Montag, 29. Juni 2015

Wasserdichte Handytasche

Vor einigen Jahren hatten wir schon einmal ein ähnliches Gehäuse für eine Canon Ixus Kamera in Verwendung. Damals war das Verschließen etwas mühsamer. Diese Tasche kann für eines der in der Artikelbeschreibung angeführten Mobiltelefone verwendet werden.

Ich versuchte es mit dem HTC M8 und musste feststellen, dass dieses Handy in dieser Tasche nicht verwendbar ist, da der Power-Knopf an der Oberseite des Telefon ist. Ideal ist die Tasche für Telefone die über eine Taste auf der Vorderseite aktiviert werden können, da die seitlichen Tasten durch das dickere Plastik etwas schwer zu drücken sind.


Im Lieferumfang ist:
* die wasserdichte und vor Staub geschützte Tasche
* ein Reinigungstuch
* ein Stylus
* ein Band um die Tasche am Arm zu tragen

Um das Telefon in der Tasche zu verschließen werden an dieser zwei Klammern geöffnet wonach man den oberen Kunststoffverschluss öffnen kann. Danach wird das Smartphone einfach in die Tasche eingeschoben und die Tasche durch das schließen der Klemmen luftdicht verschlossen. Da ich ein wenig skeptisch war, füllte ich Luft in die Tasche, verschloss diese und versuchte die Luft unter Wasser aus der Tasche zu quetschen. Dabei hielt sie absolut dicht.

Der Touchscreen lässt sich auch innerhalb der Tasche gut bedienen. Dabei ist auch der Stylus recht praktisch, weil es genauer geht als mit den Fingern.

Meiner Meinung nach also eine gute Möglichkeit um am Strand das Telefon zu verwenden ohne einen Wasserschaden oder Sand im Handy zu riskieren. Auch ein kurzes Bad im Meer übersteht es in dieser Tasche sicherlich.

Wasserdichtes Gehäuse mit IPX8 Zertifikat für Smartphones.
5 von 5 Sternen

Sonntag, 28. Juni 2015

Sades - Headset

Dieses Headset verwende ich vorwiegend zum Ansehen von Videos am Laptop. Gerade bei Actionfilmen merkt man die Sound-Qualität eines Kopfhörers.

Das Sades Headset wirkt sehr hochwertig und gut verarbeitet. Die Polster an den Ohren sind angenehm, schließen gut ab, so dass die Umgebungsgeräusche etwas reduziert werden. Trotzdem schwitzt man unter den Postern nicht. Das Gewicht des Headsets ist verhältnismäßig gering und belastet auch nach langem Tragen nicht. Dafür ist unter anderem der angenehm gepolsterte Bügel verantwortlich.

Gut versteckt sitzt das Mikrofon in der Frontseite des linken Kopfhörers. Der Mikrofonbügel ist auch der einzige Teil der etwas geringerwertig erscheint als der Rest des Headsets.

Für die Installation unter Windows 7 brauchte ich die beiliegende Treiber-CD, da zwar die Fernbedienung des Headsets sofort erkannt wurde, die Tonausgabe aber erst nach der Installation der Treiber von der CD funktionierte. Über die Fernbedienung lässt sich die Lautstärke, Stummschaltung und Mikrofonstummschaltung steuern. Außerdem lässt sich die Beleuchtung der Fernbedienung durch einen langen Druck auf den 'V' Button ein- und ausschalten. Zudem lässt sich mit dem Button der Tonmodus umschalten.

Vom Klang her muss ich sagen, dass ich durchaus von der Qualität überzeugt bin. Ziemlich klare Höhen und wirklich massive Bässe prägen das Klangbild. Auch wenn der Klang fast schon ein bisschen basslastig ist, gefällt er mir sehr gut. Wenn starke Bässe in einem Film vorkommen, dann vibrieren die Kopfhörerschalen richtig.


+ cooles Design
+ einfache Installation
+ 2,5 Meter langes Kabel
+ Fernbedienung ohne zusätzliche Treiber zu verwenden
+ Treiber für die Tonausgabe auf beiliegender CD sind leicht zu installieren
+ sehr gute Bass-Wiedergabe
+ allgemein ein guter Klang

+/- Mikrofon-Bügel wirkt ein wenig billig im Vergleich zum Rest des Headsets.

Sades A60 Gaming Headset.
5 von 5 Sternen



Kindergarten der St. Nikolausstiftung in der Mauerer Lange Gasse

Unsere Kinder werden die Zukunft unserer Erde gestalten. 

So simpel dieser Satz ist, so weitreichend können die Konsequenzen sein die daraus resultieren. Wir müssen uns daher als Eltern entscheiden , ob wir für unsere Kinder einen Ort suchen an dem sie während des Tages verwahrt und mit Lebensmitteln versorgt werden, oder ob wir eine Betreuungseinrichtung wählen deren Engagement über die reine Grundversorgung hinaus geht.

Zugegebener Maßen ist diese Entscheidung nicht leicht treffen, da man sich schon recht früh für einen Kindergarten entscheiden muss, um noch einen Platz zu bekommen. Dabei kann es hilfreich sein, wenn man jemanden kennt, der bereits Erfahrungen machen konnte. Daher möchte ich Ihnen unsere Eindrücke zu diesem Kindergarten schildern, um die Entscheidung vielleicht etwas zu erleichtern.

Dazu ist zu sagen, dass beide unserer Kinder diesen Kindergarten besuchten. Unser Sohn war lediglich im letzten Kindergartenjahr vor der Volksschule dort, unsere jüngere Tochter durfte bereits von Anfang an ihre Kindergartenzeit in dieser Einrichtung verbringen. Somit haben wir den Vergleich mit einem anderen Kindergarten (KIWI - Kinder in Wien) der ebenfalls privat geführt wird, und können auf die Erfahrungen zweier völlig unterschiedlicher Kinder zurück greifen.

Die Lage

Der Kindergarten in der Maurer Lange Gasse 115 liegt etwas abseits und ist öffentlich mit der Buslinie 60A (Station Kaserngasse / Lindauergasse) oder mit dem Auto zu erreichen. Die Bushaltestellen sind nur knapp zwei Gehminuten vom Kindergarten entfernt und auf Grund der Lage nur mit maximal einer Straßenüberquerung verbunden.

Für Eltern die ihre Kinder mit dem Auto bringen ist die Anfahrt möglicherweise etwas kürzer, dafür müssen diese die Parkplatzsituation im Auge behalten. Vor dem Gebäude gibt es werktags zwischen 7:00 und 17:00 Uhr ein Halte- und Parkverbot. In dieser Zone können bis zu fünf Fahrzeuge halten. Allerdings findet man zu Stoßzeiten gut wie keinen Parkplatz im direkten Umfeld des Kindergartens. Die Stoßzeiten sind morgens zwischen 7:30 und 7:50 wenn die Schüler der Volksschule von ihren Eltern gebracht werden und in den Nachmittagsstunden ab ca. 12:30 bis 16:00.
Sollte man in der Maurer Lange Gasse keinen Parkplatz finden, so kann man sich damit helfen sein Fahrzeug auf dem Parkplatz eines nahe gelegenen Supermarktes abzustellen. Der der Platz jedoch nur für Kunden ist, würde es sich empfehlen das Abholen der Kinder gleich mit einem Einkauf zu verbinden (einfach aus Höflichkeit gegenüber den Mitarbeitern des Supermarktes).

Das Gebäude

Im Vordergrund ist die Front der
Familiengruppe zu sehen
Von Außen teilt sich die Ansicht in zwei komplett unterschiedliche Gebäude. Steht man vor dem Gebäude, so befindet sich der Kindergarten im Backsteinbau auf der linken Seite des Eingangs. Da es sich dabei um einen Altbau handelt sind die Räume des Kindergartens entsprechend hoch und bieten den Kindern viel Raum um auch auf einer zweiten, erhöhten Ebene zu spielen. Ebenfalls durch die Bauform gegeben ist ein etwas dunklerer Gang der im ersten Moment nicht besonders einladen wirken mag, durch die Pädagoginnen und Assistentinnen jedoch sehr liebevoll gestaltet ist und ein Forum für die Präsentation von Bastelarbeiten und saisonalen Projekten darstellt.

In einer kleinen Garderobe lassen die Kinder ihre Straßenkleidung bevor sie in einer der beiden Gruppen gehen. Dabei sind die Räume der Familiengruppe etwas heller, da sie über sehr hohe Fenster mit Ausrichtung auf den gemeinsamen Garten des Kindergartens und der Volksschule verfügen. Der größere Raum der Familiengruppe ist neben Tischen fürs Spielen und Basteln auch mit einer erhöhten Holzterrasse ausgestattet unter der sich neben einer Puppenküche und einem Kaufmannsladen auch noch ein weiterer Tisch für die Nachmittagsjause befindet. Die Terrasse ist kindersicher gestaltet und ein schöner, erhöhter Bereich in dem sich die Kinder zurückziehen können, wenn sie einmal etwas Ruhe brauchen.
Direkt an diesen Gruppenraum angeschlossen ist ein weiterer Raum, der früher eine Teeküche gewesen sein dürfte. Auch dort gibt es unzählige Möglichkeiten die kindliche Phantasie im Spiel auszuleben.

Die zweite Gruppe hat ihren Gruppenraum im straßenseitigen Teil des Hauses. Diese Gruppe ist nicht ganz so lichtdurchflutet, bietet aber ebenfalls eine zweite Ebene und ausreichend Platz zum Spielen, Basteln und Spaß haben. Hier befand sich bei unseren Kindern jeweils die Gruppe im letzten Jahr vor der Schule. Getrennt von den jüngeren Kindern können sich die 'Vorschulkinder' besser konzentrieren und somit eine bessere Vorbereitung auf die Schule genießen.

Der Turnsaal

Kinder brauchen viel Bewegung. Leider wird man diesem Anspruch in vielen Kindergärten nicht gerecht, da es meist schlichtweg am Platz mangelt. Hier hat der Kindergarten der St. Nikolausstiftung in der Maurer Lange Gasse einen entscheidenden Vorteil, denn dieser teilt sich mit der angeschlossenen Volksschule die Turnsäle. Dabei gibt es einen etwas kleineren Saal in dem den Kindern die Möglichkeit gegeben wird ihren Bewegungsdrang durch Lauf- und Ballspiele auszuleben auch wenn das Wetter trüb und regnerisch ist. Die Ausstattung dieses Raumes ist etwas einfacher gehalten, bietet aber immer ausreichend Potential für Bewegung und Sport.
Fr. Haller und Fr. Jelinek bei einer
Aufführung der Kinder im Einsatz

Der zweite, größere Turnsaal verfügt dann über sämtliche gewohnte Ausstattungsmerkmale. Beginnend mit der Sprossenwand, über Fußballtore, Basketball-Körbe, Kletterseile und Stangen ist hier alles zu finden, was von einem modernen Turnsaal erwartet. Außerdem ist im großen Saal eine Audioanlage verbaut die bei Schulveranstaltungen genützt wird, wenn Aufführungen im Turnsaal stattfinden.

Der Garten

Die Terrasse vor der Familiengruppe
Ein Highlight dieses Kindergartens ist mit Sicherheit der Garten, denn ein Areal dieser Größe findet man in kaum einer anderen Wiener Einrichtung. Direkt vor der Familiengruppe, auf einer vorgelagerten Terrasse, können die Kinder bei schönem Wetter (auch wenn es mal etwas kühler ist und trotzdem die Sonne scheint) auf kleinen Tischen Spielen oder die Jause genießen.

Nur zwei Stufen tiefer ist ein großer Sportplatz mit gummiertem Bodenbelag vorgelagert. Dort toben sich vorrangig die kleinen FußballerInnen auf der Jagd nach Toren aus.

Jene die mit Fußball weniger am Hut haben werden sich über die große, durch ein Sonnensegel beschattete Sandgrube, die Wippen, die Schaukeln oder das große Klettergerüst mit Rutsche und Kletternetz freuen. Für Kinder die gerne fahrend unterwegs sind steht eine große Auswahl an unterschiedlichsten Gefährten zur Verfügung für deren Verwendung auch ausreichend asphaltierte und gerade Flächen vorhanden sind.

Da der Garten wirklich riesig ist und auf Grund der Lage über unterschiedliche Niveaus verfügt freuen sich die Kinder im Winter so richtig über Schnee, denn dann wird aus dem Garten ein Rodelhügel über den sowohl die Kindergartenkinder als auch VolksschülerInnen mit großer Begeisterung hinunter rutschen. Wir gaben unseren Kinder an solchen Tagen diese Rutschplatten aus Kunststoff mit.

Somit ist der Garten nicht nur in der warmen Jahreshälfte der Hit sondern wird das ganze Jahr über kräftig frequentiert.

Der Speisesaal

Ein weiterer Vorteil der gemeinsamen Lage mit der Volksschule ist die gemeinsame Nutzung des Speisesaales. Somit gibt es eine klare Trennung von Essen und Spielen. Oft fällt es Kindern im Kindergarten schwer sich auf das Essen 'zu konzentrieren' und dieses zu genießen, wenn direkt daneben das Lieblingsspielzeug verlockt.

