Donnerstag, 10. März 2016

Homeleader Espressomaschine für Kapseln von Clooneys Lieblings-Espresso

Bislang dachte ich immer, dass es Maschinen für diesen Kapselhersteller nur von zertifizierten Herstellern gibt die dafür vermutlich ordentlich Lizenzgebühren blechen müssen.
Umso mehr überraschte mich die Anfrage dieses Herstellers mit der Bitte um einen Produkttest. Gern ging ich auf dieses Angebot ein und erhielt eine vergünstigte Maschine zu Testzwecken zugeschickt.

Die Maschine selbst erinnert mich vom Aufbau her sehr stark an ein U-Modell (EN 110.B) bei dem der Wassertank ebenfalls außerhalb der Maschine ist und auch die Tropftasse auf ähnliche Weise fixiert wird. Dazu komme ich aber später noch genauer.

Geliefert wurde die Maschine in einem einfachen, braunen Karton in dem Sie durch Styropor gesichert auf ihren Einsatz wartete.

Im Lieferumfang befanden sich:

  • die Maschine in schwarz
  • ein Wasserbehälter mit Deckel und 0,8 Liter Füllmenge
  • eine zweiteilige Tropftasse für große und kleine Tassen
  • eine Bedienungsanleitung mit sehr guter deutscher Übersetzung

Die Inbetriebnahme

Vor der ersten Inbetriebnahme sorgte ich mal dafür, dass die Leitungen von Produktionsrückständen befreit wurden. Ich spülte den Wasserbehälter mit lauwarmen Wasser und Spülmittel und steckte den befüllten Behälter daraufhin in die entsprechende Ausnehmung in der Maschine.
Hier findet man gleich mal eine Besonderheit, denn die Wasseraufnahme und eine Art Zubehörfach befinden sich links im Bodenbereich der Maschine und können durch Fingerdruck geöffnet und geschlossen werden. Das ist für den Transport der
Maschine recht brauchbar.
Ich öffnete also die 'Wasserlade' und stellte den Behälter hinein. Dann steckte ich die Maschine an. Nach ca. 35 Sekunden signalisierte die LED-Anzeige an der Oberseite den betriebsbereiten Zustand. Daraufhin stellte ich eine Tasse unter und ließ die Maschine ein paar Portionen leer durchlaufen.


Die Bedienung

An der Oberseite ist die Kapselöffnung die aktuellen Maschinen entsprechend durch einen leichtgängigen Schuber geöffnet und geschlossen wird. Lässt man die Kapsel hinein fallen und schließt danach die Öffnung, dann ist noch nichts mit ihr passiert. Erst wenn man die Kaffee-Taste drückt schiebt ein Motor den Kapselschuh über und die entsprechenden Spitzen in die Kapsel. Durch das Öffnen des Schubers fällt die Kapsel dann in den Auffangkorb.

Gleich dahinter findet man die Taste für Kaffee und eine weitere für die Einstellung der Tassengröße. Diese kann in drei Schritten erfolgen und wird visuell über eine dreistufige LED-Anzeige dargestellt.
Diese Anzeige blinkt solange die Maschine in der Aufheizphase ist.
Drückt man nun die Taste für die Kaffeeproduktion, dann füllt und entlüftet sich das System automatisch, auch wenn der Wasserbehälter mal leer gelaufen ist.

Vom Klang her ist die Maschine absolut auf dem Niveau der originalen Vorbilder wie das folgende Video ersichtlich macht.
video


Auch beim Entfernen der gebrauchten Kapseln wird der bekannte Weg gegangen. Man muss dazu nur die Kapselbehälter an der Frontseite heraus ziehen und ihn entleeren. Nur das Risiko des weggeworfenen Kapselkorbes besteht bei der Maschine nicht, wenn die Reinigungskraft nicht darauf achtet und die Kapseln inklusive Gitter wegwirft. Denn wenn das passiert, dann fällt beim zurückstellen sofort der fehlende Behälter auf.



Der Kaffee

Die Spezifikationen sprechen von 19 bar und 1.400 Watt Leistung. Wichtig ist vor allem der Pumpendruck, da dieser für die Qualität des Espresso letztendlich maßgeblich ist. Anhand der ersten Probe-Espressi kann ich nur sagen, dass der Hersteller dieser Maschine ganze Arbeit geleistet hat. Für mich ist kein Unterschied zwischen dem Kaffee aus dem Original und einem aus dieser Maschine zu erkennen.

Dunkel Farbe, kräftiges Aroma und eine schöne Crema. So wie es sein sollte.

Mit den originalen Kapseln die auch Mister Clooney einwirft gab es überhaupt kein Problem. Aber auch die Gourmesso Kapseln, sowie drei weitere Produkte aus dem Supermarkt passten perfekt und führten zu keinerlei Zickerei der Maschine. Keine Kapsel wehrte sich und keine blieb stecken.

FAZIT

Mit dieser Maschine für Kapseln des Edelrösters macht man nichts falsch. Sie ist klein, chic und funktional. Auch Kapseln von Fremdherstellern bereiten ihr genauso wie die originalen Kapseln keine Probleme und der Preis ist etwas günstiger als das Markenprodukt für das George & Jack Werbung machen. Ob eine Ersparnis von rund 25,- Grund genug für den Kauf eines Nachbauproduktes ist, muss jeder für sich entscheiden. Ich konnte keine Mängel oder andere Gründe für einen Punkteabzug feststellen und der Preis passt.


Homeleader® Kaffeekapselmaschine mit 0.8L Tank und 19 bar (Schwarz)
5 von 5 Sternen

Kommentare:

  1. Petra Helene/Heleneswelt5. April 2016 um 13:28

    Ich hätte gedacht, die Maschine ist lauter, ist sie aber nicht, das ist angenehm, danke für den schönen Testbericht und das Video. lg von Petra Helene /Heleneswelt

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  2. Vielen lieben Dank für den ausführlichen und informativen Bericht, die tollen Bilder und Vidios!

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