Sonntag, 21. Dezember 2014

Hailo Klapptritt mit 3 Stufen

Seit etwa zwei Jahren ist die Leiter bei uns im Einsatz. Natürlich verwendet man in einem Haushalt derartige Leitern nicht täglich, also hält sich die Abnutzung wohl stark in Grenzen.

Unsere Tochter verwendet den Klapptritt um beim Kochen und Backen, um ordentlich auf die Küchenarbeitsfläche zu reichen. Dabei ist wichtig, dass die kleine Leiter stabil steht, auch wenn sich unsere Tochter nach Vorne beugt und damit das Gewicht einseitig verlagert.

Grundsätzlich ist über die Leiter zu sagen

+ Dass sie einfach zusammen zu klappen ist, wenn man den Griff zur Entriegelung an der hinteren unteren Seite der obersten Trittstufe ordentlich erwischt.

+ Dass die Leiter für mich (180cm) eine ideale Höhe hat, um in die oberen Schränke der Küche zu reichen oder auch mal was auf den Schrank mit 230cm Höhe zu legen.

+ Die Leiter steht stabil und rutscht nicht, auch auf Fliesenböden. Allerdings sind die schwarzen Noppen zu, Boden hin nicht gummiert, sondern aus festem Kunststoff, also kann es durchaus sein, dass die Leiter mal etwas nachrutscht.

+ Die Trittstufen sind ebenfalls rutschfest.

+/- Vielleicht ist die Leiter ein bisschen schwer für die Größe.

+/- Unsere Kinder schaffen es nicht die Leiter wieder zusammen zu klappen, dazu ist der Mechanismus etwas zu hakelig.

+/- Auf Holzböden könnte es sein, dass die harten Kunststoffstopper Fahrer oder Druckstellen hinterlassen.

Da sie uns aber immer gute Dienste leistet und noch wie am ersten Tag aussieht, würde ich die Leiter wieder kaufen.

4 von 5 Sternen

Montag, 15. Dezember 2014

Melissa Quesadilla Maker

Unsere Kinder essen leidenschaftliche gerne Burritos. Allerdings ist das immer eine riesen Schweinerei, wenn sie zuhause ihre Rollen in sich hinein stopfen und die Hälfte davon wieder raus fällt.

Die Idee die Füllung mehr oder weniger fest in Quesadillas zu verpacken gefiel uns daher sehr gut.

+ Die Lieferung war wie gewohnt super schnell (nachmittags bestellt, am nächsten Tag bereits bei uns.)
+ Der Preis war auf Grund des Blitzangebots mit 22,- Euro auch sehr fair. Die ursprünglich ausgepreisten 69,90 ist der Quesadilla Maker auch nicht wert.

Zur Anwendung:
Wir hatten leider nur 27cm Fladen zuhause, wollten aber trotzdem einen Testlauf machen. Wenn die Fladen zu Groß sind, tropft Fett auf die Arbeitsfläche weil ja die Auffangrinne wirkungslos ist. Das ist allerdings kein Nachteil des Gerätes, denn es wird ja explizit darauf hingewiesen, dass man maximal 25cm große Fladen verwenden soll.

Also: Wir legten zuerst einen 'Dummy'-Fladen ein um die zwar bereits gewischte aber trotzdem noch nagelneue Beschichtung einmal anzubacken. Der Erste landete ungefüllt im Müll. Danach ging es los. Wir legten einen Fladen ein, gaben Fleisch, klein geschnittene Tomaten, Mais, Zwiebel und Käse dazu und legten den zweiten Fladen darauf. Deckel zu und das erste und so ziemlich einzige Manko wurde erkennbar.

- Der Deckel wird mit einer kleinen Klammer nieder gehalten deren Bedienung durchaus zu Verbrennungen führen kann, denn wenn es aus dem Quesadilla Maker dampft und man versucht das kleine Häkchen wieder zu öffnen bleibt nicht viel Zeit um das schmerzfrei zu erledigen.

+ Die Temperaturanzeige funktioniert perfekt. Grünes Licht ging an und die Quesadillas waren perfekt gebräunt.
+ Wenn man drauf schaut, dass die Füllung möglichst in die kleinen Grübchen portioniert wird, dann sind die Quesadillas auch an den Kanten gut verschlossen, allerdings sollte man nicht mit der Füllung sparen, da sie sonst gleich sehr trocken sind.
+ Verwendet man die Richtige Fladen-Größe, dann funktioniert das mit dem Fettauffangen auch sehr gut.

