Sonntag, 23. August 2015

Das Hotel Helios Beach in Obzor

Nach unserer Umbuchung hatte ich Bedenken, dass der Aufenthalt eventuell eine Enttäuschung werden könnte. Das lag vermutlich hauptsächlich daran, dass ich normalerweise lange im Internet recherchiere und erst dann eine Reservierung oder Bestellung tätige, wenn ich mir absolut sicher bin, dass es das richtige Angebot für unsere Familie ist.

Da wir bei der Umbuchung auf Grund des Terroranschlages vom Juni 2015 in Tunesien keine Möglichkeit hatten wählerisch zu sein - jedes Mal wenn wir ein Angebot gefunden hatten von dem wir nach kurzer Recherche überzeugt waren, dass es OK wäre, waren die letzten Plätze auch schon ausgebucht - beschlossen wir einfach das nächst beste Angebot ohne weitere Recherche zu buchen.
Nun konnte ich es natürlich nicht lassen, und las später ein paar Online-Rezensionen des gebuchten Hotels. Was ich da las freute mich nicht sonderlich, denn die meisten Stimmen waren eher neutral bis negativ.

Mit diesen Erwartungen im Gepäck machten wir uns am 8.8.2015 auf Richtung Obzor. Nach einigen unangenehmen zusätzlichen Wartezeiten am Parkplatz und beim Package Drop Off am Flughafen hatten wir einen ruhigen Flug und eine reibungslose Einreise nach Bulgarien.

Ein Kleinbus brachte uns dann vom Flughafen Burgas nach Obzor in unser Hotel Helios Beach. Im Gegensatz zu unseren bisherigen Pauschalreisen war der Kleinbus ein absolutes Novum. Früher wurden wir immer mit großen Reise-Bussen chauffiert und hatten dann bei der Ankunft im Hotel ein entsprechend großes Gästeaufkommen an der Rezeption.

Der Check In

Diesmal ging das alles schnell und unkompliziert. Wir mussten nicht warten und ich zeigte der Dame an der Rezeption einfach die Buchungsbestätigung auf meinem Smartphone (dafür ist die TUI App recht praktisch, so braucht man theoretisch kein Papier mehr mit sich rumschleppen). Wir erhielten unsere Zimmerkarte, vier Karten für Badetücher am Pool und eine kurze Info über Öffnungszeiten der Bars und Restaurants.

Unser Gepäck wurde uns aufs Zimmer gebracht und wir lernten dabei auf die Schnelle das Hotel kennen.

Das Hotel

Direkt am feinsandigen Strand gelegen erstreckt sich das Hotel über eine Länge von ungefähr 200 Meter. Getrennt vom Strand wird das Hotel nur durch eine schmale Strandprommenade auf der Urlauber flanieren und ab und zu ein Fahrrad oder der elektrische Urlaubertransport (ein überdimensionales Golf-Wagerl) unterwegs ist.

Das Hotel hat eine ziemlich außergewöhnliche Architektur, da es von der Seite betrachtet wie ein Trapez aussieht. Es läuft also von Unten nach Oben zusammen und wird schmäler. So sind die Zimmer im Erdgeschoß etwas länger und auch die Gänge sind dort breiter. Nach Oben hin werden die Zimmer dann etwas kürzer und auch die Gänge dazwischen schmäler.
Im Haupthaus gibt es zudem Maisonetten-Zimmer die sich über zwei Stockwerke verteilen. Die Treppe liegt in diesen Zimmern innen, der Eingang zu den Zimmern also im jeweils unteren Stockwerk. Außerdem verfügt jede Wohneinheit zumindest über einen Balkon.

Durch die breite Anlage sind die Gebäude maximal dreistöckig. Da es keine Aufzüge gibt ist das durchaus positiv. Manche Bereiche, wie unsere Wohnstockwerk zum Beispiel, sind nur von einer Seite begehbar. So muss man zuerst durch den kompletten Block nach Hinten gehen um zum Stiegenaufgang zu kommen und danach wieder komplett zurück um zum Zimmer zu gelangen. Das war bei unserem Zimmer der Fall, schadete uns aber überhaupt nicht. Schließlich macht man im Urlaub meist ohnehin zu wenig Bewegung.

