Sonntag, 31. Mai 2015

FSL Gehörschutz

Ich kann mir vorstellen, dass es gerade für Sportschützen und Jäger durchaus von Interesse ist welchen Normen ein Gehörschutz gerecht wird. Vor allem am Schießstand hätte ich gerne einen entsprechenden Schutz. Dafür benötigen wir diesen Gehörschutz allerdings nicht. Uns geht es um etwas ganz anderes, nämlich um den Schutz unserer Kinder bei einem Besuch eines DTM-Rennens. Dazu muss ich sagen, dass ich leider noch nie bei einem DTM-Rennen war. Dafür aber bei Formel 1 Rennen, allerdings zu einer Zeit als sie noch nicht wie Nähmaschinen auf Steroiden klangen. Der Lärmpegel der vorbeifahrenden Autos war teilweise weit über der Schmerzgrenze. Also entschlossen wir uns für das Rennwochenende am Red Bull Ring in Österreich, Gehörschutz für unsere Kinder zu besorgen.

Der FSL Gunblock ist für unseren elfjährigen Sohn gedacht. Für ihn ist die Größe auch wirklich ideal, denn für mich, mit ca. 55cm  Kopfumfang, ist dieser Gunblock doch knapp an der Grenze. Fast schon ein bisschen klein.

Geliefert wird der FSL Gunblock in einer Kartonverpackung mit einer leichten Kunststofffolie zum Schutz. Aus Sicht der Umwelt sehr gut und ohne übermäßigen Plastikeinsatz verpackt.

Der Bügel ist mit einer gepolsterten Kunstlederummantelung umgeben und drückt die Gehörschutz-Schalen gut an den Kopf. Über die Bügel an den Schalen lässt sich die Größe noch etwas variieren. Die Auflageflächen der Schalen sind aus Kunststoff und führen bei längerem Tragen dazu, dass man ein bisschen schwitzt. In den Schalen sind Schaumstoffeinlagen zur Geräuschdämpfung angebracht.

Von der Geräuschdämmung her kann ich nicht mit Werten glänzen, aber normale Umgebungsgeräusche werden komplett unterdrückt und Stimmen von Gesprächen in Zimmerlautstärke werden auf ein gerade noch hörbares Niveau gedämpft. Der Knall eines Silvester-Böllers ist wohl sehr gut zu hören, dringt jedoch in keinster Weise laut oder unangenehm zum Trommelfell vor.

Somit sind die Voraussetzungen für unsere eigentliche Anwendung ideal. Die Rennwagen sind zwar noch zu hören, aber keine Gefahr für das Gehör unserer Kinder. Wir müssen sie halt fast anschreien, wenn wir ihnen etwas sagen wollen solange sie den Gehörschutz tragen :-)

+ im zusammengeklappten Zustand sehr klein und gut zu transportieren.
+ die Größe ist für Köpfe mit einem Umfang bis ca. 56cm erträglich obwohl der Schutz dann schon ziemlich eng sitzt.
+ der Gehörschutzt dämpft die Umgebungsgeräusche massiv.

+/- etwas schwierig aufzusetzen, da sich die Bügel an den Schalen gerne verschieben.
+/- Kunststoffpolster an den Ohren fördern das Schwitzen

- keine Angabe über Schutzklassen oder die effektive Verringerung der Geräusche durch das Tragen.

Wie gesagt, brauchen wir den Schutz für ein Autorennen, allerdings hat er sich auch schon bei der Verwendung meiner Kreissäge bewährt, denn das hochfrequente Gekreische vermag er wirklich gut zu dämmen.

FSL Gunblock Faltbarer Gehörschutz.
5 von 5 Sternen

Freitag, 29. Mai 2015

Snug Safe n' Sound Kindergehörschutz

 Wir brauchten einen Gehörschutz für Kinder, da wir ein DTM-Rennen am Red Bull Ring in Österreich live miterleben wollten. Nun hatten wir zwar noch keine Erfahrungen mit DTM-Wagen aber dafür mit früheren Formel 1 Rennwagen gesammelt. Das Motorengeräusch (oder vielmehr der Abgas-Sound) waren sogar für unserer Ohren zu viel, geschweige denn für Kinderohren.

Da unser siebenjährige Tochter einen entsprechend kleinen Gehörschutz benötigte, kauften wir diesen Snug Safe n' Sound für sie. Die Passform ist für ihren Kopf mit knapp 52cm Umfang perfekt geeignet. Selbst für meine 57cm würde es gerade noch reichen, aber der Schutz sitzt dann ziemlich eng und auf Dauer unangenehm.


Für meine Tochter ist das Gefühl des gedämpften Hörens etwas unangenehm, im Sinne des guten Gehörs allerdings unabdingbar. Auch wenn im Endeffekt die DTM-Rennwagen nicht so laut sind wie es früher die Formel 1 Fahrzeuge waren, würde ich meine Kinder nicht ohne Gehörschutz an die Rennstrecke lassen.

Natürlich ergeben sich auch noch unzählige andere Anwendungsmöglichkeiten bei denen man diesen Gehörschutz gut brauchen kann, für uns bleibt es allerdings bei den seltenen Renn-Events.

+ Ein gut verarbeiteter Gehörschutz.
+ Die Bügelverstellung ist ausreichend um bei Kopfgrößen von rund 50cm bis gut 55cm zu passen. Bei größeren Köpfen wird es dann schon eng.
+ Gute Dämpfung der Umgebungsgeräusche lt. Verpackung um 25 dB
+ Zusammen gelegt ist der Gehörschutz sehr klein und leicht transportabel.

+/- Ohrmuschel aus Kunststoff fördert bei längerem Tragen das Schwitzen

Meine Tochter sah mir neulich bei der Arbeit mit der Kreissäge zu und hatte erstmals keine Probleme mit dem Lärm. Mehr müssen die Lärmschutz-Kopfhörer für mich nicht können.

Snug Safe n Sound Kinder Gehörschutz.
5 von 5 Sternen

Donnerstag, 28. Mai 2015

Sport-Kopfhörer mit Bluetooth

Genau darauf habe ich schon lange gewartet. Warum mir nicht schon früher die Idee kam solche Kopfhörer zum Laufen zu verwenden weiß ich eigentlich nicht, aber jetzt habe ich sie. Mein Problem war bislang immer, dass sich das Kabel der Kopfhörer beim Laufen gerne an der Handy-Tasche, die ich am Oberarm trage, verhängt hatte. Das führte meist dazu, dass mir die In-Ear Kopfhörer unsanft aus den Ohren gerissen wurden, wenn ich mich daraufhin mit dem Arm darin verhedderte. Danach musste ich während des Laufens versuchen die Ohrknöpfe wieder einzusammeln und an ihren Platz zurück zu bringen. Alles recht unpraktisch.

Mit meinen neuen GoSports mini von TaoTronics ist das Kabelproblem nun endgültig gelöst. Lediglich ein kurzes Kabel, das am Nacken vorbei läuft, verbindet die beiden Ear-Plugs miteinander. Daran befindet sich eine kleine Fernbedienung die auch gleichzeitig das Mikrofon für die Freisprechfunktion, die Elektronik für die Bluetooth-Verbindung und einen kleinen Akku beherbergt. Das alles ist auf kleinsten Raum untergebracht und beim Tragen kaum zu merken.

Im Lieferumfang sind folgende Teile enthalten:

* das In-Ear-Headset mit Fernbedienung
* insgesamt drei Paar Silikon-Aufsätze zur Anpassung an das Ohr
* drei Paar 'Hai-Flossen' die die Kopfhörer in der Ohrmuschel halten sollen
* ein etwa 35cm langes USB-Ladekabel
* eine mehrsprachige Bedienungsanleitung die ziemlich gut übersetzt wurde
* ein kleiner Transportbeutel

Das ganze ist umweltfreundlich in einem kleinen Karton verpackt.

Um das Headset in Betrieb zu nehmen braucht es nicht viel. Allerdings schadet es nicht es zuvor noch einmal ordentlich aufzuladen. Ich steckte es also für rund eine halbe Stunde am USB des PCs an bis es durch eine konstant blau leuchtende LED die volle Ladung signalisierte. Danach schaltete ich das Headset durch einen etwa zehn Sekunden langen Druck auf den Play-Button ein und konnte es im Bluetooth-Menü finden und koppeln. Später verbindet es sic automatisch, wenn es bei den 'Vertrauenswürdigen Bluetooth-Geräten' hinzugefügt wurde.

Die Bedienung ist, wie es bei solchen multifunktionalen Geräten üblich ist, etwas tricky. So wird der mittlere Knopf der Fernbedienung (Play) zum Ein- und Ausshalten, für Play/Pause und das Anruf-Handling benützt. Immer mit unterschiedlicher Drück-Dauer. Die Lautstärke kann verstellt werden, wenn man die +/- Tasten lange drückt. Werden die beiden Tasten kurz gedrückt, so springt man einen Titel vor oder zurück.

Der eingebaute Akku schaffte es bei mir im Dauerbetrieb über etwas mehr als fünf Stunden, wobei die Lautstärke eher im oberen Drittel des Möglichen lag. Eine Aufladung eines komplett leeren Akkus dauerte bei mir nicht ganz eine Stunde. Da es sich um Sport-Kopfhörer handelt ist dieser Wert absolut super. kurze Ladezeit und lange Nutzungszeit. Über einen Tag kommt man halt nicht. Aber wer sportelt schonen einen ganzen Tag ;-)

Vom Klang her muss ich sagen, dass ich hier die bislang besten Ear-Plugs im Test hatte. Natürlich darf man sich von so kleinen Ohrstoppeln keine Wunder erwarten, aber die Bässe haben in diesem Fall diese Bezeichnung auch wirklich verdient. Zudem liefern die Kopfhörer gute, klare Höhen und schaffen auch eine ordentliche Lautstärke. Lauter als es für das Gehör gut wäre. Zudem ist kaum das Hintergrundrauschen zu vernehmen, das man manchmal bei Bluetooth-Devices hat.

Der Halt der Ohrstoppeln ist bei mir immer eine ganz spezielle Sache. Die meisten Plugs fallen mir aus den Ohren, weil ich vermutlich keine plugable Ears habe. Bei diesen war es ausnahmsweise mal anders. Selbst als ich bei starkem Wind lief, blieben sie an ihrem Platz. Das schaffte nun wirklich noch kein Modell davor. Ich bin begeistert.

+ praktisches Design mit kleiner Fernbedienung
+ Freisprechfunktion mit klarer, bidirektionaler Sprachübertragung
+ lange Betriebszeit (bei mir über 5 Stunden am Stück)
+ kurze Ladezeit
+ die wichtigsten Bedienelemente auf der Fernbedienung

+/- nur knapp 3 Meter bis die Verbindung zu stottern beginnt.
+/- die Fernbedienung ist etwas schwierig zu verwenden. Zum einen wegen der mehrfachen Tastenbelegung und zum anderen weil sie an einer Stelle knapp unter dem Ohr liegt, wo man die Tasten nicht sehen kann.

TaoTronics® Bluetooth In-Ear Sport-Kopfhörer.

5 von 5 Sternen


Mittwoch, 27. Mai 2015

RavPower Power Bank mit 7.800 mAh

Power Bank ist nicht gleich Power Bank. Diese Erfahrung konnte ich im Zuge unterschiedlicher Tests bereits machen. Es gibt sie im Pocket-Format oder als Outdoor-Begleiter. Mit mehr oder weniger Kapazität und mit unterschiedlicher Stromstärke.

Die RavPower iSmart hat eine Kapazität von 7.800 mAh und liegt damit durchaus schon im besseren Mittelfeld. Immerhin kann man damit ein Samsung Galaxy S5 bereits fast drei Mal voll aufladen. Also gut es sind 2,78x, aber es kommt der dreifachen Ladung schon sehr nahe. Mit einem maximalen Ladestrom von 2,4 A pumpt man ordentlich Saft in das Handy. Sogar für Tablets reicht der Ladestrom vollkommen aus. Mein Samsung S5 war zum Beispiel nach ca. 40 Minuten ausgehend von 46% wieder voll aufgeladen.

Mit 6,5 x 10 x 2 Zentimeter ist das Gerät auch ziemlich kompakt und lässt sich leicht verstauen.

Im Lieferumfang befinden sich:

* die Power Bank
* ein USB2Micro-USB Ladekabel
* eine mehrsprachige Betriebsanleitung mit ziemlich ordentlicher deutscher Übersetzung

Geliefert wird die Power Bank in einem Karton, wobei sie darin in einer Plastikschale liegt. Das Plastik wäre eigentlich nicht notwendig gewesen.

Die Bedienung ist kinderleicht. Wird die Powerbank am Micro-USB-Anschluss mit einer Stromquelle verbunden, lädt sie sich auf. Dabei signalisiert der LED Balken sowohl den Ladestand als auch die im Gang befindliche Ladung. Ist sie aufgeladen, so schalten sich die LED ab.

Steckt man nun ein Device am normalen USB der Power Bank an, dann beginnt der Ladevorgang automatisch, wenn nicht, dann kann man ihn mit der Power-Taste am Gerät starten. So lange ein Handy geladen wird, gibt es keine leuchtenden LED, aber man kann durch Drücken der Power Taste den Ladestand der Power Bank abrufen.

Es ist übrigens, wie bei den meisten anderen Power Banks, nicht möglich die Bank aufzuladen und gleichzeitig ein Gerät über die Power Bank aufzuladen. Die Stromabgabe hat in diesem Fall Vorrang vor der Stromaufnahme.


+ mit 2,4 A ein richtiges Power-Ladegerät
+ lässt sich schnell laden und ist damit auch schnell wieder einsatzbereit
+ gute Anzeige des Ladestandes durch einen LED-Balken
+ sehr kompakte Bauform

+/- Die Power Bank lässt sich nicht aufladen während ein Gerät zum Laden angesteckt ist. Das können aber andere auch nicht.
+/- Verhältnismäßig hoher Preis, der aber an Betracht der Leistung gerechtfertigt scheint.

RAVPower 7800 mAh Powerbank mit iSmart.
5 von 5 Sternen

Samstag, 23. Mai 2015

Poweradd Bluetooth Lautsprecher


Die schwarze 8 vom Pool Billard goes Lautsprecher. So in etwa lässt sich die Form dieses Lautsprechers von Poweradd beschreiben. Hier wurde nämlich einer Kugel von 6,5 cm Durchmesser einfach Oben und Unten ein bisschen was abgezwickt, damit die Kugel nicht wegrollt und die Tasten irgendwo Platz finden.



