Donnerstag, 1. Dezember 2016

NYC Städtetrip - British Airways Flug

Wie so viele andere Reisende müssen auch wir aufs Geld schauen und können leider nicht auf den Komfort der Business Class zurück greifen. Daher suchten wir auf den bekannten Vergleichsportalen ( checkfelix.com / momondo.at / etc.) nach günstigen Flügen in den Big Apple. Zwar hatten wir uns selbst keine Vorgabe beim Budget gegeben, aber es galt ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Preis und Leistung zu finden. Wobei die Leistung für uns hauptsächlich an den Flugzeiten gemessen wurde, weil wir bislang keinen Service-Vergleich bei Flügen in die USA sammeln konnten.

Die Suche ergab als günstigste Flugvariante mit einem Frühflug von Wien über London Heathrow nach New York City JFK (VIE / LHR /JFK) mit dem Abflug aus Wien um 7:50 morgens und der Landung in New York um 14:20 Ortszeit, sowie einen Rückflug von New York um 21:20 mit einer Zwischenlandung in London Heathrow und der Ankunft um 15:30 in Wien. Das ganze für 389 Euro pro Person inklusive Steuern und Abgaben. Ein echter Spitzenpreis, den es bei einer Reiseplanung ein Jahr später (November 2017) nicht mehr gibt. Für Flüge mit ähnlichen Zeiten werden jetzt knapp 100 Euro mehr fällig.

Nun muss ich zugeben, dass der Preis, auch auf Grund einer sehr frühen Flugbuchung von mehr als 6 Monaten vor dem Reisetermin, wirklich günstig war. Es ist mir auch durchaus klar, dass man sich für wenig Geld nicht besonders viel erwarten darf. Ein gewisses Minimum an Komfort darf man sich aber trotz eines günstigen Flugpreises voraussetzen, denn der British Airways Flug von LHR nach NY JFK war gelinde gesagt eine Zumutung.

5* für den Preis, günstiger
geht es kaum

Check In & Boarding Wien

Durch den Web Check In spart man sich Stress und auch Zeit, weil es dann genügt auf dem Flughafen beim Drop Off Schalter das Gepäck abzugeben. in den meisten Fällen geht das recht zügig und auch am Flughafen Wien gab es damit überhaupt keine Probleme. Die Abwicklung war schnell und das Personal freundlich.

Security Check und Abwicklung am Flughafen obliegen sowieso dem Personal des Flughafens und können somit von der Airline nicht beeinflusst werden.

Das Boarding für den Flug von Wien nach London ging schnell, gut organisiert und absolut problemlos von Statten.
5* für die Abwicklung am
VIE Airport

Zwischenstopp & Boarding Heathrow

Da es kein Direktflug war, hatten wir einen Zwischenstopp in London Heathrow. Obwohl ich schon wirklich viel Negatives über diesen Flughafen hörte, kann ich nur sagen, dass das Leitsystem und die Abwicklung einfach ausgezeichnet war. Man muss lediglich wissen, ob man in London bleibt, oder ob man einen Anschlussflug hat, denn hier muss man sich für einen der Ausgänge entscheiden. Alles Weitere wird durch ein sehr gut beschildertes und ebenso gut organisiertes Leitsystem und Bustransfers am Flughafen erleichtert. Schließlich wechselt man zwischen zwei Terminals, die wirklich riesig sind.

Einige unserer Freunde meinten, dass ein Zwischenstopp von nur 80 Minuten fast schon zu kurz wäre und man die Strecke eher laufend zurück legen sollte. Wir sahen das eher entspannt und ließen uns mit der Menge mit treiben. So erreichten wir unser Gate nach NY JFK innerhalb von weniger als 35 Minuten und hatten dann noch ausreichend Zeit beim Gate zu warten.

Lediglich die Abwicklung beim Boarding in Heathrow wäre verbesserungswürdig, denn dort gab es keinerlei Information welche Schlange nun die Richtige wäre. So warteten wir zuerst fälschlicher Weise ind er Priority Schlange und wurden "gebeten" uns in die richtige Schlage zu begeben. Zudem wird nicht nach Sitzreihen aufgeteilt. Da wir in der vorletzten Sitzreihe saßen und, warum auch immer, bei der letzten gruppe waren, die in die Maschine gelassen wurde, musste wir uns an gefühlten 100 Personen vorbei drängen, um zu unseren Plätzen zu kommen.