Die Kinder des Kindergartens essen vor den Schülern. Somit findet das Mittagessen gegen 11:30 statt (ob das so bleibt weiß ich nicht, aber diese Zeit hat sich über Jahre bei unseren Kindern bewährt). Der Speiseplan ist vielfältig und die Speisen wurden (und werden vermutlich immer noch) vorgekocht in in der Schule erwärmt. Zu unserer Zeit wurde das Essen von Gourmet geliefert. Die Speisen werden vorgekocht und schockgefroren, um dann bei Bedarf erwärmt werden zu können.

Das Mittagessen

Ich denke, dass es allen Kindern beim Essen ähnlich geht und sie mal mehr, mal weniger heikel sind. Unsere Kinder verlernten das Essen in den Kindergärten und den Schulen komplett. Das soll jetzt keine Kritik am Kindergarten der MLG sein, da es durchwegs alle Einrichtungen betrifft die nicht vor Ort kochen, sondern aufwärmen. Dadurch werden panierte Speisen wie Fischstäbchen und Schnitzel einfach nicht knusprig genug. Andere Speisen leiden am sehr schonenden Abschmecken mit sehr wenig Salz. Wenigstens wird zumindest bei Gourmet auf Geschmacksverstärker verzichtet.

Unsere Kinder waren zuvor in der Kinderkrippe des Mödlinger Krankenhauses wo täglich frisch gekocht wurde. Dort gab es nie ein Problem. Auch hörten wir nie, dass etwas nicht geschmeckt hätte.
Wir machten auf jeden Fall die Erfahrung, dass unsere Kinder mit jeder Woche im Kindergarten (egal ob KiWi oder MLG) weniger Speisen auf ihrer  "Das ess' ich gerne"-Liste hatten. Das begann wie gesagt mit dem Eintritt in Kindergärten ohne Frischküche.

Wir versuchten immer wieder anzuregen, dass eine Frischküche eingerichtet werden solle. Dafür waren wir auch bereit mehr für das Essen zu bezahlen. Leider denken nicht alle Eltern so, daher hatte sich zumindest zu unserer Zeit keine Änderung ergeben.

Die Betreuung

Der absolute Kernbereich eines Kindergartens ist die Betreuung. Nicht allen Kindergärten dürfte dieser Umstand klar sein. Schließlich konnten wir  vor der Maurer Lange Gasse auch schon Erfahrungen mit anderen Kindergärten und Kinderkrippen sammeln und stellten fest, dass vor allem der KiWi Kindergarten am Wienerberg seine Hauptaufgabe in der Verwahrung der Kinder sieht.

Dort ging es vorrangig darum möglichst viele Kinder in den Räumlichkeiten unterzubringen und die Gruppen am Nachmittag möglichst kosteneffizient zusammen zu legen. So konnte man dort beiM abholen der Kinder kaum eine qualifizierte Aussage über den aktuellen Aufenthaltsort seines Kindes erhalten. "Schauen sie mal in der orangen Gruppe, oder vielleicht in der blauen Gruppe." waren Aussagen die zum täglichen Standard gehörten, wenn man auf der Suche nach seinem Kind war.

Frau Haller, die Leiterin des Kindergartens der St. Nikolausstiftung in der Mauerer Lange Gasse ist mit Abstand die kompetenteste und gleichzeitig engagierteste Kindergartenleiterin die uns bislang begegnete. Dabei merken die Kinder der Familiengruppe die sie betreut nichts von den Aufgaben der Kindergartenleitung.

Ebenso wie Frau Haller konzentrieren sich alle Pädagoginnen und Assistenten während der Arbeitszeit ausschließlich auf die Kinder, auf deren Wohl aber auch auf deren zwischenmenschliches Verhalten. Auch das ist nicht in allen Kindergärten so, denn wir erlebten auch schon Pädagoginnen in anderen Kindergärten, die im Garten von den Kindern abgewandt saßen und sich privat unterhielten. Die Kinder beschäftigten sich ohnehin alleine.

Als unsere Kinder den Kindergarten besuchten bestand das Team neben Frau Haller aus

  • Silvia Steiner, die den größeren Kindern bei der Vorbereitung auf die Schule half
  • Regina Jelinek, die durch ihre teils strenge aber immer gerechte Art bei unseren Kindern sehr beliebt war
  • Stephanie Pesenhofer, die fast in jeder der täglichen Erzählungen unserer Tochter einen Fixplatz hatte
  • Pavla Semenkova, die von unserer Tochter, obwohl erst in den letzten Monaten hinzu gestoßen, ebenso ins Herz geschlossen wurde wie alle anderen Betreuerinnen.

Gerade das Team um Frau Haller war der Grund und ein Garant dafür, dass unsere Kinder den Kindergarten in der Maurer Lange Gasse gerne besuchten, sich nach einem Wochenende freuten wieder hin zu kommen und teilweise am Nachmittag nicht nach hause gehen wollten. Vor allem unsere Tochter wies uns oft an sie länger im Kindergarten zu lassen und ließ mich manchmal beim Abholen warten. Oft wurde die Oma sogar von unserer Tochter nach hause geschickt und gebeten später wieder zu kommen. So etwas kannten wir vorher noch nicht.

Dabei war es keineswegs so, dass es im Kindergarten mangels Regeln lustiger zuging als zuhause. Im Gegenteil wurde immer darauf geachtet, dass die Kinder die Regeln eines ordentlichen zwischenmenschlichen Verhalten befolgten. Eine ordentliche Begrüßung oder sich zu verabschieden und dabei die Hand zu geben gehörten ebenso zu den Mindestanforderungen wie höfliche Umgangsformen. Das alles ohne Zwang, sondern einfach weil es so üblich war.

Frau Steiner, die Gruppenleiterin der 'Vorschulgruppe' legte größten Wert darauf, dass die Kinder pünktlich um 9 Uhr in der Gruppe waren um im Vorschulbetrieb eine gewisse Kontinuität hinein zu bringen. So konnte der Vormittag für Aufgaben genützt werden die zur Verbesserung der Genauigkeit und Auffassungsgabe dienten und gleichzeitig eine Gewöhnung an die zukünftigen Vormittage im Schulalltag bewirkten. Dabei kam Spaß und Spiel aber nicht zu kurz.

Kosten

Es handelt sich um einen privat geführten Kindergarten, der dementsprechend nicht alleine durch die Mittel der Stadt Wien finanziert wird. Somit entstehen in der Zeit in der ein Kindergartenbesuch verpflichtend ist Kosten von rund 120,- Euro pro Monat (Stand 2015) die man selbst zu tragen hat.
Für den Kindergartenbesuch der von der Stadt Wien nicht gefördert wird muss man zusätzlich rund 230,- Euro mehr rechnen, da dieser Betrag in etwa dem Förderbeitrag entspricht den die Stadt Wien übernimmt.

