Freitag, 24. April 2015

Brubaker - Skischuhtasche und Skisack (schwarz/silber)


Die vergangene Skisaison war aus unserer Sicht die intensivste seit wir Skifahren gehen. Erstmals investierten wir in eine Saisonkarte eines Skigebietes, in der Hoffnung, dass wir mindest zwölf Tage Skifahren könnten, damit sich diese Investition auch lohnen würde.

Bei mir wurden es letztendlich 25 Skitage, da ich jede freie Minute nützte um auf die Piste zu kommen. Dabei wurde vor allem das Material ziemlich beansprucht. Ski, Schuhe, Kleidung und natürlich auch die Taschen in denen das alles transportiert wird.




Dabei mussten die Taschen folgende Anforderungen erfüllen:

* Sie mussten groß genug sein um darin sowohl die Skischuhe als auch den Helm, die Brille, die Handschuhe und allerlei Kleinzeug zu transportieren.

* Die Skischuhe mussten vom Rest separiert zu transportieren sein, da wir früher oft Schmutz von den Schuhen am Helm hatten.

* Die Reißverschlüsse mussten auch mit Handschuhen gut zu greifen sein, und sollen nicht zu filigran sein.

* Da vor allem unsere Kids auch mit dem Bus zum Skifahren unterwegs sind, müssten die Taschen auch am Rücken zu tragen sein.

* Klar der Preis spielte natürlich auch eine Rolle.

Die Suche nach der passenden Tasche war nicht leicht, da die meisten bei zumindest einer unserer Grundanforderungen schwächelten. Da wir ein Vierpersonenhaushalt sind, und ich nicht jedes Mal die Taschen öffnen will um zu sehen wessen Ausrüstung sich darin befindet, kauften wir uns vier unterschiedliche Tasche-Sets von Brubaker auf Amazon. Dieses Taschen-Sets bestehen jeweils aus einer großen Skischuhtasche und einem Skisack für Ski.

Über die Schutasche:
Die Skischuhtasche ist gelinde gesagt riesig. Mit einer Länge von 44cm, einer Höhe von 41cm und einer Breite von 24cm gehört die Tasche auf jeden Fall zu den Größeren am Markt. Für meine Zwecke passt sie genau.

Skischugarage
Seitlich ist ein, durch einen massiven Reißverschluss zu verschließendes, Schuhfach. Meine Skischuhe (Größe 28,5) wirken in diesem Fach richtig zierlich. Das Schuhfach wird durch ein dünnes Nylon-Gewebe vom Staufach abgetrennt. Dadurch kann eine Verschmutzung des Staufaches vermieden werden. Außerdem wird die Feuchtigkeit der Schuhe so nicht direkt an die Kleidung oder den Helm abgegeben.

Diese Trennung kann zusammen gefaltet und mittels Klettverschluss an der Seite fixiert werden um das Staufach voll zu nützen, wenn man mal keine Skischuhe transportiert.

Fach im Deckel
Im Staufach bleibt Platz genug,um den Helm, und sogar noch eine Skihose oder eine Skijacke zu verstauen. Für die Skibrille nütze ich das Fach im Deckel der Tasche, dort scheint sie mir am sichersten untergebracht zu sein, da unsere Taschen im Auto natürlich eng zusammen stehen und dabei schon mal Druck auf den Inhalt der Taschen ausgeübt wird.

Groß genug für A4-Mappen
Ein weiteres großes Fach für eher flache Gegenstände, wie zum Beispiel einen Trainingsplan, ein Klemmbrett oder einfach Halstücher oder Handschuhe, befindet sich an der Frontseite der Tasche.
Dadurch wäre die Tasche vermutlich auch gut im Trainingseinsatz zu verwenden. Außerdem gibt es ein Fensterchen unter dem ein Namenschild eingeschoben werden kann, damit auch bei gleichen Farben klar ist, wem welche Tasche gehört. Echt notwendig bei Schul-Skikursen :-)


Über den Skisack:
Der Skisack wird im Laufe der Jahre ziemlich beansprucht. Da wir nicht genügend Platz im Auto haben, reisen unsere Skier in einer Dachbox mit. Also rein in die Tasche, hinauf gewuchtet in die Box und ordentlich fest gezurrt, damit im Fall einer Notbremsung nichts passiert.

Außerdem benützen wir unsere Skisäcke ebenso wie die Schuhtaschen täglich, da wir nicht im Skigebiet wohnen, sondern jeden Tag dort hinfahren. Also müssen in der Früh die Ski aus den Taschen genommen und am Ende des Skitages wieder verpackt werden. Dadurch werden die Skisäcke viel mehr belastet, als bei einer Skiwoche im Hotel, wo sie gerade mal zur An- und Abreise in Erscheinung treten.

Dieser Brubaker Skisack hat, wie es sich bei einem ordentlichen Sack gehört, im Mittelteil eine gefütterte Verstärkung damit die Skibindungen keinen Schaden anrichten, oder umgekehrt die Bindungen durch Stöße von Außen beschädigt werden.
Zudem sorgt die Beschichtung dafür, dass die Feuchtigkeit des schmelzenden Schnees, der sich oft auf den Bindungen befindet, nicht direkt durch das Gewebe austritt sondern sich im Skisack verteilt.

Damit die Feuchtigkeit sich nicht im Skisack staut gibt es an den Seiten des Skisacks kleiner Lüftungslöcher, durch die das Verdunsten der Feuchtigkeit gefördert wird.

Die Reißverschlüsse des Skisacks sind ziemlich groß und daher gut zu greifen. Außerdem wirken sie sehr hochwertig . Zudem kann der Skisack  mit zwei Spanngurten zusammen gezurrt werden. Und die Trageriemen lassen sich zusammen hängen, was den Transport erleichtert.

 Das Nylonmaterial aus dem die Taschen gefertigt sind, wirkt sehr hochwertig. Beim Auspacken der Taschen verströmt es allerdings den gewohnten chemischen Geruch. Meine Frau freut sich über diesen Geruch, der vielen Produkten aus Kunststoff anhaftet. Mich persönlich stört er nicht wirklich. Nach etwa fünf Minuten war er dann auch bereits verflogen.

Die Länge des Skisacks ist übrigens sehr genau gemessen. Das bedeutet, dass man bei einer Skilänge von 170 cm oder knapp darüber eher schon zu dem 190 cm Skisack greifen sollte.

Alles in Allem kann ich sagen, dass wir den Kauf dieses Taschen-Sets nicht bereuen, da wir damit wirklich praktische Begleiter für unsere Skiwochenenden gefunden haben.

Ich kaufte mir dieses Taschen-Set von Brubaker.

5 von 5 Sternen

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen