Donnerstag, 10. November 2016

Ring Stick Up Cam mit Solarmodul

Wir besitzen seit Jahren schon die Ring WLAN Türglocke (zuvor hatten wir schon den Vorgänger...den doorBot) und sind von dem Prinzip der internationalen Kommunikation über die App mit dem Besucher vor der Türe überzeugt.

Aber nun zum Gerät.  Die Idee ist so simpel wie clever. Wenn jemand in den Bereich der Ring Kamera eintritt, dann verbindet sich die Kamera mit dem WLAN und sendet die Anfrage über das Internet an die Mobiltelefone (oder an die Glocke im Haus) der Bewohner. Ab jetzt wird es aber ein wenig komplizierter, denn die Anfrage läuft natürlich über einen amerikanischen Server und jedes verbundene Telefon oder Tablet möchte erreicht werden.

Die Installation ist einfach:
- Ring auspacken.
- App aus dem App-Store installieren und starten.
- orangen Knopf auf der Rückseite des Ring drücken.
- Anweisungen in der App folgen.
- nach der Auswahl des richtigen WLAN läuft die Türglocke.

Wir haben die Kameras im Set mit je einem Solar-Panel gekauft. Diese muss in der Nähe montiert werden und wird über das 1,5 m lange Kabel mit dem Micro-USB Port der Kamera verbunden.

Es gibt aber auch manchmal Probleme:
- wenn der Accesspoint oder Router zu weit weg ist.
- wenn Störquellen die WLAN-Verbindung stören.
- wenn die Upload-Rate des Internet-Zuganges zu schwach ist (unter 3 MBit läuft es nicht ordentlich)
Dann kommt es nämlich zu Ausfällen in der Übertragung, was zu Bildstörungen führt.

Wir haben mittlerweile einen Accesspoint, der ziemlich nahe an unserer Eingangstüre liegt und einen
Internetprovider der uns über LTE eine stabile, mindestens 8 MBit (Upload) schnelle Verbindung zur Verfügung stellt. Seither gibt es keine Probleme mit dem 'Ring'.

Wird der Bewegungsmelder ausgelöst, so wird die Verbindung hergestellt und der Klingelton meist 1-6 Sekunden später auf den verbundenen Devices wiedergegeben. Wir verwenden Geräte mit Android 5.0, Android 4.4 und iOS 6.1.

Man kann mit dem 'Besucher' sogar sprechen. Am Telefon kann man nun entscheiden , ob man das 'Gespräch' annimmt oder ablehnt.

Die aufgezeichneten Videos werden dann in der Cloud gespeichert und können später abgerufen, bzw. heruntergeladen werden. Dieses Service ist allerdings kostenpflichtig. Pro Gerät kostet es $ 30,- pro Jahr. Praktisch ist es vor allem, weil man so Aufzeichnungen von ungebetenen Besuchern später abrufen und downloaden kann.

Hier noch ein kleines Beispielvideo, das jedoch durch den Upload etwas komprimiert wurde. Daher sollte man es nicht vergrößern um einen richtigen Eindruck zu erhalten.



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