Fazit

Aus unserer Sicht war es die beste Entscheidung unsere Kinder im Kindergarten der St. Nikolausstiftung in der Maurer Lange Gasse unterzubringen. Auf Grund der gebotenen Leistung und vor allem wegen des extrem netten, freundlichen und kompetenten Teams lohnt sich die Übernahme eines nicht ganz unerheblichen monatlichen Selbstkostenanteils absolut. Unsere Kinder hatten eine fantastische Zeit in diesem Kindergarten und unsere Tochter fragt immer wieder nach ob es zeitlich möglich wäre ihrem Kindergarten einen Besuch abzustatten damit sie Claudia, Silvia und Co. wiedersehen kann.

Samstag, 27. Juni 2015

TUI - Servicecenter

Gestern war ein Hotel in Tunesien Ziel eines Anschlages. Dieser forderte das Leben unzähliger Touristen  innerhalb ihrer Ferienanlage. Ein Umstand auf den man sich nicht vorbereiten, eine Gefahr die man nicht mindern und schon gar nicht vermeiden kann. Es ist unbeschreiblich wie es derzeit auf der ganzen Welt zugeht. Wie der Irrsinn um sich greift. Leider steht man dem als Einzelner völlig machtlos gegenüber.

Vermutlich verfolgen die Anschläge das Ziel, Tunesien während des Demokratisierungsprozesses zu schwächen, damit das Land und seine Bevölkerung später aus Mangel an Optionen Teil des IS werden müssen. Was auch immer der Grund für den Anschlag war, führt zwangsläufig dazu, dass Urlaubsgäste das Land verlassen oder es erst gar nicht bereisen wollen.

TUI zeigte sich, wie die meisten anderen Reiseveranstalter, kulant und bot noch am Tag des Anschlags an, Reisen nach Tunesien kostenlos zu stornieren oder umzubuchen. Nun hatten wir ursprünglich auch eine Reise nach Hammamet in Tunesien geplant und wollten diese aus nachvollziehbaren Gründen stornieren. Schließlich ist die Gesundheit der Familie zu wichtig um sie für einen bezahlbaren Strandurlaub aufs Spiel zu setzen.

So setzten sich meine Frau und ich heute zusammen und machten uns auf der Website von TUI auf die Suche nach einer Alternative die wir uns leisten könnten, wo wir aber trotzdem einen Strand hätten auf den sich unsere Kinder bereits so freuen. Die Auswahl war ziemlich eingeschränkt, da die Strände in Spanien, Griechenland und Zypern gleichermaßen schön wie unbezahlbar sind. So führte unsere Suche uns zu den bulgarischen Stränden, wo man für eine ähnliche Summe zwar etwas weniger Leistung aber vermutlich etwas mehr Sicherheit bekommt.

Nachdem die TUI-Hotline erst ab 10:00 besetzt war, buchte ich sicherheitshalber bereits online eine alternative Reise, da man am Samstag zusehen konnte wie eine Reise nach der anderen nicht mehr buchbar war. Natürlich buchten viele Kunden im deutschsprachigen Raum um, daher musste es zwangsläufig zu Engpässen bei den anderen Reiseländern kommen.

Bei TUI wurde das Callcenter mit allen verfügbaren Mitarbeitern besetzt. Trotzdem konnten diese nicht verhindern, dass es zu langen Wartezeiten kam. Als ich nach fast 45 Minuten in der Warteschleife endlich eine Mitarbeiterin an den Apparat bekam, war diese sehr freundlich und schaffte es innerhalb weniger Minuten die Tunesien-Reise zu stornieren, die neue Reise zu bestätigen und die gebuchte Versicherung auf die neuen Verhältnisse anzupassen. Das ganze passierte vollkommen unaufgeregt, entspannt und problemlos.

Dafür möchte ich mich bei TUI als Reiseveranstalter und Vermittler bedanken.
Den Hinterblieben der Opfer des Anschlags wünsche ich viel Kraft um ihren Verlust verarbeiten zu können, und der Bevölkerung Tunesiens wünsche ich, dass sie es irgendwie schaffen mögen ihren Weg der Demokratie weiter zu verfolgen.

Donnerstag, 25. Juni 2015

Tauren - Solar Bluetooth-Speaker

Im Vergleich zu anderen Bluetooth-Lautsprechern empfinde ich den Klang dieses Speakers als eher blechern und an Betracht der Größe auch als ziemlich schwach bei den Bässen. Die Verarbeitung hingegen dürfte ganz gut sein.

Der Tauren Solar Speaker kommt in einer hübschen Plexiglas-Dose. Das sieht nett aus, wäre aber im Sinne der Umwelt zu vermeiden gewesen. Lieber wäre mir hier eine Kartonverpackung.

Im Lieferumfang findet man:

* den Bluetooth-Lautsprecher
* ein USB Ladekabel
* ein Karabiner um den Lautsprecher am Rucksack anzuhängen
* eine englischsprachige Bedienungsanleitung

Von der Bedienung her unterscheidet sich dieser Lautsprecher kaum von seinen Kollegen. Lediglich die Aufteilung der ON/OFF, PLAY/PAUSE, CALL und MODE Tasten erscheint mir hier als Besonderheit hervorzustechen, da die meisten Lautsprecher all diese Funktionen oft auf eine Taste legen. Hier gibt es dafür vier Tasten, was die Bedienung doch erheblich vereinfacht. Der Titelsprung und die Lautstärkenregelung erfolgt über kombinierte Tasten. Kurzer Druck für Titel VOR- oder RÜCKWÄRTS und langer Druck um die Lautstärke zu heben oder zu senken.

Durch die Solarzellen an der Unterseite des Lautsprechers hebt er sich dann doch sehr von seiner Konkurrenz ab. Allerdings bin ich mir nicht sicher, ob es wirklich so viel bringt, denn der Lautsprecher spielte am Rucksack hängend, mit den Zellen natürlich nach Außen gerichtet, nur um etwa zwei Stunden länger als er es mit einem voll geladenen Akku tun sollte. Es war an dem Tag auch schön sonnig. Daher vermute ich mal, dass die kleinen Zellen nicht genug Power liefern um den Lautsprecher ordentlich zu versorgen. Einen Tag im Garten hält er damit auf jeden Fall nicht durch.

Die Verwendung von Micro-SD Karten erweitert das Anwendungsgebiet des Lautsprechers, allerdings ist die Steuerung wie bei allen anderen BT-Lautsprechern ohne Display etwas tricky, da man Titel eigentlich nur in einer Reihe abspielen kann. Eine Suche ohne Display ist so gut wie unmöglich und Playlists spielt er natürlich auch nicht ab. Dafür gibt es ja Bluetooth.

Freisprechen kann man mit diesem Lautsprecher vergessen, da das Mikrofon direkt zwischen den Lautsprecheröffnungen angebracht ist und daher jedes mal wenn ein Ton aus dem Lautsprecher kommt, das Mikrofon stumm geschaltet werden muss um Rückkopplungen zu vermeiden. Daher ist eine bidirektionale Unterhaltung - beide sprechen gleichzeitig - nicht möglich.