Im Lobbybereich standen neben der Lobby-Bar gemütliche Leder Couches mit Glastisch in deren Nähe sich ein etwa kniehohes Aquarium mit Koi Karpfen und Goldfischen befand. Dieses offene Aquarium fand bei den Kindern großen Anklang.

In der Nähe gab es eine kleine offene Bibliothek in der sich die zurück gelassenen Bücher au
f neue Leser freuen. Hauptsächlich wurde der Bereich aber in Kombination mit Smartphones und Tablets genützt, da es dort ausreichend Stromanschlüsse und kräftiges WLAN gab.

Vor der Lobby gab es eine Terrasse auf der man seinen Drink von Sonnenschirmen geschützt mit Blick aufs Meer genießen konnte.

Das Zimmer

Unser Zimmer lag in einem Nebenhaus im zweiten Stock (A302) und hatte den Vorteil das letzte Zimmer der Etage zu sein. Daher hatten wir hier kein weiteres Zimmer daneben und auch keines darüber. Da wir am Ende des Ganges waren, war es auch absolut Ruhig, da nie andere Gäste durch den Gang vorbei kamen.

Die Ausstattung unseres Zimmers war einfach aber funktional. Es war grundsätzlich als Wohn- und
Schlafzimmer ausgelegt und hatte im Wohnbereich eine Couch (die für unseren Aufenthalt allerdings aus dem Zimmer entfernt, am Gang zwischengelagert und durch zwei Feldbetten für die Kinder ersetzt wurde), einen großen Kasten mit ca. 2,5 Meter Breite und ausreichend Stauraum, eine Schuhkommode, eine Kommode mit Spiegel und einen Kühlschrank sowie einen niedrigen Couchtisch. Der Kühlschrank wurde nicht befüllt. Dafür hätte es ein Mini-Bar-Service gegeben, welches zu bezahlen gewesen wäre. Da es aber in der Nähe einen Supermarkt gab, konnten wir darauf getrost verzichten.

Im Schlafzimmer gab es dann neben dem Doppelbett noch eine weitere Kommode, zwei Nachtkästchen und einen kleinen Hocker. Beide Räume waren mit einem Teppich ausgestattet der trotz des Alters noch recht gepflegt aussah.

Direkt ans Schlafzimmer grenzte das Bad an, das zwar klein und ein wenig abgewohnt aber durchaus nicht das Schlechteste war was wir in all den Jahren zu Gesicht bekamen. Das Bad war eher für zwei Personen ausgerichtet und etwas knapp bemessen für eine vierköpfige Familie. Für einen zweiwöchigen Urlaub aber allemal auszuhalten.

Vor jedem Raum war ein Kleiner Balkon der auf Grund der schrägen Lage des
Geländers etwas eingeschränkt zu benutzen war. So wurde es mit zwei Stühlen und einem 60 x 60 cm großen Tisch bereits eng auf dem Balkon. Auf jedem der Balkone war ein eigens Licht angebracht das hell genug strahlte um draußen ordentlich Karten spielen zu können.

Die Zimmer und das Bad waren gut gereinigt, sowohl am Tag unseres Einzugs als auch an allen anderen Tagen unseres Aufenthaltes. Nikolinka, die Reinigungskraft unserer Etage war sehr freundlich und genau. Da wir die Angewohnheit haben bereit am ersten Tag ein Trinkgeld hinzulegen, wenn das Zimmer auf den ersten Blick sauber erscheint, kann es natürlich sein, dass wir dadurch eine zuvorkommendere Behandlung erhielten. Allerdings glaube ich eigentlich nicht, dass Nikolinka die anderen Zimmer in irgend einer Weise schlechter behandelt hätte.

Der Pool

Zwischen dem Haupthaus und dem Haus in dem unser Zimmer Lag befindet sich der Pool. Dabei handelt es sich um einen gefliesten Süßwasserpool der, was ich in dieser Größe noch nie sah, durch Skimmer-Technik sauber gehalten wird. Es gibt an einer Seite eine breite Treppe in den nicht besonders tiefen Pool. Über zwei Leitern kann man auch an anderen Stellen bequem einsteigen.

