Montag, 2. November 2015

Kota Radja - Teppanyaki Wiener Neudorf

Es ist unser Sohn der uns immer wieder dazu bringt ins Kota Radja essen zu gehen. Er ist ein riesen Fan von Teppanyaki und der Möglichkeit sich seine Mahzeiten nach Lust und Laune zusammen zu stellen.

Das Lokal bietet trotz der Tatsache, dass es einen ehemaligen Supermarkt ersetzte ein halbwegs vernünftiges Ambiente. Die extrem hohen Räume und die nicht anders als offen zu gestaltende Fläche wurden durch große Luster und andere bauliche Maßnahmen so gut als möglich kaschiert.

Im Zentrum des Lokals steht neben dem großen Buffet noch der Koch der den Teppan-Grill bedient. Eine kleine Kinderecke am Ende des Lokals rundet das Angebot ab.

Am kalten Buffet werden Sushi und diverse Maki-Variationen mit Fisch und vegetarisch sowie Salat und Nachspeisen angeboten. Süßsaure Suppe gehört ebenso zum Standard-Angebot des warmen Buffets wie die üblichen gebackenen Klassiker (Krebsscheren, Garnelensticks, Frühlingsrollen, etc.) und die klassischen asiatischen Speisen die man gerne auf Reis genießt (gebratene Ente, Huhn, Schwein süßsauer, etc.)
Zentrales Thema ist allerdings das Buffet für den Teppan-Grill. Die angebotenen Rohwaren variieren hier mit dem Wochentag und der Zeit. So sind am Wochenende und zu den teureren Speisezeiten durchaus hochwertigere Waren und auch gerne mal eher ausgefallene Fleischsorten wie Känguru, Strauß, Hirsch und andere zur Auswahl. Die Waren sind immer frisch und gut gekühlt und es kommt auch eher selten zu Engpässen. Gerade in der Zeit zwischen 16 und 17 Uhr hatten wir schon öfter das Problem, dass Teile des Buffets nicht nachgefüllt wurden, da zu wenig Gäste im lokal waren.

Die Küche ist gut und die Zubereitung am Teppan-Grill meistens sehr flott. Natürlich kann es zu Stoßzeiten schon mal passieren, dass man so lange auf seinen Teller wartet bis man vergessen hat einen abgegeben zu haben und dann versehentlich noch einen zweiten Teller am Grill abstellt. Sehr spannend wird es dann, wenn beide Teller gleichzeitig zum Tisch gebracht werden. Mir ist so etwas schon mal passiert :-)

Preislich befindet man sich im für Teppanyaki üblichen Mittelfeld. Mit zwei Kindern kommt ein Mittagessen am Wochenende dann schon gut und gerne auf über 60 Euro. Das liegt vor allem daran, dass Kinder über 7 Jahre bereits als Erwachsene gelten. Wenn Kinder dann sehr zurückhaltend essen kommt gerne schon Mal das Gefühl auf etwas zu viel bezahlt zu haben.

4 von 5 Sternen

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen