sie sich ein Bild von der Behandlung machen können. Unsere Tochter ist leider noch nicht ganz aufgeschlossen gegenüber dem, was sie bei der Zahnärztin erwartet, obwohl ihr noch nie Schmerz zugefügt wurde dabei. Für sie ist es vermutlich noch etwas verstörend, dass man bei der Behandlung völlig ausgeliefert zu sein scheint.

Was mir persönlich besonders an der Arbeit von Frau Dr. Aixberger gefällt ist die Beratung im Bezug auf die Zähne unserer Kinder. Zu einer Zeit als eine andere Zahnärztin bereits feststellte, dass die Zähne unseres Sohnes mit einer fixen Zahnspange reguliert gehörten meinte Frau Aixberger, dass wir einmal abwarten sollten bis die Milchzähne ausgefallen wären. Danach könnte noch immer reguliert werden. Eben diese Regulierung ließ sich nicht verhindern. Jedoch versuchte es Dr. Aixberger vorerst mit einer Nachtspange. Diese war für unseren Sohn angenehmer, da er keine 'Schneeketten' wollte und für uns günstiger, da die Nachtspange erheblich günstiger und daher der Selbstbehalt auch niedriger ist. Auch wenn die Veränderungen des Kiefers vermutlich etwas geringer ausfielen als bei einer fixen Spange, so sind sie trotzdem merkbar. Wir versuchen es nun noch ein weiteres Jahr mit einer Nachtspange und sehen dann, ob noch eine fixe Spange über einen kürzeren Zeitraum notwendig ist.

Die ganze Familie fühlt sich gut aufgehoben, wenngleich es vermutlich allen lieber wäre auf die Zahnbehandlungen zu verzichten. Aber so geht es vermutlich vielen Patienten. Wenn es denn sein muss, dann können wir die Praxis von Frau Dr. Aixberger in Bad Vöslau vorbehaltlos empfehlen.

+ Für gewöhnlich gibt es vor der Praxis freie Parkplätze.
+ Der Wartebereich ist gemütlich und mit Lounge Musik versorgt.
+ Die Behandlungsräume sind hell und modern ausgestattet.
+ Es werden, soweit ich weiß, so gut wie alle möglichen Behandlungen durchgeführt.
+ Termine werden ohne lange Wartezeiten eingehalten.
+ Die Mitarbeiter von Fr. Dr. Aixberger sind freundlich und engagiert.
+ Aus unserer Sicht fühlten wir uns immer sehr gut durch Dr. Aixberger beraten.
+ Seit wir bei Sylvia Aixberger in Behandlung sind war es nicht notwendig nachzubehandeln, wie es bei den meisten Behandlungen der Zähne meiner Frau zuvor notwendig war.

Wir können die Praxis von Dr. Sylvia Aixberger vorbehaltlos empfehlen, was wir auch in unserem Freundeskreis regelmäßig machen. Mittlerweile sind viele unserer Freunde zu Frau Dr. Aixberger gewechselt. Auch wenn die Praxis etwas außerhalb Wiens liegt, lohnt sich meiner Meinung nach die Anfahrt.

Hier ist die Website der Praxis zu finden.

5 von 5 Sternen

UAG - Case für Samsung Galaxy S5

Ich hatte bei für mein Galaxy S5 bereits ein ähnliches Case. Allerdings ist das UAG Case an Betracht des massiven Schutzes ein regelrechtes Leichtgewicht.

Optisch vermittelt dieses Gehäuse in bisschen den Eindruck als wäre es ein maßgeblicher Teil eines gepanzerten Fahrzeugs. Dieser Eindruck leidet spätestens bei der Berührung des Gehäuse-Materials da dieses natürlich aus Gewichtsgründen aus Kunststoff gefertigt ist.

+ Das Gehäuse liegt gut in der Hand und ist auch mit nassen Händen gut zu greifen (beim S5 nicht unerheblich)
+ An den Ecken ist die Gummierung etwas dicker was vermutlich auch bei dem einen oder anderen Sturz zwischen Bruch und 'Nichts passiert' entscheiden wird.
+ Die Ausschnitte für die Anschlüsse, den Lautsprecher, die Kamera und den Pulssensor sind perfekt platziert.
+ die Tasten lassen sich sehr gut bedienen. Man spürt deutlich den Druckpunkt, was gerade bei anderen Gehäusen immer wieder ein Kritikpunkt war.
+ Der Verschluss des USB-Jack lässt sich etwas schwer öffnen, wenn das Handy im Case steckt. Das ist allerdings bei nahezu allen Hüllen so, da sie ja etwas auftragen.
+ Das Case ist gut verarbeitet
+ Es liegt eine Displayschutzfolie bei, die sich einfach und blasenfrei aufbringen ließ. Dazu gibt es auch ein kleines Reinigungsset.