Mit einem Pizzaschneider zerteilten wir die fertigen Quesadillas. Bei den Kindern und bei unseren Gästen kam diese Art der Burrito-Zubereitung sehr gut an.

Eine Alternative die wir auch bereits probierten ist der gute alte Schinken-Käse-Toast in Quesadilla-Form. Einfach Fladen einlegen, Schinken und Käse darauf verteilen und mit dem zweiten Fladen abdecken. Deckel zu und in kürzester Zeit sind Toasts fertig die mal etwas anders aussehen und durch den dünneren Teig auch anders schmecken.

Bis auf die Kleinigkeit mit dem fummeligen Häkchen zum Verschließen des Makers sind wir voll zufrieden.

Update 15.12.2015:
Letztes Wochenende probierten wir eine weitere Variante aus....Frischkäse mit fein geschnittenem Schinken, geriebenen Käse und fein gewürfeltem Zwiebel verrühren und mit etwas Salz und eventuell ein bisschen Chilipulver abschmecken. Damit einen Fladen bestreichen, einen zweiten darauf und Deckel zu. Hatten wir als kleine Häppchen....einfach super!

Melissa 16250051 Quesadilla Maker.

4 von 5 Sternen

Donnerstag, 6. November 2014

Music Angel - mini Stereo Lautsprecher

Seit über einem Jahr ist der Music Angel nun bei uns im Einsatz. Sowohl mit MicroSD als auch mit USB.
Das Gerät liefert für seine Größe einen sehr guten Klang und auf einer Alu-Fensterbank stehend auch halbwegs vernünftige tiefe Frequenzen.

Die Steuerung über das Display und die mit mehreren Funktionen belegten Tasten ist etwas mühsam, aber durchaus machbar.
Auch das integrierte FM-Radio funktioniert ordentlich, wenn ein Klinkenkabel als Antenne angeschlossen wird.


+ der Akku hält bei mittlerer Lautstärke etwa 5-6 Stunden
+ Titelanzeige am Display
+ Steuerung ohne zusätzliche Devices möglich
+ Über USB mit Strom zu versorgen (während es spielt lädt es nicht)
+ vernünftiger Klang
+ gute Lautstärke
+ hat auch die pralle Sommersonne (mehrfach) gut überstanden

+/- etwas mühsam zu navigieren und zu steuern

Als wir uns den Music Angel kauften gab es noch nicht so viele Bluetooth-Boxen, vor allem nicht zu vernünftigen Preisen. Mittlerweile würde ich mir keinen Lautsprecher mehr ohne Bluetooth kaufen!

Ein besonderes Anwendungsgebiet hat sich am 31.10. im Zuge der Halloween-Dekoration ergeben. Wir versteckten den Music Angel in den Büschen und ließen 'Haunted House' Sounds in einer Schleife abspielen. Perfekt! Auch für Halloween-Effekte :-)

Den Music Angel kauften wir bei Amazon.


Freitag, 31. Oktober 2014

Syoss Men Power Shampoo

Seit mittlerweile sechs Monaten verwende ich dieses Shampoo alle zwei Tage, oder manchmal auch täglich, wenn ich nach dem Sport stark schwitze.

+ das Shampoo riecht angenehm
+ es schäumt gut auf
+ die Haare fetten erst nach etwa drei Tagen nach, obwohl ich sonst ziemlich leicht fettendes Haar habe
+ ein Waschgang reicht völlig aus
+ die Kopfhaut juckt nicht und ist auch nicht gereizt
+ der Preis ist sehr fair

- die Flasche ist etwas groß
- das 6er Pack reicht für lange Zeit aus, was natürlich auch dazu führt, dass man die Reserve irgendwo lagern muss. Das ist eben der kleine Nachteil bei Multi-Packs :-)

Syoss Shampoo im 6er Pack (6 x 500 ml)

5 von 5 Sternen

Donnerstag, 23. Oktober 2014

Wagner Airless Project 115


 Gleich vorweg, wir hatten fast 200qm Wohnfläche mit Raumhöhen um die 270cm zu streichen und kamen zum Schluss, dass es mit der Walze eine Tortur würde. Also beschlossen wir uns den Project 115 zuzulegen da dieser im Verhältnis zur Leistung einen halbwegs vernünftigen Preis hat.

