Freitag, 8. Januar 2016

Andrew James Speiseeismaschine für 1,45 Liter Eis

Grundsätzlichen ist es günstiger Speiseeis im Supermarkt zu kaufen. Selbst kann man es zu diesem günstigen Preis kaum herstellen. Aber es gibt gute Gründe warum man sich so eine Maschine zulegt, zumindest für uns. Denn wir probieren gerne Eissorten aus, die wir in dieser Form kaum im Handel finden. Ein Beispiel dafür sind spezielle Geschmacksrichtungen oder auch Low-Carb-Eis.


Im Lieferumfang enthalten waren:
* der Motoraufsatz
* ein Kühlbehälter
* ein Überbehälter
* der Rühraufsatz
* ein Rezeptbuch in englischer Sprache

Das Prinzip dieser Eismaschine ist einfach (und genau so wie es bei unserer bereits vorhandenen Eismaschine von Severin ist). Es gibt einen Behälter der vor der Eisbereitung in den Gefrierschrank muss. Dieser Behälter ist doppelwandig und mit einer Trägerflüssigkeit gefüllt welche die Kälte im Tiefkühler aufnimmt. Dieser wird für die Eisbereitung in einen Überbehälter gesteckt auf dem ein durchsichtiger Aufsatz mit integriertem Rührwerk gesetzt wird.

Dabei muss die Eismasse nicht gekühlt sein um ein gutes Ergebnis zu bekommen. Im Gegenteilt, denn das Eis wird viel cremiger und homogener, wenn die Masse noch lauwarm in den Behälter gefüllt und dann durchgerührt wird. innerhalb von etwa einer Stunde ist das Speiseeis dann perfekt.

Diesmal probierte ich ein Oreo-Milcheis. Dazu verwendete ich folgende Zutaten:

* 250 ml Milch mit 3,5% Fett
* 450 ml Sahne (Schlagobers)
* ein halber Teelöffel Vanilleextrakt
* 100 g Kristallzucker
* 2 Eier
* 10 Oreos

Fünf Oreo Kekse habe ich mit dem Andrew James Smoothie Maker zermahlen und weitere fünf Kekse mit dem Messer grob zerhackt. Die Milch wird am Herd erhitzt, allerdings nicht aufgekocht. Während dessen werden die Eier mit dem Zucker schaumig geschlagen. Die heiße Milch wird nun langsam unter den Eischaum gerührt. Vanilleextrakt und Sahne zugeben. Zum Schluss noch das Oreo-Pulver und die Stückchen unterheben und die lauwarme Mischung in den gekühlten Behälter der Eismaschine geben.

Nach knapp 50 Minuten rühren mussten wir abbrechen da das Eis unglaublich an Volumen gewann und wie der sprichwörtliche süße Brei aus der Maschine quoll. Das Eis war wunderbar cremig und geschmacklich sehr gut.

Die Reinigung der Eismaschine ist, solange das Eis nicht durch den Deckel ausgetreten ist, sehr einfach. Man muss die Teile einfach unter fließenden, warmen Wasser abspülen und fertig. In unserem Fall war es etwas schwieriger, da das Eis auch im Motoraufsatz
klebte und von dort schwer zu entfernen war, da man den Motor ja nicht unter Wasser halten darf. Das war aber auch das einzige Manko, das ich feststellen konnte.

Mit der Füllmenge von knapp 1,5 Liter kommt man gerade so durch, wenn man für eine Nachspeise eine spezielle Eissorte kreieren möchte. Für einen Kindergeburtstag würde ich das eis dann doch lieber in der Eisdiele kaufen, denn dafür muss man schon ein paar Tage Eis rühren :-)
Das liegt daran, dass man den Behälter immer wieder für ein paar Stunden in den Tiefkühler geben muss bevor man die nächste Sorte herstellen kann.

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5 von 5 Sternen

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