Poweradd liefert in einer kleinen Schachtel (schön, dass beim Verpackungsdesign immer mehr auf die Umwelt geachtet wird):

* den Bluetooth-Lautsprecher mit Bügel für die Montage eines Karabiners
* ein USB-Ladekabel mit ca. 30 cm Länge
* einen Karabiner um den Lautsprecher zB. am Rucksack zu befestigen
* eine Kurzanleitung in Englischer Sprache

Der Lautsprecher kommt zwar, wie die meisten Geräte, bereits vorgeladen, allerdings steckte ich ihn trotzdem mal an um ihn im vollgeladenen Zustand ausprobieren zu können. Nach etwa zwanzig Minuten war die rote LED, die den Ladevorgang signalisiert, erloschen. Da ich ohnehin im Garten zu arbeiten hatte, nahm ich den Poweradd Lautsprecher gleich mal mit hinaus.

Unter einem kleinen Deckel befindet sich neben dem Micro-USB Anschluss zum Laden auch der EIN/AUS Schalter. In diesem Fall ein echter Schalter. Wird er auf EIN gestellt, dann informiert der Lautsprecher mit einer Frauenstimme, dass Bluetooth aktiv ist und versucht wird ein Pairing zu machen. Das passiert allerdings nur, wenn keine SD-Karte im Lautsprecher stecke, da er sonst direkt auf SD-Wiedergabe schaltet.

Während der Lautsprecher auf der Suche nach Pairing-Partnern ist, kann er in der Bluetooth-Suche des Smartphones oder des Tablets gefunden werden. Das Pairing funktioniert daraufhin ohne PIN-Eingabe. Sobald einmal eine Kopplung hergestellt wurde, kann sich der Lautsprecher das nächste Mal automatisch verbinden, wenn er eingeschaltet wird und Bluetooth bei dem gekoppelten Gerät aktiviert ist.

Ich koppelte also mein Samsung S5 mit dem Lautsprecher und startete die Musikwiedergabe meines Amazon Music Accounts. Über den Lautsprecher lässt sich die Wiedergabe pausieren und starten, sowie die Titel vor und zurück springen. Auch die Lautstärke kann natürlich am Lautsprecher geändert werden.

Der Sound des kleinen Lautsprecher ist eigentlich recht ordentlich, wenn man die kleine Bauform im Auge behält. Denn gerade die tiefen Töne brauchen normalerweise große Resonanzkörper, den dieser Lautsprecher definitiv nicht bieten kann. Die hohen Töne kommen klar rüber, und die tiefen Frequenzen kann man ein bisschen unterstützen indem man den Lautsprecher auf einen Tisch legt, der dann als Resonanzkörper dient. Noch besser geht das übrigens auf einer Kiste aus dünnem Material (dünnes Holz oder Karton). So erhält man den besten Klang. Seinen eigentlichen Zwecke als Outdoor-Lautsprecher erfüllt der Poweradd sehr gut. Ich hatte ihn wie gesagt mit in den Garten genommen und dort einfach an einen Ast eines Strauchs gehängt. Die Lautstärke war vollkommen ausreichend und der Klang in Ordnung.

Ein interessantes Detail ist, dass in der Beschreibung nichts von der enthaltenen Radio-Funktion steht, die durch einen langen Druck auf den 'Play'-Button gestartet werden kann. Allerdings hatte meine Lautsprecher, ob mit oder ohne angeschlossenen USB-Kabel als Antenne, Probleme mit dem Finden von Sendern. Der Sendersuchlauf wird nämlich über einen kurzen Druck auf die 'Play'-Taste gestartet. Danach speichert der Lautsprecher eine nicht näher definierte Anzahl an Stationen, die man über die Vorwärts/Rückwärts Tasten abrufen kann. Von den gespeicherten Stationen (ich glaube es waren 10) kam allerdings nur eine so klar rein, dass ich sie mir anhören konnte ohne dabei einen Tinnitus zu bekommen.

Während der Bluetooth-Übertragung war übrigens ein kontinuierliches Hintergrund-Summen zu vernehmen, das gerade beim Leisen Tönen etwas unangenehm war. Je lauter die Musik, desto weniger konnte ich dieses Summen wahrnehmen. Die Verbindung selbst bliebt bis zu einer Entfernung des Handys vom Lautsprecher von rund 6 Metern stabil, dann gab es zeitweilige Aussetzer in der Übertragung.

Von der, in der Artikelbescheibung erwähnten, NFC-Funktion konnte ich nichts feststellen. Ich wüsste nicht wie diese zu starten währe. Mit aktiviertem NFC und abgeschaltetem Bluetooth blieb jegliche Kommunikation zwischen Lautsprecher und Handy aus.

Freisprechen funktioniert zwar, aber wie so oft bei Lautsprechern mit FSE gibt es Probleme mit der bidirektionalen Verbindung. So lange ich spreche, kann ich den Gesprächspartner nicht oder nur kaum hören. Für mich ist das Freisprechen am Bluetooth-Lautsprecher aber auch kein ernsthafter Use-Case.