Wie das Arbeiten damit für uns war kann man in unserem Hausbau-Blog unter http://www.coolweb.at/2012/05/die-arbeit-mit-dem-airless-30052012.html nachlesen, denn dort haben wir unsere Maler-Geschichte festgehalten. Grundsätzlich ist über das Gerät aber folgendes zu sagen:

+ hoher Druck und daher ein halbwegs feines Sprühbild
+ wenn man mal weiß wie es geht ist der Project 115 auch schnell betriebsbereit
+ ein langer Druckschlauch lässt zügiges Arbeiten zu
+ für die Verarbeitung von günstiger Dispersion perfekt geeignet (je billiger die Farbe, desto besser) wir verwendeten jeweils Eigenmarken von OBI und Bauhaus

+/- aufwändige Reinigung
+/- Düsen verkleben relativ schnell, was dann zu einem unschönen Sprühbild führt

- das im Farbbehälter eingebaute Gitter welches das System vor gröberer Verschmutzung schützen soll, ließ sich schon vor der ersten Verwendung nicht mit dem beiliegenden 'Werkzeug' aus Plastik lösen. Ohne Krafteinwirkung brach das Gitter und war somit nicht mehr herausnehmbar.

- nach der Verarbeitung von rund 60kg Dispersion begann die Pumpe immer wieder krächzende, schabende Geräusche von sich zu geben. Da ich aber fertig werden musste, kümmerte ich mich nicht darum. Schließlich funktionierte das System dann auch bis zum Schluss, halt mit hoher Geräuschentwicklung

-kaum Ersatzteile verfügbar und wenn, dann zu einem horrenden Preis


Beim Reinigen muss darauf achten, dass der Vorgang laut Beschreibung NICHT ausreicht. Man sollte auf jeden Fall nach jeder Verwendung die Handdüse auseinander nehmen, den Filter aus der Düse heraus nehmen und alles in klarem Wasser einlegen.
Ich habe einmal lediglich laut Beschreibung gereinigt und prompt war der Filter in der Düse fest gefressen. Die Düse ließ sich nicht mehr reinigen und war kaputt. Möchte man diese nachkaufen, so kostet sie mehr als das komplette System.

Trotzdem war es für uns die einzige Alternative zum Streichen, denn die Leihe für ein Gerät beim Maschinenverleih wäre teurer geworden.

Wagner Airless Farbspritzsystem Project 115 bei Amazon.

4 von 5 Sternen

Mittwoch, 22. Oktober 2014

Eneloop Mignon Akkus

Seit Jahren verwenden wir nur noch die Eneloop Akkus und sind restlos zufrieden damit.

Es gibt kein Gerät bei uns im Haus in dem noch keine Eneloops sind. Wir haben auch ein ordentliches Lager angelegt um immer geladene Akkus vorrätig zu haben. Selbst die Lagerung im voll geladenen Zustand war bislang kein Problem für die Akkus. Das hängt vermutlich mit mit dem LSD (Low Self Discharge ) zusammen.

Vorteil der LSD Akkus sind:

+ die viel geringere Selbstentladung
+ die Leistung ist normalen NiMH-Akkus weit überlegen (viel mehr mAh)
+ sie können die Spannung länger halten als normale NiMH-Akkus
+ funktionieren auch bei Temperaturen unter 0° Celsius wie Alkali-Batterien

Zum Laden verwenden wir das Technoline BC 700 Akku-Ladegerät. Eine perfekte Kombination.

Mit Amazon Prime kostenlos geliefert: 8er Pack Eneloop Akkus Mignon AA

5 von 5 Sternen

Samstag, 6. September 2014

Samsung UE46F6510 - 3D Smart TV

Der Samsung UE46F6510 war vor allem wegen seiner Optik und der Tatsache, dass wir bereits mit zuvor mit einem Samsung TV sehr zufrieden waren, unsere erste Wahl.

Im Lieferumfang enthalten waren neben dem Fernseher und einem dazu passenden Standfuß natürlich noch das Anschlusskabel, eine Fernbedienung, zwei aktive 3D-Brillen und die Kurzanleitung für den schnellen Anschluss. Die Schachtel hatte ein angemessene Größe durch die der Schutz des heiklen Gerätes gewährleistet wurde ohne dabei unnötig Transport- und Lagerplatz zu verschwenden.

Die Optik

ist dem Alter entsprechend würde ich sagen. Dieses Modell ist ja nicht mehr ganz neu, da es bereits seit Mitte 2012 auf dem Markt ist. Der Rahmen um das Panel ist etwas breiter als derzeit üblich, wirkt aber durch die schöne Verarbeitung und den weiß hinterlegten und teilweise durchsichtigen Kunststoff filigran und nicht zu präsent. Damit, und mit dem kreuzförmigen Fuß passt sich der Fernseher trotz seiner eher größeren Abmessungen gut ins Bild des Wohnzimmers ein.