+/- lediglich der Preis ist für eine Handyhülle ziemlich hoch. Das lässt sich aber wegen der gebotenen Leistung gut verschmerzen.

Urban Armor Gear UAG-GLXS5-WHT-W/SCRN-VP Hülle für Samsung Galaxy S5.
5 von 5 Sternen

Samstag, 25. Juli 2015

HDMI - Rekorder zum Mitschneiden von Games

Mein Sohn lag mir schon lange in den Ohren, weil er unbedingt Games auf seiner xBox 360 mitschneiden wollte. Lange Zeit konnte ich mich wehren und redete mich immer darauf aus, dass mir die Dinger einfach zu teuer sind und er ja die Hälfte zahlen müsse. Letztens hatte er mich dann am Haken als er mir diesen kleinen HDMI Rekorder zeigte und voller Stolz feststellte, dass er die 45,- Euro zusammen hätte um die Hälfte zu zahlen.

Also bestellten wir das Teil und hielten es bereits am nächsten Tag in der Hand. Amazon erstaunt mich immer wieder mit diesen extrem kurzen Lieferzeiten. Im Lieferumfang waren neben der HDMI-Box ein Komponenten-Kabel, ein kurzes HDMI-Kabel und ein Netzteil. Die beigefügte Beschreibung ist ziemlich rudimentär.

Der Anschluss war kinderleicht und durch unseren Elfjährigen durchaus alleine zu schaffen. Er steckte einfach das HDMI-Kabel das zuvor die xBox mit dem Fernseher verband am Output der HDMI-Box an und verwendete das beiliegende HDMI-Kabel für die Verbindung der xBox mit dem HDMI-Rekorder.

Am USB-Anschluss steckte er eine mobile Harddisk an und fertig. Durch einen Druck auf den REC-Button startete er die Aufnahme und war zufrieden. Endlich konnte er aufnehmen wie er mit den virtuellen Supercars durch die Stadt raste. Etwas später probierte er noch über sein Headset dazu zu sprechen.

Er nutzte nur die digitale Variante. Da HD ziemlich hohe Datenmengen hat wird die Aufnahme alle 2GB gekappt und ein neues File begonnen. Um eine komplette Aufnahme zu bekommen kann man die mitgelieferte Software nützen oder so wie es mein Sohn macht, die Clips mit Nero Studio zusammen fügen. Er hat sich nun auch drauf verlegt die Clips nachher zu kommentieren, da er so die Versprecher raus bekommt.

Alles in Allem kann man sagen, dass dieser kleinen HDMI-Rekorder so kinderleicht zu bedienen ist, dass es eine Freude ist. Die kleine Box wird auch bei längerer Nutzung nur handwarm und es funktionierten sowohl USB-Sticks als auch externe HDDs mit FAT32 oder NTFS Formatierung. eFAT hat dem kleinen Rekorder nicht geschmeckt, ist aber auch nicht notwendig.

DBPOWER 1080P HD Game Capture.
5 von 5 Sternen

Freitag, 24. Juli 2015

RAVPower Power Bank mit 5.200mAh


Power Bank ist nicht gleich Power Bank. Diese Erfahrung konnte ich im Zuge unterschiedlicher Tests bereits machen. Es gibt sie im Pocket-Format oder als Outdoor-Begleiter. Mit mehr oder weniger Kapazität und mit unterschiedlicher Stromstärke. Auch beim gleichen Hersteller kann man dann das eine oder andere sogar noch besser machen.

Diese RavPower iSmart hat eine Kapazität von 5.200 mAh und liegt damit derzeit im Leistungs-Mittelfeld. Immerhin kann man damit ein Samsung Galaxy S5 bereits fast zwei Mal voll aufladen. Mit einem maximalen Ladestrom von 2,4 A pumpt man ordentlich Saft in das Handy. Sogar für Tablets reicht der Ladestrom vollkommen aus. Mein Samsung S5 war zum Beispiel nach ca. 45 Minuten ausgehend von 34% wieder voll aufgeladen.