Wir hatten zwar nur einen kleine Handgepäcktasche, aber es waren leider alle Gepäckfächer belegt, weshalb wir die Tasche in den, ohnehin schon winzigen, Fußraum stellen mussten.

4* wegen der Abwicklung
beim Boarding am LHR

Sitzkomfort

Um sich vor der Buchung schon ein Bild von der Sitzanordnung machen zu können empfiehlt sich der Besuch der Seite seatguru.com . Auf dieser Seite sind nahezu von allen größeren Airlines weltweite die Flugzeuge der Flotten mit Sitzplänen erfasst, und man kann sich darüber informieren, welche Sitze besonders schlecht oder besonders gut sind, welche Vorzüge manche Sitze haben und worauf es zu achten gilt, wenn man eine Sitzplatzbuchung macht. Als Beispiel könnt ihr euch auf dieser Seite den Plan der Boeing 747-400 ansehen, mit der wir geflogen sind. Das machten wir auch und überlegten einen Platz in der Premium Economy die bei British "Traveller World +" heißt zu buchen. Der Aufpreis für diese Klasse wäre jedoch höher gewesen als der Ticketpreis den wir zahlen mussten, also verwarfen wir diese Idee wieder.

Sieht man sich nun den Sitzplan der 747-400 genau an, so sieht man schnell, dass es eigentlich keine wirklich guten Sitze gibt, weil jeder Sitz mit extra Beinfreiheit im Gegenzug dazu eine Einschränkung anderer Art hat.

Der Sitzabstand ist im Prinzip bei allen Fluglinien sehr ähnlich und bei diesem Flugzeugmodell mit 31 Zoll (ca. 79cm) nicht besonders groß, jedoch noch immer um etwa 1 Zoll größer als bei so manch anderer Airline. Personen mit langen Beinen sollten sich gut überlegen ob sich der Aufpreis für die nächst höhere Klasse eventuell doch lohnt. Meine Frau saß mit Ihrer Körpergröße von 168cm schon nicht besonders bequem, für mich war es bei 183cm Körpergröße beinahe eine Zumutung. Auf einem der Bilder sieht man, dass meine Knie bereits an der Tasche der Lehne des Vordersitzes anstanden. Ein Freund von uns kann mit knapp über 190cm dort nicht mehr gerade sitzen, sondern muss die Beine schräg halten. Bei über 8 Stunden Flugzeit kann das schon höchst unangenehm sein.

kleiner Abstand zur Seitenwand
Etwas umgehen konnten wir das Problem zumindest geringfügig indem wir einen der Außensitze in den Reihen 52 oder 53 der Boeing 747 reserviert. Diese und die Außensitze der Reihe 29 sind so angelegt, dass auf der Seite etwas Abstand zur Seitenwand besteht.
Das erlaubt es die Beine seitlich von der vorderen Sitzreihe auszustrecken und somit ein bisschen Entspannung für die Beine zu bekommen. Somit kann zumindest eine größere Person besser sitzen. Wir buchten die Sitze 52H/52J aber auch A/B sind Doppelsitze und haben entsprechende Vorzüge. Richtig angenehm wird es dennoch nicht. Was beim Sitzabstand zum Problem wird ist die Möglichkeit die Lehne zu neigen, was die Beinfreiheit noch weiter verringert. So hatten wir vor uns zwei Passagiere die sofort nach dem Start und bis zum Landeanflug die Lehne maximal schräg stellten und uns so noch ein Stückchen unserer Beinfreiheit nahmen.

Noch etwas problematischer ist die Breite der Sitze von nur 17,5 Zoll (etwa 44cm). Diese ist etwas geringer als bei anderen Fluglinien und bereits so gering, dass man die nebenan sitzende Person gut kennen sollte, denn man sitzt wirklich dicht an dicht. Es ist unmöglich so zu sitzen, dass man keinen Körperkontakt mit der nebenan sitzenden Person hat. Meine Frau und ich sind im Vergleich zu anderen Passagieren eher schmäler gewesen und hatten trotzdem dauerhaften Kontakt im Schulterbereich. Besonders unangenehm ist das auf dem mittleren Sitzplatz der seitlichen 3er Belegung und auf den mittleren Plätzen der 4er Belegung der Mitte, da man dann mit zwei Personen gleichzeitig im Vollkontakt steht.

