Montag, 27. Juli 2015

Zahnarztpraxis Dr. Aixberger

Es gibt Leute denen der Besuch beim Zahnarzt ein Gräuel ist, die Schweißausbrüche bekommen wenn sie nur an die Behandlung denken. Bei mir selbst war das lange Zeit nicht anders. Vermutlich waren es schlechte Erfahrungen aus meiner Kindheit, die mich letztendlich über zwanzig Jahre von Zahnarztpraxen fern hielten. Daran konnten die Erfahrungen die meine Frau mit Zahnärzten machte leider auch nichts ändern. Im Gegenteil, da sich bei ihr früher jeder Besuch eines Zahnmediziners zu einer nahezu unendlichen Geschichte an Nachbehandlungen aufbauschte.

Im Jahr 2008 war es dann soweit, dass meine Zähne keinen Aufschub mehr zuließen. Trotz ordentlicher Pflege konnte ich die Bildung von Löchern an den Backzähnen nicht verhindern. Dadurch brach mir ein Teil eines Backenzahns durch die Einwirkung eines Steinchens, welches sich auf unergründlichem Weg in einen Biokornspitz verirrte, heraus und brachte mich dazu einen lange vermiedenen Weg anzutreten.

Da ich selbst seit der Kindheit keinerlei Erfahrungen mit Zahnärzten machte blieb mir nicht viel übrig, als mich auf die Empfehlung anderer zu verlassen. Dabei kam es mir gelegen, dass meine Frau kurz zuvor zu einer neue Zahnärztin wechselte, die damals in der Nähe unseres Arbeitsplatzes ordinierte. Sie hatte erstmals in zwölf Jahren die wir uns bereits kannten eine Ärztin gefunden bei der es nach der Behandlung keine Probleme gab, bei der sich meine Frau also gut aufgehoben fühlte.

Es war also nahe liegend, dass auch ich diese Ärztin aufsuchen würde. Bereits bei meinem ersten Termin zeigte mir Frau Dr. Aixberger, dass nach der langen Zahnarzt-Abstinenz ein Termin nicht ausreichen würde. Vielmehr empfahl sie mir vorerst einmal eine Mundhygiene um das gesamte Ausmaß erfassen zu können, und erst dann die Planung anzugehen.

Gegen meine Angst konnte ich freilich nicht so leicht ankämpfen, jedoch fand ich mich bereits von Anfang an gut aufgehoben, auch wenn bereits die Mundhygiene damals, die ja noch ohne Bohren durchgeführt wurde, keine besonders angenehme Erfahrung war. Danach legten wir einen Plan fest nach dem die Zähne saniert wurden. Dabei musste ich mich glücklicher Weise noch keiner Wurzelbehandlung unterziehen. Es reichte die Zähne mit Füllungen zu versehen. Dabei entschied ich mich für den Einsatz von weißen Füllungen, da diese weniger auffällig als Amalgam-Plomben sind und auch weniger gesundheitsschädlich, wenn man sie mal ausbohren muss. Leider sind die weißen Plomben nicht so lange haltbar.

Auf Grund meiner als eher hoch anzusehenden Schmerzempfindlichkeit entschied ich mich dazu die Behandlungen unter örtlicher Narkose durchführen zu lassen. Auch wenn ich kein besonderer Fan von Nadeln bin, erschien mir die Vorstellung, das Bohren nicht voll zu spüren als zu verlockend. Auch die lokale Betäubung wurde von Dr. Aixberger ordentlich und ohne Tränen vergießen gemacht :-)

Bis auf ein paar Kleinigkeiten war seit dem Behandlungsmarathon bei nichts mehr zu tun (ich muss auf Holz klopfen) und auch bei meiner Frau verhalten sich die Zähne ruhig seitdem sie zu Fr. Aixberger wechselte. Sie erhielt etwa zur gleichen Zeit wie meine Sanierung stattfand eine Brücke mit der sie sehr zufrieden ist.

Auch unser Sohn geht nicht ungern zum Zahnarzt, was vermutlich zum Einen damit zu tun hat, dass wir niemals etwas negatives über Behandlungen (egal welcher Ärzte) sagen und versuchen möglichst wenig Angst zu zeigen. Daher lasse ich auch unsere Kinder dabei sein, wenn sie es möchten, damit sie sich ein Bild von der Behandlung machen können. Unsere Tochter ist leider noch nicht ganz aufgeschlossen gegenüber dem, was sie bei der Zahnärztin erwartet, obwohl ihr noch nie Schmerz zugefügt wurde dabei. Für sie ist es vermutlich noch etwas verstörend, dass man bei der Behandlung völlig ausgeliefert zu sein scheint.

Was mir persönlich besonders an der Arbeit von Frau Dr. Aixberger gefällt ist die Beratung im Bezug auf die Zähne unserer Kinder. Zu einer Zeit als eine andere Zahnärztin bereits feststellte, dass die Zähne unseres Sohnes mit einer fixen Zahnspange reguliert gehörten meinte Frau Aixberger, dass wir einmal abwarten sollten bis die Milchzähne ausgefallen wären. Danach könnte noch immer reguliert werden. Eben diese Regulierung ließ sich nicht verhindern. Jedoch versuchte es Dr. Aixberger vorerst mit einer Nachtspange. Diese war für unseren Sohn angenehmer, da er keine 'Schneeketten' wollte und für uns günstiger, da die Nachtspange erheblich günstiger und daher der Selbstbehalt auch niedriger ist. Auch wenn die Veränderungen des Kiefers vermutlich etwas geringer ausfielen als bei einer fixen Spange, so sind sie trotzdem merkbar. Wir versuchen es nun noch ein weiteres Jahr mit einer Nachtspange und sehen dann, ob noch eine fixe Spange über einen kürzeren Zeitraum notwendig ist.

Die ganze Familie fühlt sich gut aufgehoben, wenngleich es vermutlich allen lieber wäre auf die Zahnbehandlungen zu verzichten. Aber so geht es vermutlich vielen Patienten. Wenn es denn sein muss, dann können wir die Praxis von Frau Dr. Aixberger in Bad Vöslau vorbehaltlos empfehlen.

+ Für gewöhnlich gibt es vor der Praxis freie Parkplätze.
+ Der Wartebereich ist gemütlich und mit Lounge Musik versorgt.
+ Die Behandlungsräume sind hell und modern ausgestattet.
+ Es werden, soweit ich weiß, so gut wie alle möglichen Behandlungen durchgeführt.
+ Termine werden ohne lange Wartezeiten eingehalten.
+ Die Mitarbeiter von Fr. Dr. Aixberger sind freundlich und engagiert.
+ Aus unserer Sicht fühlten wir uns immer sehr gut durch Dr. Aixberger beraten.
+ Seit wir bei Sylvia Aixberger in Behandlung sind war es nicht notwendig nachzubehandeln, wie es bei den meisten Behandlungen der Zähne meiner Frau zuvor notwendig war.

Wir können die Praxis von Dr. Sylvia Aixberger vorbehaltlos empfehlen, was wir auch in unserem Freundeskreis regelmäßig machen. Mittlerweile sind viele unserer Freunde zu Frau Dr. Aixberger gewechselt. Auch wenn die Praxis etwas außerhalb Wiens liegt, lohnt sich meiner Meinung nach die Anfahrt.

Hier ist die Website der Praxis zu finden.

5 von 5 Sternen

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