Etwas größer als ein Feuerzeug ist die Power Bank ziemlich kompakt und lässt sich leicht verstauen.

Im Lieferumfang befinden sich:

* die Power Bank
* ein 40cm langes USB2Micro-USB Ladekabel
* ein Transportbeutel
* eine mehrsprachige Betriebsanleitung mit brauchbarer deutscher Übersetzung

Geliefert wird die Power Bank in einem Karton, wobei sie darin in einer Plastikschale liegt. Das Plastik wäre eigentlich nicht notwendig gewesen.

Die Bedienung ist kinderleicht. Wird die Powerbank am Micro-USB-Anschluss mit einer Stromquelle verbunden, lädt sie sich auf. Dabei signalisieren vier LED sowohl den Ladestand als auch die im Gang befindliche Ladung. Ist sie aufgeladen, so schalten sich die LED ab.
Steckt man nun ein Device am normalen USB der Power Bank an, dann beginnt der Ladevorgang automatisch, wenn nicht, dann kann man ihn mit der Power-Taste am Gerät starten. So lange ein Handy geladen wird, gibt es keine leuchtenden LED, aber man kann durch Drücken der Power Taste den Ladestand der Power Bank abrufen.

Es ist übrigens, wie bei den meisten anderen Power Banks, nicht möglich die Bank aufzuladen und gleichzeitig ein Gerät über die Power Bank aufzuladen. Die Stromabgabe hat in diesem Fall Vorrang vor der Stromaufnahme. Dafür ist es kein Problem zwei Geräte gleichzeitig zu laden, allerdings passiert das mit reduziertem Ladestrom.

+ mit 2,4 A ein richtiges Power-Ladegerät
+ lässt sich schnell laden und ist damit auch schnell wieder einsatzbereit
+ gute Anzeige des Ladestandes durch einen LED-Balken
+ sehr kompakte Bauform
+ gutes Preis/Leistung Verhältnis

+/- Die Power Bank lässt sich nicht aufladen während ein Gerät zum Laden angesteckt ist. Das können aber andere auch nicht.

RAVPower 5200mAh Power Bank.
5 von 5 Sternen

Donnerstag, 23. Juli 2015

BTR Fahrradtasche mit Handyfach

Wir versuchen möglichst viele Wege mit dem Fahrrad zu erledigen. Dabei ist oft das größte Problem der Transport des Smartphones, da wir gerne ohne Tasche unterwegs sind. Daher haben wir zwei Stück dieser Tasche in der Größe L2 gekauft. Gleich mit Regenschutz, denn man weiß ja nie ob man nicht unterwegs überrascht wird vom Regen.

Meine Frau hat ein Damen-Trekking-Rad mit einem ziemlich steil stehendes Oberrohr wodurch die Tasche eher hängt als aufliegt. Selbst das bereitet der Tasche allerdings keine Probleme. Sie wird mit Klettverschlüssen am Rohr fixiert und kann mit einer Kordel auch noch am Lenker stabilisiert werden. Das war allerdings nicht nötig, daher haben wir es beim Rad meiner Frau einfach weggelassen.

Der Tasche lagen bei der Lieferung ein Klinken-Kabel zur Durchführung des Kopfhörerkabels sowie zwei Verlängerungen für die Klettbänder zur Befestigung bei. Die Tasche selbst wirkt gut verarbeitet und bietet in der großen Ausführung genug Platz für Schlüssel, Geldtasche, eine Power Bank, den Regenschutz der Tasche und natürlich das Telefon. Das Material der Tasche ist wasserabweisend, aber die Tasche dadurch nicht wasserdicht. Wenn man mit Goretex-Schuhen in einer Lacke steht kommt ja auch irgendwann Wasser in die Schuhe. Dafür braucht man dann den Regenschutz.

Da wir beide ein Samsung Galaxy S5 besitzen kann ich für dieses Telefon sagen, dass die Größe der Tasche vollkommen ausreicht. Die Durchführung des Kopfhörerkabels brauch wir nicht, da wir ohnehin nur Bluetooth-Devices verwenden. Der Touch des Telefons reagiert im Übrigen etwas träge durch die Klarsichtfolie. Wischbewegungen funktionieren eigentlich kaum. Tippen registriert der Touch dann doch. Für die meisten Eingaben reicht das aus. Allerdings hatte ich am Anfang etwas Probleme mit dem Sperrbildschirm, da ich ein Muster zeichnete, und das ohne Wischbewegung kaum geht.