+ robustes Design
+ gute Verarbeitung
+ geringe Verlängerung der Laufzeit durch den Einsatz von Solarzellen
+ gute Aufteilung der Tasten durch getrennte CALL, PLAY, MODE, POWER-Taste
+ Wiedergabe von Micro-SD möglich
+ lässt sich mit einem Karabiner am Rucksack anhängen

+/- leider ist die Bass-Wiedergabe relativ schwach, obwohl die Größe des Speakers durchaus mehr hergeben würde.
+/- Freisprechen ist nicht möglich

- ziemlich schwer für die Sound- und Akku-Leistung


Tauren Solar Power Wireless Outdoor Lautsprecher.

4 von 5 Sternen

IKEA Seglarö

Diesmal möchte ich über die Service-Qualität unseres IKEA Einrichtungshauses im Süden Wiens erzählen.

Wir kauften uns vor ziemlich genau einem Jahr einen Ampel-Schirm für unsere Terrasse. So ein Schirm ist die einzige Möglichkeit unsere komplett südlich ausgerichtete und damit den ganzen Tag in der Sonne liegende Terrasse ein bisschen zu beschatten. Allerdings braucht es dafür auch einen Massiven Schirmständer, da wir nicht nur viel Sonne, sonder auch sehr viel Wind haben. Der kann zuweilen schon so stark werden, dass Mauern von im Bau befindlichen Häusern umfallen. Ein Schirm macht also in jedem Fall ordentlich was mit bei uns, auch wenn wir die Schirme immer abspannen sobald ein stärkeres Lüftchen aufkommt.

Unser Ampel-Schirm Seglarö von IKEA strotzte Wind und Wetter, und zwar für ein knappes Jahr. Dann brach leider eine Halterung zwischen Schirmgestänge und Fuß. Der Schirm ließ sich noch öffnen, um dann sofort einen Haufen Kleinteile fallen zu lassen. Ab diesem Zeitpunkt war er nicht mehr der Selbe. Er ließ den Kopf hängen und wollte keine rechte Spannung mehr aufbauen. Hoffnung auf Rettung hatte ich keine mehr.

Also demontierte ich den Schirm von unserem massiven Schirmständer in der zugegebener Maßen recht geringen Hoffnung entweder ein Ersatzteil zu bekommen, oder zumindest den gleichen Schirm nochmal kaufen zu können, damit zumindest die Montage in unserem Schirmständer ohne große Umbauten erfolgen könnte.

Wenig später lag der Riese in unserem Auto, und mir fiel wieder einmal ein wozu der umklappbare Vordersitz eigentlich gut ist. So konnte ich den Schirm nämlich überhaupt erst einladen, da der sonst niemals ins Auto gepasst hätte.

Am nächsten Tag nützte ich die Mittagspause um mich ins Auto zu setzen und unseren Stamm-IKEA anzusteuern. Dort war, vermutlich wegen der Mittagszeit und der Freibad-Temperatur, relativ wenig los und ich musst nur ein paar Minuten warten bis meine Service-Nummer aufgerufen wurde.

Ich legte dem jungen Mitarbeiter den Schirm hin und erklärte das Problem mit kurzen Worten. Auf meine Frage ob es dafür ein Ersatzteil gäbe, da ich nicht damit rechnete das Problem anders gelöst zu bekommen, stellte der freundliche Mann fest, dass er mir leider kein Ersatzteil organisieren könne, ich aber eine Gutschrift des Kaufpreises in Form einen Gutschein haben könnte, der dann beiM kauf eines neuen Schirms einzulösen wäre. Na das ist mal eine kulante Lösung.

So erhielt ich einen Gutschein über den vollen Kaufpreis in der Höhe von 149,- Euro und konnte mir direkt aus dem SB-Lager einen neuen Seglarö holen. Die ganze Abwicklung dauerte gerade mal 20 Minuten, und das obwohl an der Kassa ordentlich was los war.

Diese kulante und kundenfreundliche Abwicklung verdient fünf Sterne für Service-Qualität.

5 von 5 Sternen

Gardena R40LI Mähroboter

Seit ein paar Wochen haben wir ein neues Haustier im Garten. Unser Elektroschaf von Gardena, den R40LI Mähroboter. Irgendwie ist der eine Mischung aus Shaun dem Schaf und R2D2. Wenn er einmal ordentlich installiert ist, zieht er seine Runden auf dem Rasen und grast vor sich hin. Stört ihn dabei etwas, oder bleibt er gar hängen, dann gibt er Piepgeräusche von sich, was dann eher in die Star Wars Richtung tendiert. Aber mal von Anfang an.

Wir nutzten die Mehrwertsteuer-Aktion, die beim OBI in Vösendorf bei Wien jeden Donnerstag gilt, und kauften unseren Gardena R40LI um 16,66% günstiger, eben ohne Mehrwertsteuer. Warum nur 16,66%, wenn doch in Österreich 20% MwSt. zu bezahlen sind? Klar, weil vom Nettopreis 20% hinzu gerechnet werden, aber natürlich nur 16,66% vom Bruttopreis abgezogen werden können, da man ja sonst mehr zurück bekommen würde als die MwSt. ausmacht.
Abzüglich der Gutschein, die wir im Anschluss an den Kauf erhielten, kostete der Mähroboter nun 820,83 Euro. Das ist schon ein sehr guter Preis, denn das Schwesternmodell mit einer etwas leistungsstärkeren Software ist der mit rund 1.400,- Euro erheblich teurere Husqvarna Automower 305.

Da wir jemanden kenne, der bereits seit drei Jahren mit dem Husqvarna höchst zufrieden ist, dachten wir, das wir mit dem R40LI von Gardena nicht viel falsch machen können. Hier ist im Vergleich zum Husqvarna lediglich die Geschwindigkeit etwas reduziert, der zweite Startpunkt an das Ende des Suchkabels verlegt und die Korridorbreite fix statt variabel. Außerdem ist der Gardena Robomäher grün statt weiß oder schwarz. Für uns war klar, dass diese Kleinigkeiten nicht ausreichen würden, um knapp 600,- Euro mehr zu bezahlen.

Am Samstag war es nun soweit, wir packten den Mähroboter aus und machten uns mit der Materie vertraut.