Wie gesagt ist die maximale Tiefe so, dass ich mit etwas über 180cm Körpergröße überall bequem stehen konnte. Selbst für unsere Tochter mit knapp 130cm Größe gab es nur wenige Stellen an denen sie nicht stehen konnte oder mit der Nase unter Wasser war.

Das Wasser war ziemlich sauber, selbst wenn viele Gäste Abkühlung im Pool suchten. Auch hatte man unter Tags nicht das Gefühl einer übermäßigen Chlorbelastung. Nach Badeschluss gegen 18 Uhr wurde dann aber scheinbar flüssiges Chlor über die Skimmer eingebracht, da es dann oft relativ starkt danach roch. Morgens wurde der Pool regelmäßig gereinigt.

Die Wassertemperatur lag bei maximal 27°C nach fast vier Wochen durchgehenden Schönwetters. Bereits nach zwei Tagen mit starker Bewölkung war die Temperatur auf 24°C gesunken. Durch die angenehmen Lufttemperaturen fiel das aber kaum auf.

Ebenfalls Teil des Pools ist ein abgegrenzter Kinderbereich der in etwa 40-60 cm tief ist und durch eine Absperrung vom Hauptbecken getrennt ist.

In der Mitte des Pools gibt es eine Poolbar die an schönen Tagen auch zum Pool hin geöffnet wird. Manchmal war sie zur Poolseite geschlossen, da die Barkeeper ansonsten wie in einem offenen Vogelhaus gestanden sind und es darin ziemlich Windig wurde. Oft brachte dann der Wind eine ziemliche Unordnung hinein. Bei der Poolbar gibt es im Pool fünf Hocker aus Edelstahl die komplett unter Wasser liegen. Auf der Landseite stehen dann noch vier Bistrotische mit gesamt 16 Stühlen zur Verfügung.

Die Liegen um den Pool herum reichten während unserer zwei Urlaubswochen immer für alle Gäste aus. Es war nicht notwendig sich den Wecker zu stellen, um Liegen reservieren zu gehen. Außer an zwei Tagen lagen wir sogar immer auf den selben Liegen. Zudem sind ausreichend Sonnenschirme und kleine Tischchen vorhanden.

Der Belag um den Pool ist betoniert und etwas warm, wenn den ganzen Tag die Sonne darauf scheint.
Was etwas fehlt

Der Spielplatz

Obwohl ich zuerst dachte, dass der nur aus Verlegenheit dort hingestellt wurde und wohl kaum genützt werden würde, wurde dieser kleine Spielplatz von den Kindern gerne angenommen. Zu jeder Zeit kletterten oder schaukelten Kinder auf der kleinen Spielanlage. Manchmal dachte ich sogar, dass sie gerade wegen der geringen Auswahl an Möglichkeiten so gerne auf der Spielanlage waren.

Im Gegensatz zu großem Spielgeräten müssen sich die Kinder hier nicht Entscheiden. Klettern, Rutschen und Schaukeln mehr geht nicht.

Ab dem frühen Nachmittag lag der Spielplatz im Schatten eines großen Baumes und man konnte die Kinder dort getrost für eine Sonnenpause spielen lassen.

Die Bars

Ein maßgeblicher Punkt bei einem All Inclusive Hotel sind die Bars und Restaurants. In diesem Hotel gibt es drei Bars von denen zwei unter Tags und eine Abends geöffnet hat. So konnte man ab 10 Uhr vormittags an der Pool-Bar und an der Lobby-Bar neben Wasser, Tee und Kaffee sowohl alkoholfreie als auch alkoholische Getränke erhalten.

An der Lobby-Bar standen neben Kaffee und Tee auch Wasser und Säfte zur Selbstbedienung. Alle weiteren Getränke wurden durch das Bar-Personal bereitet. Bier, nationale und internationale alkoholische Getränke, Pepsi, Pepsi Maxx, Mirinda Orange & Lemon sowie Sprite werden kostenlos angeboten. Außerdem gibt es natürlich die obligatorischen Cocktails. Diese werden allerdings nicht live zubereitet sondern sind bereits zuvor gemischt und in Flaschen vorbereitet. Sie werden mit ein paar Eiswürfeln im Blender gemixt und mit Orangenscheiben verziert serviert. Geschmacklich gab es nichts auszusetzen. Die meisten Cocktails waren vielleicht ein bisschen süß, was an den verwendeten Fruchtsäften liegen dürfte. Vom Fuit Punch und dem Coppa Cabana waren meine Frau und unser Sohn  gleicher Maßen begeistert. Schlussendlich trank unser Sohn den Fruit Punch sogar lieber als Cola & Co.