Abmessungen:


  • Höhe mit Standfuß: 68,2 cm
  • Höhe ohne Standfuß: 60,6 cm
  • Breite: 104,3 cm
  • Tiefe mit Standfuß: 30,7 cm
  • Tiefe ohne Standfuß: 4,7 cm
  • Gewicht mit Standfuß: 12,9 kg
  • Gewicht ohne Standfuß: 11,3 kg

Auf unserer TV-Wand wirkt er beinahe schon ein bisschen verloren, da diese vermutlich Fernseher mit bis zu 65" verkraften würde ohne diese sonderlich präsent wirken zu lassen. Da der Rahmen des Fernsehers in weiß gehalten ist harmoniert das Gerät auch mit jeglicher Wandfarbe.

Der Fernseher verfügt über Montagepunkte nach der VESA-Norm 400 x 400 und kann damit
problemlos an die Wand montiert werden. Durch das geringe Gewicht von nur knapp 12 kg braucht es dafür auch keine besondern Tricks, da dieses Gewicht von sämtlichen Wänden einfach getragen werden kann.  Durch die geringe Tiefe der modernen Flatscreens ist der Wandabstand trotz ausziehbarem und neigbarem TV-Halter dabei noch sehr gering.

Die Anschlüsse

sind in einer Vielzahl vorhanden jedoch meiner Meinung nach nicht ganz glücklich positioniert. Natürlich ist es praktisch die USB-Slots, von denen man drei hat, einfach von der Seite zu erreichen. Allerdings ist es das Verkabeln mit starren HDMI-Kabeln nach der Seite oft etwas schwierig. Vor allem, wenn man eine bewegliche TV-Halterung hat. Das führte bei uns bereits einmal dazu, dass eine HDMI-Kabel aus der Buchse des TV-Gerätes gerissen wurde. Dabei wurde zum Glück nur das Kabel und nicht auch noch der Fernseher zerstört. In diesem Fall wäre es praktischer gewesen die HDMI-Anschlüsse eher mittig im Gerät vorzufinden als die Kabel bis zur Seite schleifen zu müssen.

Grundsätzlich sind folgende Anschlüsse vorhanden:

  • 1 Steckplatz für das CI+ Modul
  • 4 x HDMI (HDMI-CEC)
  • 3 x USB, davon einer mit ausreichend Leistung um eine externe HDD zu betreiben.
  • 1 x Scart
  • 1 x digitaler Audioausgang (koaxial)
  • 1 x Kopfhörerausgang
Die Anschlüsse sind so positioniert, dass die USB-Devices mehr oder weniger ins Gehäuse-Design der Rückseite eingebettet sind. 

Die Funktionalität

oder wie man es nennen soll ist für einen Smart-TV typisch und umfangreich. So verfügt dieses Modell über einen integrierten Triple-Tuner, was soviel bedeutet wie, dass er das Signal dreier Verschiedener Quellen verarbeiten kann. 

TV-Tuner

So kann neben digitalem terrestrischen TV (DVB-T) auch Kabel-TV (DVB-C) und Satelliten-TV (DVB-S2) empfangen werden. Zwischen den Signalquellen kann auch bequem umgeschaltet werden, allerdings ist es nicht möglich Programme verschiedener Quellen in einer gemeinsamen Kanal-Liste anzuzeigen. Die Programmsuche ist für alle Quellen gleichermaßen komfortabel und die Suchergebnisse, abhängig von der Antennen-Qualität, entsprechend umfangreich.

Über den Programm-Guide lassen sich aktuelle und in naher Zukunft startende Sendungen anzeigen, vormerken oder zur Aufnahme programmieren. Werden Sendungen vorgemerkt, so schaltet der Fernseher zu Beginn der jeweiligen Sendung automatisch auf das entsprechende Programm um. Ebenso passiert es, wenn eine Sendung aufgenommen werden soll.