Im Lieferumfang enthalten sind neben dem Mäher

  • die Basisstation (Ladestation)
  • ein Netzteil auf dem Husqvarna steht ;-)
  • ein 10 Meter langes Niederspannungskabel, das für unsere Zwecke leider zu kurz war.
  • drei Ersatzklingen inklusive Schrauben
  • zwei Säcke mit Erdhaken für den Begrenzungsdraht (400 Stück)
  • 200 Meter Begrenzungsdraht
  • 8 Klemmen um den Begrenzungsdraht und den Führungsdraht entsprechend zu verbinden
  • 5 Anschlussklemmen
  • eine Einführungs-DVD
  • die gedruckte Beschreibung



Damit der Mäher ordentlich arbeiten kann, sollte die Ladestation in den Rasen hinein ragen und davor mindestens 2 Meter, seitlich jeweils mindestens 1,5 Meter Platz bleiben. Gleich vorweg: Das haben wir nicht geschafft. Zum einen wollten wir die Ladestation nicht mitten am Rasen haben, zum anderen fanden wir keinen Platz mit 1,5 Metern Platz an den Seiten, an dem uns die Ladestation nicht gestört hätte. Also muss der Mäher mit etwas weniger seitlichen Raum klar kommen, was er auch problemlos schafft. Dafür darf er zum Teil verdeckt unter dem Trampolin stehen.

Der Anleitung folgend, verlegten wir die Begrenzungskabel entlang der zu mähenden Fläche. Dabei darf das Kabel nie unterbrochen werden und sich auch niemals kreuzen, da das offensichtlich zu Verwirrungen des Mähers führen würde. Selbst hinter der Basisstation muss das Kabel ordentlich getrennt geführt werden. Also startete ich einfach an der rechten Seite der Station und führte das Kabel an unserer Rasenfläche entlang. Dabei schlug ich etwa alle 50-70 cm einen Erdhaken ein um das kabel zu fixieren. Den Abstand zu den Thujen wählte ich mit etwas mehr als fünf Zentimetern. Dadurch würde der Mäher nicht ständig an die Thujen anfahren, wofür sie uns sicher dankbar sind.

Nach einiger Zeit kam ich zur ersten Insellösung bei der es notwendig ist das Begrenzungskabel das zur Insel hinführt exakt an der gleichen Stelle zu führen wie die Rückleitung. Dabei dürfen sich die Leitungen wieder einmal nicht kreuzen.

Die erste Insellösung verlegte ich um den Deckel unserer Zisterne. Leider ist dort ein ziemlich starkes Gefälle, was ich nicht bedachte als ich die Leitungen legte. Erst später, nach mehreren Testläufen, wurde klar, dass der Mäher dort ständig hängen würde, weil er denkt umgekippt zu sein. Daher musste ich den ursprünglichen Abstand von fünf auf zwanzig Zentimeter vergrößern, da der Mäher dann nicht mehr so weit in die Grube hinab fährt, und dich auch nicht mehr selbst in Bedrängnis bringt.
Bei der zweiten Insel bekam ich die Schleife mit fünf Zentimeter Abstand allerdings perfekt hin, wodurch der Mäher ordentlich bis an die Rasenkante mäht.

Auch an der Terrasse entlang beließ ich es bei 5cm Abstand, da der Mäher dort einfach auf die Terrasse auffährt und den Rasen an der Kante ordentlich mäht.

Nachdem das Begrenzungskabel einmal um die komplette Rasenfläche gelegt war, verlegte ich noch das Suchkabel durch das dem der Rasenmäher bei schwindender Akkuleistung der Weg zu seiner Ladestation gezeigt werden soll. Dieses Kabel darf nicht näher als 30cm an dem Begrenzungskabel vorbei führen, und sollte möglichst weit von der Basisstation entfernt mit diesem verbunden werden. Damit kann der Mäher auch wenn er am anderen Ende des Gartens unterwegs ist möglichst zielsicher auf seine Station zuhalten, wenn er zu schwächeln beginnt.

Abschließend, wenn die Drähte mit der Basisstation verbunden sind, muss der Mäher noch 'programmiert' werden. Standardeinstellung fürs Mähen sind Montag bis Sonntag zwischen 6 und 22 Uhr. Diese Zeit könnte man eigentlich so lassen, da der Mäher so leise ist, dass er auch Nachts mit Sicherheit niemanden stören würde. Allerdings bewässern wir abends unseren Rasen und da muss der Mäher ja nun nicht unbedingt fahren. Außerdem sollte am späten Nachmittag möglichst nicht mehr gemäht werden, weil zu der Zeit die Kids am ehesten auf der Wiese unterwegs sind. Also programmierte ich die Mähzeiten vorerst von Mo-So zwischen 6 und 12 Uhr. Mal sehen ob das reicht. Die Schnitthöhe lässt sich zwischen 2 und 5 Zentimetern bequem über das große Rad über dem Tastenfeld einstellen.

Bevor ich der Automatik die Steuerung überließ, probierte ich noch die 'HOME'-Funktion aus, bei der der Mäher sich auf die Suche nach seiner Station macht. Das klappte bestens. Als nächstes kam noch ein manueller Mähversuch, bei dem ich noch einmal beobachtete an welchen stellen die Leitungen versetzt gehörten. Als das auch erledigt war, stellte ich den Mäher auf 'AUTO' und überließ ihn sich selbst. Seither ist er brav unterwegs und mäht den Rasen. Durch das gleichzeitige Mulchen wird der Rasen auch gleich gedüngt, was sicher kein Schaden ist.

Nächstes Wochenende werden die Begrenzungsdrähte noch in die Erde versenkt, damit beim Vertikutieren keine Schäden entstehen. Dazu werde ich mit einer Trennscheibe einen Schlitz in die Wiese schneiden in dem die Drähte etwa fünf Zentimeter versenkt werden. Dadurch steht dem oberflächlichen Vertikutieren später nichts mehr im Weg.

Seitens der Ausstattung und der Funktion des Mähers kann ich sowohl von unserem Gerät als auch von dem eines Nachbarn durchaus Gutes berichten.

+ Alles dabei was man für die Anlage auch komplexerer Gärten braucht.
+ Menüführung ist selbsterklärend und die Schnitthöheneinstellung denkbar einfach.
+ Der Mäher arbeitet nahezu lautlos. Gerade ein leicht scherendes Geräusch ist zu vernehmen, wenn die Rasierklingen die Grashalme schneiden.
+ Das Schnittbild ist sehr sauber.
+ Bei ordentlich verlegten Begrenzungskabeln manövriert sich der Mäher in keine aussichtslosen Situationen.
+ Bei unserer etwas mehr als 100 Quadratmeter großen Fläche mit zwei Inseln und mehreren Ecken war die Installation an einem Vormittag erledigt. (Allerdings werden die Leitungen erst in einem zweiten Schritt vergraben)
+ Man erhält mit dem Gardena R40LI ein langjährig erprobtes Gerät eines Spitzenherstellers zu einem vernünftigen Preis.

+/- Größtenteils Softwareunterschiede die eine Differenzierung zwischen Husqvarna Automower 305 und Gardena R40LI erreichen. Dabei wäre es nicht nötig gewesen den Fahrkorridor beim Gardena anders zu machen als beim Schwesternmodell. Aber so ist nun mal die Marketingpolitik.