Auf den Mittelplätzen in unserer Reihe saßen zwei Personen die jeweils etwa 110-120kg (geschätzt) auf die Waage brachten. So saßen die beiden Passagiere an den äußeren Plätzen der Mittelreihe den kompletten Flug seitlich geneigt, da die mittleren Passagiere einen Teil der Außenplätze mit belegten. Besonder hier war ich froh zuvor Geld in die Sitzplatzreservierung investiert zu haben. Diese ist übrigens nicht ganz billig. Der Preis hängt davon ab wie nahe der Flug rückt. Ursprünglich hätte die Reservierung der Plätze 52H/52J pro Sitz und je Richtung 112,00 Euro gekostet. Etwa 6 Wochen vor dem Flug war der Preis dann herunten auf 56,00 Euro je Sitz und Richtung. Zu diesem Zeitpunkt schlug ich zu und zahlte 224,00 Euro für die vier Reservierungen. So hatten wir einen 2er-Platz ohne Sitznachbarn, und mussten uns wenigstens darüber keine Gedanken machen, dass wir in kuscheligem Vollkontakt mit einem Fremden steht.

Das merkt man vor allem während des Essens, da man in der Economy nun wirklich keinen Platz hat um seine Arme beim Essen zu bewegen. Da kommt es sehr gelegen, dass nicht allzu viel serviert wird.

Die Sitze selbst sind aus einem anderen Jahrtausend. Gut das ist im Flugverkehr nicht schwer, aber man merkt den Sitzen das Alter der Maschine wirklich an. Gut die Überzüge sind nicht ungepflegt, aber die Federn und Polster der Sitze sind dünn und an manchen Stellen bereits defekt. So spürt man merklich das Knie des Passagier der Reihe dahinter in Rücken und hat auch das Gefühl, dass sich die eigene Wirbelsäule in die Tiefen der Lehne verabschiedet. Die buckelige Sitzposition führt dann zu einer höheren Belastung der Wirbelsäule, was auf einem Flug dieser Dauer nicht besonders angenehm ist.

An den Nackenstützen gibt es natürlich die seitlich Flaps, die den Kopf in einer geraden Position halten sollen, wenn man einnickt. Diese Flaps haben bei uns nicht mehr gehalten und sind immer in die Flache Position zurück gekehrt. Zudem ist gleich zu Beginn meine Kopfstütze aus der Halterung gefallen, weil ich sie auf meine Körpergröße einstellen wollte. Dies ließ sich leider nicht bewerkstelligen, wodurch mir die Kopfstütze den gesamten Flug in den Nacken drückte.

1* weil man leider nicht
von Komfort sprechen kann

Bordservice

Biervorrat für den Flug nach NYC
Das Service auf dem Flug war grundsätzlich OK und das Flugpersonal anfangs auch sehr bemüht und freundlich. Offensichtlich war der Plan der Crew, die Passagiere der Economy möglichst mit nur zwei Durchläufen abzufertigen. So gab es auf dem 8 Stunden dauernden Flug nur ein Mal ein Getränkeservice bei dem jedoch nicht gespart wurde. Meine Frau und ich baten um jeweils ein Bier und wurden mit Flüssigkeit für die nächsten Stunden versorgt.

Es wurden zwar auch danach Getränke heraus gegeben, wenn man zum Personal in die Mitte des Flugzeugs ging, dort befand sich allerdings nicht zu jederzeit jemand vom Bordpersonal, da nach etwa zwei Stunden Flugzeit nur noch 1 bis 2 FlugbegleiterInnen zu sehen waren. Die anderen waren irgendwo im Heck des Flugzeugs verschollen.

Innerhalb von 8 Stunden, meine ich, dass zumindest eine 2. oder sogar 3. Runde mit Getränken nicht zuviel verlangt wäre, da vor allem die Personen auf den Mittelplätze nicht so einfach ihre Plätze verlassen können, um sich Getränke zu besorgen. Vor allem auf einem Tagesflug wäre das nicht zu viel verlangt. Auch beim Rückflug gab es nur ein Mal Getränkeservice, jedoch mit weitaus weniger kulanter Verteilung der Getränke. Da es sich um einen Nachtflug handelte, sehe ich das allerdings auch ein, weil doch ein Großteil der Passagiere schläft oder zumindest dahindöst.