Aufnahme

Mit dem Samsung 46F6510 kann man TV-Programme auf USB-Devices aufzeichnen. Dabei ist es unerheblich ob es sich um einen USB-Stick oder eine USB-Festplatte handelt. Es gibt hierbei aber ein paar kleine Einschränkungen, denn einerseits ist der Tripel-Tuner nur ein einfacher Tuner, kann also nur gleichzeitig ein Programm aufzeichnen und ein anderes anzeigen wenn diese auf dem gleichen Frequenzband ausgestrahlt werden (und das ist selten) und andererseits ist es auf Grund von diversen rechtlichen Beschränkungen nicht möglich HD-Programme auszuzeichnen. Gerade diese Einschränkung finde ich sehr störend, da wir manche Programme gar nicht mehr in SD-Qualität zur Verfügung haben.

Die Aufnahmen die möglich sind - und das geht natürlich wenn der  Fernseher im Standby ist - sind aber komfortabel aufzurufen und übersichtlich nach Aufnahmedatum geordnet. Zudem wird natürlich der Titel der Sendung und die Aufnahmezeit angezeigt. Das Ordnen und teilweise Löschen erfordert nur wenige Klicks.

Die Wiedergabe kann bereits während der Aufnahme erfolgen, wodurch ein verzögertes Starten einer Sendung ermöglicht wird. Ansonsten ist die Bedienung wie bei einer normalen Aufzeichnung. Zudem können auch noch folgende Formate von USB wiedergegeben werden: AVI, MKV, ASF, MP4, 3GP, VOR, VOB, PS, TS, WebM, Divx 3.11 / 4 / 5 / 6, MPEG4 SP/ASP, H.264 BP/MP/HP, Motion JPEG, Microsoft MPEG-4 v3, Window Media Video v7,v8,v9, MPEG2 , MPEG1, VP6, MVC, VP8

Streaming

Der Fernseher kann über WLAN mit dem Internet oder einem internen Netzwerk verbunden werden. Dadurch lassen sich Inhalte direkt von einem NAS oder einfach Streams von verschiedenen Anbietern wiedergeben. Dabei können natürlich alle Formate wie bei einem direkten Anschluss eines USB-Sticks von einem zentralen Laufwerk aus gestreamt werden.

Zusätzlich lassen sich wie gesagt Apps verschiedener Anbieter installieren die Streaming anbieten. Wir besitzen Accounts von Netflix und Amazon Prime und decken damit die meisten Bedarfe ab. Dabei ist die Bedienung der Apps natürlich abhängig von der Umsetzung durch die jeweiligen Anbieter. Sowohl Netflix als auch Amazon Prime laufen flüssig und nahezu problemlos auf unserem TV. Lediglich die Tatsache, dass bei beiden Apps der jeweils erste Stream mit einem Hinweis auf Netzwerkprobleme nicht startet und ein zweites Mal gestartet werden muss damit er läuft ist etwas eigenartig. Hier dürfte es ein kleines Problem mit der Firmware des Fernsehers geben, die bei uns immer auf dem aktuellsten Stand gehalten wird.

Smart-TV

Auch die anderen Smart-TV Funktionen sind leicht zu erreichen und einfach zu bedienen, obwohl ich ehrlich sagen muss, dass ich bislang keine Funktion wirklich brauche konnte, wenn man von den verschiedenen Medien-Apps absieht. Auch wäre mir das Surfen im Internet über den Fernseher doch etwas zu mühsam. Dafür gibt es doch Tablets am Wohnzimmer-Tisch :-)



Das Bild

ist bei einem Fernseher vermutlich die wichtigste Kategorie. Und genau hier kann ich nun wirklich nichts aussetzen. Durch das leicht matt ausgeführte Display werden Spiegelungen weitgehend reduziert. Vermeiden lassen sich diese vor allem bei dunklen Szenen natürlich nicht.

Die LED-Backlight-Technologie sorgt für eine gute, flächige Ausleuchtung des Panels. Dementsprechend homogen erscheint das Bild in Bezug auf Unterschiede in der Helligkeit. 

Schwarz ist schwarz und nicht grau, dunkelgrau, tiefblau oder irgend eine andere Art von Farbnuance. Schwarze Bereiche im Film werden auch schwarz dargestellt. Zudem sind die Kontraste wirklich ausgezeichnet.

Die Farbdarstellung lässt ebenso keinerlei Wünsche offen. Sie werden kräftig und lebensecht wiedergegeben und haben eine ordentliche Strahlkraft.

Ein bisschen gewöhnungsbedürftig ist für mich der integrierte Helligkeitssensor, der die Helligkeit der Lichtstärke der Umgebung anpasst. Durch wechselnde Lichtverhältnisse (wenn Wolken übers Land ziehen) kann es dann schon mal dazu kommen, dass das Bild mal hell mal dunkel wird. Aber das könnte man ja auch deaktivieren.