+ handlicher kleiner Lautsprecher zum Anhängen an den Rucksack.
+ wirkt gut verarbeitet
+ die Tasten haben einen guten Druckpunkt
+ die Steuerung der Musikwiedergabe kann über den Lautsprecher erfolgen
+ der Klang ist für einen Lautsprecher dieser Größe wirklich gut
+ Wiedergabe von SD-Karte, wobei ich hier auf Unterordner verzichten würde ;-)
+ Informationen über Bluetooth-Verbindung als Audio-Kommentar
+ Lange Akkulaufzeit.Bei mittlerer Lautstärke ist der Lautsprecher bereits fast 4,5 Stunden durchgelaufen.
+ praktisches Design mit Karabiner zum Anhängen

+/- Radiofunktion integriert, aber qualitativ eher schlecht
+/- Freisprechfunktion integriert, aber Probleme mit der bidirektionalen Steuern (Sprechen/Hören)

Sucht man einen Lautsprecher um unterwegs Musik zu hören, dann ist man mit diesem sehr gut bedient. Zum Radiohören oder Freisprechen werde ich ihn nicht benützen, das war aber auch nie der Plan :-)

Poweradd Magic Sonic M1 Mini Wireless Lautsprecher.

5 von 5 Sternen


Winten Bluetooth Headset

Wieder etwas Neues von dem ich mir nicht ganz sicher bin wo der zugrunde liegende Use-Case zu finden ist. Ein Bluetooth-Receiver zum Anklippen mit Steuertasten für die Bedienung der Music-Player-App am Handy. Soweit so gut. Aber warum ich mir dieses Ding an die Kleidung hefte anstatt das Telefon mitzunehmen war mir anfangs nicht ganz klar. Darauf brachte mich erst mein Sohn, der als Kind der Tablet-Generation den durchaus berechtigten Einwand hatte, dass man zuhause ja wohl nicht überall das Tablet mitschleppen möchte, wenn man gerne Musik im Ohr hätte.

So und damit war dann auch der Use-Case gefunden, denn er hatte natürlich vollkommen recht. Für die Benutzung mit einem Smartphone sind die Vorteile wohl eher gering gesät. In Kombination mit einem Tablet macht dieses Headset allerdings wirklich Sinn. Aber mal von Vorne.

Ich packte das Winten Headset aus seiner Kunststoff-Umverpackung aus, die meiner Meinung nach vollkommen unnötig ist. Das Plastik hätte man sich sparen können. Der darin befindliche Karton hätte vollkommen gereicht. In dem Karton befanden sich:

* der Empfänger mit fünf Tasten (Play/Pause, Vorwärts, Rückwärts, Lauter, Leiser) und einem Klipp zum Befestigen des Empfängers an der Kleidung.
* ein In-Ear-Headset mit einem ca. 150 cm langen Flachbandkabel.
* ein USB-Ladekabel
* drei Paar Silikonaufsätze unterschiedlicher Größe
* eine Betriebsanleitung

Die Oberfläche des Receivers hat den Look von gebürstetem Metall (ist aber natürlich aus Kunststoff) und verleit dem Teil einen wertigen Eindruck. Mit der Anordnung der Tasten war ich auf den ersten blick auch sehr zufrieden, da sie schlüssig scheint. In der Mitte: Play/Pause/Mode/Rufannahme, Oben: Lauter, Unten: Leiser, Links: Rückwärts und Rechts: Vorwärts. Leider kann dieser Eindruck aber nicht bestätigt werden, da der Klipp so angebracht ist, dass die Tasten für die Lautstärke nicht Oben und Unten sondern Links und Rechts liegen, und weil die Tasten für Vorwärts und Rückwärts vertauscht sind. Das ist besonders unpraktisch, da es mir einfach nicht eingehen will, dass ich nach Hinten drücken soll um einen Titel weiter zu schalten.

Mit der Verbindung zum Tablet/Handy gab es hingegen absolut keine Probleme. Ich musste nur so
lange auf die Play-Taste drücken bis die LED abwechselnd rot und blau blinkte. Danach konnte das Headset im Bluetooth-Menü mittels Scan gefunden und problemlos verbunden werden. Die Übertragungsqualität war sehr gut, und die Verbindung blieb bis über zehn Meter ohne Tonausfälle stabil.

Von der Tonqualität bin ich, wie könnte es bei einem In-Ear-Headset anders sein, nicht so richtig überzeugt. Die Höhen waren zwar durchaus brauchbar und klar, die Bässe aber trotz gut sitzenden Ohrstoppeln, de facto nicht vorhanden. Es ist also sicher eine Frage der geplanten Anwendung, ob man diese Kopfhörer als brauchbar einstufen würde oder nicht.
+ Geeignet um bei der Hausarbeit den Sprachkurs zu hören.
+ Geeignet um einem guten Hörbuch zu lauschen.
- Ungeeignet um House/Dance in den Kopf zu hämmern.
- Ungeeignet um die lästigen Sprüche der Eltern mit ordentlichen Beats zu neutralisieren.

Beim Telefonieren war die Tonqualität übrigens auch gut. Die Anrufer verstanden mich immer ausgezeichnet. Allerdings finde ich es etwas schade, dass das Mikro im Receiver eingebaut ist und nicht vom Kopfhörerkabel genommen wird. Daher muss der Empfänger in der Nähe des Mundes platziert werden, um die Sprache ordentlich aufzunehmen. Bidirektionale Sprachübertragung ist möglich.

Seitens der Akkulaufzeit gibt es von mir nichts zu kritisieren. Die ist ordentlich und reichte bei mir für die alltägliche Anwendung mit etwa vier Stunden durchgehender Benützung vollkommen aus.

Das Fazit fällt irgendwie zwiespaltig aus:

+ sehr gut verarbeiteter Bluetooth-Empfänger
+ glänzt mit großer Reichweite
+ lange Akku-Laufzeit
+ Lautstärken bis zum Erreichen der Schmerzgrenze möglich
+ sehr gute Höhen
+ mit den richtigen Ear-Plugs auch sehr gute Bässe

+/- während des Ladevorgangs kann nicht Musik gehört werden.
+/- Mikro im Receiver verbaut. Muss daher beim Telefonieren in der Nähe des Mundes getragen werden.

- die mitgelieferten Ear-Plugs haben einen grottigen Bass.
- das Kabel der Ear-Plugs ist steif und bockig und war oft verantwortlich dafür, dass mir die Stoppeln aus den Ohren fielen.
- hat sich bei der Tastenbelegung irgend wer was überlegt? Vorwärts und Rückwärts vertauschen sollte eigentlich nicht sein.

Alles in Allem ist es für den Preis ein ordentliches Stück Technik, das sich an manchen Stellen Schwächen leistet.

Winten WT-BRE01-BK Stereo Bluetooth Headset.
4 von 5 Sternen

Donnerstag, 21. Mai 2015

Poweradd Selfie Stick


Dieser Stick ist baugleich mit einem bereits von mir getesteten. Der Unterschied liegt lediglich in der etwas umweltfreundlicheren, weil komplett Verpackung, die nur aus einem kleinen Karton besteht.

Bereits beim Auspacken merkte ich auch bei diesem Stick, dass die Verarbeitung wirklich gut ist. Dieser Selfie-Stick ist etwas dicker als die meisten Konkurrenzprodukte. Der Griff ist gummiert, hat aber eine angenehm glatte Oberfläche. Der Stick verfügt über eine Handschlaufe an der man ihn gut tragen kann. Die Halterung für das Telefon ist schön gearbeitet, hält das Telefon sicher fest und lässt sich komplett über den Stick klappen, wodurch er sich viel besser als andere transportieren lässt. Metallisch glänzende Elemente runden den Gesamteindruck ab.


Im Lieferumfang sind neben dem Stick noch ein Ladekabel mit ungefähr 30 cm Länge enthalten. Der Stick ist zwar bereits vorgeladen, allerdings habe ich auch diesen hier, wie ich es immer mache, vor der ersten evrwendung noch mal angesteckt. Nach rund zwanzig Minuten war der Akku dann vollgeladen.

Der Stick verfügt über sieben Teleskopglieder die eine Gesamtlänge von 70 cm erreichen. Die 80 cm aus der Artikelbeschreibung sind dann wohl mit der Handyhalterung gemessen. Abzüglich des Griffs erreicht man so eine Verlängerung des Aktionsradius von rund 55 cm. Das reicht aus um wirklich coole Bilder aus anderen Blickwinkeln zu erreichen. Bei unserer letzten Radtour machte ich ein paar Bilder in Fahrt.

Ist der Poweradd Selfie Stick mal vollgeladen, dann ist die Bedienung denkbar einfach. Es muss lediglich der Auslöser-Knopf für wenige Sekunden gedrückt gehalten werden, dann kann am Handy oder Tablet eine Bluetooth-Suche durchgeführt werden. Der Stick wird als Keyboard-Device gefunden. Solche Devices müssen nicht mit PIN gekoppelt werden, daher funktioniert die Kopplung recht simpel. Sind die Geräte einmal gekoppelt und zur automatischen Verbindung eingestellt, so verbinden sie sich automatisch sobald der Stick eingeschaltet ist. Das ist vielleicht auch der einzige Nachteil dieses Selfie.Sticks, dass es keinen Ein/Aus-Schalter gibt. Er schaltet sich nach einigen Minuten Standby automatisch ab.

Der Poweradd Selfie Stick hat auf mich einen sehr guten Eindruck gemacht.

+ Sehr angenehmes, griffiges Material beim gummierten Griff.
+ Handschlaufe für den leichten Transport.
+ Filigrane, Halterung für das Telefon in edlem Design mit einem festen Federmechanismus der das Telefon sicher hält.
+ Vollkommen zusammenklappbar, auch die Handyhalterung. Daher hat dieser Stick eine sehr kompakte Bauweise.
+ Der Akku dürfte, wenn es hier keine Unterschiede zu dem baugleichen, zuvor getesteten Produkt gibt, über Wochen halten, weil die Anwendung ja kaum Strom braucht.
+ Der Stick ist sehr einfach zu koppeln.
+ Preislich ist der Poweradd noch mal günstiger als der baugleiche Stick eines anderen Anbieters.