Das Essen, es gab alternativ Hühnercurry oder Maccaroni mit Käse, war durchaus bekömmlich und geschmacklich selbst in Höhenlagen brauchbar. Wer wirklich gut essen möchte, sollte sich vermutlich in die Business oder First setzen, und im besten Fall eine andere (nicht britische) Airline wählen. Angeblich hat die Austrian Airlines in den höheren Klassen sehr gutes Essen. Vielleicht komme ich ja mal dazu das zu probieren und zu bewerten. Beim Rückflug gab es übrigens die gleiche Auswahl nochmal, aber das finde ich nicht schlimm. Ich esse gerne Curry und meine Frau hatte die Maccaroni. So teilten wir uns beide Mahlzeiten. Das Dessert war übrigens für meinen Geschmack gemacht, jedoch nicht für meine Frau, weil es sich um eine dunkel Schoko-Mousse handelte. Ich liebe dunkle Schokolade.

Die größtenteils männlichen Flugbegleiter und die wenigen Flugbegleiterinnen waren in etwa so freundlich wie ein Kellner in einem alteingesessenen, Wiener Kaffeehaus. Sie waren natt und freundlich, aber man merkte, dass ihnen die Arbeit und die Passagiere teilweise ziemlich auf die Nerven gingen. Es lässt sich ganz gut erkennen, ob jemand Freude an der Arbeit hat. Spaß hatte das Personal erst als sie auf dem Weg nach Hinten in die Untiefen des Flugzeughecks waren und für eine Zeit nicht mehr auf der Bildfläche erschienen.

3* für das Bordservice, da es
schon Potential zur Verbesserung gibt


Entertainment

Am Entertainmentsystem lässt sich wirklich nichts aussetzen. Die in die Lehne der jeweils vorderen Reihe eingebauten Android Tablets mit etwa 8" Bildschirmdiagonale lassen sich einfach und unkompliziert bedienen und bieten einen USB-Anschluss um ein Smartphone oder einen Mediaplayer aufzuladen. Außerdem kann ein herkömmlicher Kopfhörer über einen 3,5mm Klinkenstecker angeschlossen werden. Wir hatten zu diesem Zweck Kopfhörer mit aktiver Geräuschunterdrückung dabei, bei denen man die das Noise Canceling extra aktivieren konnte. Dadurch wird der Flug angenehmer, weil man das doch sehr präsente Hintergrundgeräusch der Triebwerke nur noch gedämpft wahrnimmt.

Natürlich steht eine große Auswahl an Sprachen für die Menüführung zur Verfügung, wobei die angebotenen Inhalte vorwiegend in Englischer und Deutscher Sprache angeboten werden. Vor allem bei Filmen muss man sich für andere Sprachen der Untertitel bedienen, wenn man weder in Englisch noch Deutsch sicher genug ist, um der Handlung des Films zu folgen.

Es gibt eine unglaublich große Auswahl an Audio-Inhalten wo für jeden Geschmack etwas dabei ist. So kann man aus unterschiedlichen Genre-Sendern ebenso wählen wie aus Radio-Streams und ganzen Alben.

Durch das Angebot von CNN muss man auch im Flugzeug nicht auf Nachrichten verzichten, wenngleich ich mir nicht ganz sicher bin, ob das System statt einem Live-Stream einen gespeicherten Stream abspielt, der am Boden aktualisiert wird. Irgendwie hatte ich das Gefühl, dass die Meldungen nicht live sondern von der Konserve kamen, aber das ist nun wirklich kein Problem.

Für Filmliebhaber wird eine wirklich große Auswahl an klassischen und absolut aktuellen Filmen, die in einigen Sprachen vor allem aber in Englisch und Deutsch verfügbar sind angeboten. So kann man selbst auf einem mehrstündigen dauerhaft unterhalten werden, egal ob man Fan von Actionfilmen, Komödien oder Romanzen ist. Auch für Kinder ist ausreichend Unterhaltungsprogramm verfügbar, und keine Inhalte kosteten Aufpreis.