Das Telefon wird von der Innenseite der Tasche eingelegt und es lässt sich ein USB-Kabel vom Telefonfach in das Hauptfach legen. So kann des Smartphone an eine Power Bank angeschlossen werden und hat auch für lange Fahrten immer ausreichend Power. Das ist vor allem dann interessant, wenn man eine Navigationshilfe benötigt.

Für unsere Anwendung passt die Tasche perfekt. Die Montage an unseren Rädern war problemlos und es passt alles rein was wir mitnehmen wollen.

Wasserabweisende BTR-Fahrradtasche.
5 von 5 Sternen

Mittwoch, 22. Juli 2015

Orvivo WiWo Universalfernbedienung

Wir hatten bereits einige Universalfernbedienungen im Haushalt. Sowohl von Herstellern die sich auf multifunktionale Fernbedienungen spezialisiert haben als auch von Marken wie Philips und Sony, die eher weniger Erfahrung mit dem Bündeln von IR-Ware haben.

War die Fernbedienung von Sony noch fast so groß wie ein Netbook, konnte die Harmony bereits durch ein viel gefälligeres und handlicheres Design überzeugen. Die WiWo geht nun den logischen und zeitgemäßen Schritt weiter und ermöglicht die Steuerung der Geräte über eine einzige App am Smartphone oder Tablet.

Dabei sieht das Gerät auch noch gefällig aus. In dem Gehäuse im UFO-Design, das von der Größe her einer Untertasse gleich kommt, befindet sich die notwendige Technik um IR-Geräte zu steuern. Der Abstand zwischen der Fernbedienung und den zu steuernden Geräten darf dabei relativ groß sein. Selbst über eine Entfernung von knapp zehn Metern funktionierte die Steuerung problemlos.




Im Lieferumfang befinden sich:

* die fliegende Untertasse welche als Universalfernbedienung dient
* ein USB Kabel
* Schrauben und Dübel für die Wandmontage. Dazu lässt sich die Bodenplatte des WiWo abnehmen, welche dann an die Wand geschraubt wird.
* eine englischsprachige Kurzanleitung

Das alles ist in einer schicken schwarzen Schachtel verpackt.

Um die Fernbedienung nutzen zu können muss man sich zuerst die WiWo App laden. Diese konnte ich im Google Play-Store finden, was mir persönlich sehr sympatisch ist, da ich bereits bei manchen Geräten die App von einem eher wenig vertrauenswürdigen Server, der nur unter einer IP zu finden war, laden musst.

Die App ist schnell installiert und man kann mit der Konfiguration beginnen. Wie die Kommunikation zwischen Handy und der Fernbedienung funktioniert solange das WLAN nicht eingerichtet ist, habe ich nicht heraus gefunden, aber es läuft. Sobald die WiWo angelernt ist, kann man für die verschiedenen Geräte die IR-Code herunter laden. Und gerade in dieser Disziplin verliert die FB einen Stern, weil man in den Listen nicht nach seinem Geräte-Modell suchen kann sondern durchprobieren muss welcher Code für das Gerät funktioniert.

Offensichtlich gibt es dann auch noch rechtliche Probleme mit Samsung, denn diese Marke findet man nicht in der schier unendlich langen Liste chinesischer Markennamen. Allerdings gibt es Sumsung und darin auch Codes die passen.

Sind einmal alle Geräte in der App erfasst, dann kann man diese auch im Batch steuern. Also Szenen anlegen bei denen zB. die Stereoanlage auf BluRay umgeschaltet, der BR-Player eingeschaltet und der TV auf den entsprechenden HDMI-Eingang geschaltet wird.

Anfangs war die Bedienung über die App richtig lustig. Als unsere Kinder drauf kamen, dass man die Geräte über das WLAN von überall im Haus steuern kann war der Spaß etwas getrübt. Und mittlerweile ist es in die alltägliche Nutzung übergegangen. Man sollte übrigens bedenken, dass man eine Stromversorgung über Micro-USB braucht, also ein Netzteil oder ein Gerät bei dem ein geschalteter USB-Ausgang dabei ist. Allerdings kann man das Gerät dann nicht über die App fernbedienen solange am USB-Port kein Strom anliegt.

ORVIBO® wiwo-R1 Smart Remote.

4 von 5 Sternen