Diese Bar schenkt bis 18 Uhr je nach Bedarf in Gläser oder Plastikbecher aus.

Ein vergleichbares Angebot hält die Pool-Bar bereit, die ebenso wie die Lobby-Bar von 10-18 Uhr geöffnet ist.

Nach 18 Uhr bekommt man die Getränke nur noch im Irish Pub, einer Bar direkt neben der Lobby. Dort gibt es dann auch ein erweitertes Angebot an alkoholischen Getränken. Will man alkoholfreie Getränke in der 0,5L PET-Flasche haben, dann sind diese zu bezahlen. Ebenso verhält es sich mit Whiskey wie Jack Daniels. Die Bar selbst ist mit Sitzmöbeln aus Leder und massiven Holztischen ausgestattet und hat nicht das übliche All inclusive Flair. An Tagen mit schlechtem Wetter wird dort die Kinderdisco und die Abendanimation veranstaltet.
Vor der Bar gibt es eine kleine Terrasse mit Meerblick auf der es sich gemütlich in den Abend hinein gleiten lässt.

Die Restaurants

Derer gibt es zwei in diesem Hotel. Das etwas größere Restaurant liegt im Haupthaus im ersten Stock und verfügt über eine kleine Terrasse mit einem wunderbaren Meerblick. Hier gibt es wie im zweiten Restaurant von 8-10 Uhr Frühstück, von 12-14 Uhr Mittagsbuffet und von 18-21:30 Abendbuffet. Allerdings hält das Hauptrestaurant zwischen 21:30 und 8:00 eine minimale Auswahl an Kleinigkeiten für spät ankommende oder früh abreisende Gäste bereit.

In beiden Restaurants gibt es die Getränke in Selbstbedienung (Bier, Wein, Wasser, Säfte, Cola, Mirinda Orange & Lemon, Soda sowie Kaffee und Tee). Der Kaffee kommt aus dem Automaten und ist ehrlich gesagt keine Offenbarung. Einen Kaffee zu finden mit dem meine Frau geschmacklich zurecht kam war gelinde gesagt schwierig.

Das Buffet war zu jeder Tageszeit sehr umfangreich und bot für jeden von uns etwas, auch für die Kinder mit ihrem etwas eingeschränkten Speiseplan.

Zum Frühstück gab es zum Beispiel:


  • gegrillte Tomatenscheiben
  • Rührei
  • Spiegeleier
  • Gebratene Wurst
  • Palatschinken (Pfannkuchen)
  • Waffeln
  • Wurst
  • Käse
  • Gemüse
  • Obst
  • Cerealien
  • Honig / Marmeladen / Haselnusscreme
  • Süßes Gebäck
  • eine große Auswahl an Gebäck


Zu Mittag und am Abend wurden zB. angeboten:


  • Gegrillte Schweinesteaks, Hühnerfilets, Hühnerflügel, Lammsteaks
  • Fisch in verschiedenen Variationen
  • Fleischlaibchen (Bouletten)
  • Kartoffelpürré 
  • Reis
  • Bratkartoffeln
  • Gulasch
  • Verschiedene Aufläufe
  • Lasagne
  • Pommes
  • Verschiedene Nudeln mit unterschiedlichen Saucen
  • Verschiedene Salate
  • Gebäck
  • eine große Auswahl an Süßspeisen
  • jeweils drei Sorten Speiseeis.


Es war also wie gesagt wirklich für jeden Geschmack etwas dabei. Die Küche sparte allerdings ein bisschen beim Würzen. Daher brauchte man mal etwas Salz oder Pfeffer. Aber besser so als anders rum.

Das Personal in den Restaurant war immer zur Stelle um gebrauchtes Geschirr abzutragen und die Tische für die nächsten Gäste vorzubereiten. So kam es in 14 Tagen kein einziges Mal dazu, dass wir keinen Tisch oder einen verschmutzen Platz bekommen hätten. Auch merkte man den Angestellten an, dass sie größtenteils Spaß an der Arbeit hatten. Sie scherzten und lachten gern. Ich persönlich finde das recht angenehm. Es ist mir vor allem lieber als eine Atmosphäre der man anmerkt, dass man als Gast eigentlich ein Störfaktor ist, wie man sie in machen Hotels vorfindet.