Meine Frau und ich sahen uns auf dem Hinflug den gleichen Film an. Damit wir dann auch halbwegs gleichzeitig zu den Szenen kamen, starteten wir auf unseren Entertainment-System gleichzeitig die Filme. War echt lustig, vor allem weil der Film auch wirklich zum Lachen war.

Ebenfalls zur Auswahl stehen Fluginformationen über Position, Höhe, Geschwindigkeit, Wind, voraussichtliche Ankunftszeit, etc. Diese Informationen kann man sich untermalt mit dem Lieblingssender oder der Musik seiner Wahl ansehen. Lediglich die Kombination aus Fluginfo und Film sind ist nicht möglich.

5* für die perfekte Unterhaltung

Der Flug im Allgemeinen

Der Zustand der Boeing 747-400 des Flugs BA113 war dem Alter entsprechend. Man merkte der Maschine an, dass sie bereits viele Jahre im Einsatz war. Die Polsterung der Sitze war bereits an manchen Stellen etwas dünn und feinfühlig und die Federn in den Sitzen teilweise durch gesessen, was einem schnell Gegenstände aus der hinteren Reihe im Rücken spüren ließ. Außerdem fiel, wie bereits erwähnt, bei meinem Sitz die Kopfstütze ab und ließ sich nur schwer wieder an der Lehne anbringen.

Die Toiletten waren gepflegt und durchaus mit jenen von neueren Flugzeugen vergleichbar.

Da die Gänge zwischen den Sitzreihen etwas schmal sind, nun ja es ist halt ein Flugzeug und es muss sparsam mit dem Platz umgegangen werden, wurde meine Frau, die wegen der Beinlänge am Gang saß, häufig von vorbeigehenden mit den Ellenbogen am Kopf getroffen. Das kannten wir bislang auch noch nicht, und schieben es daher auf die eher eng angelegte Gesamtsituation.

4* für den Gesamtzustand des
in die Jahre gekommenen Fliegers

Die Leistung der Piloten

Schlussendlich muss ich noch was zur Piloten-Leistung sagen. Für die Wettersituation die das Flugzeug bei Windspitzen von über 150km/h zeitweise ordentlich durchschüttelte kann keiner was, und wir hatten wirklich das Pech, dass es auf den Flügen nach und von NYC jeweils wirklich schlechtes Wetter mit teils heftigen und großräumigen Unwettern gab. Das Pilotenteam hat diese Aufgabe mit der sehr unruhigen Wetterlage sehr gut gemeistert, und den Bedingungen entsprechend einen verhältnismäßig ruhigen Flug zustande gebracht.

Nur die Landung auf dem NY JFK war mehr als abenteuerlich. Da wir zwei der hintersten Sitzplätze im Flugzeug hatten, spürten wir dann noch deutlicher, dass die Maschine in permanenten Auf- und Abbewegungen war und auch seitlich immer wieder eine Böe abbekam. Die Farbe der Gesichter wurde zumindest im hinteren Bereich der Maschine zunehmend blasser, und ich war dann auch schon froh als wir den Boden erreichten, obwohl ich eigentlich ein Fan von Hochschaubahnen bin.

5* für die Piloten, die trotz
schwierigen Bedingungen für
einen ziemlich ruhigen Flug sorgten 

FAZIT


Also ich muss ehrlich gestehen, dass ich nach diesem Flugerlebnis lieber um etwa 100 Euro pro Person mehr für den Flug ausgeben würde, um dafür sowohl in den Genuss eines kürzeren Direktfluges als auch bei rechtzeitiger Buchung von Notausgangsitzen mit mehr Beinfreiheit zu kommen. Für mich war der Flug in seiner Gesamtheit leider mehr als enttäuschend, zumal wir auf dem Rückflug wegen der beengten Sitzverhältnisse an Bord auf kaum zum Schlafen kamen und dementsprechend fertig aus dem Flugzeug ausstiegen. Billiger ist nicht immer günstig. Somit werden wir unsere nächste USA-Reise mit Austrian Airlines fliegen und ich kann euch dann davon berichten, wie der Flug im Vergleich zu diesem abschneidet.

3* für das gesamte
Flugerlebnis


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