- Leider gibt es keine Rasenkanten-Funktion die dem Mäher erlaubt entlang des Begrenzungskabels zu fahren und somit durchgängig die Rasenkante zu mähen.

Fazit: Für uns die absolut beste Leistung zu diesem Preis, wenn man die Verlegung selbst machen kann und will. Entscheidet man sich für den hochpreisigeren Husqvarna Automower, so erhält man beim Fachhändler die Installation des Mähers inklusive aller Führungskabel meist ab rund 1.500,- Euro.

UPDATE vom 22.05.2015:

Unser Rasenroboter R40LI von Gardena ist nun bereits seit fast einem Monat unablässig in unserem Garten unterwegs. Es ist also an der Zeit einmal seine Leistung zu reflektieren. Die Herzen der Familienmitglieder hat er auf jeden Fall ebenso erobert wie die der Nachbarn.

Seit einiger Zeit hat der Roboter den Namen Cutty Mähgatron, den er von unserem Sohn bekam. Der passt sehr gut zu dem Elektroschaf. Die Kinder haben sich auch schon an die Anwesenheit und die Arbeit des Mähroboters gewöhnt, obwohl der Mäher nach der Attacke des Mähers auf die Lieblingsschuhe unserer Tochter, bei ihr ziemlich in Ungnade gefallen ist. Die Wogen sind allerdings bereits wieder geglättet, und unsere Kinder wissen, dass sie ihre Schuhe nicht auf der Wiese stehen lassen, wenn sie ins Trampolin gehen, sondern diese am Besten unter der Leiter des Trampolins vor dem Mäher in Sicherheit bringen.
Auch die Nachbarn stehen immer wieder am Zaun und beobachten die gleichbleibenden Bewegungen unseres Mähgatron. Es hat schon etwas Hypnotisches, dem Mäher bei der Arbeit zuzusehen.

Apropos Arbeit. Die erledigt er absolut zufriedenstellend, denn es gibt kaum Stellen an denen nachzuschneiden wäre. In der ersten Woche sagte ich zu meiner Frau, dass ich schon gespannt sei zu sehen wie die Mähleistung wäre, wenn das Gras dann mal ordentlich wuchs. Was ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht bemerkt hatte, war die Höhe des Grases an Stellen die aus dem Mähbereich ausgenommen waren. Erst hier erkannte ich, dass der Mäher offensichtlich so gut arbeitete, dass der Rasen absolut gleichmäßig gemäht war. Auf dem Bild ist zu erkenne, dass das Begrenzungskabel um etwa 2-3 Zentimeter zu weit vom Rand entfernt gelegt wurde, daher ist dort das Gras nach etwa vier Tagen wesentlich höher als am restlichen Rasen. Allerdings wwurde später auch diese Stelle ordentlich gemäht, als der Robomäher in einem flachen Winkel auf die Stelle zufuhr, da er dadurch etwas näher an den Rand heran kam.

Auf dem nächsten Bild sieht man die Auswirkung, wenn der Mäher hinter der Rasenkante in eine Vertiefung fährt, denn dann kommen die Messer natürlich sehr nahe zum Boden und schneiden den Rasen extrem kurz. Dadurch sieht der Rasen an dieser Stelle nicht besonders hübsch aus. Wir verlegten das Kabel trotzdem sehr knapp an der Kante, da in den nächsten Wochen in dem Bereich wo das schwarze Vlies zu sehen ist, ein Steinboden hinkommt, der auf gleicher Ebene sein soll wie der Rasen. Dann kann der Mäher dort perfekt arbeiten. Ein Ähnlich Problem hatten wir bei unserer Zisterne, die genau mittig im Garten liegt. Da sie aus baulichen Gründen um etwa 25 Zentimeter tiefer liegt als das Rasenniveau, haben
wir dort eine starke Geländekante. Wenn der Mäher diese Kante schräg nimmt, kann es entweder passieren, dass seine Sensoren melden angehoben worden zu sein, oder es kommt wie in der Vertiefung beim vorigen Bild dazu, dass die Messer in den Boden einschneiden. Das versuchen wir nun durch eine Abflachung der Kante zu entschärfen. Ob es was bringt, werden wir später sehen, Was auf jeden Fall was gebracht hat, war die Palette die wir in die Grube einlegten, um zu verhindern, dass der Mäher in der Grube festsitzt. Da wir den Mäher nicht komplett von dem Bereich fernhalten wollte, legten wir das Kabel sehr eng um den Deckel der Zisterne und stellten eine Palette darauf an der er anstoßen kann, ohne dabei festzuhängen.

Festhängen ist etwas, was relativ selten vorkommt. Ganz ausschließen kann man es vermutlich nicht, da der Mäher bei Erreichen der Begrenzung des Mähbereichs zurück schiebt, und dabei ab und zur den Mähbereich komplett verlässt oder sich festfährt. Das liegt bei uns hauptsächlich an den vielen Beeten, Kanten, Engstellen und Fallen mit denen der Mäher zurecht kommen muss. Auf dem Bild sieht man, wie sich der Mäher beim Reversieren mit der Leiter des Trampolins aufspießte. Natürlich stoppt er dann sofort. Meine Eltern haben einen Garten mit klaren, geraden Abschlüssen und müssen ihr Roboschaf fast nie aus einer misslichen Lage befreien. Bei uns steckt der kleine Mähgatron schon zwei bis drei Mal die Woche fest. Das Mähergebnis litt bislang allerdings nicht darunter.


Die Begrenzungskabel habe ich übrigens nach einem zweiwöchigen Testlauf eingegraben, da wir später auch vertikutieren wollen, und dabei die Kabel zumindest 3-5 Zentimeter tief in der Erde liegen sollte um nicht beschädigt zu werden. Um den Schlitz für die Kabel zu machen verwendete ich ein Trennscheibe (auch als Flex bekannt) und schnitt entlang des provisorisch verlegten Kabels in die Erde. Mit dem Montage-Werkzeug für die Trennscheiben-Montage zog ich zunächst den Schlitz noch etwas nach um widerspenstige Graswurzeln aus dem Weg zu räumen und drückte dann mit eben diesem Werkzeug das Kabel in den gefrästen Schlitz. So konnte ich die rund 90 Meter Kabel innerhalb von knapp vier Stunden vergraben, ohne dabei den Rasen zu sehr zu beschädigen. Zwischendurch probierte ich allerdings immer wieder aus ob der Mäher das Signal des Kabels noch erhält. Denn wenn es mal eingegraben ist, ist ein Kabelbruch schwer zu lokalisieren. An manchen Stellen fixierte ich das Kabel im Schlitz mit den mitgelieferten Erdhaken, damit es nicht nach Oben rutscht.