Schnelle Bildwechsel und Bewegungen wie sie in Action-Filmen gerne vorkommen bereiten diesem Fernseher keine Probleme. Clouding Effekte oder Fading konnte ich in der langen Zeit die wir diesen Smart-TV nun benützen nicht feststellen.

Auch die 3D Wiedergabe ist sehr gut. Wobei wir uns hier eher an 3D-Blu-Rays halten. Theoretisch könnte der Fernseher natürlich auch 2D Bilder auf 3D rechnen. Diese sehen dann allerdings ziemlich platt und unrealistisch aus. Das verwundert nicht weiter, da der TV ja nur durch unterschiedliche Schärfebereiche einen 3D Effekt schaffen muss und das nunmal mit der zugrunde liegenden Information ziemlich schwer werden dürfte.

Fazit

Dieser Smart-TV ist ein rundum gelungenes Gerät in einem optisch ansprechenden Gehäuse und mit ordentlicher Technik gesegnet. Der Tuner arbeitet zuverlässig. Das Bild ist ausgezeichnet und auch der Ton ist für die geringe Leistung der eingebauten Lautsprecher durchaus annehmbar. Mit der Bedienung hatten wir nie Probleme.

Einzig die etwas holprige WLAN-Konnektivität und die kleinen Probleme beim Starte eines Streams auf Netflix oder Amazon Prime sind etwas störend. Allerdings kein ausreichender Grund für einen Punkteabzug.

Samstag, 26. Juli 2014

Bago - faltbare Reisetasche

Ob eine Reisetasche nun 400g, 600g oder gar 800g hat ist mir im Grunde genommen egal. Beim Packen für eine Flugreise macht das  nun nicht mehr den großen Unterschied. Wenn die Flugreise aber zum Beispiel nach Mailand zum Schlussverkauf-Shopping geht und man nur mit Handgepäck hin fliegt, weil die Tasche da ja noch leer ist, und dann mit einer voll gepackten Tasche beim Rückflug eincheckt, dann ist das Packmaß der leeren Tasche ein absolutes Kriterium, da sie locker ins Handgepäck passen muss. In unserem Fall mussten sogar zwei solcher Taschen in die Handtasche meiner Frau, damit jeder seine Einkäufe transportieren kann.

Die faltbare Reisetasche ist komplett zusammen drückt, ca. 3 cm hoch und etwa 30 x 30 cm groß. Das Maß liegt etwas über den Angaben der Artikelbeschreibung auf Amazon. Auch das Gewicht ist um etwa 200g höher als angegeben. Auseinander gefaltet erreicht sie dann die beschriebenen Maße nur, wenn sie mit Kleidung vollgestopft wird, denn dann ragen die Seiten maßgeblich über die Ecken hinaus.

Auf dem Rückweg aus Mailand waren eine Tasche voll gepackt mit:
* 22 T-Shirts
* 5 Longsleeves
* 2 Sportjacken
* 1 Sakko
* 6 Paar Herren-Jeans
* 10 Paar Kinder-Jeans
* 1 Paar Laufschuhe
* 1,5 kg Schokokugeln (man(n) gönnt sich ja sonst nichts)

Damit war sie nicht wirklich am Limit. Wir wollten nicht riskieren, dass die Tasche beim Transport im Flugzeug aufplatzt, da ja am Flugplatz beim Verladen nicht sonderlich sorgsam mit den Gepäckstücken umgegangen wird.

Der Stoff schein sehr robust zu sein und einiges wegstecken zu können. Ob das die Reißverschlüsse auch schaffen wird sich im Laufe der Zeit zeigen.

+ sehr klein faltbare Tasche, die dann locker ins Handgepäck passt oder sich gut zuhause verstauen lässt

+ zwei außen liegende Fächer

+ ein extra Schuhfach, damit die Kleidung nicht mit den getragenen Schuhen in Kontakt kommt. Das kann auch gut für getragenen Wäsche verwendet werden, damit diese nicht in einen extra Beutel muss.

+ Die Handschlaufen liegen gut in der Hand, auch wenn die Tasche mal etwas schwerer ist.

+/- Der Schultergurt verdrückt sich leider etwas in den Kunststoff-Schlaufen der Tasche. das ändert zwar nichts beim Tragen, aber beim Zusammenlegen muss man die Schlaufe erst wieder in eine gerade Form bringen, damit alles gut hinein passt.

Faltbare, 85l große Reisetasche.
5 von 5 Sternen