Das Meer

Direkt vor dem Hotel gab es einen eigenen Strandabschnitt an dem die Liegen von den Hotelgästen kostenlos benutzt werden durften. Hier musste man allerdings vor neun Uhr zu den Liegen kommen, da dann fast alle bereits besetzt waren. Da wir ohnehin lieber am Pool liegen und immer wieder kurz zum Meer gehen war das für uns kein Problem.

Der Strand fällt vor dem Hotel sehr flach ins Meer ab. So kann man ungefähr 30-50 Meter ins Meer hinaus bis die Wassertiefe etwa 180cm erreicht. Das ist in beide Richtungen vom Hotel weg nicht mehr ganz so komfortabel. Vor dem Helios Bay Hotel war der Sand relativ grob und in die andere Richtung hatte man eine Sandstufe von etwa 50cm zwischen dem Meer und dem Liegestrand. Keine große Sache, aber eben nicht so schön wie vor dem Helios Beach.

Es gibt direkt vor dem Hotel eine kleine Cocktail-Bar die bis in die frühen Morgenstunden geöffnet hat, allerdings besuchten wir diese nicht. Schließlich waren wir mit Kindern und All Inclusive unterwegs.

Die Umgebung

Nur wenige Meter vom Hotel entfernt gab es unzählige Möglichkeiten Geld für
Unterhaltung auszugeben. So sprangen unsere Kinder im Bungee-Trampolin, fuhren mit kleinen Booten im Brunnen, versuchten sich in einem überdimensionalen Ball auf dem Wasser, hüpften in der Hüpfburg, fuhren Autodrom, und, und, und.

Etwa fünf Gehminuten entfernt findet man zwei Geldautomaten, einen Supermarkt, eine Apotheke und unzählige kleine Läden in denen man mehr oder weniger falsche Markenware bekommen kann.

Hat man also genug vom Hotel oder möchte man was etwas anderes essen oder Getränke und Chips fürs Zimmer haben. Es ist alles in unmittelbarer Nähe zu erreichen.

Die Animation

Wenn es etwas zu kritisieren gibt, dann war es die Animation. Gut, wir Erwachsenen sind froh gewesen, dass es de facto keine gab, denn so wurden wir wenigsten in Ruhe gelassen und mussten nicht andauernd bei irgend einer Aktivität mitmachen. Die Kinderanimation auf die sich unsere Tochter bereits gefreut hatte, hätten wir dann doch gerne genützt.

Die Animateurinnen waren aber leider nicht motiviert und konnten außer Bulgarisch nur noch ein paar Brocken Englisch. Daher konnten sie mit einem Großteil der Kinder nicht kommunizieren. So beschränkte sich das Animationsangebot auf gelegentliches Zeichnen und basteln von Nudel-Ketten. Das T-Shirt das unsere Tochter bemalte kostete umgerechnet 8 Euro und das Sandbild das sie dann aus irgend welchen Gründen nicht machten hätte 5 Euro gekostet.

Einziges Highlight war die abendliche Kinder-Disco die täglich außer Montag um 20:30 stattfand.

Fazit

Abschließend kann ich nur sagen, dass ich bei allen Vorbehalten die ich hatte nun wirklich überzeugt bin von der Region und im speziellen von diesem Hotel. Wir machten bereits einige All Inclusive Urlaube. Selbst mit Magic Life kann dieses Hotel seitens der Zimmerausstattung, der Getränke und Speisen sowie der Freundlichkeit und Sauberkeit mithalten. Nur bei der Animation macht der gelben Kette keiner was vor. Animation gab es im Helios Beach de facto nicht. Dafür zahlt man bei den Magischen Urlaubern auch rund das Doppelte.

5 von 5 Sternen



1 Kommentar:

  1. Du hast es genau getroffen.
    Ab diesem Jahr ist das Hotel neu und auch neue Animateure werden neue sein.Freue mich schon auf den Urluab im Juni 2016.
    Waren schon über 10 mal im Helios.

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