Der Stick ist wegen der Verarbeitung, dem durchdachten Design und dem recht vernünftigen Preis eine absolute Empfehlung.

Poweradd Bluetooth Selfie Stick bei Amazon kaufen.

5 von 5 Sternen

Symphonized In-Ear Kopfhörer

Ohrstoppel-Kopfhörer gibt es wie Sand am Meer. Oft unterscheiden sie sich kaum von einander. Daher sind die Kopfhörer von Symphonized mal eine kleine Abwechslung zum In-Ear-Einerlei.

Diese heben sich nämlich vor allem durch das Holzgehäuse ab, in dem die Technik schön verpackt untergebracht wurde. Die Edle Optik des Holzes wird durch Applikation aus Chrom nochmal verbessert. Also rein optisch kann man durchaus von einem Highlight reden, wofür auch das schön gearbeitete, mit einem textilen Mantel versehenen Kabel verantwortlich ist. Die Kabel werden aus den Ear-Plugs in einem vernünftigen Winkel herausgeführt, dadurch und durch das Kabelmaterial halten sie zumindest in meinen Ohren sehr gut und verrutschen auch nicht, wenn ich in Bewegung bin. Das ist schon etwas Besonderes.

Die Kopfhörer sind aufwendig in einer Schale aus Plastik verpackt. Im Lieferumfang enthalten sind

* die Ear-Plugs mit Holzgehäuse, 15m langem Kabel und Mikrofon
* sechs verschiedene Größen an Silikon-Ausätzen
* ein Transportsäckchen aus Stoff

Durch die Kabellänge von ca. 1,5 m kann man das Telefon in der Hosentasche tragen, wenn man
Musik hören will. Das Kabel hat eine glatte Oberfläche und verhängt sich nicht so leicht mit der Kleidung, und der Stecker ist mit seiner etwas abgewinkelten Form ideal um das Telefon mit angestecktem Stecker in der Tasche verschwinden zu lassen.

Etwa fünfzehn Zentimeter unter dem linken Ohrstoppel befindet sich ein kleines Mikrofon, das eine gute Sprachqualität liefert. Die Sound-Qualität kommt nicht ganz mit den optischen Qualitäten der Headphones mit. Zwar liefern die Kopfhörer sehr klare und saubere Höhen, allerdings können die Bässe nicht wirklich überzeugen. Es ist mir schon klar, dass man bei Kopfhörern dieser Bauart keine Tiefbass-Wunder erwarten darf, aber ich verwendete bereits derartige Kopfhörer, die bei den tiefen Tönen besser punkten konnten. Trotzdem könnte man nicht sagen, dass sie schlecht wären. Für die Musikrichtungen, die ich bevorzuge (R&B, Blues, Jazz und Pop) ist der Klang ideal. Für Dance-Liebhaber wird es vermutlich zu wenig Tiefen geben.

Alles in Allem kann man diesen Kopfhörern ein gutes Zeugnis ausstellen:

+ edles Holzgehäuse mit Chrome-Applikationen
+ gut positioniertes Mikrofon, das einen guten Ton liefert
+ Kabel mit Textilmantel
+ Kabellänge ca. 150cm
+ hochwertiger, gewinkelter Stecker
+ die Höhen werden durch die Lautsprecher sehr gut und verzerrungsfrei wiedergegeben

+/- bei den Bässen schwächeln diese schönen Kopfhörer leider etwas
+/- leider keine Fernbedienung am Kabel, daher gibt es keine Möglichkeit die Lautstärke oder die Wiedergabe zu regeln ohne das Mobiltelefon in die Hand zu nehmen.
+/- der Anspruch edel und natürlich zu sein (Holz, Stoffbeutel) wurde leider nicht bei der Verpackung umgesetzt. Etwas viel Plastik.

Symphonized Echt-Holz Ear-Plugs.

4 von 5 Sternen

Mittwoch, 20. Mai 2015

Aroma Diffusor

Letztens ist wieder etwas lustiges bei uns hereingeschneit. Der Patuoxun Aroma Diffusor, oder auch die Wunderlampe die man nicht reiben muss. Im ersten Moment fragte ich mich, was wir damit anfangen sollten, schließlich bin ich ein Mann und duftende Nebel sind mir genauso suspekt wie eine saisonale Raumdeko. Meine Frau konnte mir allerdings auf die Sprünge helfen, denn sie meinte, dass solche Vernebler gerne auf Entbindungsstationen und Kinderstationen im Krankenhaus eingesetzt werden, um dort für angenehme Gerüche zu sorgen. Und natürlich sei es auch nicht das Schlechteste, wenn es zuhause angenehm riecht :-)

Gut nun wusste ich, was man prinzipiell mit der Wunderlampe anfangen könnte. Also widmete ich mich dem guten Stück etwas genauer. Beim Auspacken fiel mir gleich auf, dass bei diesem Produkt scheinbar viel Wert auf das Design, die Verarbeitung und nicht zuletzt eben die Verpackung gelegt wurde. Der Diffusor steht gut eingebettet in gestanztem und gefaltetem Karton, was mir schon aus Gründen der Umweltbelastung sympatisch ist. Es wird nämlich weitgehend auf Kunststoff bei der Verpackung verzichtet. Nur eine dünne Folie schützt das Gerät.

Im Lieferumfang enthalten sind:

* der Aroma Diffusor im Wunderlampen-Design
* ein Netzteil für 220V
* ein Messbecher zum Befüllen
* eine Anleitung in Englischer Sprache sowie eine bebilderte Kurzanleitung

Grundsätzlich muss man kein Techniker sein, um diesen Diffusor in Betrieb zu nehmen und bis auf die Tastenbelegung ist auch alles ohne Bedienungsanleitung durchaus klar. Das Prinzip nach dem dieser Diffusor arbeitet ist eigentlich schon hinlänglich bekannt. Im Inneren arbeitet ein kleiner Ultraschall-Vernebler, der das Wasser fein zerstäubt und so einen Nebel erzeugt. Das kannte ich schon von unserer Nebelschale, die wir vor etwa 15 Jahren im Wohnzimmer stehen hatten, damals noch ohne wechselnde LED-Beleuchtung. Zusätzlich arbeitet in der kleinen Wunderlampe ein kleiner Ventilator, der den Nebel dann dazu bringt, sich durch die obere Öffnung des Diffusors aus dem Staub zu machen. Durch das Ausblasen des Nebels entsteht ein Effekt, wie die Befreiung des Flaschengeistes durch Aladin.

Den Aroma Diffusor kann man durch eine kurze Drehbewegung gegen den Uhrzeigersinn öffnen. Dann lässt sich die Oberseite abnehmen. Darunter befindet sich die 'Nebelkammer' die wiederum durch einen Deckel geschützt wird. Das ist notwendig, da bei Ultraschall-Verneblern normalerweise neben Nebel auch eine Menge hüpfende Wassertropfen emporsteigen. Die würden dann ziemlich schnell die komplette Umgebung des Gerätes bedecken.

Hat man den nächsten Deckel auch noch geöffnet, dann findet man den eigentlichen Wasserbehälter mit dem Ultraschall-Vernebler. Dort darf man maximal 140 ml Wasser einfüllen, da sonst das Wasser überlaufen würde. Ich begnügte mich bei meinem ersten Versuch mit 80 ml Wasser und drei Tropfen eines ätherischen Öls das nach Blutorange riecht. Dann schloss ich die Wunderlampe. Steckte sie an - was ich eigentlich vorher machen hätte sollen, den das Kabel lässt sich relativ schwierig in den Diffusor einstecken, wenn man ihn wegen des eingefüllten Wassers nicht mehr kippen sollte - und schaltete den Diffusor ein.

Es dauerte nur etwa fünf Sekunden bis der dünne Nebelstreifen aus der Öffnung der Lampe drang. Und gleich darauf verbreitete sich Blutorangenduft in unserem Wohnzimmer. Das funktioniert richtig gut. Obwohl ich nicht glaube, dass die knapp 15 ml, die durch den Diffusor pro Stunde in die Raumluft gebracht werden, all Luftbefeuchtung gewertet werden dürfen. Aroma Diffusor ist als Bezeichnung also eher passend als Luftbefeuchter.

Es gibt übrigens zwei Nebel-Modi dir über die M-Taste am Gerät ausgewählt werden können (AUS -Modus 1- Modus 2- AUS). Entweder läuft der Diffusor im Dauerbetrieb, dann vernebelt er etwa 15 ml pro Stunde, oder man lässt ihn alle drei Minuten für eine Minute Pausieren, dann verlängert sich die Betriebsdauer mit einer Füllung entsprechend. Reicht eine Füllung im Dauerbetrieb etwa für 9 Stunden, so ist im Intervallbetrieb mit etwa 11 Stunden zu rechnen.

Die LED-Beleuchtung kann über die L-Taste geregelt werden. So gibt es neben einem kontinuierlichen Farbwechsel auch die Farben rot, grün und blau sowie Mischungen rot/blau, blau/grün, rot/grün und natürlich die Möglichkeit die LED auszuschalten. Was man leider nicht ausschalten kann sind die Betriebs-LED im unteren Bereich der Wunderlampe. Die Leuchten nämlich, wenn der Diffusor angesteckt ist immer rot und wenn er in Betrieb ist zusätzlich blau (blinkend im Intervall-Modus und dauerhaft leuchtend im Dauerbetrieb). Die hätte man gut auch auf der Rückseite anbringen können, wo das Kabel in den Diffusor kommt.

Alles in Allem ist das ein richtig guter Aroma-Vernebler mit nur einem kleinen Schönheitsfehler, der Betriebs-LED an der Vorderseite.

Patuoxun® Aroma Diffusor.

5 von 5 Sternen