Die Messer waren nach den ersten Testläufen für die richtige Positionierung des Kabels, bei denen der Mäher immer wieder auf unsere Betonrandsteine auffuhr, leider etwas ausgeschlagen. Dadurch wurde das Mähergebnis etwas schlechter, weil ja der Rasen mehr abgeschlagen als gemäht wurde. Daher tauschte ich die Messer gegen die, bei der Lieferung enthaltenen, neuen Klingen aus. Beim Tausch bürstete ich auch gleich ordentlich den Rasenschnitt von der Unterseite des Mähers. Seither passt alles.

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5 von 5 Sternen

RavPower - Power Bank mit 16.000mAh

Power Bank ist nicht gleich Power Bank. Diese Erfahrung konnte ich im Zuge unterschiedlicher Tests bereits machen. Es gibt sie im Pocket-Format oder als Outdoor-Begleiter. Mit mehr oder weniger Kapazität und mit unterschiedlicher Stromstärke. Auch beim gleichen Herstelle kann man dann das eine oder andere sogar noch besser machen.

Diese RavPower iSmart hat eine Kapazität von 16.000 mAh und liegt damit derzeit im absoluten Spitzenfeld. Immerhin kann man damit ein Samsung Galaxy S5 bereits fast sechs Mal voll aufladen. Also gut es sind 5,71x, aber es kommt der sechsfachen Ladung schon sehr nahe. Mit einem maximalen Ladestrom von 2,4 A pumpt man ordentlich Saft in das Handy. Sogar für Tablets reicht der Ladestrom vollkommen aus. Mein Samsung S5 war zum Beispiel nach ca. 50 Minuten ausgehend von 28% wieder voll aufgeladen.

Mit 8 x 12 x 2,5 Zentimeter ist das Gerät auch ziemlich kompakt und lässt sich leicht verstauen.

Im Lieferumfang befinden sich:

* die Power Bank
* ein 15cm langes USB2Micro-USB Ladekabel
* ein 50cm langes USB2Micro-USB Ladekabel
* ein Netzteil
* ein Transportbeutel
* eine mehrsprachige Betriebsanleitung mit brauchbarer deutscher Übersetzung

Geliefert wird die Power Bank in einem Karton, wobei sie darin in einer Plastikschale liegt. Das Plastik wäre eigentlich nicht notwendig gewesen.

Die Bedienung ist kinderleicht. Wird die Powerbank am Micro-USB-Anschluss mit einer Stromquelle verbunden, lädt sie sich auf. Dabei signalisiert der LED Balken sowohl den Ladestand als auch die im Gang befindliche Ladung. Ist sie aufgeladen, so schalten sich die LED ab.
Steckt man nun ein Device am normalen USB der Power Bank an, dann beginnt der Ladevorgang automatisch, wenn nicht, dann kann man ihn mit der Power-Taste am Gerät starten. So lange ein Handy geladen wird, gibt es keine leuchtenden LED, aber man kann durch Drücken der Power Taste den Ladestand der Power Bank abrufen.

Es ist übrigens, wie bei den meisten anderen Power Banks, nicht möglich die Bank aufzuladen und gleichzeitig ein Gerät über die Power Bank aufzuladen. Die Stromabgabe hat in diesem Fall Vorrang vor der Stromaufnahme. Dafür ist es kein Problem zwei Geräte gleichzeitig zu laden, allerdings passiert das mit reduziertem Ladestrom.

+ mit 2,4 A ein richtiges Power-Ladegerät
+ lässt sich schnell laden und ist damit auch schnell wieder einsatzbereit
+ gute Anzeige des Ladestandes durch einen LED-Balken
+ sehr kompakte Bauform
+ hat auch ein LED-Licht an Bord das durch einen langen Druck auf die Steuertaste ein- und ausgeschaltet werden kann und als Notbeleuchtung verwendet werden kann.

+/- Die Power Bank lässt sich nicht aufladen während ein Gerät zum Laden angesteckt ist. Das können aber andere auch nicht.
+/- Verhältnismäßig hoher Preis, der aber an Betracht der Leistung gerechtfertigt scheint.

RAVPower 16000 mAh Power Bank.
5 von 5 Sternen

Dienstag, 23. Juni 2015

TaoTronics - Schreibtischlampe

Grundsätzlich bin ich ja nicht so leicht von einer LED-Leuchte als Lese- oder Schreibtischlampe zu überzeugen. Mir persönlich gefällt für gewöhnlich die Lichtfarbe der meisten LED-Lampen nicht so sehr und zudem ist oft die Ausleuchtung eher schlechter als bei herkömmlichen Leuchtmitteln.

Diese Schreibtischlampe von TaoTronics ist aber einmal eine echte Ausnahme. Ich habe zwar bereits eine andere Lampe dieses Herstellers zuhause für die Beleuchtung der Nähmaschine im Einsatz, aber diese hier ist echt ein Hit.

Geliefert wird die Lampe zusammen geklappt in einem Karton, in Schaumstoff gut gesichert. Im Lieferumfang sind

* die Schreibtischlampe in weiß gehalten
* ein Netzteil ebenfalls in weiß
* eine mehrsprachige Bedienungsanleitung mit einer recht brauchbaren deutschen Übersetzung.

Installiert hat man die Lampe naturgemäß in wenigen Sekunden. Netzteil an der Lampe anstecken und in die Steckdose. Fertig. Die Bedienung der Lampe ist intuitiv. So gibt es einen Slider der auf Berührung die gewählte Helligkeitsstufe einstellt oder in sieben Schritten die Lampe heller oder dunkler stellt. Dahinter befindet sich ein, ebenfalls auf Berührungen reagierender Knopf, der die Lichtfarbe in fünf Schritten von kaltweiß nach gelb ändert. Dadurch findet man für jede Anwendung die richtige Lichtfarbe und Helligkeit. Sowohl zum entspannt Lesen wie auch für Arbeiten bei denen man eine gute Ausleuchtung braucht.

Der Arm der Lampe lässt sich an zwei Gelenken bewegen und die Leuchtfläche noch zusätzlich drehen. Dadurch bekommt man das Licht dort hin wo man es braucht.

+ fünf Lichtfarben sind perfekt für jede Stimmung
+ die Helligkeit ist in sieben Stufen über einen praktischen Slider einstellbar.
+ die Bedienung der Lampe ist absolut intuitiv
+ es gibt sogar einen USB-Anschluss an der Rückseite der Lampe um Beispielsweise ein Handy zu laden
+ zwei Gelenke und eine drehbare Leuchtfläche sorgen dafür, dass man eine perfekte Ausleuchtung erhält

Eine ideale Lampe im Büro, zum Lesen und auch beim Basteln oder Heimwerken.

TaoTronics 12W Schreibtischlampe LED.

5 von 5 Sternen